Clemens August Graf von Galen. Ein Bischof im Widerstand zum NS-Regime?


Masterarbeit, 2016

61 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Der Widerstandsbegriff

3. Politische und religiöse Situation zu der Zeit von Galens
3.1 Die Situation bis 1933
3.2 Die Situation nach der Machtergreifung Hitlers

4. Von Galens Werdegang bis 1933
4.1 Prägung durch Herkunft und Familie
4.2 Einflüsse während der Schule und des Studiums
4.3 Die Zeit als Kaplan, Curatus und Pfarrer in Berlin
4.4 Von Galen als Pfarrer in Münster
4.5 Die Ernennung zum Bischof

5. Von Galens Verhalten gegenüber dem NS-Regime
5.1 Zur Kriegspolitik der Nationalsozialisten gegen die Sowjetunion
5.2 Neuheidentum
5.3 Katholische Organisationen
5.4 Kinderlandverschickung
5.5 Klostersturm
5.6 Euthanasieprogramm
5.7 Judenverfolgung

6. Wirkung und Reaktionen
6.1 Wirkung auf die Bevölkerung Münsters
6.2 Reaktionen des NS-Regimes

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis:

Primärquellen:

Sekundärquellen:

1.Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung, ob Clemens August Graf von GalenWiderstand gegen das NS-Regime geleistet hat, da das Verhalten des Bischofs gegenüber dem Dritten Reich trotz der Seligsprechung im Jahre 2005 umstritten ist. Obwohl er bereits zu Lebzeiten von seinen Anhängern den Beinamen der Löwe von Münster erhielt, der sich gegen das Regime der Nationalsozialisten stellte, sehen insbesondere Vertreter der katholischen Friedensbewegung `Pax Christi´ in ihm einen Befürworter Hitlers, der die,von den Nationalsozialisten geführten Angriffskriege offen unterstützte und somit keineswegs Widerstand gegenüber dem Regime ausübte.[1] Um diesen Dissens aufzuarbeiten ist es zu Beginn der Ausarbeitung obligatorisch, denBegriff des Widerstands zu definieren, auf dessen Basis das Verhalten von Galens bewertet wird. Daran anschließend ist es notwendig, sich, neben der intensiven Auseinandersetzung mit der Person von Galens, auchmit dem historischen Kontext zu beschäftigen. Hierfür wird auf die politische und religiöse Situation des deutschen ReichsAnfang des 20. Jahrhunderts bis zur Machtergreifung Hitlerseingegangen. Ein besonderer Schwerpunkt soll hierbei auf den Auswirkungen des verlorenen ersten Weltkrieges und dem damit verbundenen Kriegsschuldeingeständnisses Deutschlandsliegen.Anschließend wird auf die Lage nach der Machtergreifung Hitlers Bezug genommen und sowohl auf die politischen, als auch religiösen Auswirkungeneingegangen. Im Anschluss wird der Werdegang von Galens, insbesondere die Prägung durch sein Elternhaus und dieEinflüsse während der Schule, dem Studium und der Zeit als Kaplan, Curatus und Pfarrer in Berlin näher betrachtet. Die Erhebung von Galens zum ersten Bischof unter der Herrschaft der Nationalsozialisten schließt die Vorstellung seinesWerdegangs schließlich ab.Im nächsten Kapitel wird darauf aufbauend das Verhalten von Galens gegenüber dem NS-Regime behandelt. Hierfür werden vor allem die Predigten des Bischofs analysiert, in denen er Stellung zu den Offensivkriegen des dritten Reichs nimmt,sowie zu innenpolitischen Maßnahmen und Interessen. Dazu zähltsowohldas Vorgehendes Regimes gegen christliche Schulen, kirchliche Organisationen und Klöster, als auch das generelle Religionsverständnis der Nationalsozialisten. Des Weiteren wird die Stellungnahme von Galens gegenüber dem Euthanasieprogramm und der Judenverfolgung erläutert und die Position des Bischofs herausgearbeitet. Da selbstverständlich nicht alle Predigten und schriftlichen Quellen detailliert analysiert werden können, werde ich mich auf einige Ausgewählte, die meines Erachtens nach die Einstellung von Galens am deutlichsten wiederspiegeln,konzentrieren. Im Anschluss folgt eineBetrachtung der Reaktionen auf die Worte von Galens. Hierfür wird zum einen auf die christliche Bevölkerung Münsters, als auch auf Urteile von diversen Zeitgenossen, sowie Vertreter des NS-Regimes wie Joseph Goebbels eingegangen. Im anschließenden Fazit wird dann versucht die Frage zu beantworten, ob Clemens August Graf von Galen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime ausgeübt hat.

2.Der Widerstandsbegriff

Um die Handlungen von Galens in der Zeit des Nationalsozialismusbewertenzu können, ist es notwendig, den Begriff des Widerstands zu definieren, da dieser facettenreich genutzt wird und nicht ausreichendeingegrenzt ist. Für die meisten Historiker ist Widerstand im Kontext des Nationalsozialismus mehr als eine reine Verweigerung bzw. stille Ablehnung des NS-Regimes.[2] Ihrer Ansicht nach beginnt erst durch die Bereitschaft zum Handelnund durch eine „Gefährdung, dessen der sich erkennbar auflehnt“[3] eine Form des Widerstands.Das Handeln zielt hierbei darauf ab, gegen die Ansichten und das Vorgehen des Regimes zu demonstrieren und zu einer Veränderung beizutragen- im Idealfall den Sturz des Regimes und damit zusammenhängend eine politische Neuausrichtung.[4] Letzteres stelltjedochkeinen obligatorischen Aspekt für den Widerstandsbegriff dar, da diejenigen, die wohl keinen direkten Sturz der Regierung beabsichtigten, durch Vorgehen gegen Ansichtenund Anweisungen des Regimesoderder Widersetzung gegenAnordnungen,dennoch eine Form desWiderstands leisten können, die auch durchaus von dem Regime als solche erkannt und bestraft wurden.[5] So wurden bereits Vergehen, wie zum Beispiel die Verweigerung des Hitler- Grußes, mit harten Strafen, wie mit der Einweisung in ein Zuchthaus oder der Todesstrafe geahndet, da diese dem absoluten Gehorsamsanspruch des Regimes widersprachen.[6] Infolgedessen halte ich es, wie der Historiker Detlef Peukert, für angemessen, bereits hier den Begriff des Widerstands zu benutzen, jedoch diesen durch den wirkungsgeschichtlichen Ansatz, der die Wirkung des Handelnden auf Andere mit einbezieht, zu ergänzen.[7]

Darauf aufbauend wird unter Widerstand nachfolgend das regimekritische Vorgehen einer Person verstanden, die durch Handeln jeglicher Art, beispielsweise durch das öffentliche Anprangern von Vergehen, gegen diese, seitens der Regierung geschaffenenMissstände,vorgeht, mit dem Ziel der Abwehr bzw. Begrenzung der NS- Herrschaft oder ihres Anspruches.[8]

3.Politische und religiöse Situation zu der Zeit von Galens

3.1 Die Situation bis 1933

Clemens von Galen, geboren 1878, wächst in der Zeit des deutschen Kaiserreichs, einem konstitutionell monarchisch, anfangs unter Wilhelm I., regierten Nationalstaatauf. Die Zeit ist geprägt von tiefgreifenden wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen die sowohl Einfluss auf Politik, als auch auf die gesamte Kultur nehmen. Durch die Industrialisierung, die Ende des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreicht und durch den damit verbundenen Bevölkerungsanstieg,insbesondere in Großstädten durch Binnen- und Fernwanderungen, entwickelt sich das Kaiserreich von einem landwirtschaftlich geprägten Land zu einem modernen Industriestaat. Die steigende Anzahl an Arbeitern führt ebenfalls zu einer gesellschaftlichen Veränderung innerhalb der Bevölkerung, infolgedessen die Arbeiterschaft einen sozialen Aufstieg erfährt. Die adeligen Bürger behalten jedoch immer noch ihre bevorzugte Stellung innerhalb der Gesellschaft und nehmen besonders im Militär und in der Politik hochrangige Stellungen ein. Durch die enorme,reichsweite Zuwanderung kommt es des Weiteren zu einer allmählichen Aufhebung von rein katholischen und protestantischen Territorien.Der Geburtstort von Galens,im nördlichen Westfalen, bleibt jedoch weiterhinkatholisch geprägt und das östliche Gebiet um Berlin größtenteils protestantisch. Die Konfessionsverteilung hat auch politische Folgen, sodass beispielsweise die Wahlergebnisse in katholischen Gebieten zugunsten der Zentrumspartei ausfallen, die sich besonders durch ihr sozialpolitisches Engagement und ihrer katholischen Richtschnur auszeichnet und bis 1912 stärkste Reichstagsfraktion ist.In protestantisch geprägten Gebieten können hingegen besonders die SPD und diverse Arbeitergewerkschaften Wähler mobilisieren.[9] Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ändert sich jedoch die Stimmverteilung zunehmend.Aufgrund der wachsenden Arbeitslosenquote von Deutschen, die zunehmend in Betrieben durch günstigere Zuwanderer ersetzt werden, etabliert sich immer mehr die Deutsche Arbeiterpartei (DAP), die strikt antimarxistisch, nationalund antisemitisch ausgerichtet ist und Verbindung zur späteren NSDAP aufweist.[10] Obwohl durch den Ausbruch des ersten Weltkrieges der Vormarsch der DAP endet, verankert sich besonders der Antisemitismuszunehmend in der Gesellschaft und entwickelt sichzu einerrassistisch motiviertenJudenfeindlichkeit.

Der1914 ausgebrochene Erste Weltkrieg führt besonders im Bildungsbürgertum zu Euphorie, da man durch einen erwarteten schnellen Sieg hofft, die aktuelle Krise des Kaiserreichs, ausgelöst durch die Außenpolitik Wilhelm II., zu überwinden.[11] Besonders die katholischadelige Bevölkerung, zu der auch von Galens Familie zählt, meldet sich in großer Zahl freiwilligfür den Fronteinsatz, um nach dem überstandenen Kulturkampf, der ab 1871 bis zur diplomatischen Beilegung 1887 aufgrund der Neuordnung des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche herrschte, ihren Gehorsam gegenüber der Obrigkeit unter Beweis zu stellen.[12] Durch die, für das Kaiserreich unzufriedene und lang anhaltendekriegerische Auseinandersetzung, die schätzungsweise 2 Millionen Kriegstote fordert, sowie unzählige Invalidenhervorbringt und zu einer sozialen Not in der Heimat führt, beginnt die Monarchie an Rückhalt zu verlieren, die mit der Kriegsniederlage 1918 ihren Höhepunkt erreicht und mit der Abdankung Wilhelms II.und der Ausrufung der Weimarer Republik, hervorgerufen durch die Novemberrevolution,endet.

Die ersten Jahre der Weimarer Republik sind geprägt von den Folgen des verlorenen Krieges. Einerseits kommt es durch die zahlreichen Invaliden zu einer „Erschütterung des deutschen Sozialgefüges“[13], andererseits zu enormen wirtschaftlichen Einbußen, die schließlich 1923 eineHyperinflation zur Folge hat, die gerade für die bildungsbürgerliche Schicht einer Enteignung gleichzusetzen ist.Des Weiteren führt die Unterzeichnung des Versailler Vertrages, der Gebietsverluste, Reparationszahlungen und Vorgaben zur Demilitarisierung vorschreibt, zu gewaltsamen nationalenAuseinandersetzungenund zahlreichen Umsturzversuchen, sowohl durch linke, als auch rechte Gruppierungen, die zur Zeit der Krise enormen Zuwachs erhalten.[14] Auch außerhalb der Weimarer Republik kommt es zu ähnlichen Putsch-Versuchen, wie zum Beispiel die gewaltsame Machtübernahme der russischen kommunistischen Bolschewiki im Jahre 1917. Diese Revolution, die in einem Bürgerkrieg endet, stellt auch für die Bürger der Weimarer Republik eine Bedrohung dar, da sie ebenfalls einen gewaltsamen Umsturz seitens kommunistischer Anhänger fürchten.[15] Gerade hier sehen viele Bürger in den rechtsorientieren Parteien ein Mittel zum Schutz vor dem steigenden Einfluss des Bolschewismus und darüber hinaus eine Möglichkeit, gegen die Vorgaben des Versailler Vertrages vorzugehen - notfalls mit militärischen Mitteln.[16]

Aufgrund der Einführung der Rentenmark, steigender wirtschaftlicher Erfolge, der deutlich gesenkten Arbeitslosigkeit und der außenpolitischen Erfolge kommt es erst ab 1924 es zu einer Stabilisierung der politischen Situation und „zu einer ersten Beruhigung der bürgerkriegsartigen Lage“[17] in der Weimarer Republik.Durch die Weltwirtschaftskrise 1929 endet jedoch dieser Aufschwung der Weimarer Republik und das „weit verbreitete Unbehagen“[18] gegenüber dem Parteienstaat nimmt zu.Infolgedessen erfährt besonders die NSDAP einen erneuten politischen Aufstieg, sodass sie schließlich bei den Landtagswahlen 1932 überall, außer in Bayern, stärkste Partei wird. Die Gründe hierfür können zum einen in der instabilen Regierung, welche die steigende Arbeitslosigkeit, die 1932 bei „ein Drittel aller unselbstständig Erwerbstätigen“[19] liegt,nicht eindämmen kann, zum anderen in dem Wahlprogramm der NSDAP, das den Kampf gegen das Judentum, den Marxismus und den Versailler Vertrag vorsieht und infolgedessen,aufbauend auf in der Gesellschaft verankerte Vorurteile einen Großteil der Bürger erreichte,ausgemacht werden.

3.2 Die Situation nach der Machtergreifung Hitlers

Am 30. Januar 1933 ernennt Hindenburg, der ab 1925 Reichspräsident der Weimarer Republik ist, schließlichAdolf Hitler zum Reichskanzler, wodurch in kürzester Zeit eine gänzliche Machtübernahme der Nationalsozialisten erfolgen konnte.[20] Um dieses Ziel zu erreichen, bittet Hitler Hindenburg vorerst um die Auflösung des Reichstags, die Festsetzung von Neuwahlen und um die Unterzeichnung der `Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes´, wodurch eine systematische Verfolgung von politischen Gegnern durch die Sturmabteilung der Nationalsozialisten vor der anstehenden Wahl ermöglicht wird. Durch den Reichstagsbrand am 27. Februar erfolgt eine weitere `Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat´, die die Bürgerrechte der Weimarer Republik einschränkt und dadurch der NSDAP ermöglicht, Oppositionelle in Schutzhaft zu nehmen, um diese von der Wahl zum Reichstag am 5. März 1933 auszuschließen und somit das Wahlergebnis zu Gunsten der eigenen Parteizu beeinflussen.[21] Durch eine Koalition mit der ebenfalls nationalsozialistisch ausgerichteten Partei DNVP kann schließlich mit 51,9% die absolute Mehrheit erreicht werden, wodurch Adolf Hitler das Ermächtigungsgesetz,das eineGesetzesverabschiedung ohne Zustimmung von Reichstag, Reichsrat und Reichspräsidenten vorsieht und infolgedessen die parlamentarische Verfassung auflöst, initiieren.[22] Hierdurch ist es der neuen Regierung möglich, eine Auflösung aller anderen Parteien zu erreichen und somit die NSDAP als alleinige Regierungspartei zu etablieren.[23]

Die darauffolgenden Jahresind zum einen von der sinkenden Arbeitslosigkeit, einer militärischen Aufrüstung und einer gelungenen Außenpolitik, sowie dem Abschluss des Reichskonkordats, welches das Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und der römisch-katholischen Kirche vertraglich festhält, zum anderen durch vom Regime ausgehenden Verfolgungen und Terror und einem reichsweiten Propagandaprogrammzur Festigung der nationalsozialistischen Herrschaft geprägt.[24] Die Schutzstaffel der NSDAP, die von Heinrich Himmler geführt wird, sorgt für eine reichsweite Unterdrückung und Verhaftung von RegimekritikernundPersonen, die aufgrund der Ideologie der Nationalsozialisten als unerwünscht erachtet werden. In neu errichteten Konzentrationslagern werden infolgedessen neben politischen Gegnern, besonders ab 1938, vermehrt jüdische Bürger, die zuvor durch Beschlüsse des Regimes durch Berufsverbote und durch den Entzug ihrer Bürgerrechte aus dem öffentlichen Leben verdrängt wurden, inhaftiert und später systematisch umgebracht.[25] Das von Joseph Goebbels geleitete Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda sorgt für eine weitere Etablierung der Herrschaft der Nationalsozialisten durch eine permanente Proklamierung des Gehorsams gegenüber dem Führer, sowie durch die Verbreitung von nationalsozialistischem Gedankengut, wie dem Ideal einer rassisch homogenen Volksgemeinschaft,soldatische Tugenden und rassenideologischem,antisemitischem und antikommunistischem Denken. Zeitgleich mit der Etablierung der nationalsozialistischen Herrschaft laufen die Vorbereitungen für die geplante Offensive Hitlers, die mit Beginn des deutschen Angriffs auf Polen am 1. September 1939 beginnt und den Zweiten Weltkriegeinleitet.[26] Nach ersten Erfolgen und der Eroberung und Besetzung westlicher Teile Europas, sowie der Balkanländer bis 1941, erleidet die deutsche Armee in der Schlacht von Stalingrad eine für den späteren Verlauf des Krieges entscheidende Niederlage, die zusammen mit der alliierten Offensive schließlich am 7. Mai 1945 zur Kapitulation der deutschen Streitkräfte führt.[27]

4.Von Galens Werdegang bis 1933

4.1 Prägung durch Herkunft und Familie

Clemens August Joseph Emanuel Antonius Hubertus Maria Graf von Galen wird am 16. März 1878 als elftes von 13 Kindern des Ehepaares Ferdinand Heribert Graf von Galen und Elisabeth Gräfin von Galen geb. Reichsgräfin von Spee auf Burg Dinklage im Oldenburger Münsterland geboren.[28] Sein Vater, der Rechtswissenschaften studierte und wenig später eine militärische Laufbahn einschlug, ist ab 1872 zuerst im Landestag Oldenburg, später als Mitglied im Reichstag der Zentrumspartei tätig.[29] Darüber hinausist er im Zeitraum von 1883 bis 1893 Präsident des Deutschen Katholikentages und ab 1890 Vorstandsmitglied des Volksvereins für das katholische Deutschland.Die tiefe Religiosität des Vaters ist auch bei der Mutter fest verankert undist„das verbindende Fundament dieser Ehe.“[30] Beide Elternteile teilen die Überzeugung, dass der Aufenthalt in dieser Welt nur von kurzer Dauer sei und leben in permanenter „Sehnsucht nach der ewigen Heimat.“[31] Diese religiöse, augustinisch ausgerichtete Frömmigkeit, die sich mit der Verehrung Marias verbindet, geben beide Elternteile an ihre Kinder weiter, ebenso wie den Glauben und die treue Anhänglichkeit an Papst und Kirche und daraus resultierend auch die grundsätzliche Distanz zum protestantischen Preußen.[32] Hervorzuheben ist hier jedoch, dass dies keineswegs eine Abwendung von der Obrigkeit bedeutet, da die Ergebenheit gegenüber Staat und Herrscherhaus, wie Galen selbst beschreibt, bei „Vater und uns“[33] eine gültige Richtschnur darstellte. Die Aussage des Vaters, dass „Pflichterfüllung, Treue, Disziplin und Ordnungsliebe und stramme Selbstzucht“[34] die besten Eigenschaften seien, belegen dies zusätzlich.Dennoch ist es dem Vater und infolgedessen auch im weiteren Verlauf seinem Sohn besonders wichtig, Entscheidungen und Handlungen durch tägliche Gewissenserforschungen zu reflektieren.[35] Von Galen schreibt hierzu, dass „keine Gesetze […] jemanden verpflichten könnten, auch nur in kleinen Dingen gegen die vom Glauben erleuchtende Vernunft, das heißt das Gewissen, zu handeln.“[36] Das bedeutet, dass Gehorsam gegenüber dem Staat durchaus erwünscht und anerzogen wurde, jedoch Anordnungen und Handlungen einer Überprüfung auf Basis des Glaubens und Gewissens standhalten mussten. Die, durch die Erziehung der Eltern weitergegebene religiöse Ausrichtung, führt ebenfalls dazu, dass von Galen modernen Anregungen im Bereich der Kultur und theologischen Konzepten kritisch gegenübersteht, da er in ihnen eine generelle Entkirchlichung und Entsittlichung sieht.[37] Des Weiteren sorgt sie dafür, den Glauben von Galens frühzeitig zu formen und so ein unerschütterliches Gottvertrauen aufzubauen.[38] Dies wird besonders durch die Auseinandersetzung von Galens mit der Theodizee-Frage deutlich, in der er lediglich den Willen Gottes ausmacht, der Auserwählte in die Leidensschule beruft.[39]

Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt, neben den religiösen Prägungendurch dieEltern, stellt die Abstammung und soziale Stellung der Familie dar. Von Galen, der „sich als Glied in einer langen Kette von Ahnen sieht“[40], fühlt sich dazu verpflichtet,die Traditionen der Familie aufrechtzuerhalten und sich ihrer würdig zu erweisen.Er schreibt hierzu, wie wichtig es ist „ein Edelmann zu sein, unabhängig, selbstlos und treu.“[41] Die intensive Auseinandersetzung mit seinen adeligen Vorfahren bewirkt des Weiteren, dass von Galen in ihnen ein Vorbild sieht. Eine besondere Stellung werden unter anderem diversen Geistlichen aus dem 19. Jahrhunderten zuteil, die von Galen als „Kirchenmänner des Heldenzeitalters“[42] beschreibt. Als Grund für die Bewunderung der Vorfahren führt von Galen den Mut und die hervorgehobene Stellung des Gewissens an, das „über den ihren anerzogenen Gehorsam gegenüber der legalen staatlichen Obrigkeit siegte.“[43] Besondere Bewunderung empfindet von Galen für seinen Großonkel Wilhelm Emmanuel von Ketteler, der sich als Bischof von Mainzfür wichtige soziale Probleme, wie zum Beispiel die Arbeitsbedingungen,einsetzte und sich infolgedessen vom preußischen Staat differenzierte.[44] Die Bewunderung von Galens für seinen Großonkel spiegelt sich auch noch in späteren Briefen an die Mutter wieder, in denen er schreibt, dass Bischof Wilhelm Emmanuel „ein Riese [war], neben dem auch unsere tüchtigsten Zeitgenossen Zwerge sind“[45], da er „so überzeugend verstand, neue Gedanken zu verarbeiten und nach Wahrheiten und Irrtum zu zergliedern.“[46] Von Galen setzt sich somit kontinuierlich mit seinen Vorfahren auseinander und schafft sich teilweise verschönte Heldenvorbilder, in denen Aspekte, die der persönlichen Auffassung widersprechend, wie zum Beispiel eine kritische Haltung gegenüber dem Papst, entfallen.[47]

4.2 Einflüsse während der Schule und des Studiums

Nachdem von Galen und sein jüngerer Bruder Franz von seiner Mutter in den „Wahrheiten des katholischen Glaubens vor allem zur Vorbereitung auf die Erstbeichte“[48] und später von dem Hauslehrer Wilhelm Arens in den Elementarfächern unterrichtet wurden, besuchen beide ab Mai 1890 das Jesuiteninternat Stella Matutina in Feldkirch.Das österreichische Gymnasium, das besonders von Kindern des deutschen katholischen Adels besucht wird, um diese auf kirchliche und weltliche Führungsaufgaben vorzubereiten, widmet sich vor allem den humanistischen Studien und darüber hinaus der religiösen „Ausbildung und Erziehung, auf dem von den Eltern gelegten Fundament.“[49] Im Fall von Clemens und Franz von Galen bedeutet dies die Intensivierung der marianischen Frömmigkeit, die als Inbegriff der sittlichen Reinheit gesehen wird, sowie die Stärkung des absoluten Gehorsams gegenüber dem Papst.[50] Clemens und Franz, die sich aufgrund ihrer Erziehung zur einfachen Lebensweise im Internat schnell einleben, zeigen beide einen guten Willen zur Erledigung der Schulaufgaben, sowie Interesse an Spiel und Sport, die zur körperlichen Abhärtung und Stählung dienen.[51] Dennoch heben sich beide Schüler nicht besonders hervor und vor allem Clemens wird des Öfteren als unkonzentriert und hochmütig beschrieben, der „um keinen Preis dazu zu bringen ist zuzugestehen, dass er im Unrecht ist.“[52] Seine Mutterreagiert streng, aber verständnisvoll auf die schulischen Schwierigkeiten ihres Sohnes und betont, wie wichtig es sei, dass er „ein tüchtiger, unterrichteter und glaubensfester, sittenreiner Mensch“[53] werde und bleibe, um „für Gott etwas zu leisten, sei es in welcher Stellung es sei.“[54]

Im Sommer 1894 wechseln beide Brüder mit einem guten Abschlusszeugnisauf das Gymnasium in Vechta, um die allgemeine Hochschulreife zu erlangen, da aufgrund des Kulturkampfs ein Abschluss der Stella Matunina nicht anerkannt wird.[55] Clemens zeigt in dieser Zeit besonderes Interesse an Kirchengeschichte und wünscht sich infolgedessen zu Weihnachten unter anderem das Buch seines Großonkels Ketteler `Freiheit Autorität, Kirche.´[56] Nach bestandenen Abiturexamen im Jahre 1896 kehren Clemens und Franz nach Dinklage zurück, da die Eltern der Auffassung sind, dass beide noch zu jung seien, um ein Studium zu beginnen. Während des halbjährigen Aufenthaltes in der Heimat widmen sich beide, nach Aufforderung des Vaters, der Vertiefung ihrer Allgemeinbildung sowie der Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen, die auch während des Aufenthaltes inFeldkirch des Öfteren Gegenstand der elterlichen Briefe waren, sodass anzunehmen ist, dass beide die gegenwärtigen politischen und religiösen Probleme kennen.[57] Im Frühling 1887 beginnen die beiden Brüder schließlich ein Studium an der Universität Freiburg in der Schweiz, wobei sie ihre französischen Sprachkenntnisse verbessern und Vorlesungen über Philosophie und Literatur besuchen.[58] Im Laufedes Aufenthaltes in Freiburg wird sich Clemens zunehmend über seinen beruflichen Werdegang bewusst, den er im geistlichen Bereich ausmacht. Seiner älteren, im Klosterlebenden Schwester teilt er so zum Beispiel mit, dass er sich zwischen dem Ordensleben oder dem Priesterstand entscheiden muss, er sich jedoch erst für würdig erweisen möchte.[59] Durch Besuche des „früheren Generalpräfekten P. Schäffer, der ihm ein geistlicher Freund und Berater geworden war“[60], entschließt sich von Galen für die Aufnahme des Theologiestudiums und im späteren Verlauf für das Priesteramt. Durch die Kontaktaufnahme zum Bischof von Münster seitens der Eltern wird von Galen schließlich ein Studium in Innsbruck ermöglicht, welches er 1898 beginnt.[61] Dies bedeutet eine räumliche Trennung von seinem Bruder Franz, mit dem er jedoch durch regelmäßigen Briefwechsel in engem Kontakt blieb.[62] In Innsbruck herrscht im Gegensatz zu weiten Teilen Europas, in der eine Versöhnung zwischen Wissenschaft und Glaube angestrebt wird, ein antimoderner Zeitgeist, der sich besonders durch eineWissensvermittlung, aufbauend auf Thomas von Aquin, insbesondere seiner Naturrechtstheorie,auszeichnet.[63] Nachdem von Galen zwei Semester freier Student an der Innsbrucker Universität war, zieht er schließlich in das jesuitische Theologenkonvikt Canisanum ein, in dem er nun „unter dem Zwang einer festen Hausordnung auf manche bisherigen Annehmlichkeiten verzichten muss […] dafür aber wertvolle Anregungen“[64] erhält.Clemens von Galen begeistert sich zu dieser Zeit zunehmend für die ritterliche Gefolgschaft gegenüber Christus, die auch „später in seinen bischöflichen Reden und Hirtenschreiben oft zum Ausdruck“[65] kommt.

Im Jahre 1903 tritt von Galen schließlich in das Münsteraner Priesterseminar ein und wird ein Jahr später am 28. Mai zum Priester geweiht und zum Domvikar ernannt.[66] In den beiden darauffolgenden Jahren fungierterals Sekretär seines Onkels, dem Weihbischof Maximilian Gereon Graf von Galen, der in engem Kontakt zu Wilhelm Emmanuel von Ketteler stand.[67] Rückwirkend schreibt von Galen, dass sein Onkel ihm „ein unbeschreiblich gütiger, väterlicher Freund“[68] geworden sei, wodurch anzunehmen ist, dass dieser ihm auch in kirchlichen Fragen als Vorbild diente und so beispielweisedieultramontaneAusrichtung von Galensverstärkte.

4.3 Die Zeit als Kaplan, Curatus und Pfarrer in Berlin

Da Maximilian Gereon von Galen aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nur bedingt ausüben kann, muss 1906 schließlich für dessen Sekretär Clemens von Galen eine neue berufliche Tätigkeit gefunden werden, sodass am 23. April Bischof Digelstad von Galen zum Kaplan in der Gemeinde St. Matthias in Berlin- Schöneberg ernennt.[69] Obwohl die Einstellung von Galens gegenüber der Reichshauptstadt immer ausgesprochen negativ war, verhält er sich gegenüber seiner neuen beruflichen Aufgabe vorerst sehr zurückhaltend, unwissend, dass er 23 Jahre lang als Seelsorger in Berlin tätig sein wird.[70]

[...]


[1] Vgl. Missalla, Heinrich, Clemens August Graf von Galen - staatstreu bis zuletzt. Licht und Schatten eines militaristischen Oberhirten im dritten Reich, in: Bürger, Peter (Hrsg.), „Es droht eine schwarze Wolke“. Katholische Kirche und Zweiter Weltkrieg, Berlin 2015, 119.

[2] Vgl. Kißner, Michael, Der Aufstieg des Nationalsozialismus und die katholische Kirche, in: Kösters, Christoph, Ruff, Mark Edward (Hrsgg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011, 67.

[3] Benz, Wolfgang, Der deutsche Widerstand gegen Hitler, München 2014, 8.

[4] Vgl. Benz 2014, 10.

[5] Vgl. Benz 2014, 12.

[6] Vgl. Kuropka, Joachim, Leistete Clemens August Graf von Galen Widerstand gegen den Nationalsozialismus?, in: Kuropka, Joachim (Hrsg.), Streitfall Galen. Studien und Dokumente, Münster 2007, 373.

[7] Vgl. Kuropka 2007, 373.

[8] Vgl. Kuropka 2007, 373.

[9] Vgl. Bauer, Kurt, Nationalsozialismus. Ursprünge, Anfänge, Aufstieg und Fall, Köln 2008, 47.

[10] Vgl. Bauer 2008, 47.

[11] Vgl. Bauer 2008, 53.

[12] Vgl. Groß, Alexander, Gehorsame Kirche – ungehorsame Christen im Nationalsozialismus, Mainz 2000, 16.

[13] Bauer 2008, 54.

[14] Vgl. Hürten, Heinz, Der Aufstieg des Nationalsozialismus und die katholische Kirche, in: Kösters, Christoph, Ruff, Mark Edward (Hrsgg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011, 26.

[15] Vgl. Bauer 2008, 138.

[16] Vgl. Bauer 2008, 57.

[17] Bauer 2008, 123.

[18] Bauer 2008, 124.

[19] Bauer 2008, 139.

[20] Vgl. Morsey, Rudolf, Ermächtigungsgesetz und Reichkonkordat 1933, in: Kösters, Christoph, Ruff, Mark Edward (Hrsgg.), Die katholische Kirche im Dritten Reich. Eine Einführung, Freiburg 2011, 36.

[21] Vgl. Bauer, 200.

[22] VglMorsey 2011, 37.

[23] Vgl. Steinbach, Peter, Tuchel, Johannes, Der Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur, in: Steinbach, Peter, Tuchel, Johannes (Hrsgg.), Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur 1933 - 1945, Bonn 2004, 15.

[24] Vgl. Hinze, Sibylle, Opfer von SA und Gestapo im Land Brandenburg (1933 bis 1936), in: Berlekamp, Brigitte, Röhr, Werner (Hrsgg.), Terror, Herrschaft und Alltag im Nationalsozialismus. Probleme einer Sozialgeschichte des deutschen Faschismus, Münster 1995, 191.

[25] Vgl. Bauer, 431.

[26] Vgl. Bauer, 367.

[27] Vgl. Bauer, 417.

[28] Vgl. Lueb, Ingrid, Zwei Menschen mit „festem Charakter“. Die Brüder Clemens August und Franz von Galen und die elterliche Richtschnur, in: Wolf, Hubert, Flammer, Thomas, Schüler, Barbara (Hrsgg.), Clemens August von Galen. Ein Kirchenfürst im Nationalsozialismus, Darmstadt 2007, 29.

[29] Vgl. Wagener, Harald, Die Spiritualität Clemens August von Galens, in: Wolf, Hubert, Flammer, Thomas, Schüler, Barbara (Hrsgg.), Clemens August von Galen. Ein Kirchenfürst im Nationalsozialismus, Darmstadt 2007, 53.

[30] Wolf, Hubert, Clemens August Graf von Galen. Gehorsam und Gewissen, Freiburg 2006, 17.

[31] Bierbaum, Max, Nicht Lob, nicht Furcht. Das Leben des Kardinals von Galen nach unveröffentlichten Briefen und Dokumenten, Münster 1955, 22.

[32] Vgl. Wagener 2007, 54.

[33] Sammlung Kardinal von Galen, Bistumsarchiv Münster, A4.

[34] Sammlung Kardinal von Galen, A5.

[35] Vgl. Wolf 2006,19.

[36] Sammlung Kardinal von Galen, A5.

[37] Vgl. Wolf 2006,4.

[38] Vgl. Lueb 2007, 33.

[39] Vgl. Wolf 2006,20.

[40] Wolf 2006, 23.

[41] Wolf 2006, 24.

[42] Sammlung Kardinal von Galen, A5.

[43] Sammlung Kardinal von Galen, A5.

[44] Vgl. Griech-Polelle, Beth, Bishop von Galen. German catholicism and national sozialism, London 2002, 2.

[45] Sammlung Kardinal von Galen, A4.

[46] Sammlung Kardinal von Galen, A4.

[47] Vgl. Wolf 2006, 30.

[48] Wolf 2006,30.

[49] Bierbaum 1955, 25.

[50] Vgl. Wolf 2006, 32.

[51] Vgl. Bierbaum 1955, 28.

[52] Wolf, 2006, 32.

[53] Bierbaum 1955, 34.

[54] Bierbaum 1955, 34.

[55] Vgl. Bierbaum 1955, 36.

[56] Vgl. Bierbaum 1955, 36.

[57] Vgl. Bierbaum 1955, 41.

[58] Vgl. Zumholz, Maria Anna, „Die Tradition meines Hauses“. Zur Prägung Clemens August Graf von Galens in Elternhaus, Schule und Universität, in: Kuropka, Joachim (Hrsg.), Clemens August Graf von Galen. Neue Forschungen zum Leben und Wirken des Bischofs von Münster, Münster 1992, 20.

[59] Vgl. Bierbaum 1955, 44.

[60] Bierbaum 1955, 45.

[61] Vgl. Bierbaum 1955, 49.

[62] Vgl. Bierbaum 1955, 49.

[63] Vgl. Griech-Polelle 2002, 6.

[64] Bierbaum 1955, 59.

[65] Bierbaum 1955,60.

[66] Vgl. Griech-Polelle 2002, 7.

[67] Vgl. Wolf 2006, 37.

[68] Wolf 2006, 38.

[69] Vgl. Wolf 2006 40.

[70] Vgl. Griech-Polelle 2002, 8

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Details

Titel
Clemens August Graf von Galen. Ein Bischof im Widerstand zum NS-Regime?
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
61
Katalognummer
V340817
ISBN (eBook)
9783668323735
ISBN (Buch)
9783668323742
Dateigröße
722 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
clemens, august, graf, galen, bischof, widerstand, ns-regime
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Stephan Heikamp (Autor), 2016, Clemens August Graf von Galen. Ein Bischof im Widerstand zum NS-Regime?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340817

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