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Förderung von selbstreguliertem Lernen an Hochschulen

Eine Handreichung für Lehrende

Title: Förderung von selbstreguliertem Lernen an Hochschulen

Lesson Plan , 2016 , 47 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Catherine Braun (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Die vorliegende Handreichung soll Dozierende bei der Planung ihrer Lehrveranstaltung unter die Arme greifen und gleichzeitig die Lehrveranstaltung so gestalten, dass selbstreguliertes Lernen auf Seiten der Studierenden gefördert wird.

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Inhaltsverzeichnis

Selbstreguliertes Lernen

Constructive Alignment Theory

Lernziele

Leistungsbeurteilung

summative Diagnostik

Methoden der Leistungsbeurteilung – ein Überblick

formative Diagnostik

Methoden der formativen Leistungsbeurteilung

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Handreichung verfolgt das Ziel, Dozierende an Hochschulen praxisnah bei der Planung ihrer Lehrveranstaltungen zu unterstützen, um das selbstregulierte Lernen der Studierenden gezielt zu fördern. Durch die Anwendung didaktischer Konzepte sollen Dozierende befähigt werden, Lernziele, Lehrinhalte und Leistungsbeurteilungen kohärent aufeinander abzustimmen und so die Qualität der Lehre im Informationszeitalter zu steigern.

  • Grundlagen des selbstregulierten Lernens im Kontext der Wissensgesellschaft
  • Einsatz der Constructive Alignment Theory zur Planung kohärenter Lehrveranstaltungen
  • Systematische Formulierung und Definition von kognitiven und affektiven Lernzielen
  • Differenzierung und Anwendung verschiedener Methoden der summativen und formativen Leistungsbeurteilung

Auszug aus dem Buch

Constructive Alignment Theory

Es ist nicht einfach, eine Lehrveranstaltung vorab genau zu planen, denn man weiß ja nie, wie die Studierenden dieses Semester gestimmt sind – sind sie total motiviert und arbeiten gut mit, oder sind sie eher faul und schwer für ein Thema zu begeistern? Das sind Faktoren, die man als Dozierende oder Dozierender in der Planung kaum berücksichtigen kann, die einen aber keineswegs davon abhalten soll, die planbaren Komponenten detailliert und gewissenhaft zu konzipieren.

Wie geht man nun bei der Planung am besten vor? Sicherlich kennen Sie bereits die drei Kernelemente einer Lehrveranstaltung: Lernziele, Lerninhalte und die Leistungsüberprüfung. Um gute Lehre gewährleisten zu können, darf man, laut der Constructive Alignment Theory, diese drei Kernelemente nicht getrennt voneinander betrachten (Abbildung 1). So soll die Leistungsüberprüfung am Ende eines Semesters feststellen, inwiefern die Studierenden die Lernziele erreicht haben. Das heißt wiederum, dass die Lernziele so formuliert werden müssen, dass sie messbar sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Selbstreguliertes Lernen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung des selbstregulierten Lernens in der heutigen Wissensgesellschaft und zeigt auf, wie Dozierende Lernumgebungen gestalten können, um die Selbstständigkeit der Studierenden zu stärken.

Constructive Alignment Theory: Es wird das didaktische Modell des Constructive Alignment vorgestellt, welches die systematische Abstimmung von Lernzielen, Inhalten und Leistungsbeurteilung als Grundvoraussetzung für effektive Lehre beschreibt.

Lernziele: Dieses Kapitel behandelt die zentrale Rolle von Lernzielen bei der Motivationssteuerung und Lernprozessgestaltung und führt die SOLO-Taxonomie zur präzisen Formulierung von Lernzielen ein.

Leistungsbeurteilung: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit summativen und formativen Beurteilungsformen, wobei die Bedeutung einer kriterealien Bezugsnorm sowie die Eignung verschiedener Instrumente kritisch diskutiert werden.

Schlüsselwörter

selbstreguliertes Lernen, Constructive Alignment, Hochschuldidaktik, Lernziele, Leistungsbeurteilung, formative Diagnostik, summative Diagnostik, SOLO-Taxonomie, Metakognition, Lehrplanung, Kompetenzorientierung, Backwash-Effekt, Wissensgesellschaft, Lernstrategien, Qualitätssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Handreichung grundsätzlich?

Die Handreichung richtet sich an Dozierende und bietet einen praxisorientierten Leitfaden, um Lehrveranstaltungen so zu gestalten, dass selbstreguliertes Lernen gefördert und die Qualität der Lehre durch eine kohärente Planung verbessert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Konzepte des selbstregulierten Lernens, die Anwendung der Constructive Alignment Theory, die fundierte Formulierung von Lernzielen sowie Methoden der Leistungsbeurteilung.

Was ist das primäre Ziel der Publikation?

Das primäre Ziel ist es, Dozierende bei der systematischen Verknüpfung von Lernzielen, Lerninhalten und Leistungsüberprüfungen zu unterstützen, um Lernprozesse effektiver und messbarer zu gestalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktisch-konzeptionelle Vorgehensweise gewählt, die auf etablierten Theorien (wie dem Constructive Alignment nach Biggs & Tang und der SOLO-Taxonomie) basiert und diese durch konkrete Handreichungen und Reflexionsinstrumente für die Praxis operationalisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Lernformen und Planungstheorien sowie in einen umfangreichen methodischen Teil, der verschiedene Diagnose- und Beurteilungsinstrumente im Kontext der Lehre vergleicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere selbstreguliertes Lernen, Constructive Alignment, Lernziele, Leistungsbeurteilung, formative Diagnostik und Metakognition.

Was unterscheidet die summative von der formativen Leistungsbeurteilung?

Die summative Diagnostik erfolgt meist am Ende eines Lernprozesses zur Benotung oder Selektion, während die formative Diagnostik während des Prozesses stattfindet, um durch Rückmeldungen die Optimierung des Lernens zu unterstützen.

Warum ist die Formulierung messbarer Lernziele für die Lehre wichtig?

Messbare Lernziele sind essenziell, da sie die Richtung des Lernprozesses vorgeben, die Motivation steuern und erst die Grundlage bilden, um mittels einer adäquaten Leistungsbeurteilung zu überprüfen, ob die angestrebten Kompetenzen tatsächlich erworben wurden.

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Details

Title
Förderung von selbstreguliertem Lernen an Hochschulen
Subtitle
Eine Handreichung für Lehrende
College
University of Freiburg  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Course
Projekt: Design und Evaluation von Lernumgebungen
Grade
2,0
Author
Catherine Braun (Author)
Publication Year
2016
Pages
47
Catalog Number
V340247
ISBN (eBook)
9783668326514
ISBN (Book)
9783668326521
Language
German
Tags
förderung lernen hochschulen eine handreichung lehrende
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Catherine Braun (Author), 2016, Förderung von selbstreguliertem Lernen an Hochschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340247
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