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Praktische Übung zum Thema Tagesablauf im Rahmen der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin

Title: Praktische Übung zum Thema Tagesablauf im Rahmen der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin

Elaboration , 2015 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefanie Fischer (Author)

Nursing Science - Nursing Management
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Summary Excerpt Details

Den Fachpraktischen Teil meiner Ausbildung absolvierte ich in einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderung. Dort lebten neun erwachsene Menschen mit Beeinträchtigung.
Für meine Praktische Übung im Bereich Tagesablauf, habe ich ein Angebot zusammen mit Herrn S.* und Herrn B.* durchgeführt.

Diese Ausarbeitung ist aus meiner eigenen Sicht geschrieben und dient nur als Anregung/Unterstützung z.B. für die Formulierung eurer Ausarbeitungen.

*Die, in der Ausarbeitung genannten, Personen sind von mir frei erfunden.

Ein kleiner Überblick der ausgearbeiteten Bereiche der schriftlichen Ausarbeitung
- Personenbeschreibung mit einblick in deren Lebenslauf
- Das Thema und der theoretische Bezugsrahmen
- die personengebundenen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten
- der Entwicklungsstand
- Inhalt und Intention des Angebotes
- Darstellung und Begründung des geplantes Vorgehens und Einsatz der Medien
- Zielformulierung nach SMART

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Thema des Angebotes

2.1 theoretischer Bezugsrahmen (mit Literaturangaben)

2.2 Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten

3. Didaktik – Methodik

3.1 Beschreibungen der Menschen mit Behinderung

3.2 Tabellarische Darstellung der persönlichen Daten

3.3 Biografische Daten

3.4 Beschreibung spezifischer Bereiche

3.5 Gruppenvoraussetzungen

3.6 Strukturelle Rahmenbedingungen

3.7 Inhalte und Intentionen des Angebotes

3.8 Darstellung und Begründung des geplantes methodischen Vorgehens und der eingesetzten Medien

3.9 Dauer der Durchführung

4.1 Zielformulierung Herr S.

4.2 Zielformulierung Herr B.

5. Übersicht über den geplanten Handlungsverlauf

6.Quellen:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Konzeption und Durchführung eines heilpädagogischen Kochangebots für zwei Bewohner einer Wohngruppe, mit dem Ziel, deren lebenspraktische Kompetenzen zu fördern, das Selbstvertrauen zu stärken und die soziale Interaktion zwischen den Teilnehmern zu verbessern.

  • Analyse der individuellen Lernvoraussetzungen und biografischen Hintergründe von zwei Bewohnern mit Behinderung.
  • Theoretische Fundierung des Kochens als Mittel zur Förderung von Motorik und lebenspraktischen Fähigkeiten.
  • Strukturierte Planung und methodische Begründung eines Kochangebots in der Wohngruppe.
  • Individuelle Zielsetzung für die Teilnehmenden zur Steigerung von Motivation und Selbstständigkeit.
  • Dokumentation des geplanten Handlungsverlaufs inklusive spezifischer pädagogischer Prinzipien.

Auszug aus dem Buch

3.1 Beschreibungen der Menschen mit Behinderung

Herr S. ist 52 Jahre alt, ca. 1,80m groß und hat dunkel braune kurze Haare. Er lebt seit 2006 in der Wohneinrichtung. Auf der Wohngruppe 2 bewohnt er ein Einzelzimmer, das er nach eigener Vorstellung mit Hilfe der Mitarbeiter/innen eingerichtet hat. Herr S. ist eine Person die gerne Kontakt zu anderen Menschen hat aber auch seine Ruhephase braucht. Er besucht von morgens bis nachmittags das hausinterne Tageszentrum.

Emotionale Entwicklung

Herr S. leidet unter starken Erregungszuständen, die sich meistens in Situationen zeigen, die ihn überfordern. Dann neigt er zu Wutausbrüchen, Selbst- und Fremdgefährdung. Manchmal zeigt er provozierende Verhaltensweisen gegenüber seinen Mitmenschen oder gibt sich in die Rolle des hilflosen und behinderten Menschen um dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Gespräche mit Mitarbeiter/innen über seine Gedanken, seine Wünsche und sein Befinden sind für ihn sehr wichtig.

Soziale Entwicklung

Gegenüber anderen Personen ist Herr S. sehr offen. Dabei achtet er jedoch nicht immer auf die Grenzen der anderen Person. Zu seinen Mitbewohnern/innen hat er ein nachbarschaftliches Verhältnis. Seine Psychische Verfassung ist schwankend. In guten Phasen hält er sich gerne bei den anderen im Gruppenraum auf und geht mit auf Ausflüge und zum Einkaufen. In anderen Phasen in denen ihm alles zu viel wird, er sich im Bett verkriecht und er sich bezogen auf die Wohngruppe nicht abgrenzen kann, können bei ihm zu heftigen Reaktionen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Kontextes der praktischen Übung in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung sowie der beteiligten Bewohner.

2. Thema des Angebotes: Darstellung des theoretischen Bezugsrahmens zum Kochen und Kochen sowie die Analyse der individuellen Lernvoraussetzungen.

3. Didaktik – Methodik: Detaillierte biografische und entwicklungspsychologische Beschreibung der Bewohner, Gruppenanalyse sowie methodische Begründung des Kochangebots.

4.1 Zielformulierung Herr S.: Definition von Richt-, Grob- und Feinanzielen zur Förderung der Motivation und Handlungskompetenz von Herrn S.

4.2 Zielformulierung Herr B.: Festlegung der Lernziele für Herrn B. zur Stärkung seiner lebenspraktischen Fähigkeiten bei der gemeinsamen Essenszubereitung.

5. Übersicht über den geplanten Handlungsverlauf: Tabellarische Aufbereitung der pädagogischen Schritte, Interaktionen und eingesetzten didaktischen Prinzipien.

6.Quellen: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Dokumentationsunterlagen.

Schlüsselwörter

Heilerziehungspflege, Wohngruppe, Kochen, lebenspraktische Kompetenzen, Motivation, Behinderung, Förderung, Teilhabe, soziale Interaktion, Arbeitsverhalten, Individualisierung, Strukturierung, motorische Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser fachpraktischen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit dokumentiert die Planung und Durchführung eines pädagogischen Kochangebots für zwei Bewohner einer Wohngruppe, mit dem Ziel, ihre individuellen Fähigkeiten gezielt zu fördern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der Bewohner (Biografie, Entwicklungsstand), der didaktischen Planung des Kochangebots und der expliziten Zielsetzung für die Teilnehmer.

Was ist das primäre Ziel des Angebots?

Das Hauptziel ist die Steigerung der Motivation und des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten der Bewohner sowie die Verbesserung ihrer lebenspraktischen und sozialen Kompetenzen durch gemeinsames Kochen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Planung verwendet?

Es werden verschiedene heilpädagogische Prinzipien wie das Prinzip der Lebensnähe, der Mitbestimmung, der Individualisierung und der Strukturierung angewendet.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil umfasst eine umfassende Analyse der beiden Bewohner (Herr S. und Herr B.) in verschiedenen Entwicklungsbereichen, die Darlegung der Gruppenkonstellation und die detaillierte Planung des methodischen Vorgehens.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlagworte sind Heilerziehungspflege, lebenspraktische Kompetenzen, Motivation, Teilhabe und Strukturierung.

Warum wurde speziell Kochen als Aktivität gewählt?

Das Kochen bietet die Möglichkeit, grob- und feinmotorische Fähigkeiten zu fördern, ein sichtbares Ergebnis zu erzielen, das die Motivation steigert, und soziale Absprachen im Team zu üben.

Wie gehen die Bewohner mit schwierigen Phasen um?

Die Arbeit beschreibt bei Herrn S. Rückzugstendenzen oder Erregungszustände bei Überforderung, während bei Herrn B. beispielsweise der Verlust von Angehörigen als emotionale Herausforderung thematisiert wird, was jeweils individuelle pädagogische Begleitung erfordert.

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Details

Title
Praktische Übung zum Thema Tagesablauf im Rahmen der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin
Grade
2,0
Author
Stefanie Fischer (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V340838
ISBN (eBook)
9783668304451
ISBN (Book)
9783668304468
Language
German
Tags
Heilerziehungspflege Heilerziehungspfleger Heilerziehungspflegerin Ausbildung Schüler Schülerin Praktikum Hospitation Mensch mit Behinderung Menschen mit Behinderung Inklusion Teilhabe am Leben Behinderung Tagesablauf Praktische Übung PÜ
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Fischer (Author), 2015, Praktische Übung zum Thema Tagesablauf im Rahmen der Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340838
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