Diese Seminararbeit beschreibt die innovativen Prozesse eines 3D Druckers. Dieser wurde vom Chef der amerikanischen Firma 3D Systems in den 80er Jahren entwickelt. Die Technologie besteht aus einem 3D Drucker und der dazugehörigen Software. Heutzutage wird es weitreichend, privat und auch beruflich, genutzt.
Im ersten Teil der Arbeit werden der Drucker und die Herstellerfirma im Detail beschrieben. Danach wird die daraus resultierende Innovation näher betrachtet und der Begriff „innovation management“ näher erläutert.
Der Hauptteil des Textes behandelt den komplett neuen Prozess eines 3D Druckers und seine Erfolgsfaktoren, aber auch die Probleme die gleichzeitig in Erscheinung treten. Zum Schluss wird im Text das mögliche Potenzial des Druckers für die Zukunft präsentiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Das Unternehmen 3D Systems
3. Das revolutionäre Produkt: 3D-Drucker
4. Theoretischer Hintergrund
4.1. Innovationsart 3D-Drucker
4.2. Innovationsprozess
4.3. Innovationsmanagement
5. Innovationsmanagement bei 3D Systems
5.1. Innovationsprozess
5.2. Erfolgsfaktoren für die Markteinführung
5.3. Herausforderungen beim Innovationsprozess
6. Zukunftsaussichten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert den gesamten Innovationsprozess eines 3D-Druckers, ausgehend von der ursprünglichen Ideengenerierung bis hin zur erfolgreichen Markteinführung und den damit verbundenen Herausforderungen bei dem Unternehmen 3D Systems.
- Unternehmensvorstellung und Produktanalyse von 3D Systems
- Theoretische Einordnung des 3D-Druckers als radikale Innovation
- Vergleichende Darstellung verschiedener Innovationsprozessmodelle
- Untersuchung der Erfolgsfaktoren und Hindernisse beim Innovationsprozess
- Ausblick auf das zukünftige Potenzial der 3D-Druck-Technologie
Auszug aus dem Buch
4.1. Innovationsart 3D-Drucker
3D-Drucker kann als eine radikale objektive Innovation klassifiziert werden. Objektiv bedeutet in dieser Hinsicht, dass es sich um ein Produkt handelt, das von keinem Unternehmen vorher auf dem Markt angeboten wurde. Auf der anderen Seite beschreibt radikal die Tatsache, dass die Innovation sowohl für den Markt, den es oft noch nicht gibt, als auch für das Unternehmen selbst neu ist. (Letmathe et al. 2007, S. 304 f.) Wie bereits erläutert, hat das Unternehmen 3D Systems mit der Entwicklung eines 3D-Druckers eine neue Lösung sowohl für das B2B als auch B2C Segment vorgestellt, die komplett neu war. Der Innovationsgrad eines 3D-Druckers kann als sehr hoch bezeichnet werden, da der Abstand einer bereits gängigen Technologie zu der neuen Lösung sehr groß ist. Radikale Innovationen sind somit mit einem sehr großen Risiko verbunden. (Von Ahsen 2010, S. 7 f.) Die Meinung, dass es einen positiven Zusammenhang zwischen Innovationsgrad und Innovationserfolg gibt, konnte bisher empirisch nicht gestützt werden. (Hauschildt und Salomo 2005, S. 5 ff.)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Forschung und Entwicklung als Treiber für wirtschaftlichen Erfolg und definiert das Ziel der Arbeit, den Innovationsprozess eines 3D-Druckers zu beschreiben.
2. Das Unternehmen 3D Systems: Hier wird der US-amerikanische Pionier im Bereich 3D-Druck vorgestellt, seine Entstehung durch Charles W. Hull skizziert und seine strategische Entwicklung bis zum heutigen Erfolg beleuchtet.
3. Das revolutionäre Produkt: 3D-Drucker: Dieses Kapitel beschreibt die technische Basis und die Funktionsweise der Stereolitografie sowie das aktuelle Produktportfolio des Unternehmens für berufliche und private Nutzer.
4. Theoretischer Hintergrund: Es erfolgt eine wissenschaftliche Einordnung des 3D-Druckers als radikale Innovation sowie eine Vorstellung verschiedener theoretischer Ansätze zum Innovationsprozess und Innovationsmanagement.
5. Innovationsmanagement bei 3D Systems: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Modelle mit der Praxis von 3D Systems, indem der spezifische Innovationsprozess, Erfolgsfaktoren und Hindernisse detailliert analysiert werden.
6. Zukunftsaussichten: Abschließend wird das weitere Marktpotenzial der 3D-Druck-Technologie, insbesondere im Kontext der Demokratisierung des Zugangs zu dieser Technologie, erörtert.
Schlüsselwörter
3D-Drucker, 3D Systems, Innovationsprozess, Radikale Innovation, Stereolitografie, Innovationsmanagement, Markteinführung, Produktinnovation, Prototypenbau, Unternehmensgründung, Geschäftsmodell, Charles W. Hull, Automobilindustrie, Technologie, Erfolgspotenzial
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Markteinführung des 3D-Druckers durch das Unternehmen 3D Systems als Beispiel für eine radikale technologische Innovation.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen umfassen die Innovationsart, die verschiedenen Phasen des Innovationsprozesses, das Innovationsmanagement sowie spezifische Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Etablierung neuer Technologien.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den gesamten Weg von der ersten Idee des Erfinders Charles W. Hull bis zur kommerziell erfolgreichen Markteinführung eines voll funktionsfähigen 3D-Druckers theoretisch und praxisnah nachzuzeichnen.
Welche wissenschaftlichen Modelle werden zur Analyse verwendet?
Die Arbeit nutzt unter anderem das Modell nach Hartschen et al. zur Darstellung des Innovationsprozesses sowie das S-Kurven Konzept von McKinsey zur Bewertung des technologischen Reifegrades.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einordnung des Innovationsbegriffs, eine detaillierte Beschreibung des Prozesses bei 3D Systems und eine Analyse der Erfolgsfaktoren sowie der Schwierigkeiten, wie beispielsweise beim Prototypenbau.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie 3D-Drucker, 3D Systems, radikale Innovation, Innovationsprozess und Stereolitografie charakterisiert.
Warum gilt der 3D-Drucker als radikale Innovation?
Er gilt als radikal, da er bei seiner Einführung für den Markt komplett neu war und einen hohen Abstand zur damals gängigen Technologie der Prototypenherstellung aufwies.
Welche Rolle spielte der Mangel an finanzieller Unterstützung bei der Innovation?
Der Mangel an finanziellen Mitteln in der frühen Phase zwang den Erfinder dazu, in seiner Freizeit zu forschen, was das Risiko erhöhte, aber gleichzeitig zu einer sehr starken Eigenmotivation und Durchsetzungskraft führte.
Wie hat sich die Zielgruppe von 3D Systems im Laufe der Zeit verändert?
Ursprünglich konzentrierte sich das Unternehmen primär auf industrielle Anwendungen, insbesondere in der Automobilindustrie, während in den letzten Jahren vermehrt auch private Benutzer und ein Massenmarkt adressiert werden.
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- Alexandra Barokova (Author), 2013, 3D-Drucker. Die erfolgreiche Innovation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340143