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Förderung hochbegabter Kinder im Mathematikunterricht. Allgemeine Förderung, Enrichment, Akzeleration und Ich-Du-Wir-Prinzip

Title: Förderung hochbegabter Kinder im Mathematikunterricht. Allgemeine Förderung, Enrichment, Akzeleration und Ich-Du-Wir-Prinzip

Lesson Plan , 2016 , 27 Pages , Grade: 5.0

Autor:in: Rebecca Schär (Author), Nadin Nanzer (Author), Matilda Wunderlin (Author), Michel Zengaffinen (Author)

Didactics - Mathematics
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Summary Excerpt Details

Eine Unterrichtsplanung für den Mathematikunterricht zur Förderung hochbegabter Kinder.

Auf den folgenden Seiten möchten wir dem Leser die Arbeit mit hochbegabten Kindern näherbringen. Wir erläutern dazu die verschiedenen Fördermethoden: Allgemeine Förderung, Enrichment, Akzeleration und das Ich-Du-Wir-Prinzip. Darüber hinaus stellen wir eine konkrete Unterrichtssequenz vor. Diese könnte schon gleich durchgeführt werden. Abgerundet und verfeinert wird die Arbeit durch die Erfahrungen und Tipps einer Fachperson.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hochbegabung hinsichtlich der Mathematik

2.1 Definition Hochbegabung

2.2 Mathematische Begabung: ein Modell

3 Mögliche Formen der Förderung

3.1 Allgemeine Förderung

3.2 Enrichment

3.3 Akzeleration

3.4 Ich-Du-Wir-Prinzip

3.5 Vergleich

4 Planung einer Unterrichtssequenz

5 Erfahrungen einer Fachperson

6 Feedback unserer Kommilitoninnen und Kommilitonen

7 Fazit und Ausblick

9 Anhang

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Das Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrpersonen fundierte Ansätze und praktische Strategien für die Förderung mathematisch hochbegabter Kinder innerhalb einer Regelklasse an die Hand zu geben, um deren Potenzial gezielt auszuschöpfen und Unterforderung zu vermeiden.

  • Definition und Identifikation mathematischer Hochbegabung
  • Vergleich verschiedener Fördermethoden (Enrichment, Akzeleration, Ich-Du-Wir-Prinzip)
  • Praktische Planung und didaktische Umsetzung einer Unterrichtssequenz
  • Reflexion durch Expertenwissen und kollegiales Feedback
  • Strategien für ein inklusives Klassenklima und individuelle Lernförderung

Auszug aus dem Buch

3.4 Ich-Du-Wir-Prinzip

Gallin und Ruf (Volker 2009: 5) haben das "Ich-Du-Wir-Prinzip" entwickelt. Diese Methode zielt darauf ab Schülerinnen und Schüler zum eigenverantwortlichen, selbstorganisierten, individuellen, kooperativen, experimentellen, forschenden und entdeckenden Lernen hinzuführen. Dies soll die Leistungsheterogenität in regulären Klassen tragfähig machen.

Bei der genaueren Betrachtung dieser Methodik handelt es sich hier um eine offene und binnendifferenzierte Unterrichtsform. Der offene Unterricht ermöglicht einerseits ein individuelles Arbeiten und andererseits das Arbeiten im Klassenverband.

"Ich" bedeutet, dass selbstständig an einer Aufgabe gearbeitet wird und sein Vorwissen ihm dabei helfen kann. "Du" steht für das Lernen mit einem Partner, wodurch die Gedanken ausgetauscht werden, um einen tieferen Blick in das Thema zu bekommen. So kann gemeinsam ein Lösungsweg erschlossen werden. In der "Wir" Phase werden die Gruppenlösungen vorgetragen und zusammen besprochen. Anhand aller Beiträge kann ein "gemeinsames Ergebnis erarbeitet" werden. Diese drei Phasen verbinden eigenständiges Arbeiten und kooperatives Lernen mit Klassengesprächen, wodurch leistungsschwächere sowie leistungsstärkere Kinder profitieren (Volker 2009: 5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autoren begründen die Wahl des Themas Hochbegabung und skizzieren das Ziel, Lehrpersonen ein Repertoire an Tipps und Methoden für den Unterrichtsalltag zu bieten.

2 Hochbegabung hinsichtlich der Mathematik: Dieses Kapitel erläutert den wissenschaftlichen Begabungshorizont und führt ein differenziertes Modell der mathematischen Intelligenz ein.

3 Mögliche Formen der Förderung: Es werden verschiedene pädagogische Ansätze wie Enrichment, Akzeleration und das Ich-Du-Wir-Prinzip analysiert und gegenübergestellt.

4 Planung einer Unterrichtssequenz: Anhand einer Mathematik-Lektion für die 5. Klasse wird beispielhaft aufgezeigt, wie eine Förderung hochbegabter Kinder geplant und diagnostisch begleitet werden kann.

5 Erfahrungen einer Fachperson: Durch ein Experteninterview werden Praxiseinblicke in die Arbeit mit hochbegabten Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrpersonen gewonnen.

6 Feedback unserer Kommilitoninnen und Kommilitonen: Die Autoren reflektieren verschiedene Sichtweisen aus ihrem Studium und diskutieren kritisch Herausforderungen bei der Umsetzung der Fördermethoden im Schulalltag.

7 Fazit und Ausblick: Eine zusammenfassende Reflexion betont die Bedeutung einer individuellen Begabtenförderung zur Vermeidung von Unterforderung und Unterentwicklung.

9 Anhang: Dieser Teil enthält den Interviewleitfaden sowie die vollständigen Transkriptionen der Experteninterviews.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Begabtenförderung, Mathematikunterricht, Enrichment, Akzeleration, Ich-Du-Wir-Prinzip, Binnendifferenzierung, Lernberatung, Leistungsheterogenität, individuelle Förderung, Lehrkompetenz, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Herausforderung, hochbegabte Kinder im Mathematikunterricht der Regelschule adäquat zu fördern und zu fordern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Definition mathematischer Begabung, verschiedene Fördermodelle, die Unterrichtsplanung sowie die praktische Reflexion durch Experten und Studierende.

Was ist das primäre Ziel der Autoren?

Das Ziel ist es, Lehrpersonen theoretisches Wissen und konkrete, praxisnahe Werkzeuge für den Umgang mit leistungsstarken Kindern in heterogenen Lerngruppen bereitzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erhebung verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews und reflektierende Rückmeldungen aus dem akademischen Umfeld.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Begabung, die Vorstellung von Fördermethoden und die konkrete didaktische Umsetzung mittels eines Unterrichtsbeispiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Hochbegabung, Begabtenförderung, Binnendifferenzierung, Enrichment, Akzeleration und das Ich-Du-Wir-Prinzip.

Warum ist das "Ich-Du-Wir-Prinzip" für hochbegabte Kinder besonders geeignet?

Diese Methode erlaubt ein hohes Maß an Selbststeuerung und individueller Entfaltung, während gleichzeitig durch den kooperativen Austausch soziale Integration ermöglicht wird.

Welche Schlussfolgerung zieht die Expertin bezüglich ADHS und Hochbegabung?

Die Expertin betont, dass sich Symptome von ADHS und Unterforderung bei Hochbegabten oft stark ähneln, weshalb eine genaue Beobachtung notwendig ist, um die Hochbegabung hinter dem auffälligen Verhalten zu erkennen.

Was ist die wichtigste Erkenntnis zur Akzeleration?

Akzeleration (z.B. Klassenüberspringen) wird als eine mögliche Maßnahme angesehen, die jedoch nur nach sorgfältiger Prüfung des Umfelds und begleitender Unterstützung durch Fachpersonen erfolgreich sein kann.

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Details

Title
Förderung hochbegabter Kinder im Mathematikunterricht. Allgemeine Förderung, Enrichment, Akzeleration und Ich-Du-Wir-Prinzip
College
University of Education Bern  (Vorschul- und Primarstufe)
Course
Seminar
Grade
5.0
Authors
Rebecca Schär (Author), Nadin Nanzer (Author), Matilda Wunderlin (Author), Michel Zengaffinen (Author)
Publication Year
2016
Pages
27
Catalog Number
V340742
ISBN (eBook)
9783668336520
ISBN (Book)
9783668336537
Language
German
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rebecca Schär (Author), Nadin Nanzer (Author), Matilda Wunderlin (Author), Michel Zengaffinen (Author), 2016, Förderung hochbegabter Kinder im Mathematikunterricht. Allgemeine Förderung, Enrichment, Akzeleration und Ich-Du-Wir-Prinzip, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340742
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