Parallelwelten in Traum und Realität. Analyse und Vergleich der Parallelwelten sowie deren Schöpfer in "La invención de Morel" und "Las ruinas circulares"


Hausarbeit, 2016
19 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Begriffs Parallelwelt
2.1 Die sozialwissenschaftliche Definition Astleitners
2.2 Die phantastische Definition Kimlers

3. Definition der Begriffe Schöpfung, Schöpfer und Gott
3.1 Die Begriffe Schöpfung und Schöpfer
3.2 Definition des Begriffs Gott

4. Die einsame Insel als Parallelwelt in La invención de Morel?
4.1 Zeit, Grenze und Grenzübergang in die Parallelwelt
4.2 Anwendung von Kimlers Merkmalen von Parallelwelten
4.3 Anwendung von Astleitners Merkmalen von Parallelwelten
4.4 Morel als Schöpferfigur und Gott

5. Die Traumwelt in Las ruinas circulares
5.1 Anwendung der Merkmale von Parallelwelten nach Astleitner auf die Traumwelt
5.2 Anwendung der Merkmale von Parallelwelten nach Kimler auf die Traumwelt
5.3 Der Träumer als Schöpferfigur und Gott

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Parallelwelten gibt es überall: Eine fremde Kultur mag einem wie eine Parallelwelt erscheinen, ebenso die Diegese eines Buches, eines Videospieles oder der Inhalt eines Traums. Doch wie werden Parallelwelten in der Literatur, speziell in der argentinischen Literatur, präsentiert? Wer schafft diese Welten, inwiefern sind sie im Werk eine parallele Realität oder nur eine Illusion? All diese Fragen sollen im Verlauf dieser Hausarbeit an zwei Prosawerke der argentinischen Literatur des 20. Jahrhunderts gestellt werden: La invención de Morel und Las ruinas circulares. Das erste Werk, der Roman La invención de Morel, wurde im Jahr 1940 von Adolfo Bioy Casares veröffentlicht[1]. Es handelt von einem juristisch Verfolgten, der sich auf eine verlassene Insel flüchtet und dort plötzlich den menschlichen Projektionen eines von den Gezeiten angetriebenen Generators gegenüber steht, die wie ein Film immer wieder die Handlungen einer aufgezeichneten Woche ausführen.

Das zweite Werk, die 1944 von Jorge Luis Borges als Teil der Geschichtensammlung Ficciones veröffentlichte Kurzgeschichte Las ruinas circulares handelt von einem Mann, der sich in einer kreisförmigen Ruine hinlegt und in seinen Träumen einen Menschen schafft, den er als seinen Sohn betrachtet und schließlich in die außerhalb des Traumes stehende Wirklichkeit überführt[2].

In den ersten beiden Kapiteln dieser Arbeit sollen zunächst die Begriffe Parallelwelt sowie Schöpfer und Gott genauer betrachtet und definiert werden mit dem Ziel, die in den literarischen Werken vorkommenden Parallelwelten und jene, die sie kreieren, umfassend zu analysieren. Im dritten Kapitel richtet sich der Fokus auf den Roman La invención de Morel und es werden die parallele Realität der Projektionen sowie Morel und der Verfolgte in ihrer Rolle als Schöpfer und Gott betrachtet. In Kapitel vier soll das selbe Vorgehen auf die Kurzgeschichte Las ruinas circulares angewendet werden: Inwiefern kann der Traum als Parallelwelt angesehen werden und handelt es sich bei dem Träumenden eher um einen Schöpfer oder um einen Gott?

Ziel des fünften Kapitels ist es, die Parallelweltphänomene sowie deren Schöpfer aus beiden Werken zu vergleichen und die wesentlichen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herauszuarbeiten. Dabei sollen auch Fragen geklärt werden wie: Welcher Zusammenhang besteht zwischen einer Parallelwelt und der Realität? Wie können Parallelwelten beschaffen sein und wie erhält man Zugang zu ihnen? Die beiden Werke der argentinischen Literatur sollen dabei quasi als Beispiele dienen, die zeigen, auf welche Weisen Parallelwelten auftreten können und welche Bedeutung man ihnen zuschreiben kann.

2. Definition des Begriffs Parallelwelt

Stefanie Kimler stellt in ihrem Buch Funktion und Konstruktion von Parallelwelten sieben Merkmale von Parallelwelten vor. Das Buch beschäftigt sich insbesondere mit Parallelwelten in der Phantastik. Eine eher sozialwissenschaftliche Herangehensweise nimmt Hermann Astleitner in dem Buch Das Parallelwelt Phänomen vor. Folglich ist seine Definition des Begriffs weniger auf die Literatur und mehr auf die außerfiktionale gesellschaftliche Realität ausgerichtet. Da diese Definition dem Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit weniger nahe steht, soll mit ihr begonnen werden.

2.1 Die sozialwissenschaftliche Definition Astleitners

Eine Parallelwelt stellt ganz allgemein eine hypothetische Annahme zu einem Gegenstandsbereich dar, es ist ein Modell über einen bestimmten Realitätsausschnitt. In solchen Modellen wird angestrebt, die Realität idealtypisch abzubilden, sie sind von Theorien über einen Gegenstandsbereich gespeist […] Parallelwelten können spezifischer und vorläufig als nebeneinandergeschaltete konstruierte Lebensräume von Menschen beschrieben werden […][3]

Wesentlich in dieser Definition ist, dass die Parallelwelt als Modell und nicht als etwas real existierendes beschrieben wird. Auch die Tatsache, dass das Parallelwelt-Modell eine Realität abbildet, die ein von Menschen und für Menschen geschaffener Lebensraum sein soll, ist bedeutsam für diese Definition.

Astleitner präzisiert seine Definition noch, indem er primäre hypothetische Merkmale von Parallelwelten[4] erläutert. Diese sind:

- Transferbeziehungen: Die unterschiedlichen Parallelwelten stehen in Kontakt miteinander, „[...] zwischen ihnen sind Übertragungen oder Überführungen möglich [...][5]
- Verwendung spezifischer Ausdrucksmittel: In einer Parallelwelt gibt es besondere Formen der Kommunikation, durch die sie sich von anderen Parallelwelten und der Realität unterscheidet
- Transparenz: Eine Parallelwelt kann transparent sein, das heißt sie ist „[...] wahrnehmbar und verstehbar [...][6] “. Das Merkmal der Transparenz ist instabil, das heißt eine zunächst verstehbare Parallelwelt kann zu einer nicht mehr verstehbaren werden.

Astleitner stellt noch weitere Merkmale von Parallelwelten auf, die sogenannten „sekundären hypothetischen Merkmale[7] “. Das erste besagt, dass Menschen, sofern sie in verschiedene Parallelwelten eingebunden sind, in diesen unterschiedliche Rollen einnehmen[8]. Das zweite sekundär hypothetische Merkmal sei das Vertrauen: „Parallelwelten wären demnach Vertrauensräume [...][9] “.

Beispiele für Parallelwelten, wie Astleitner sie untersucht, sind zum Beispiel die Berufswelt und die Familienwelt, aber auch Sub-Gemeinschaften in der Gesellschaft[10]. In den Kapiteln zwei und drei soll geklärt werden, inwiefern die Parallelwelten der beiden Werke der argentinischen Literatur diesen gesellschaftlichen Parallelwelten ähneln oder sich von ihnen unterscheiden.

2.2 Die phantastische Definition Kimlers

Wie bereits erwähnt, listet Kimler sieben Merkmale von Parallelwelten auf. Diese sollen im Folgenden genannt und erläutert werden[11]:

- Parallelität: Um eine Parallelwelt als solche bezeichnen zu können, ist mindestens eine weitere Welt im Werk von Nöten, zu der die Parallelwelt parallel sein kann. Eine einzelne Alternativwelt in einem Werk ist, sofern sie allein steht, keine Parallelwelt.
- Die Raumdimension: „Räumliche Parallelwelten etablieren sich innerhalb eines unendlichen und damit im Prinzip unerforschbaren Raumes“[12], das heißt sie sind nicht lokalisierbar oder aufspürbar.
- Die Zeitdimension: Durch die vierte Dimension eröffnet sich die Möglichkeit in der Vergangenheit oder der Zukunft existierender, zeitlicher Parallelwelten. „Reisen auf der Zeitachse können dabei einen Überblick über die Entwicklung der Menschheitsgeschichte geben [...][13]
- Subjektivität: Parallelwelten können von verschiedenen Menschen individuell wahrgenommen werden. Deutlich wird dies an der „[...] emotional-qualitativen Aufladung von Räumen [...][14] “, aber dahinter steht auch die Annahme, das nicht jeder Mensch in der Lage sei, mehrdimensionale und parallele Räume zu erkennen.
- Grenzübergänge: Dem Übergang zwischen parallelen Welten kommt eine besondere Bedeutung zu, mag es nun eine klar betonte Grenzüberschreitung oder ein ineinander-Übergehen beider Welten sein.
- Verhältnis zur Zeit: Die Zeit innerhalb der Parallelwelt weicht häufig von der Zeit in der Realität ab. Sie kann schneller oder langsamer vergehen oder aber gar keine Bedeutung haben. Der Grenzübertritt geht mit einem „[...] Bruch mit der Zeit einher.[15]
- Funktion: „Die Bedeutung der Parallelwelt ergibt sich aus ihrer Funktion und Intentionalität in Bezug auf die reale Welt. […] die Parallelwelt hält immer eine Aussage über die eigene Welt bereit.[16] “ Weiterhin verändert oder beeinflusst die Parallelwelt meist den Protagonisten, der in sie eintritt.

An dieser Definition fällt auf, dass sie die Parallelwelt als phantastisches Element auffasst und nicht als realitätskompatible Option. Während Astleitners Parallelwelten eher innergesellschaftlich sind und ihre Existenz nicht übernatürlich sein muss, ist dies bei der Parallelweltdefinition von Kimler schon eher annehmbar. Auch bezieht sie sich deutlich auf literarische Parallelwelten, Astleitner lehnt seine Definition mehr an soziale Parallelwelten an.

3. Definition der Begriffe Schöpfung, Schöpfer und Gott

Um die Konstrukteure der Parallelwelten in den beiden Werken zu untersuchen, ist es sinnvoll, zunächst eine allgemeine Definition der an sie angelegten Begriffe vorzunehmen. Dabei soll besonderer Augenmerk auf mögliche Unterschiede zwischen den Bezeichnungen Schöpfer und Gott gelegt werden. Die Definition des Begriffs Schöpfer erschließt sich vorrangig über den Begriff Schöpfung, mit dem begonnen werden soll.

3.1 Die Begriffe Schöpfung und Schöpfer

Die Definition von Schöpfung in der Brockhaus Enzyklopädie lautet wie folgt:

[…] abgeleitet von bibl. Vorstellungen i.e.S. sowohl der Akt der Erschaffung der Welt durch Gott (oder Götter) wie auch dessen Ergebnis […] Dieser Sprachgebrauch wird auch übertragen angewandt auf alle Vorstellungen über die Welt und ihre Entstehung […] selbst wenn sie religiösen oder philosoph. Kontexten entstammen, die Gott oder Göttern keine Funktion zuschreiben. […][17]

In dieser Definition ist die Rede vom Erschaffen der Welt, was sich ausdrücklich auf die Realität und nicht auf eine Parallelwelt bezieht. Für die Erschaffung der Welt wird ausdrücklich Gott als Schöpfer genannt. Spricht man von der Schöpfung der Realität, so bezieht sich das also automatisch auf eine Schöpfung durch Gott. Es wird aber auch der (für diese Arbeit eher interessante) außerreligiöse Gebrauch des Begriffs angesprochen. Da in dem Werk La invención de Morel an keiner Stelle die Rede von einem Gott im religiösen Sinne ist, kann davon ausgegangen werden, dass er im Werk vorkommende Parallelwelten nicht geschaffen haben kann. Aus der Definition geht auch hervor, dass sich der Begriff Schöpfung immer auf die Welt (als abgeschlossene Schöpfung) und deren Entstehung (als Schöpfungsprozess) bezieht. Da Gott als Schöpfer der innerdiegetischen Realität infrage kommt, aber nicht als Schöpfer der Parallelwelten (und auch in dieser Definition wird nicht angesprochen, dass Gott eine andere Welt als die Realität geschöpft haben könnte) muss deren Entstehung einen anderen Ursprung haben.

Auch die folgende Definition der Schöpfungslehre aus der Enzyklopädie der Neuzeit ist stark auf den Monotheismus und die drei Weltreligionen bezogen:

[…] In allen drei Religionen wird das Verhältnis von Gott und Welt durch den Schöpfungsgedanken bestimmt. Dabei liegt der Akzent auf der Differenz zwischen Schöpfer und Geschöpf, die sich in der Lehre von der ursprünglichen „Erschaffung aus Nichts“ […] einerseits und aus der Lehre von der fortdauernden Erhaltung der Schöpfung […] durch Gott […] andererseits ausspricht. […][18]

Auffallend herausgestellt wird bei dieser Definition die Differenz zwischen „Schöpfer und Geschöpf“, das heißt, der Schöpfer kann nicht gleichzeitig Geschöpf sein und umgekehrt. Zudem muss der Schöpfer die Welt aus dem Nichts erschaffen haben und auch nach ihrer Erschaffung für ihr Fortbestehen sorgen. Eine Parallelwelt kann unmöglich aus dem Nichts erschaffen sein, da ihre Voraussetzung die Existenz einer anderen Welt ist (sonst wäre sie nicht als Parallelwelt zu bezeichnen und das Merkmal der Parallelität nach Kimler wäre nicht erfüllt).

3.2 Definition des Begriffs Gott

[…] in den Religionen die im → Glauben als personelles Gegenüber erfahrene heilige, transzendente, allumfassende Macht schlechthin, von der sich der religiös ergriffene Mensch in seiner Existenz unmittelbar getroffen und gefordert sieht. […] In den Religionen erfahren und gelehrt wird G. bes. als der Schöpfer der Welt, die Ursache allen Naturgeschehens […] als Herr über Leben und Tod , der in die Welt eingreift, das Schicksal der Menschen lenkt […] und als Richter am Ende der Zeiten auftritt […] als der normative Gesetzgeber für das sittl. Verhalten der Menschen, als erhaltender Urgrund von allem, was ist, als der gegenüber dem „Irdischen“ schlechthin „Andere“ […][19]

Aus dieser Definition geht klar heraus, dass Gott als übernatürliches Wesen zu betrachten ist. Er unterscheidet sich signifikant von den ihn anbetenden Menschen sowie allem „Irdischen“, dem er quasi als Gegenstück gegenüber steht. Seine Eigenschaften sind seine Funktion als Schöpfer, seine juristische Macht, sein Einfluss auf Leben und Sterben der Menschen sowie die Gestaltung der Natur. Erfahren wird Gott durch die Religionen.

Eine andere Definition aus der Europäischen Enzyplopädie zu Philosophie und Wissenschaften lautet folgendermaßen:

G. […] bezeichnet ein höchstes, übernatürliches Wesen, das in der Mythologie […] und → Religion meist als Person angesehen wird und das Gegenstand des → Glaubens und der theologischen Erkenntnis ist. […][20]

Als Eigenschaften eines Gottes wird in dieser Definition nur die Übernatürlichkeit genannt. Auch wird gesagt, dass Gott als Person angesehen und in der Religion erkannt wird. Auch dieser Definition nach ist das göttliche Wesen untrennbar mit einer transzendenten und religiösen Ebene verbunden. Seine Eigenschaft als Schöpfer und Ursprung der Welt wird nicht genannt.

[...]


[1] http://www.fictionfantasy.de/morels-erfindung 20.03.2016, 11:28 Uhr

[2] Fiktionen: Erzählungen 1939-1944, Jorge Luis Borges, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, März 2013

[3] Das Parallelwelt Phänomen, von Hermann Astleitner, Waxmann Verlag, Münster 2013, S. 17

[4] Vgl. Das Parallelwelt Phänomen, S. 17-18

[5] Das Parallelwelt Phänomen, S. 17-18

[6] Ebd. S. 18

[7] Ebd. S. 18

[8] Vgl. Das Parallelwelt Phänomen, S.19

[9] Ebd. S. 19

[10] Vgl. Das Parallelwelt Phänomen S. 20

[11] Vgl. Funktionen und Konstruktionen von Parallelwelten von Stefanie Kimler, Optimus Verlag, Göttingen 2010, S. 90-91

[12] Ebd. S. 90

[13] Ebd. S. 90

[14] Ebd. S. 91

[15] Ebd. S. 91

[16] Ebd. S. 91

[17] Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden, Band 24, Projektleitung: Marion Winkenbach, F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig 2006, S. 434

[18] Enzyklopädie der Neuzeit, Band 11, Hrsg.: Prof. Dr. Friedrich Jaeger, J.B. Metzler'sche Verlagsbuchhandlung und C.E. Poeschel Verlag, Stuttgart 2010, S. 844

[19] Brockhaus Enzyklopädie in 30 Bänden, Band 11, S. 210

[20] Europäische Enzyklopädie zu Philosophie und Wissenschaften, Band 2, Hrsg. Hans Jörg Sandkühler, Felix Meiner Verlag, Hamburg 1990, S.474

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Parallelwelten in Traum und Realität. Analyse und Vergleich der Parallelwelten sowie deren Schöpfer in "La invención de Morel" und "Las ruinas circulares"
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Proseminar: Argentinien und seine Literatur
Note
1,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
19
Katalognummer
V340768
ISBN (eBook)
9783668302532
ISBN (Buch)
9783668302549
Dateigröße
746 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Casares, Parallelwelt, Traum, Borges, Las ru, Las ruinas circulares, La invención de Morel, Argentinien, Literatur, Kurzgeschichte
Arbeit zitieren
Denise Kelm (Autor), 2016, Parallelwelten in Traum und Realität. Analyse und Vergleich der Parallelwelten sowie deren Schöpfer in "La invención de Morel" und "Las ruinas circulares", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340768

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