Dies ist ein Praktikumsbericht über ein Fachpraktikum an einem Kölner Gymnasium im Fachbereich Philosophie. Die Autorin berichtet über ihre Erfahrungen gegenüber dem Lehrpersonal, ihren Mentoren und auch dem Unterrichten selbst.
Aus dem Text:
-Vorstellung der Schule;
-Organisation und Unterricht;
-Der hospitierte Unterricht;
-Schlussbetrachtung
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Vorstellung der Schule
2.1 Das Schulprofil
2.2 Projekte und AGs am Gymnasium
2.3 Lehrerinnen und Lehrer
2.4 Die äußere und innere Gestaltung der Schule
3. Organisation und Unterricht
3.1 Mein Stundenplan
4. Der hospitierte Unterricht
4.1 Praktische Philosophie: Der Philosophieunterricht in der 7.Klasse
4.1.1 Unterrichtsprotokolle
4.1.2 Auswertung
4.2 Philosophie in der Oberstufe
4.2.1 Unterrichtsprotokolle
4.2.2 Auswertung
4.3 Eigene Unterrichtsplanung
4.3.1 Textgrundlage
4.3.2 Tabellarischer Verlaufsplan
5. Schlussbetrachtung
6. Literaturangabe
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient der Dokumentation und Reflexion eines fünfwöchigen Fachpraktikums im Fach Philosophie an einem Gymnasium. Ziel ist es, Einblicke in die schulische Praxis, die Gestaltung von Unterricht und die Dynamik innerhalb verschiedener Lerngruppen zu gewinnen sowie die Lehrerrolle und methodische Ansätze kritisch zu analysieren.
- Strukturelle und pädagogische Vorstellung des Gymnasiums
- Analyse hospitierter Unterrichtseinheiten in der Unter- und Oberstufe
- Vergleich von Unterrichtsstilen und deren Auswirkungen auf die Lerngruppendynamik
- Erstellung einer eigenen Unterrichtsplanung zum Thema Anthropologie
- Reflexion über die Bedeutung der Lehrerpersönlichkeit für den Lernerfolg
Auszug aus dem Buch
Richard Dawkins: Der Mensch als Gen-Gesteuerte Maschine
Die These dieses Buches ist, dass wir und alle anderen Tiere Maschinen sind, die durch Gene geschaffen wurden. Wie erfolgreiche Chicagoer Gangster haben unsere Gene in einer Welt intensiven Existenzkampfes überlebt – in einigen Fällen mehrere Millionen Jahre. Auf Grund dessen können wir ihnen bestimmte Eigenschaften unterstellen. Ich würde argumentieren, dass eine vorherrschende Eigenschaft, die wir bei einem erfolgreichen Gen erwarten müssen, ein skrupelloser Egoismus ist. Dieser Egoismus des Gens wird gewöhnlich egoistisches Verhalten des Individuums hervorrufen. Es gibt jedoch, wie wir sehen werden, besondere Umstände, unter denen ein Gen seine eigenen egoistischen Ziele am besten dadurch erreichen kann, dass es einen begrenzten Altruismus auf der Stufe der Individuen fördert. Die Worte „besonders“ und „begrenzt“ in diesem Satz sind wichtig. So gern wir auch etwas anderes glauben wollen, universelle Liebe und das Wohlergehen einer Art als Ganzes sind Begriffe, die evolutionstheoretisch gesehen einfach keinen Sinn ergeben. […]
Die Gene unterscheiden im Wesentlichen über die Taktik, die der Körper anzuwenden hat; das Gehirn ist das ausführende Organ. Doch in dem Maße, wie das Gehirn einen immer höheren Entwicklungsstand erreichte, übernahm es einen ständig größeren Teil der eigentlich taktischen Entscheidungen, wobei es Kunstgriffe wie Lernen und Simulation anwandte. Der logische Abschluss dieses Trends, der bisher noch bei keiner Art erreicht worden ist, wäre der, dass die Gene der Überlebensmaschine lediglich eine einzige umfassende taktische Anweisung geben: Tu das, was auch immer es sein mag, von dem du meinst, dass es für unseren Fortbestand am besten ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung des Rahmens und der Erwartungen des Fachpraktikums am Gymnasium sowie Erläuterung des persönlichen Interesses am Fach Philosophie.
2. Vorstellung der Schule: Detaillierte Beschreibung des Schulprofils, der Arbeitsgemeinschaften, der Lehrerschaft sowie der räumlichen und technischen Gegebenheiten des Gymnasiums.
3. Organisation und Unterricht: Erläuterung der Stundenplangestaltung und der organisatorischen Abläufe während des Praktikums, illustriert durch einen exemplarischen Stundenplan.
4. Der hospitierte Unterricht: Zentrale Analyse des Unterrichts in der Unterstufe und Oberstufe, inklusive detaillierter Protokolle und der Auswertung methodischer Aspekte sowie Vorstellung einer eigenen Unterrichtsplanung.
5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Reflexion über die gewonnenen Erfahrungen bezüglich der Lehrweise, des Unterrichtsklimas und der persönlichen Bestätigung in der Berufswahl.
6. Literaturangabe: Auflistung der im Praktikumsbericht verwendeten Quellen und Internetressourcen.
Schlüsselwörter
Fachpraktikum, Philosophieunterricht, Unterrichtshospitation, Anthropologie, Richard Dawkins, Anthropologie, Unterrichtsmethoden, Lernklima, Referendariat, Unterrichtsplanung, Schulleben, Anthropologie, Anthropologie, Anthropologie, Anthropologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht?
Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen und Beobachtungen einer Studierenden während eines fünfwöchigen Fachpraktikums im Fach Philosophie an einem Kölner Gymnasium.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die schulische Organisation, die Dynamik zwischen Lehrkräften und Schülern, verschiedene Unterrichtsmodelle in der Unter- und Oberstufe sowie anthropologische Fragestellungen im Philosophieunterricht.
Was ist das primäre Ziel der Hospitationen?
Das primäre Ziel war es, den Philosophieunterricht außerhalb der universitären Theorie kennenzulernen, ein Gefühl für die Lehrerrolle zu entwickeln und methodische Ansätze sowie deren Wirkung auf die Lernenden zu evaluieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Die Arbeit basiert primär auf teilnehmender Beobachtung (Unterrichtshospitationen) sowie der Analyse von Unterrichtsprotokollen und der Gestaltung einer exemplarischen Unterrichtsplanung.
Welcher Inhalt wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Schule, die organisatorischen Aspekte, die detaillierte Protokollierung und Auswertung von Unterrichtseinheiten in der 7. Klasse und der Oberstufe sowie die Vorstellung einer eigenen Unterrichtseinheit zum Thema "Der Mensch als Gen-gesteuerte Maschine".
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zu den zentralen Begriffen zählen Fachpraktikum, Philosophieunterricht, Hospitation, Unterrichtsmethodik, Anthropologie, Schüler-Lehrer-Interaktion und Reflexion.
Wie unterscheidet sich der Unterricht in der Unterstufe von der Oberstufe?
Laut Bericht gibt es deutliche Unterschiede im Geräuschpegel und in der Disziplin, was die Autorin sowohl auf das Alter der Schüler als auch auf den Unterrichtsstil der jeweiligen Lehrkraft zurückführt.
Welche Rolle spielt die Unterrichtsplanung des Autors?
Obwohl die eigene Stunde aufgrund privater Umstände nicht umgesetzt werden konnte, dient sie als theoretisches Fallbeispiel für die praktische Anwendung anthropologischer Theorien von Richard Dawkins im Unterricht.
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- Sina Klar (Author), 2009, Emotionen als Thema der "Praktischen Philosophie" in der Sek. I, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340662