Zu Anfang wird ein kurzer Einstieg in das Thema gegeben werden. Dazu wird im Folgenden erklärt, aus welchen Gründen sich diese Hausarbeit mit dem Projekt „Stuttgart 21“ beschäftigt. Des Weiteren wird ein kurzer Einblick in den bisherigen Verlauf des Konflikts gegeben und das Thema damit grob beschrieben.
Die in Punkt 2 behandelte Analyse baut schematisch auf das Modell von Friedrich Glasl auf und beruht auf den von ihm benannten Schritte zur Konfliktanalyse. Im Anschluss daran wird die Analyse mit einer Zusammenfassung der gesammelten Ergebnisse beendet. Abschließend wird ein Transfer zu den aus dem ersten Semester behandelten politischen Grundlagen gebildet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begründung des Themas
- Inhaltlicher Einstieg
- Konfliktanalyse
- Konfliktissues
- Issues der Projektgegner
- Issues der Projektanhänger / -befürworter
- Zusammenfassender Konfliktinhalt
- Konfliktverlauf
- Ursachen und Entstehung
- Weiterer Verlauf und Einstufung in das Phasenmodell
- Konfliktparteien
- Projektbefürworter
- Projektgegner
- Arena des Konflikts
- Innere Kohäsion
- Neutrale Partei
- Beziehungen der Konfliktparteien
- Grundeinstellungen der Konfliktparteien
- Einschätzung der Gesamtsituation
- Bisherige Lösungsversuche
- Beendigung des Konflikts
- Zusammenfassung
- Transfer
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit analysiert den Konflikt um das Verkehrsbauprojekt „Stuttgart 21“, indem sie die Konfliktissues, den Verlauf, die Konfliktparteien und deren Beziehungen sowie Grundeinstellungen beleuchtet. Dabei wird das Modell von Friedrich Glasl als Grundlage für die Konfliktanalyse herangezogen.
- Analyse der Konfliktissues und deren Bedeutung für die Projektgegner und -befürworter
- Rekonstruktion des Konfliktverlaufs, einschließlich der Ursachen und der Entwicklung des Konflikts
- Charakterisierung der beteiligten Konfliktparteien und ihrer Beziehungen zueinander
- Identifizierung der Grundeinstellungen der Konfliktparteien hinsichtlich der Gesamtsituation, bisheriger Lösungsversuche und der Beendigung des Konflikts
- Transfer der gewonnenen Erkenntnisse zu den politischen Grundlagen der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt das Thema „Stuttgart 21“ vor, begründet die Auswahl des Konflikts für die Analyse und liefert einen kurzen Überblick über den bisherigen Verlauf. Die Konfliktanalyse geht im Detail auf die Konfliktissues, den Konfliktverlauf, die Konfliktparteien und deren Beziehungen sowie die Grundeinstellungen der Konfliktparteien ein.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Analyse des Konflikts um das Verkehrsbauprojekt „Stuttgart 21“, beleuchtet die Konfliktissues, den Konfliktverlauf, die Konfliktparteien und deren Beziehungen sowie die Grundeinstellungen der Konfliktparteien. Dabei werden wichtige Konzepte aus der Konfliktforschung und dem Modell von Friedrich Glasl zur Konfliktanalyse angewendet.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Hauptursachen für den Konflikt um Stuttgart 21?
Der Konflikt entzündete sich an unterschiedlichen Auffassungen über Kosten, Nutzen, Denkmalschutz und ökologische Auswirkungen des Bahnhofsumbaus.
Wie wird der Konflikt nach Friedrich Glasl analysiert?
Die Analyse nutzt Glasls Phasenmodell der Konflikteskalation, um den Verlauf von der Entstehung bis zur Verhärtung der Fronten nachzuzeichnen.
Wer sind die zentralen Konfliktparteien bei Stuttgart 21?
Auf der einen Seite stehen die Projektbefürworter (Deutsche Bahn, Politik), auf der anderen die Projektgegner (Bürgerinitiativen, Umweltverbände).
Was sind die „Issues“ der Projektgegner?
Kritikpunkte sind unter anderem die hohen Kosten, der Abriss von Gebäudeteilen, die Fällung von Bäumen im Schlossgarten und Zweifel an der Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs.
Welche Rolle spielt die „Innere Kohäsion“ in diesem Konflikt?
Sie beschreibt den Zusammenhalt innerhalb der jeweiligen Lager und wie dieser die Verhandlungsbereitschaft oder Radikalisierung im Konfliktverlauf beeinflusst.
- Arbeit zitieren
- Marius Ramius (Autor:in), 2014, Konfliktanalyse des Verkehrsbauprojekts „Stuttgart 21“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340681