Es handelt sich hierbei um eine Literaturliste zur mündlichen Magisterprüfung im Nebenfach Germanistische Linguistik. Für den Einstieg in die einzelnen Themengebiete wurde die Monographie von Christiane Wanzeck (2010), "Lexikologie. Beschreibung von Wort und Wortschatz im Deutschen" verwendet.
1. Themenbereich: Wortverbindungen als lexikalische Einheiten
2. Themenbereich: Innovation und Bedeutungsentwicklung – Möglichkeiten der Wortschatzveränderung
3. Themenbereich: Typen des Bedeutungswandels
4. Wortliste zu den entsprechenden Themengebieten
Inhaltsverzeichnis
1. Themenbereich: Wortverbindungen als lexikalische Einheiten
2. Themenbereich: Innovation und Bedeutungsentwicklung – Möglichkeiten der Wortschatzveränderung
3. Themenbereich: Typen des Bedeutungswandels
Zielsetzung & Themen
Diese Zusammenstellung dient als strukturierte Literatur- und Wortliste zur Vorbereitung auf die mündliche Magisterprüfung im Fach Germanistische Linguistik. Sie bietet einen Überblick über zentrale Konzepte der Lexikologie, des Sprachwandels sowie der Wortschatzdynamik.
- Lexikalische Einheiten und Phraseologie
- Wortschatzveränderung durch Jugend- und Szenesprachen
- Kognitive Ansätze in der historischen Semantik
- Bedeutungswandel: Typologien und Prozessbeschreibungen
- Empirische Wortlisten zu verschiedenen linguistischen Phänomenen
Auszug aus dem Buch
3. Themenbereich: Typen des Bedeutungswandels
A. Blank (1993):
vlt. adripare > fr. arriver
engl. deer
lt. inodiare > fr. ennuyer
mittellt. cancellarius > dt. Kanzler
lt. nescius > engl. nice
mhd. sere > nhd. sehr
lt. captivus > it. cattivo
lt. tutari > fr. tuer
ahd. sleht > nhd. schlecht
lt. manducare
klt. testa
Zusammenfassung der Kapitel
1. Themenbereich: Wortverbindungen als lexikalische Einheiten: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Phraseologie und dokumentiert zahlreiche Beispiele für feste Wortverbindungen im Deutschen.
2. Themenbereich: Innovation und Bedeutungsentwicklung – Möglichkeiten der Wortschatzveränderung: Hier werden Mechanismen der lexikalischen Erneuerung, insbesondere durch Jugend- und Szenesprachen sowie Archaismen, theoretisch verortet und anhand von Beispielen illustriert.
3. Themenbereich: Typen des Bedeutungswandels: Dieses Kapitel fokussiert auf die diachrone semantische Entwicklung von Wörtern und bietet eine kognitive sowie historische Einordnung verschiedener Typen von Bedeutungswandel.
Schlüsselwörter
Lexikologie, Wortschatz, Phraseologie, Bedeutungswandel, Sprachwandel, Semantik, Jugendsprache, Archaismen, historische Semantik, Lexem, Sprachgeschichte, Wortbildung, Etymologie, Wortfeldtheorie, Sprachgebrauch
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fungiert als begleitende Literatur- und Materialliste für die mündliche Magisterprüfung im Bereich Germanistische Linguistik.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind Wortverbindungen (Phraseologie), die Dynamik der Wortschatzveränderung und die verschiedenen Typen des Bedeutungswandels.
Was ist das Ziel der Zusammenstellung?
Ziel ist es, Studierenden eine strukturierte Übersicht über relevante Fachliteratur und repräsentative sprachliche Beispiele für die Prüfungsvorbereitung bereitzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die lexikologische Beschreibung sowie die historische und kognitive Semantik als methodisches Fundament zur Analyse von Wortbedeutungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Themenbereiche, die jeweils mit Fachliteratur und umfangreichen Wortlisten zu den jeweiligen linguistischen Phänomenen unterlegt sind.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Lexikologie, Sprachwandel, Phraseologie, Bedeutungswandel und semantische Entwicklung.
Welche Rolle spielt das Werk von Christiane Wanzeck?
Das Werk "Lexikologie. Beschreibung von Wort und Wortschatz im Deutschen" dient in allen drei Themenbereichen als grundlegende Einführungsliteratur.
Wie werden Jugend- und Szenesprachen in der Arbeit eingeordnet?
Sie werden als lexikalische Erneuerungsquellen betrachtet, die signifikant zur Veränderung des Wortschatzes im Standarddeutschen beitragen.
Was zeigen die Beispiele aus dem Bereich des Bedeutungswandels bei A. Blank?
Die Beispiele verdeutlichen diachrone Prozesse, bei denen sich Bedeutungen durch Sprachkontakt oder kognitive Motivation verändern (z.B. von lateinischen Wurzeln zu modernen romanischen oder germanischen Sprachen).
Warum sind auch historische Wortformen in der Liste enthalten?
Die historischen Formen (mhd., ahd.) dienen dazu, die Entwicklungslinien und semantischen Verschiebungen innerhalb der deutschen Sprachgeschichte nachvollziehbar zu machen.
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- Verena Fendl (Author), 2013, Literatur- und Wortliste zur mündlichen Magisterprüfung im Nebenfach Germanistische Linguistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340781