Yoga als gesunde Perspektive für den Sportunterricht


Facharbeit (Schule), 2016
19 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Yoga

3. Yoga-Arten
3.1. Die 8 Stufen des klassischen Yogas

4.Wirkung auf den Menschen

5.Bezug auf den Rahmenlehrplan
5.1. Voraussetzung des Sportunterrichts
5.2. Bewegungsfelder
5.3. Die Einordnung Yogas

6. Yoga gegenüber einer anderen Sportart des gleichen Bewegungsfelds (Gymnastik)

7. Umsetzung des Yogas in der Schule
7.1. Voraussetzungen an den Schüler
7.2. Inklusion mit Yoga
7.3. Voraussetzungen an den Lehrer
7.4. Alternative Umsetzungsmöglichkeiten

8. Durchführung der selbst ausgeführten Yoga-Stunden

9. Auswertung der Umfragen

10. Fazit

11.Anhang
11.1. Umfrag der Schüler
11.2. Umfrage der Lehrer
11.3. Umfrage der Schulleitung
11.4. Quellenverzeichnis
11.5. Literaturverzeichnis

1.Einleitung

Sportunterricht, ein einzelnes Wort. Betrachtet man es genauer wird die Zusammensetzung zweier separater Begriffe „Sport“ und „Unterricht“ deutlich. Ohne großes Nachdenken lassen sich die groben Funktionen und Inhalte erschließen. Sport steht für die auszuübende Bewegung, die je nach Stundeninhalt beispielsweise in Form von Spielen, Laufen oder Springen auftritt. Der Unterricht übernimmt die Vermittlung der theoretischen Grundkenntnisse, das Erlernen der Bewegung. So lautet die Grundüberlegung. Jedoch steckt hinter diesem einen Wort eine viel ausgeprägtere Vielzahl an Funktionen, die auf den ersten Blick schnell übersehen werden. Der Rahmenlehrplan für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe im Land Brandenburg zeigt die tiefer gehende Bedeutung des Lern- und Erfahrungsfeldes in der verlaufenden Schulkarriere eines jeden Schülers. Nicht nur ein ganzheitlicher Bildungs- und Erziehungsauftrag prägen einen guten Sportunterricht, sondern auch die Einflussnahme auf die Persönlichkeitsentwicklung spielen eine tragende und unverzichtbare Rolle. Durch die Verbindung von „Sport“ und „Unterricht“ wird sowohl der fehlenden Bewegung der Schüler im passiv verbrachten Schulalltag entgegengewirkt, auch erlernen sie den Umgang mit erbrachten Leistungen. Dem sportlichen Handeln wird ein Sinn gegeben, sie erlernen die Handhabung mit verschiedenen Aufgaben und Situationen, die einer Lösung bedürfen. Somit wird das Verantwortungsgefühl und Entscheidungskraft gestärkt und erweitert. Die Schüler eignen sich unterbewusst Eigenschaften, wie Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, an, die sie ihr Leben lang nicht verlernen. Der Sportunterricht übernimmt einen wichtigen Part, er gibt den Schülern nicht nur die Möglichkeit einfach mal abzuschalten, sondern vermittelt auch bedeutendes Wissen. Daher sind die wöchentlichen drei Schulstunden unter der Woche viel zu wenig Zeit, um den Schülern eine Möglichkeit der Entspannung und des Abschaltens zu bieten. Der so bedeutende Sportunterricht wird viel zu oft als unwichtig erachtet, obwohl er viel schwerer gewichtet werden sollte. Dieser Fakt wird im Angesicht des von Klasse zu Klasse wachsenden Schulstress immer offensichtlicher. Die Kinder und Jugendlichen arbeiten fünf Tage die Woche am Limit, werden oder setzen sich selbst unter Druck. Ein solcher Zustand ist auf Dauer nicht gesund und sollte deshalb entgegengewirkt werden. Die Frage besteht nun darin eine solche Alternative zu finden, die sowohl für Geist als auch für den Körper agiert, indem Bewegung mit Entspannung und Stressabbau vereint wird.

Eine denkbare Möglichkeit bietet beispielsweise der Sport Yoga, er gilt als Gesundheitsheitssport, fördert die Konzentration des Schülers, versetzt ihn in einen Zustand der Entspannung und nimmt ihm einen Teil seines Stresses. Erfüllt somit alle grundlegenden Kriterien, die zum Wohl des Schülers beitragen. Daher stellt sich mir die Frage, ob Yoga eine mögliche Alternative für den Schulsport darstellt. Somit widme ich diesem Thema meine Seminararbeit!

„Die Kontrolle über unseren Geist ist der Weg zum Glück.“

(Upanishaden)

2.Definition Yoga

Patanjali, der Urvater des Yoga, beschreibt es als altindische philosophische Lehre bzw. theoretische Weltanschauung, den Weg der Selbstverwirklichung, Selbstfindung und Bewusstseinserweiterung des menschlichen Individuums. Durch körperliche und geistige Übungen, bestimmte Lebensarten, so Patanjali wird die Unwissenheit überwunden und das Dasein begriffen. Ziel ist es die wahre Erkenntnis zu erlangen, indem der Geist von Sinnestäuschungen und Gedankenverirrungen befreit wird. Aus der altindischen Sprache Sanskript übersetzt, bedeutet das indische Kulturerbe anjochen, zusammenbinden, anschirren oder auch anspannen, im übertragenden Sinne ist die Bindung der menschlichen Seele an Gott gemeint. Die ersten Überlieferungen von Yogaausübungen reichen bis in die Induskultur, 2500- 1800 Jahre vor unserer Zeitrechnung, zurück. Mönche stellten hier die ersten Yogis dar. Yoga bildet mit fünf weiteren Lehren die sechs klassischen Schulen der indischen Philosophie, auch Brahmarisch Darshanas genannt. Selbst besteht das klassische Yoga aus acht Gliedern, die die Grundregeln des yogischen Lebens festlegen. Yoga ist ein Selbsterfahrungssystem und geht davon aus, dass jedes Handeln, jede Tat neben der natürlichen Wirkung auch eine Bedeutung hat und somit eine Moral mit sich bringt.

3.Yoga-Arten

Die indische Lehre lässt sich in viele verschiedene Richtungen einteilen. Abgesehen vom klassischen Yoga, welches aus 8 Gliedern besteht und im folgenden Punkt näher erläutert wird, gibt es bekannte Yoga-Richtungen, wie Raja-Yoga, auch königliches Yoga genannt, welches in alle Arten mit einfließt und das Ziel der Meisterung des Geistes verfolgt. Jnana-Yoga beinhaltet Meditation zur Frage ,,Wer bin ich?“ und wird deshalb auch als Erkenntnisyoga beschrieben. Eine weitere Richtung ist das Karma-Yoga, dieses umfasst täglich bewusstes Handeln und die Ausübung selbstloser Tätigkeiten. Bhakti-Yoga strebt den religiösen Hintergrund an und lässt sich mit Hingabe und Demut anbetungswürdiger Gegenstände gegenüber beschreiben. Mantra-Yoga beinhaltet das Aussprechen des Namens Krischnas und weiterer Zauberformeln. Die jüngste und gleichzeitig modernste Richtung, Hatha-Yoga, umfasst die Ausübung Yogas zur Steigerung des gesundheitlichen Wohlbefindens.

3.1. Die 8 Stufen des klassischen Yogas

Die uralte Yoga-Philosophie, aufgestellt vom Urvater, besagt, wenn ein Schüler das klassische Yoga ausübt, beschreitet er den Weg der Selbstverwirklichung unter Aufsicht eines Lehrers durch Befolgen der 8 Stufen (Samyama). Bei diesen handelt es sich um Werkzeuge zur Erreichung des Idealzustandes, welcher das Genießen jeder einzelnen Sekunde des Lebens umfasst. Die 8 Stufen oder auch Glieder dienen als Sutra, dem Leitfaden. Die erste Stufe nennt sich Yama, sie gibt Verhaltensempfehlungen gegenüber Anderen vor. Hier stehen Unterstützung, Förderung, Moral, Ethik und gesellschaftliche Disziplin im Mittelpunkt. Regeln wie, Gewaltlosigkeit (Ahimsa); Wahrhaftigkeit (Satya); Nicht-Stehlen (Asteya); Selbstdisziplin und Beherrschung der Triebe und Bedürfnisse (Bramacharya) und die Unabhängigkeit von materiellen Besitzgütern und Verantwortung (Aparigraha) bilden die Grundregeln des Zusammenlebens. Die zweite Stufe Niyama umfasst die Gebote, die an den Schüler gerichtet werden. Beispielsweise Sauberkeit des Körpers und der Umgebung sowie gesunde Ernährung (Saucha); Zufriedenheit, positive und konstruktive Gedanken und die Vermeidung von Gier, Ärger, Boshaft und Neid (Santosha); die Ausbildung von Geduld, Ausdauer und Willenskraft (Tapas); das Studium von Schriften, das Überprüfen der Wahrheit (Svashyaya) und die Überwindung der Ich-Bezogenheit, Ausbildung der Liebe, Hingabe und das Streben nach Wahrheit (Ishwara) zeigen die Ansprüche an den Schüler. Die dritte Stufe Asana beinhaltet die körperlichen Yoga-Stellungen, von denen es so viele gibt, wie Menschen auf der Erde leben. Sie verfolgt das Hauptziel, den Körper und Geist in einen Zustand der Harmonie zu versetzen, und bereitet sie zugleich auch auf die Meditation vor. Das vierte Glied Pranayama beschreibt die Atemstudie, bei der die mentale Disziplin und die völlige Beherrschung der Atmung als Hauptziel angesehen werden. Das Atmen erfolgt immer lang und subtil im selben Rhythmus: Ausatmen, Einatmen, Anhalten. Die fünfte Stufe Pratyahara gibt das Zurückziehen der Sinne an. Hier spielen die Beruhigung des Denkens und die Beherrschung der Sinnesorgane eine tragende Rolle. Der sechste Weg, die Dharana umfasst die aktive und bewusste Hinlenkung der Aufmerksamkeit auf Objekte, durch bloße Konzentration. Die siebte Stufe Dhyana beinhaltet die Meditation, wobei die Aufmerksamkeit ohne aktives Zutun zum Objekt hinfließt. Vorstellungen, Betrachtungen und das Nachsinnen prägen dabei die Meditation. Die letzte Stufe Samadhi beschreibt die Verwirklichung des höheren Selbst, hier verschmilzt der Schüler selbst mit dem Objekt nur durch Meditation, dies geschieht individuell und ist eine seltene Erfahrungsstufe. Ist man all diese Stufen/Wege/Glieder durchlaufen befindet man sich im Idealzustand. Das Erlangen dieses kann jedoch Jahre oder ein ganzes Leben andauern.

4.Wirkung auf den Menschen

Yoga gewann mit den Jahren an Attraktivität und erregte in der letzten Zeit viel Aufsehen. Die moderne Sportart ist nicht nur für jede Sorte Mensch ausgelegt, ob Kinder, Erwachsene oder Senioren, Frauen oder Männer oder sogar Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen, nein, es gilt als Allheilmittel. Yoga wirkt sich sowohl positiv auf den Körper aus, in Form von Kräftigung und Dehnung der Muskulatur, der Bänder und Sehnen; einer Flexibilisierung von Gelenken; Spannungslösungen und Schmerzminderungen; gleichzeitig strafft es das Bindegewebe, steigert das Atemvolumen, regt die Verdauung an, harmonisiert den Hormonhaushalt und gibt unseren inneren Organen Kraft und Stärke. Die geistigen Wirkungen auf den Menschen treten individuell auf, jedoch kann Yoga das Selbstbewusstsein stärken, ein Gefühl von innerer Ruhe ausstrahlen, Körper und Geist in einen Einklang bringen und der Seele ein Gefühl von Ausgeglichenheit, Liebe, Glück, Lebendigkeit, Frieden und Leichtigkeit verschaffen. Je nach Wohlbefinden, Erkrankung, Verletzung oder Einstellung kann die Art des Yogas gewählt werden. Da jede einzelne Ausrichtung andere Bereiche des Körpers und des Geistes behandelt und somit für jede Erkrankung eine Lösung bietet. Neuste Studien nutzen die Flexibilität und die verschiedenen Variationen Yogas für unterschiedliche Therapien. Aktuelle Erkenntnisse des amerikanischen Forschers Dr. Meera Balasubramaniam von der Duke University in North Carolina beweisen, dass Yoga eine beruhigende Wirkung auf psychisch kranke Menschen hat. Er bewies 2013, dass Depressions- und Schizophrenie-erkrankte Probanden auf die Yoga-Stunden durchgängig mit positiven Effekten reagierten; ein vollständiger Stressabbau, Angstlinderung und Wiederherstellung des gestörten Gleichgewichts von Körper und Geist waren hierbei die Folge. Auch bei Alkoholabhängigkeit, Schlaflosigkeit und Angststörungen wurde Yoga erfolgreich angewendet und erzielte mit seiner Wirksamkeit Linderung, Heilung, Balance und Harmonie. Ein weiterer medizinischer Bereich in dem der Sport eingesetzt wird, ist die Physiotherapie. Durch ein regelmäßiges Sportprogramm, erstellt durch den Yogi-Lehrer (wenn selbst Mediziner) oder den Physiotherapeuten, ist ein Einwirken auf rheumatische Probleme möglich. Als Stärkung der Beweglichkeit, Rehabilitationsmaßnahme nach Operationen, zur Kräftigung des Herz- Kreislaufsystems, als Therapie bei motorischen Gleichgewichtsproblemen und bei Rückenschmerzen findet Yoga als Physiotherapie Anklang. Die Straffung der Haut, Reduzierung des Fettgewebes, Reinigung des Körpers von Giften, Entschlackung und die gestiegene Beweglichkeit haben zwar keinen orthopädischen Hintergrund, sind aber positive Nebeneffekte die ein regelmäßiges Praktizieren von Yoga mit sich bringt. Hunderte Studien bringen Erkenntnisse über die Wirkung Yogas bei starkem Übergewicht, Stärkung des Immunsystems, die Junghaltung des Gehirns, Kopfschmerzen bzw. Migräne, Diabetes und Krebs ans Licht. Jeden Tag werden mehr Anwendungsgebiete aufgedeckt und erweitern die Vielfalt Yogas.

5.Bezug auf den Rahmenlehrplan

5.1. Voraussetzung des Sportunterrichts

Der Sportunterricht, der von den Schülern oft als lästig und unnötig bezeichnet wird, nimmt im normalen Schulalltag eine tragende Rolle ein. Er ist, wie alle anderen Fächer, ein Lern- und Erfahrungsfeld, welches einen unverzichtbaren Teil zum Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schüler beiträgt und somit die Ausprägung, Stärkung und Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder und Jugendlichen beeinflusst. Laut des Rahmenlehrplanes für den Unterricht in der gymnasialen Oberstufe im Land Brandenburg im Fach Sport, erstellt vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Land Brandenburg, handelt es sich beim Ziel eines pädagogisch wertvollen Sportunterrichts, um ,,Handlungskompetenz im und durch Sport“, er soll dem Bewegungsmangel der Schüler, der durch das lange Sitzen im Unterricht und die passiv verbrachte Freizeit der Kinder und Jugendlichen entsteht, entgegenwirken. Gleichzeitig bringt er durch erbrachte Leistungen die Einordnung, Bewertung, den unmittelbaren Vergleich, die Akzeptanz und die Selbsteinschätzung den Schülern näher und erleichtert so den Umgang mit guten oder schlechten Ergebnissen. Grundlegend stützt sich der Sportunterricht auf den Ausbau, die Entwicklung und die Verbesserung der koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, sowie motorischen Fertigkeiten, um zielgerichtet auf die Entfaltung des individuellen Bewegungsrepertoires einzuwirken.

Für viele unbewusst, stärkt der Sportunterricht nicht nur die Persönlichkeitsentwicklung in Form von Hilfsbereitschaft, Fairness, Teamplay, Rücksichtnahme, Ehrgeiz und Risikobereitschaft, nein, auch die selbständige Erfassung und Bearbeitung von Aufgaben, sowie die Analyse, Verarbeitung und Bewertung von Umständen, das Treffen von wichtigen Entscheidungen und die Übernahme von Verantwortung werden gefestigt. In der Senkundarstufe 2 wird der praktische Bewegungsaspekt mit theoretischen Wissen verknüpft, um den Lehrauftrag in der Qualifikationsphase auszuweiten und den Blick für die Multiperspektivität und Sinngebung sportlichen Handels zu schärfen. Um dem Sportunterricht eine Richtung und Orientierung zu weisen, gibt es pädagogische Perspektiven, wie Gesundheit, Leistung, Kooperation, Körpererfahrung, Gestaltung und Wagnis, die den Bildungsbeitrag des Faches Sport auf den der anderen Fächer hebt und somit eine Verbindung der Themen verschiedener Fächer möglich macht.

5.2. Bewegungsfelder

Der Inhalt einer Sportstunde bzw. einem längerfristigen Sportprogramm in der Schule kann nicht beliebig gewählt werden. Das Kercurriculum gibt Inhalte und Themen vor und bildet somit die Grenzen, in denen sich die Lehrkräfte bei der Wahl eines Stundeninhalts frei bewegen können. Solche Inhaltseinschränkungen werden Bewegungsfelder genannt, diese bilden verschiedene Felder zu denen Sportarten zugeordnet sind. Es gibt acht verschiedene Themenfelder (Bewegungsfelder), erstens Laufen, Springen, Werfen; zweitens Spiele; drittens Bewegung an und mit Geräten; viertens Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten; fünftens Bewegung im Wasser; sechstens mit/ gegen Partner kämpfen; siebtens Fahren, Rollen, Gleiten und achtens Fitness. Jedes einzelne Feld beispielsweise „Bewegung im Wasser“ beinhaltet verschiedene themenbezogene Sportarten z.B. Rettungsschwimmen, Sportschwimmen,Tauchen, Wasserball usw., diese können dann gewählt werden. Von diesen Bewegungsfeldern müssen verpflichtend zwei in der Qualifikationsphase unterrichtet und ausgeübt werden, zuzüglich der dazu verknüpften Theorie. Folgende Aspekte haben bei der Ausführung der Bewegungsfelder zu gelten die Inhalte Gesundheit und Leistung nehmen einen gewichteten Part im Unterricht ein, dazu müssen die pädagogischen Perspektiven geeignet vermittelt werden. Weiterhin dürfen die gewählten Inhalte der Bewegungsfelder nicht die Möglichkeiten der Erklärung und Vertiefung von trainingswissenschaftlichem Wissen, biomechanischen Gesetzmäßigkeiten und die Kenntnisse von Bewegungsabläufen auslassen. Gleichzeitig gilt die Förderung der koordinativen, konditionellen, motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten und des Fitness- und Gesundheitsaspekts als Hauptziel zu betrachten.

5.3. Die Einordnung Yogas

Die Sportart Yoga lässt sich in das Bewegungsfeld: Bewegung gymnastisch, rhythmisch und tänzerisch gestalten, einordnen, da das Sportprofil Yogas mit den Inhalten des Themenfeldes übereinstimmt. Die Inhalte Gymnastische und künstlerisch-kompositorische Fertigkeiten; das Erlernen einer Choreografie; gymnastischen Bewegungsformen zur Verbesserung der Haltung, Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer und praktische Beispiele im gesundheitsorientierten Gymnastiksport beinhaltet dieses Bewegungsfeld und werden im Yoga umgesetzt. Gleichzeitig gilt Yoga als moderne Form der Gymnastik (siehe Punkt 6). Das Interesse an neuen Trend und Kulturen ist im Yoga eine fest verankerte Eigenschaft. Außerdem zählt die Musik sowohl im Themenfeld als auch im Yoga als Begleitung und übernimmt die Stärkung der musikalischen Wahrnehmung.

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Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Yoga als gesunde Perspektive für den Sportunterricht
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V340122
ISBN (eBook)
9783668297623
ISBN (Buch)
9783668297630
Dateigröße
461 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
yoga, perspektive, sportunterricht
Arbeit zitieren
Friederike Arndt (Autor), 2016, Yoga als gesunde Perspektive für den Sportunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340122

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