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Umgang mit risikobehafteten Entscheidungen

Titel: Umgang mit risikobehafteten Entscheidungen

Hausarbeit , 2010 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie verhalten sich Menschen in Risikosituationen? Welche sozialpsychologischen Phänomene treten im Zusammenhang mit Risiko auf? Was versteht man unter Risikoschub und wie entscheiden Gruppen in mehr oder weniger risikobehafteten Situationen? Wie hängen Unsicherheitsvermeidung (uncertainty avoidance) und Einstellung zu Risiko zusammen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der vorliegende Text.

Aus dem Inhalt:
-Individualentscheidungen;
-Risikoverhalten in Gruppen;
-Unsicherheitsvermeidung;

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 INDIVIDUALENTSCHEIDUNGEN

2.1 ENTSCHEIDUNGSBEEINFLUSSENDE FAKTOREN

2.1.1 DAS RISIKOVERHALTEN DES ENTSCHEIDENDEN

3 RISIKOVERHALTEN IN GRUPPEN

3.1 RISIKOSCHUB

3.2 DIE HYPOTHESE DER VERANTWORTUNGSVERTEILUNG

3.3 DIE VERTRAUTMACHUNGS-HYPOTHESE

3.4 DIE SOZIALE WERT-HYPOTHESE

3.4.1 DIE ENTPFLICHTUNGS-HYPOTHESE

3.4.2 DIE HYPOTHESE RELEVANTER ARGUMENTE

4 UNSICHERHEITSVERMEIDUNG

4.1 ENTSCHEIDEN UNTER UNSICHERHEIT

4.2 ENTSCHEIDUNGSBEEINFLUSSENDE FAKTOREN

5 FAZIT

5.1 URSACHEN FÜR RISKANTE ENTSCHEIDUNGEN IN GRUPPEN

5.2 VOR- UND NACHTEILE VON GRUPPENENTSCHEIDUNGEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das menschliche Entscheidungsverhalten in Risikosituationen und analysiert, warum Gruppen tendenziell risikofreudiger entscheiden als Einzelpersonen, wobei der Fokus auf sozialpsychologischen Phänomenen und kulturellen Einflüssen liegt.

  • Sozialpsychologische Phänomene bei Risikoentscheidungen
  • Der Risikoschub-Effekt (Risk-Shift)
  • Kulturelle Dimensionen der Unsicherheitsvermeidung
  • Psychologische Einflussfaktoren auf Individualentscheidungen
  • Vor- und Nachteile von Gruppenentscheidungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Risikoschub

„Gruppenentscheidungen fallen nach zahlreichen experimentellen Untersuchungen erstaunlicherweise risikofreudiger aus als der Durchschnitt der Ansichten der Gruppenmitglieder vor einer gemeinsamen Diskussion.“6

Ein Risikoschub tritt bei Gruppenentscheidungen bereits dann ein, wenn die Personen im Vorfeld die Möglichkeit haben sich abzustimmen beziehungsweise über die Einstellung Anderer zum Thema im Vorfeld in Kenntnis gesetzt werden.

Eine wissenschaftliche Erklärung für das Phänomen des Risikoschubs und das Verhalten von Gruppen in Risikosituationen liefern folgende sozialpsychologischen Hypothesen:

• Die Hypothese der Verantwortungsverteilung

• Die Vertrautmachungs-Hypothese

• Die soziale Wert-Hypothese

o Die Entpflichtungs-Hypothese

o Die Hypothese relevanter Argumente

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Thema Risiko ein, definiert zentrale Fragestellungen und stellt das Phänomen des Risikoschubs vor.

2 INDIVIDUALENTSCHEIDUNGEN: Dieses Kapitel behandelt die kognitiven Prozesse und Persönlichkeitskomponenten, die eine individuelle Entscheidungsfindung maßgeblich beeinflussen.

3 RISIKOVERHALTEN IN GRUPPEN: Der Fokus liegt auf der Analyse von Gruppenprozessen, insbesondere dem Risikoschub und den damit verbundenen sozialpsychologischen Hypothesen.

4 UNSICHERHEITSVERMEIDUNG: Dieses Kapitel erörtert, wie kulturelle Prägungen und individuelle Einstellungen zu Unsicherheit die Bereitschaft beeinflussen, Risiken einzugehen.

5 FAZIT: Das Fazit fasst die Ursachen für das riskante Verhalten in Gruppen zusammen und stellt die Vor- und Nachteile von Gruppenentscheidungen gegenüber.

Schlüsselwörter

Risiko, Entscheidungsfindung, Risikoschub, Risk-Shift, Gruppenentscheidungen, Sozialpsychologie, Unsicherheitsvermeidung, Risikoverhalten, Kulturdimension, Verantwortungsverteilung, Kognitive Dissonanz, Sozialisation, Entscheidungsfaktoren, Risikofreude, Rationalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem menschlichen Umgang mit Risiken und analysiert die Unterschiede zwischen Individualentscheidungen und Gruppenentscheidungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Risikoverhalten von Einzelpersonen, das Phänomen des Risikoschubs in Gruppen sowie der Einfluss kultureller Unsicherheitsvermeidung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, sozialpsychologische Hintergründe für das risikofreudigere Verhalten in Gruppen aufzuzeigen und zu klären, welche Faktoren eine Entscheidung in Risikosituationen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse sozialpsychologischer Literatur, Hypothesen und Studien zum Thema Entscheidungsverhalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Persönlichkeitsfaktoren bei Individuen, die Analyse spezifischer Hypothesen zum Risikoschub und die Betrachtung der Kulturdimensionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Risikoschub, Gruppenentscheidungen, Unsicherheitsvermeidung und soziale Wert-Hypothese.

Warum entscheiden Gruppen laut der Arbeit risikofreudiger als Einzelpersonen?

Es wird unter anderem auf die Verantwortungsverteilung, das Sammeln relevanter Argumente und den sozialen Druck zur Anpassung an kulturelle Normen verwiesen.

Welche Rolle spielt die Kultur bei der Risikoentscheidung?

Die Kultur bestimmt durch den Grad der Unsicherheitsvermeidung, ob Risiko eher als bedrohliche Situation oder als Herausforderung wahrgenommen wird.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umgang mit risikobehafteten Entscheidungen
Hochschule
FH OÖ Standort Steyr
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V339741
ISBN (eBook)
9783668295681
ISBN (Buch)
9783668295698
Sprache
Deutsch
Schlagworte
risikobehaftete Entscheidungen Individualentscheidungen Risikoverhalten Unsicherheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2010, Umgang mit risikobehafteten Entscheidungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339741
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Leseprobe aus  11  Seiten
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