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Unterrichtsstörungen. Ein Praktikumsbericht zu Schulpraktischen Studien

Titel: Unterrichtsstörungen. Ein Praktikumsbericht zu Schulpraktischen Studien

Praktikumsbericht / -arbeit , 2010 , 36 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ilka Vorstmann (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschreibt das erste allgemeine Praktikum für Lehrämtler im Studium.

Als Schwerpunktthema habe ich Unterrichtsstörungen gewählt, da dies ein alltägliches Problem ist, mit dem man sich als Lehrer auseinandersetzen muss. Dabei ist es gut, wenn man eine theoretische Grundlage hat, mit der man das Problem betrachten und analysieren kann, um dies zu üben wage ich mich in diesem Bericht das erste Mal an das Thema heran.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schulbeschreibung

2.1 objektiv

2.2 subjektiv

3. Hospitationsbeobachtungen

3.1 Lob und Kritik

3.1.1 Beobachtungen

3.1.2 Analyse

3.2 Lehrerfragen im Unterricht

3.2.1 Beobachtungen

3.1.3 Analyse

4. Schwerpunktthema

4.1 wissenschaftliche Erarbeitung

4.1.1 Definition

4.1.2 Ursachen der Unterrichtsstörungen

4.1.3 Ziele der Unterrichtsstörungen

4.1.4 Intervention von Unterrichtsstörungen

4.2 Fallanalyse

4.2.1 Beispiel

4.2.2 Analyse

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen von Unterrichtsstörungen aus der Perspektive eines angehenden Lehrers während eines Schulpraktikums. Ziel ist es, theoretische Konzepte über Lob, Kritik und Fragetypen mit der praktischen Realität im Klassenzimmer zu verknüpfen und durch eine detaillierte Fallanalyse Strategien für ein effektives Disziplinmanagement und die Förderung von Lernmotivation abzuleiten.

  • Beobachtung und Analyse von Lehrer-Schüler-Interaktionen bezüglich Lob und Kritik
  • Untersuchung der Auswirkungen verschiedener Fragetypen auf die Lernmotivation
  • Theoretische Einordnung der Ursachen, Ziele und Interventionsmöglichkeiten bei Unterrichtsstörungen
  • Praktische Fallanalyse einer konkreten Störungssituation im Religionsunterricht
  • Reflexion über die Rolle der Lehrperson bei der Prävention von Disziplinproblemen

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Definition

Nach Keller (2008) sind Unterrichtsstörungen „unterschiedliche Formen abweichenden Verhaltens, die das Lehren und Lernen mehr oder weniger stark beeinträchtigen“ (S.21). Demnach ist nicht festgelegt, was eine Unterrichtsstörung genau ist, sondern es handelt sich dabei um eine subjektive Beurteilung des Lehrers bzw. der Gruppe. Es kann nicht von außen festgelegt werden, was normabweichendes Verhalten ist, auch nicht von einem Lehrer oder einer Schülergruppe (Winkel, 1993, S.31). Unterrichtsstörungen werden immer subjektiv erfasst.

Keller (2008) unterscheidet jedoch zwischen fünf unterschiedlichen Erscheinungsformen der Unterrichtsstörungen:

Als erstes akustische Störungen (Reden, Handygeräusche), zweitens motorische Störungen (Wippen mit dem Stuhl, Herumlaufen), aggressives Verhalten (verbale und körperliche Angriffe, Zerstörung von Mobiliar), geistige Abwesenheit und Verweigerung (Zuspätkommen, keine aktive Mitarbeit in der Stunde), weiterhin können externe Einflüsse (Baulärm, Nebenklassen) das Unterrichtsgeschehen stören (S.21f).

Es gibt nach Dreikurs (2007) zwei unterschiedliche kindliche Verhaltensweisen, die jeweils zu Unterrichtsstörungen führen können: das konstruktive und das destruktive Verhalten. Diese Unterscheidung wird von der Stellung in sozialen Gemeinschaften geprägt. Die destruktiv handelnden Schüler entwickeln im Gegensatz zu konstruktiv handelnden eine ablehnende Haltung, was sich in frechem Verhalten, Faulheit, Wutausbrüchen oder Unordnung äußern kann. Doch auch konstruktives Verhalten kann zu Störungen des Unterrichts führen, beispielsweise durch Schmeicheln oder Eitelkeit (S. 24-26).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor erläutert seine Motivation für das Praktikum, den Perspektivwechsel vom Schüler zum Lehrer sowie die Wahl von Unterrichtsstörungen als Schwerpunktthema.

2. Schulbeschreibung: Es wird das Umfeld der katholischen Privatschule in D. beschrieben, inklusive ihres Leitbildes, der räumlichen Struktur und der Atmosphäre unter den Lehrkräften.

3. Hospitationsbeobachtungen: Dieser Teil dokumentiert und analysiert die Verwendung von Lob, Kritik und verschiedenen Fragetypen durch Lehrer in unterschiedlichen Fächern und Klassenstufen.

4. Schwerpunktthema: Das Kapitel bietet eine wissenschaftliche Aufarbeitung der Definition, Ursachen und Ziele von Unterrichtsstörungen sowie eine konkrete Fallanalyse zur Intervention.

5. Resümee: Der Autor reflektiert seine Erfahrungen im Praktikum, die Bestätigung seiner Studienwahl und die Bedeutung der gewonnenen Einblicke für seinen zukünftigen Lehrerberuf.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörungen, Schulpraktikum, Lehrer-Schüler-Interaktion, Disziplinmanagement, Lob und Kritik, Fragetypen, Lernmotivation, Pädagogik, Konflikthandlung, Unterrichtspraxis, Fallanalyse, Lehrerprofessionalisierung, Erziehungsmaßnahmen, Unterrichtsgestaltung, Klassenführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Unterrichtsstörungen, die während eines Schulpraktikums beobachtet wurden, und deren theoretischer Einordnung sowie praktischer Bewältigung im Schulalltag.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Interaktion zwischen Lehrern und Schülern durch Lob und Kritik, die Bedeutung verschiedener Fragetypen sowie die Ursachen und Interventionsmöglichkeiten bei Störungen im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, durch die Verknüpfung von pädagogischer Theorie mit konkreten Beobachtungen aus dem Unterricht ein tieferes Verständnis für die Entstehung von Störungen zu entwickeln und geeignete Präventions- und Interventionsstrategien zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der hospitationsbasierten Beobachtungsanalyse, bei der Unterrichtsgeschehen protokolliert und mit fachdidaktischer Literatur (u.a. Keller, Dreikurs, Krause) abgeglichen wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Beobachtungen zur Unterrichtskommunikation (Lob, Kritik, Fragen) und ein Schwerpunktthema, das Ursachen und Interventionsformen bei Störungen definiert und anhand eines konkreten Fallbeispiels kritisch analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Unterrichtsstörungen, Disziplinmanagement, Lehrer-Schüler-Interaktion, Lob und Kritik, Fragetypen, Lernmotivation und pädagogische Intervention.

Welche Bedeutung kommt dem Fallbeispiel aus der Religionsstunde zu?

Das Fallbeispiel illustriert eindrücklich, wie durch unklare Strukturierung, Methodenarmut und inadäquate Lehrerreaktionen eine Situation eskalieren kann, was als Grundlage für eine kritische Reflexion des Lehrerverhaltens dient.

Warum ist die Unterscheidung von Fragetypen für den Unterrichtserfolg wichtig?

Wie die Arbeit zeigt, steuern Fragetypen das kognitive Niveau und die Aufmerksamkeit; während Kenntnisfragen den Einstieg erleichtern, fördern divergierende und bewertende Fragen das tiefere Verständnis und die aktive Mitarbeit der Schüler.

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsstörungen. Ein Praktikumsbericht zu Schulpraktischen Studien
Hochschule
Technische Universität Darmstadt
Note
1,0
Autor
Ilka Vorstmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
36
Katalognummer
V340385
ISBN (eBook)
9783668303737
ISBN (Buch)
9783668303744
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulpraktische Studien Unterrichtsstörungen Lehramt
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ilka Vorstmann (Autor:in), 2010, Unterrichtsstörungen. Ein Praktikumsbericht zu Schulpraktischen Studien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340385
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Leseprobe aus  36  Seiten
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