Planung einer Wirbelsäulengymnastik. Analyse einer besuchten Kurseinheit


Einsendeaufgabe, 2016
19 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 BESUCH EINER KURSEINHEIT
1.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses
1.1.1 Begrüßung
1.1.2 Allgemeines Warm Up & Spezielles Warm Up
1.1.3 Hauptteil
1.1.4 Cooldown I + II
1.1.5 Verabschiedung
1.1.6 Fazit
1.1.7 Anmerkungen
1.1.8 Verbesserungsmöglichkeiten
1.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs
1.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens

2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
2.1 Rahmenbedingungen
2.1.1 Räumlichkeiten
2.1.2 Ausstattung
2.2 Zielgruppe
2.2.1 Gruppengröße
2.2.2 Leistungslevel
2.3 Zielsetzung
2.3.1 Kurzfristige Ziele
2.3.2 Langfristige Ziele

3 KURSPLANANALYSE

4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe
4.1.1 Inhalt und Zielsetzung der Wirbelsäulengymnastik
4.2 Material
4.3 Stundenplanung
4.3.1 Warm Up
4.3.2 Hauptteil
4.3.3 Cool-Down
4.3.4 Übungsbegründung
4.3.5 Anmerkungen

5 LITERATURVERZEICHNIS

6 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
6.1 Abbildungsverzeichnis
6.2 Tabellenverzeichnis

1 Besuch Einer Kurseinheit

1.1 Phasenverlauf des besuchten Kurses

Rahmenbedingungen des besuchten Kurses

- Kurstag/-zeit: Donnerstag, 19:30-20:30 Uhr

- Kursbezeichnung: Zumba

1.1.1 Begrüßung

Die Trainerin war etwa 5 Minuten vor dem Beginn des Kurses da und begrüßte alle Teilnehmer freundlich. Sie gab eine kurze Einweisung der Grundschritte für die Neueinsteiger, damit alle auf demselben Stand waren und gab den Hinweis, dass sie auch immer wieder kurze Trinkpausen einfügen wird.

1.1.2 Allgemeines Warm Up & Spezielles Warm Up

In dem Kurs war weder ein allgemeines, noch ein spezielles Warm Up zu erkennen, da die Trainerin nach der Begrüßung direkt die Musik anmachte und mit dem ersten Lied und den dazugehörigen Tanzschritten sofort anfing. Sie griff immer wieder Grundschritte auf und erklärte diese den Teilnehmern.

1.1.3 Hauptteil

Der Hauptteil, welcher sich auch nicht klar abhebt, wird hier nur eingeteilt, da die Trainerin neue Lieder und Tanzschritte vorgeführt hat und die Gruppe somit wieder etwas Neues und Komplexeres erlernt. Sie hat immer wieder motivierende Worte an die Gruppe gerichtet. Einzelkorrektur gab es keine.

1.1.4 Cooldown I + II

Nach etwa 45 Minuten begann die Trainerin mit leichten Step Schritten (z.B. Side to Side), welche übergingen in langsame und streckende Bewegungen, wie z.B. Oberkör- perbeugen. Hier verwies sie auf die Atmung. Schließlich wurden daraus Dehnübungen im Stehen und die Musik wurde ruhiger. Die Instruktionen waren wie im Rest der Stun- de sehr genau.

1.1.5 Verabschiedung

Nach der Stunde hat sie sich bei den Teilnehmern bedankt und ihnen geklatscht. Sie hat sich verabschiedet, alles zusammengepackt und ist gegangen.

1.1.6 Fazit

Die Trainerin hatte kein erkennbares Muster in der Kursstunde. Der Phasenverlauf wie er im Studienbrief „Gruppentraining 1“ beschrieben wird, ist nicht eingehalten worden. 1

1.1.7 Anmerkungen

Da die Kursleiterin sich nicht an die verschiedene Phasen gehalten hat und somit keine genaue Trennung möglich ist, wurden keine Übungsbeispiele genannt. Die Choreogra- phie besteht aus verschiedenen Tanzschritten aus lateinamerikanischen Tänzen gemischt mit anderen Tänzen. Um einer ausgiebigen Erklärung vorzubeugen, wurden daher die Übungen weggelassen, da dies den Rahmen dieser Hausarbeit sprengen würde.

1.1.8 Verbesserungsmöglichkeiten

Wenn die Trainerin die Stunde etwas besser aufgeteilt hätte wie z.B. indem sie auf ein kurzes Warm-Up hingewiesen hätte oder nähere Beschreibungen der Phasen an sich, wäre es für die Teilnehmer besser nachzuvollziehen, in welcher Phase sich der Kurs befindet. Dazu würde eine kurze Erklärung zum Anfang der Stunde auch ausreichen.

1.2 Motorische Fähigkeiten im besuchten Kurs

Zumba ist ein ausdauerorientierter Kurs. Es ist ein choreografielastiger Kurs mit dem Schwerpunkt auf Ausdauer und Koordination. „Ausdauer ist die Fähigkeit, physisch und psychisch lange einer Belastung zu widerstehen, deren Intensität und Dauer letz- tendlich zu einer unüberwindbaren (manifesten) Ermüdung (= Leistungseinbuße) führt, und/oder sich nach physischen und psychischen Belastungen rasch zu regenerieren“ (Zintl, 1997, S.28). Man bleibt die gesamte Kursstunde in Bewegung, wodurch die ae- robe Ausdauer trainiert wird. Die Koordination wird geschult durch die unterschiedli- chen Choreographien. „Aus neuromuskulärer Sicht bezeichnet Koordination das Zu- sammenwirken von Zentralnervensystem und Skelettmuskulatur innerhalb eines geziel- ten Bewegungsablaufes“ (Hollman & Hettinger, 1990, S. 143). Hier werden verschiede- ne lateinamerikanische und moderne Tanzstile kombiniert und zu vorbestimmter, lizen- sierter Musik getanzt.

1.3 Betrachtung des Kursleiterverhaltens

Ein Kursleiter muss in einer Kurseinheit verschiedene Rollen einnehmen. Zum einen ist er Lehrer, Dienstleister und zum anderen Vorbild und Animateur. In der folgenden Ta- belle werden die verschiedenen Rollen mit je drei Beispielen vorgestellt und anschlie- ßend das Verhalten des Gruppentrainers der besuchten Stunde damit verglichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Betrachtung des Kursleiterverhaltens

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Externe Bedingungen einer Kurseinheit

Die Grundlage der zu planenden Kurseinheit sind die externen Bedingungen wie zum Beispiel Rahmenbedingungen, Zielgruppe und die Zielsetzung. Diese müssen vorher sorgfältig geplant werden. Sie sind das Maß der Qualität des Kurses. In den nachstehen- den Unterkapiteln wird mit je zwei Beispielen ein Überblick über die einzelnen Bedin- gungen erstellt.

2.1 Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, auf die geachtet werden muss, um eine Kurs optimal zu planen und vorzubereiten. Diese sind die Größe des Kurses, die Uhrzeit, Räumlichkeiten, die Ausstattung und die Tageszeit bzw. das Klima zu der die Einheit stattfinden soll.

2.1.1 Räumlichkeiten

Der zu planende Kurs und seine Inhalte müssen an die zur Verfügung stehenden Räum- lichkeiten des Fitness- oder Gesundheitsstudios angepasst werden. Nur so kann eine erfolgreiche und optimale Planung und Vorbereitung stattfinden. Abhängig von der Größe des Raumes und der darin platzierten Säulen muss entschieden werden, ob raumgreifende Bewegungen in den Kurs eingebaut werden können oder ganz simpel, um die Maximalteilnehmerzahl festzulegen. Dementsprechend muss die Übungsaus- wahl an diese Kriterien angepasst werden, um einen reibungslosen Ablauf zu garantie- ren.

2.1.2 Ausstattung

Auch hier muss in erster Linie darauf geachtet werden, dass genügend Platz für die ge- wünschten Geräte vorhanden ist. Weiterhin muss überprüft werden welche und wie vie- le Materialien und Hilfsmittel überhaupt vor Ort sind. Dazu kommt der einwandfreie Zustand um Verletzungen zu vermeiden. Das entscheidet über die maximal mögliche Teilnehmerzahl. In einem Kurs in dem Matten gebraucht werden, sollte sichergestellt sein, dass einmal genügend Matten vorhanden sind und dass jeder Teilnehmer genügend Platz hat.

2.2 Zielgruppe

Es ist zu sagen, dass die Planung des Kursablaufs einfacher wird, je genauer die Zielgruppe geplant ist. Darunter fällt z.B. die Übungsauswahl oder die Musiklautstärke. Allerdings ist eine festgelegte Zielgruppe kein Grund, um andere potenzielle Besucher nicht teilnehmen zu lassen

2.2.1 Gruppengröße

Die Gruppengröße muss an den Raum und die Ausstattung angepasst werden (vgl. Kapitel 2.1). Außerdem sollte der Kursinhalt berücksichtigt werden. Also sollte zum Beispiel eine gesundheitsorientierter Kurs für Teilnehmer über 60 zum Thema Rücken eine geringe Teilnehmerzahl haben, da viel korrigiert werden muss (vgl. Reiß, M., Eifler, C. 2015, S.69). Andernfalls kann das Kursziel nicht erreich werden.

2.2.2 Leistungslevel

Um die größtmögliche Effektivität zu sichern, sollte jede Kurseinheit für ein bestimmtes Leistungslevel ausgelegt sein. So wird vermieden, dass sich Fortgeschrittene langweilen oder Anfänger überfordert fühlen. Weiterhin bleiben die Kunden bei einem zielgerichte- ten Training und daraus resultierenden Erfolgserlebnissen lange Zeit ein zuverlässiges Mitglied.

2.3 Zielsetzung

Kurzfristige Ziele sind in jedem Kurs möglich, da sie innerhalb einer Stunde erreichbar sind. Egal ob es sich um einen regelmäßigen Kurs handelt mit dem gleichen Publikum oder ob es ein offener Kurs ist ohne klar definierte Zielgruppe. Dies resultiert z.B. aus den schnell erreichbaren Zielen wie das Erlernen von bestimmten Schrittkombinationen. Langfristige Ziele sind dahingegen nur in festen Gruppen mit regelmäßigen Kursen möglich, da diese über einen längeren Zeitraum ausgebildet werden. Sie bilden „die Grundlage zur Einteilung der Gruppentrainingsangebote.“ (Reiß, Eifler, 2015, S. 70).

2.3.1 Kurzfristige Ziele

Kurzfristige Ziele sind z.B. das Beherrschen einer Übung oder die korrekte Ausführung einer Schrittfolge. In offenen Kursen hat der Gruppentrainer die Aufgabe, die Übungen den verschiedenen Leistungsleveln anzupassen und Variationen einzubauen, damit der Kurs nicht zu monoton und einfach für Fortgeschrittene ist. Zusätzlich kann jeder Teilnehmer selbst sein Level wählen. Diese Stunden verlangen dem Kursleiter eine gute Anpassungsfähigkeit ab und müssen spontan auf die erschienenen Kunden abgestimmt werden. So ist die Zielsetzung in jedem Kurs individuell.

2.3.2 Langfristige Ziele

Langfristige Ziele sind z.B. eine verbesserte sportmotorische Fähigkeit, welche sich nach dem besuchten Kurs richtet. Es gibt kraft-, ausdauer- und gesundheitsorientierte Programme. In den geschlossenen Kursen ist es wichtig, die Ziele klar zu definieren und zu kommunizieren. Wichtig ist hier die genaue Einteilung der Leistungslevel um An- fänger nicht zu überfordern bzw. Fortgeschrittene nicht zu unterfordern (vgl. Kapitel 2.2.2). Die Zielsetzung verändert sich nach jedem Kurs passend zum Fortschritt der Gruppe. So kann ein langfristiges Ziel hier zum Beispiel auch das Erlernen mehrerer Choreographien für einen Abschlusstanz auf einer Firmenfeier sein.

3 Kursplananalyse

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Kursplan eines Fitnessstudios

Bei dem vorliegenden Kursplan handelt es sich um ein Kursorientiertes Fitnessstudio.

Man kann einen Kursplan auf verschiedene Sichtweisen hin analysieren. Es gibt die wirtschaftliche Sichtweise, die organisatorische Sichtweise und die trainingswissen- schaftliche Sichtweise. Im Folgenden wird nacheinander auf insgesamt 5 Aspekte ein- gegangen.

Betrachtet man aus wirtschaftlicher Sichtweise den Kursplan fällt einem zunächst die große Vielfalt der Kurse auf. Von Reha-Sport bis Bodypump ist alles vertreten. Somit werden möglichst viele Kunden angesprochen. Allerdings könnte dadurch auch die Stu- dio-Philosophie leiden. Das Studio soll einen familiären Eindruck machen und diese Atmosphäre ist schwierig einzuhalten bei dieser großen Menge an Kursen. Durch das Streichen von einigen Aktivitäten könnte man den Plan etwas übersichtlicher gestalten. Auf dem Plan ist nicht ausgeschrieben, wie viele Kursräume das Studio besitzt oder in welchem die Kurse stattfinden, das kann zu Verwirrung bei Neukunden führen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Planung einer Wirbelsäulengymnastik. Analyse einer besuchten Kurseinheit
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V339729
ISBN (eBook)
9783668294387
ISBN (Buch)
9783668294394
Dateigröße
574 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
WSG, Wirbelsäulengymnastik, DHfPG, Gruppentraining 1, Analyse Kurseinheit, Kurseinheit
Arbeit zitieren
Manuela Smetiprach (Autor), 2016, Planung einer Wirbelsäulengymnastik. Analyse einer besuchten Kurseinheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339729

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