Kompletter Prüfungsunterrichtsentwurf mit Analyse und Arbeitsblättern im Fach Musik.
Die SuS erstellen einen eigenen Rhythmus mittels traditioneller Notation in einem Rhythmus-baustein im 4/4-Takt und übertragen diesen richtig auf das Instrumentalspiel (praktisch Erarbeitung).
Die Kenntnis der verschiedenen Notenwerte ist für das Verständnis und die Darstellung von Musik eine unverzichtbare Grundlage. Klangliche Eindrücke können aufgeschrieben, festgehalten und wieder zum Erklingen gebracht werden. „Die Notenschrift versucht, Musik lesbar zu fixieren. Sie beschreibt die verschiedenen Parameter der Musik mit unterschiedlichen Mitteln: Tonhöhe durch Höhe, Tondauer durch Form der Noten, Tempo, Lautstärke, Ausdruck, Artikulation usw. durch zusätzliche Zeichen und Wörter“.
Inhaltsverzeichnis
1. Zielsetzung
1.1. Zentrale Kompetenzen laut Kerncurriculum
1.1.1. Inhaltsbezogener Kompetenzbereich
1.1.2. Prozessbezogener Kompetenzbereich
1.2. Zielformulierung
1.2.1. Unterrichtsziel
2. Verlaufsplanung
3. Bemerkung zur Lerngruppe
3.1 Eigenarten der Lerngruppe allgemein
3.2 Lernausgangslage in Bezug auf den Lerngegenstand
4. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes
5. Ziel-/ Inhaltsentscheidungen
6. Analyse der zentralen Aufgabenstellung
7. Unterrichtsprägende methodische Entscheidungen
8. Anhang
8.1 Literaturverzeichnis
8.1.1 Rechtliche Vorgaben
8.1.2 Fachdidaktische und fachmethodische Literatur
8.2 Tafelbild
8.3 Dokumentation der eigensetzten Medien
8.3.1 Arbeitsblatt
8.3.2 Zusatzblatt (Beispiel leistungsstarke Gruppen 4 + 5)
8.3.3 Tippkarte
8.4 Gruppeneinteilung und Raumaufteilung
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtsstunde ist es, dass die Schülerinnen und Schüler eigenständig einen Rhythmusbaustein im 4/4-Takt mittels traditioneller Notation erstellen und diesen korrekt auf das Instrumentalspiel übertragen.
- Vermittlung traditioneller Notenwerte und deren Darstellung im 4/4-Takt.
- Qualitative Differenzierung durch angepasste Aufgabenstellungen in leistungshomogenen Gruppen.
- Förderung der rhythmischen Kompetenz und des Zusammenspiels in Ensemblesituationen.
- Verknüpfung von theoretischer Notation mit praktischer Umsetzung (Bodypercussion und Instrumente).
- Stärkung der Selbstständigkeit und Kreativität beim Erfinden eigener Rhythmen.
Auszug aus dem Buch
4. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes
Die Kenntnis der verschiedenen Notenwerte ist für das Verständnis und die Darstellung von Musik eine unverzichtbare Grundlage. Klangliche Eindrücke können aufgeschrieben, festgehalten und wieder zum Erklingen gebracht werden. „Die Notenschrift versucht, Musik lesbar zu fixieren. Sie beschreibt die verschiedenen Parameter der Musik mit unterschiedlichen Mitteln: Tonhöhe durch Höhe, Tondauer durch Form der Noten, Tempo, Lautstärke, Ausdruck, Artikulation usw. durch zusätzliche Zeichen und Wörter“. Das Grundgerüst der traditionellen Notation bilden die Ganze-, Halbe-, Viertel- und Achtelnote. Als Ausgangspunkt für die Einteilung der Notenwerte dient die Ganze Note. Durch Unterteilung wird sie zu zwei Halben-, vier Viertel- oder acht Achtelnoten. Die Notenwerte werden nach Schlägen bzw. Zählzeiten gemessen.
Diese Werte stellen jedoch keine absoluten Werte dar, sondern relative Werte, d.h. sie richten sich nach dem Tempo. Das Zusammenfassen verschiedener Notenwerte und Pausenzeichen zu einer gleichbleibenden zeitlichen Einheit, wird als „Takt“ bezeichnet. Der 4/4-Takt enthält 4 Schläge im Wert von je einer Viertelnote. Im Vergleich dazu entspricht die ganze Note einer Länge von 4 Zählzeiten, die halbe Note einer Länge von 2 Zählzeiten und eine Achtelnote einer Länge von einer halben Zählzeit.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zielsetzung: Definition der fachlichen Kompetenzen und der angestrebten Lernziele für die Unterrichtseinheit.
2. Verlaufsplanung: Detaillierte tabellarische Darstellung der zeitlichen Abfolge und der geplanten Aktionsformen.
3. Bemerkung zur Lerngruppe: Analyse der sozialen Struktur sowie der individuellen Lernausgangslagen und Leistungsniveaus der Klasse.
4. Zur Sachstruktur des Lerngegenstandes: Theoretische Herleitung der Bedeutung von Notenwerten, Taktarten und rhythmischer Notation.
5. Ziel-/ Inhaltsentscheidungen: Begründung der didaktischen Auswahl unter Berücksichtigung des Kerncurriculums.
6. Analyse der zentralen Aufgabenstellung: Reflexion über das Anforderungsniveau und die Bereitstellung von Hilfestellungen bei möglichen Problemen.
7. Unterrichtsprägende methodische Entscheidungen: Erläuterung der gewählten Sozialformen und der methodischen Struktur der Lernphasen.
8. Anhang: Sammlung von Literaturquellen, Vorlagen für Tafelschemata und Arbeitsmaterialien.
Schlüsselwörter
Musikunterricht, Notenwerte, 4/4-Takt, Rhythmusbaustein, Grundrhythmus, Notation, Musikpraxis, Differenzierung, Grundschule, Instrumentalspiel, Zählzeiten, Gruppenarbeit, Bodypercussion, musikalische Kompetenz, Elementarlehre
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?
Der Entwurf beschreibt eine Musikstunde für eine vierte Klasse, in der Schülerinnen und Schüler lernen, eigene Rhythmusbausteine im 4/4-Takt zu notieren und musikalisch umzusetzen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind die traditionelle Notenschrift, der Aufbau von Taktarten, die Umsetzung von Notenwerten in rhythmische Strukturen sowie die praktische Erprobung in Gruppen.
Welches primäre Ziel verfolgt die geplante Stunde?
Das Hauptziel ist die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler, Rhythmusbausteine mittels traditioneller Notation selbstständig zu erstellen und diese korrekt auf Instrumente zu übertragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um einen praxisorientierten Unterrichtsentwurf, der auf musikdidaktischen Prinzipien und dem Kerncurriculum basiert, mit Fokus auf handlungsorientiertes Lernen und qualitative Differenzierung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Verlaufsplanung, die Analyse der Lerngruppe, die fachliche Sachstruktur des Themas sowie die didaktische Begründung der Unterrichtsentscheidungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Notenwerte, 4/4-Takt, Rhythmusbaustein, Notation, Differenzierung, Musikpraxis und musikalische Gruppenarbeit.
Wie wird die qualitative Differenzierung in der Stunde umgesetzt?
Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erstellen komplexere Rhythmen mit drei Notenwerten, während leistungsschwächere Gruppen Bausteine mit zwei Notenwerten bearbeiten.
Welche Rolle spielt der Grundrhythmus in der Arbeitsphase?
Der Grundrhythmus fungiert als Orientierungshilfe, um das Zusammenspiel im Takt zu stabilisieren und den Schülern eine Struktur beim selbstständigen Notieren und Spielen ihres eigenen Rhythmus zu geben.
- Arbeit zitieren
- Anna Rezmer (Autor:in), 2016, Notenwerte. Erstellen und Spielen eines eigenen Rhythmusbausteins im 4/4-Takt (Musik 4. Klasse Grundschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339812