Auswirkungen des Konsums illegaler Drogen


Facharbeit (Schule), 2016
20 Seiten, Note: 13 Punkte
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

Auswirkungen des Konsums illegaler Drogen auf den Betroffenen
Was sind Drogen
Woher kommt die Sucht bei Drogen?

Cannabis:
Allgemein:
Frühere Nutzung:
Anbau und Herkunftsländer:
Auswirkungen des Konsums:
Positive Auswirkungen:
Negative Auswirkungen:
Abhängigkeit:
Wirkstoff und medizinische Nutzung:
Verwendungsmöglichkeiten:
Marihuana:
Haschisch:
Gesundheitliche Vorteile Marihuanas gegenüber Haschisch

Kokain:
Allgemein:
Frühere Verwendung:
Konsum:
Auswirkungen:
Positive Auswirkungen:
Negative Auswirkungen:

Umfrage:
Allgemeines:
Fragen und Ergebnisse:
Auswertung:

Anhang:

Einleitung:

Bei meinem Praktikum letztes Jahr bei der Polizei hatte ich viel mit Drogenabhängigen zu tun. Dabei haben wir auch gesehen wie diese Menschen Hausen, das sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden und was die Drogen mit diesen Menschen anrichten. Das Problem Drogen nimmt in der heutigen Zeit einen immer größeren Wert ein. Da immer mehr Drogen auf den Markt kommen, es immer mehr Drogenabhängige gibt, die untereinander Leben, sich jedoch nicht in die Gesellschaft integrieren können oder wollen und das bei diesen die Drogen bei ihnen selbst vor dem Essen stehen steht die Gesellschaft vor einem großen Problem. Die Zahl der Drogenabhängigen steigt dabei rasant an. Während früher die Drogen oft als Heilmittel gegen Aschmerzen oder ähnliches verwendet wurden, sind sie heute für jedermann legal oder illegal auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Die Möglichkeiten Drogen herzustellen und ihrer Auswirkungen sind außerdem sehr Variabel. Sei es von Pflanzlichen Drogen bis hin zu den vor nicht allzu langer Zeit erfundenen Designerdrogen wie Crystal Meth oder Krokodil. Alle Drogen haben dabei Auswirkungen, die für den Konsumenten als positiv erachtet werden, während sie kurzfristig leichtere Schäden erzeugen, die langfristig zu enormen Schäden werden könnenDarumhabe ich mir für diese Facharbeit das Thema „ Auswirkungen des Drogenkonsums illegaler Drogen auf den Betroffenen und wie das X-Gymnasium zu diesen Menschen steht“ herausgesucht. Denn auch von unserer Schüler gibt es Schüler, die jetzt zu illegalen Drogen greifen, während die meisten zum Glück bei legalen Drogen blieben. Aber auch noch Schüler, die jetzt noch unsere Schule besuchen nehmen meist legale Drogen wie Tabak oder trinken Alkohol, manche jedoch nehmen auch illegale Drogen wie Cannabis, was in meiner Umfrage deutlich wird, die sich an das Ende dieser Arbeit angliedert. Meine Meinung dazu ist, dass man dagegen als Schule oder die Stadt als Schulträger etwas dagegen tun müsste, da die Schüler sonst in der Schule immer noch schlechter werden als sie es eigentlich schon sind, sie die anderen Schüler stören und später kein ordentliches Leben führen können, wenn sie mehrmals wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in der Justizvollzugsanstalt eingesessen haben. Außerdem steigt dadurch die Gefahr, dass diese Schüler sich immer weiter abkapseln und dann irgendwann so enden wie viele Junge Drogenabhängige, nämlich im frühen tot, verwahrlost und arm.

Auswirkungen des Konsums illegaler Drogen auf den Betroffenen

Was sind Drogen:

Drogen sind psychotrope Substanzen beziehungsweise Stoffe, die sich aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung so auf das Gehirn beziehungsweise Zentralnervensystem auswirken, das sich dadurch direkt auf das Fühlen, das Denken, das Verhalten und die Wahrnehmung beeinflussen. Dabei gibt es legale Drogen wie zum Beispiel Alkohol und Tabak aber auch illegale Drogen, welche sich im Betäubungsmittelverzeichniss befinden und für die der Handel, der Besitz, die Veräußerung, der Verkauf und der Kauf gemäß des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) strafbar ist. Zu diesen illegalen Drogen gehören zum Beispiel Kokain und Marihuana, wobei hier immer wieder neue Drogen hinzukommen, da es auch Drogen gibt wir zum Beispiel Crystal Meth, die man aus anderen legalen Substanzen in sogenannten Drogenküchen herstellen kann. Darum ist eine dauerhafte Überarbeitung des Betäubungsmittelverzeichnisses unabdingbar. Drogensüchtig ist man, wenn man dem Zwang unterliegt, ständig diese chemische Substanz beziehungsweise chemischen Substanzen, welche weder Nahrungsmittel noch lebensnotwendig sind sich ständig zuzuführen, also von dieser Substanz abhängig ist. Dabei sind mit chemische Substanzen auch Körpereigene Stoffe gemeint, die zum Beispiel beim Sex oder beim Sport ausgeschüttet werden, man kann also auch von Sex oder Sport abhängig werden. Sollte man nun abhängig sein, so treten beim Absetzen dieser Substanz beziehungsweise des süchtig machenden Vorganges immer Entzugserscheinungen wie zum Beispiel zittern oder Hyperaktivität beziehungsweise Nervosität auf. Das liegt daran, dass die Droge zum normalen Stoffwechsel gehörte und damit nun ein wichtiger Teil des Stoffwechsels fehlt.

Woher kommt die Sucht bei Drogen?

Das Suchtpotenzial der Droge hängt dabei aber auch davon ab, wie die Droge in den Körper kommt. Werden die Drogen geraucht oder gespritzt, so steigt die Menge im Gehirn rasanter, fällt aber auch schneller, als wenn man die Droge schnupft oder schluckt, was man vor allem bei Kokain merkt. Sollte man sich Kokain spritzen, so erreicht die Droge ihren Höhepunkt bereits nach einer bis fünf Minuten, wenn man es allerdings schnupft so erreicht Kokain die maximale Berauschung erst nach 15 bis 20 Minuten auf. Das liegt daran, dass das Gehirn auf die Veränderungen reagiert und je schneller diese ablaufen, desto stärker sind die Veränderungen im Gehirn. Dabei sind es diese Veränderungen, die die Droge zuerst immer unwiderstehlicher werden lassen, bis man davon abhängig wird. Dieses Prinzip gilt für alle Drogen, wodurch das Risiko einer Abhängigkeit steigt, wenn man die Substanz raucht oder sie sich spritzt.

Cannabis:

Allgemein:

Frühere Nutzung:

Die Hanfpflanze, welche Wissenschaftlich auch Cannabis genannt wird, wurde seit dem !7. Jahrhundert in den USA als Nutzpflanze angebaut. Dazu gehörte auch George Washington, der erste Präsident der USA. Nachdem die Hanfpflanze im 19. Jahrhundert durch die Baumwolle als Faserpflanze verdrängt wurde, kam das Cannabisrauchen aus Mexico in die USA. Dies Geschah zuerst im Süden des Landes (zum Beispiel Kalifornien). Die Englischsprachige Presse allerdings verwendete ab 1915 nicht mehr das Wort Hemp, sondern „Marihuana“, welches sie falsch buchstabierten. Die Pflanze wurde schließlich unter diesem falschen Namen in den USA verboten, was dazu führte, das die Konsumenten, die ethnischen Minderheiten angehörten kriminalisiert werden konnten. Dafür wurde 1937 ein Bundesgesetz gegen Cannabis, der „Marihuana Tax Act“ erlassen, welcher allerdings 1969 als verfassungswidrig erklärt wurde. Daraufhin wurde es 1970 der „Controlled Substances Act“ (CSA) ersetzt, welcher heute noch gültig ist. Seit 1977 lautet die offizielle englische Schreibweise „Marijuana“, welche für den Schriftverkehr der Regierung gilt. In Deutschland wird es immer noch „Marihuana“ geschrieben.

Anbau und Herkunftsländer:

Cannabis wird schon seit Generationen in zum Beispiel Kolumbien, Afrika, Thailand, und Mexico angebaut, wobei sich der Anbau in den Verbraucherländern sowie der Schweiz, den Niederlanden und den USA seit den 70er Jahren stark verbreitet hat.

Der Anbau von Cannabis kann sowohl mit starken Lampen in geschlossenen Räumen, auf dem Feld oder im Gewächshaus erfolgen. Dabei produzieren die weiblichen Blüten das Harz, welches für die HaschischHerstellung benötigt wird. Möchte man nun mehr Harz aus den Blüten haben, so muss man, wenn die Blüte beginnt die männlichen Pflanzen entfernen, wodurch die Blüte zwar mehr Harz abgibt, sie allerdings keine Samen bildet. Diese Art des Cannabis wird „Sensimilla“, was spanisch ist und ohne Samen bedeutet, genannt.

Auswirkungen des Konsums:

Je nachdem wie man Cannabis konsumiert hat es eine andere Wirkung auf den Konsumenten. Dies ist abhängig davon, ob man es raucht oder isst, also der Konsumform, welches Gerät man für den Konsum benutzt (zum Beispiel Pfeife, Joint) dem THC-Gehalt des Cannabis, der Umgebung des Konsums und der Person, die es konsumiert.

Positive Auswirkungen:

Der Konsument erlebt dabei eine Reihe von für ihn „positive“ Wirkungen. Der Konsument wird zuerst innerlich gelassen und hat viele euphorische Gefühle, den sogenannten „high“, er denkt nun anders, da die normalen Denkmuster für ihn nicht mehr wichtig sind, sondern er jetzt viele Gedankensprünge macht und sich seine Ideen und Einsichten immer wieder verändern. Dies liegt auch daran das sein Kurzzeitgedächtnis nicht mehr richtig funktioniert, wodurch alles was vor kurzer Zeit passiert war der Konsument jetzt schon nicht mehr weiß. Da sich oft viele Konsumenten zusammen treffen finden sie das amüsant. Dabei nehmen sie auch Sachen, die sonst Nebensächlich waren nun deutlicher war, und die Zeit scheint für sie langsamer zu vergehen, da das Kurzzeitgedächtnis gestört ist. Die Konsumenten werden in der Gruppe oft albern, das Gemeinschaftsleben wird intensiviert und es entsteht das Gefühl, dass sie andere besser verstehen können. Die Konsumenten bewegen sich langsamer, da sie Leichtigkeit und eine völlige Entspannung spüren, allerdings seigt ihr Herzschlag.

Negative Auswirkungen:

Kurzfristige Auswirkungen:

Die negativen Auswirkungen entstehen vor allem bei noch nicht so aktiven Cannabiskonsumenten und bei hohem THC-Anteil und sind oftmals psychischer Symptome. Das Problem hierbei ist allerdings, dass die Wirkung vorher nicht vorhergesehen werden kann. So kann es passieren, dass die Konsumenten denken sie werden verfolgt (Paranoide), sie haben dadurch Angst und Panik und sind Verwirrt. Aus den vorher angenehmen Gedankensprüngen wird nun ein Durcheinander, ihnen fällt es schwer beziehungsweise es ist für sie unmöglich noch einen klaren Gedanken zu fassen, sie können sich danach an nichts mehr erinnern („Filmriss“), was daran liegt, dass das Kurzzeitgedächtnis nicht mehr richtig funktioniert, sie denken nun dass ihre Ideen, welche sie im Rausch bekamen gute Ideen sind und steigern sich dort weiter herein. Sie fangen an zu Halluzinieren und werden Überempfindlich, was an der gestörten Wahrnehmung liegt. Außerdem ist es möglich, dass sie sich nicht mehr mitteilen können, sich in sich selber gefangen fühlen, und alles Äußere nur noch eingeschränkt wahrnehmen können. Körperlich kann es zu Schwindel, Übelkeit und Herzrasen kommen, welches auch zu einem Kreislaufkollaps führen kann. Da Cannabis die Zellstruktur von Spermien verändert, kommt es oftmals für kurze Zeit nach dem Cannabiskonsum zur Impotenz. Bei der Frau wird der Menstruationszyklus gestört.

Langfristige Auswirkungen:

Bei Cannabis wurde früher vermutet, dass es Gehirnschäden wie vom Alkohol verursacht eintreten, was heute aber wiederlegt ist. Allgemein muss man sagen, dass sich die Forschung hier noch sehr uneinig über die Folgen ist, da immer wieder völlig unterschiedliche Beobachtungen gemacht werden. Allerdings verursacht Cannabis eine Beeinträchtigung der Lernfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit, also den kognitiven Fähigkeiten. Das Risiko von Lungenkrebs steigt, da im Rauch von Cannabis mehr Krebserregende beziehungsweise Schädliche Stoffe vorhanden sind, als in der gleichen Menge Tabakrauch. Allerdings muss man dazu sagen, dass die Joints auch Tabak enthalten, ´welcher auch Krebserregend ist. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass sich der Cannabiskonsum während der Pubertät zu einer verzögerten Entwicklung führt. Es kann sich eine psychische und eine nicht so starke körperliche Abhängigkeit bilden. Allerdings sind für die Betroffenen alle Aufgaben gleich (Schule, Beruf).Bei schwangeren Müttern sind die Kinder nach der Geburt Untergewichtig oder kommen zu früh zur Welt. Außerdem sind sie nicht so Konzentrationsfähig und die Konsequenz, mit der sie ihre Lebensziele verfolgen ist nicht so hoch.

Abhängigkeit:

Cannabis führt eher zu einer psychischen als zu einer körperlichen Abhängigkeit. Dabei gibt es hierfür keine Symptome, sondern nur einige Risikofaktoren wir Freunde, welche ebenfalls Drogen konsumieren, der zeitige Beginn des Cannabiskonsumes, eine mangelnde Unterstützung von Familie und Freunden, eine Perspektivlosigkeit wie Arbeitslosigkeit und bestimmte Lebensereignisse, welche länger wirkend sind. Trotzdem kann es dazu kommen, dass es eine Abhängigkeit gibt, was man daran merkt, dass man beim Absetzen der Droge Entzugserscheinungen hat, und man ihr Tolerant gegenüber steht. Sie ist aber wenig stark ausgeprägt als bei einer Alkoholsucht. Allerdings entwickelt Cannabis eine sehr starke psychische Abhängigkeit, was man daran merkt, dass man die Drogen nicht mehr absetzen kann, obwohl man dies schon oft versucht hat. Diese Abhängigkeit entsteht bei etwa 4-7% der Konsumenten. Dabei steigt die Gefahr der Abhängigkeit bei psychischen Problemen, weil die Betroffenen hier versuchen, Cannabis als Medikament einzusetzen wie bei Depressionen.

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Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Auswirkungen des Konsums illegaler Drogen
Note
13 Punkte
Jahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V340124
ISBN (eBook)
9783668297463
ISBN (Buch)
9783668297470
Dateigröße
644 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Facharbeit zum Thema "Auswirkungen des Konsumes illegaler Drogen" in der 10. Klasse.
Schlagworte
auswirkungen, konsums, drogen
Arbeit zitieren
Anonym, 2016, Auswirkungen des Konsums illegaler Drogen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340124

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