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Die Methode der gewaltfreien Kommunikation. Fertigkeiten zum Identifizieren und Kommunizieren von Gefühlen

Title: Die Methode der gewaltfreien Kommunikation. Fertigkeiten zum Identifizieren und Kommunizieren von Gefühlen

Seminar Paper , 2012 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Manuela Klagge (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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In der Schule kommt es zwischen Schülern und Lehrern oder unter den Kollegen häufig zu Konflikten. Die Gewaltfreie Kommunikation (im Folgenden kurz: GFK) hilft dabei, diese für alle Beteiligten zufriedenstellend zu lösen. Weiterhin kann sie die Beziehung zwischen den Akteuren entscheidend verbessern und zu einem offenen und respektvollen Umgang führen.

Im Folgenden werde ich daher das Konzept der GFK darlegen und anschließend ihren Nutzen für den Schulkontext erläutern, aber auch auf mögliche Probleme bei der Anwendung aufmerksam machen.

Rosenberg und andere Autoren berichten immer wieder von ihren positiven Erfahrungen mit der Methode der GFK . Dabei beschreiben sie, wie sich dadurch die Beziehung zwischen den Akteuren, auch im Schulkontext, verbesserte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Skills Gebiet fokussieren

3. Der Nutzen der GFK

4. Die Anwendung der GFK im Schulkontext

5. Fazit und Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg und analysiert deren Anwendungsmöglichkeiten sowie Potenziale zur Verbesserung des Schulklimas und der Lehrer-Schüler-Beziehung.

  • Grundlagen der GFK: Beobachten, Gefühl, Bedürfnis, Bitte
  • Methodische Anwendung in der schulischen Interaktion
  • Konfliktbewältigung und Beziehungsaufbau im Unterricht
  • Umgang mit schulischen Hindernissen und Widerständen
  • Empathisches Aufnehmen als zentraler Bindungsfaktor

Auszug aus dem Buch

2. SKILLS GEBIET FOKUSSIEREN

Die erste Komponente der GFK ist das Beobachten ohne zu bewerten. „Du bist ständig so laut.“ könnte ein Lehrer zu einem Schüler sagen, der seinem Nachbarn gerade zu laut die aktuelle Aufgabe erklärt. Dabei bewertet der Lehrer den Schüler. Es ist in der GFK aber wichtig, nur die Beobachtung auszudrücken, frei von jeder Bewertung. Es geht nicht darum, gar nicht mehr zu bewerten, sondern die Beobachtung sauber von der Bewertung zu trennen. Andernfalls neigen die Leute dazu Kritik herauszuhören und sich gegen alles Folgende zu sperren. Rosenberg spricht jedoch auch an, dass es sehr schwierig ist, zu beobachten ohne zu bewerten, weil das in unserem sozialen Handeln zur Gewohnheit geworden ist. Es gibt Anzeiger, welche wertende Beobachtungen aufdecken. So etwa die Wörter „immer“, „nie“, „jemals“ oder ähnliche. Diese Wörter werden oft auch als Übertreibungen verwendet und haben dann denselben Effekt. Auch verallgemeinernde und vage Bezeichnungen können zu einer Vermischung von Beobachtung und Bewertung führen. Beobachtungen sind daher immer innerhalb eines klaren Rahmens hinsichtlich Zeit und Zusammenhang zu formulieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik schulischer Konflikte ein und stellt die GFK als Methode zur Verbesserung der Beziehung zwischen Lehrern und Schülern vor.

2. Skills Gebiet fokussieren: Das Kapitel erläutert die vier zentralen Komponenten der GFK – Beobachten, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten – und verdeutlicht diese anhand von Beispielen aus dem Schulalltag.

3. Der Nutzen der GFK: Hier wird der Mehrwert der Methode für das Unterrichtsklima sowie für den empathischen Umgang zwischen Lehrpersonal und Schülern diskutiert.

4. Die Anwendung der GFK im Schulkontext: Dieser Abschnitt analysiert Hindernisse bei der Implementierung der Methode im Schulalltag und zeigt praxisorientierte Lösungswege auf.

5. Fazit und Zusammenfassung: Das Fazit resümiert die Funktionsweise der GFK und schildert die persönlichen Erfahrungen des Autors mit der Anwendung der Methode im täglichen Miteinander.

Schlüsselwörter

Gewaltfreie Kommunikation, GFK, Schule, Unterricht, Lehrer-Schüler-Beziehung, Bedürfnisse, Gefühle, Beobachtung, Empathie, Konfliktlösung, Kommunikation, Erziehung, Bindung, Wertschätzung, Selbstreflexion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg als Kommunikationsmethode und deren Übertragung auf den pädagogischen Alltag in Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Vermittlung der GFK-Prinzipien, dem empathischen Miteinander im Klassenzimmer sowie der Überwindung von Hindernissen bei der Anwendung dieser Methode in Bildungseinrichtungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch die Anwendung der GFK die Kommunikation und das Beziehungsverhältnis zwischen Lehrkräften und Schülern nachhaltig verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur von Rosenberg, Orth/Fritz und anderen, ergänzt durch eine praktische Reflexion von Anwendungsmöglichkeiten im schulischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Einführung der GFK-Komponenten, die Diskussion ihres Nutzens für die Schulbeziehungen sowie eine kritische Betrachtung der Anwendungsbarrieren in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Gewaltfreie Kommunikation, Empathie, Bedürfnisorientierung, schulische Interaktion und Beziehungsaufbau.

Wie unterscheidet die GFK in dieser Arbeit zwischen einer Bitte und einer Forderung?

Eine Bitte ist durch Freiwilligkeit gekennzeichnet, während eine Forderung mit Zwang, Kritik oder der Erwartung von Konsequenzen bei Ablehnung einhergeht, was im Schulkontext oft zu Widerstand führt.

Warum ist das "Beobachten ohne zu bewerten" laut Autor so schwierig umzusetzen?

Der Autor argumentiert, dass soziale Gewohnheiten, verallgemeinernde Sprache und der Wunsch nach kognitiver Ressourceneinsparung dazu führen, dass wir Menschen und Situationen schnell in Kategorien oder Schubladen einordnen.

Inwieweit spielt die Konsistenztheorie nach Grawe für die Argumentation eine Rolle?

Die Theorie dient als neuropsychologischer Beleg dafür, dass Empathie ein essenzieller Bestandteil einer positiven Bindungsbeziehung zwischen Schülern und Lehrern ist, was wiederum die Lernbereitschaft und Akzeptanz fördert.

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Details

Title
Die Methode der gewaltfreien Kommunikation. Fertigkeiten zum Identifizieren und Kommunizieren von Gefühlen
College
Dresden Technical University  (Psychologie)
Grade
2,0
Author
Manuela Klagge (Author)
Publication Year
2012
Pages
15
Catalog Number
V339994
ISBN (eBook)
9783668296701
ISBN (Book)
9783668296718
Language
German
Tags
methode kommunikation fertigkeiten identifizieren kommunizieren gefühlen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuela Klagge (Author), 2012, Die Methode der gewaltfreien Kommunikation. Fertigkeiten zum Identifizieren und Kommunizieren von Gefühlen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/339994
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