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Allgemeindiaktische Modelle zur Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht

Titel: Allgemeindiaktische Modelle zur Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht

Hausarbeit , 2016 , 13 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Erika Wießner (Autor:in)

Pädagogik - Unterrichtsvorbereitung allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit werden die zwei allgemeindidaktischen Modelle informationstheoretisch-kybernetische Didaktik (nach Felix von Cube) und lerntheoretische Didaktik (nach Heimann, Otto, Schulz) differenziert untersucht, dessen Vor- und Nachteile dargestellt und im Hinblick auf die Frage: Inwieweit stellen sie wirklich eine pragmatische Hilfe für die Unterrichtspraxis dar und wie realistisch ist ihre heutige Anwendbarkeit auf die Planung und Analyse von Unterricht? kritisch untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeindidaktische Modelle in Abgrenzung zur Unterrichtsforschung

3 Die informationstheoretisch- kybernetische Didaktik nach Felix von Cube, das „Regelkreismodell“

3.1 Aktualität und Nutzen für den Unterricht

4 Die Lerntheoretische Didaktik nach Heimann/Otto/Schulz, das „Berliner Modell“

4.1 Aktualität und Nutzen für den Unterricht

5 Vergleich der beiden Modelle und Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht differenziert die allgemeindidaktischen Modelle der informationstheoretisch-kybernetischen Didaktik (Felix von Cube) und der lerntheoretischen Didaktik (Heimann, Otto, Schulz). Ziel ist es, deren Vor- und Nachteile sowie ihre heutige praktische Relevanz für die Unterrichtsplanung und -analyse kritisch zu bewerten.

  • Grundlagen und Definitionen allgemeindidaktischer Modelle
  • Analyse des kybernetischen Regelkreismodells nach Felix von Cube
  • Untersuchung der Struktur- und Faktorenanalyse des „Berliner Modells“
  • Kritische Reflexion der Aktualität und Anwendbarkeit beider Modelle
  • Vergleichende Gegenüberstellung der theoretischen Ansätze

Auszug aus dem Buch

Die Lerntheoretische Didaktik nach Heimann/Otto/Schulz, das „Berliner Modell“

Die lerntheoretische Didaktik entstand im Jahr 1965 aus der Kritik an der bildungstheoretischen Didaktik. Gegenüber dem Bildungsbegriff bei Klafkis bildungstheoretischer Didaktik, steht bei dieser Didaktik der Lernbegriff im Mittelpunkt. Sie will also deutlich machen, dass Didaktik nicht unter dem Primat des Bildungsbegriffs zu verstehen sei. Die Grundprämisse der lerntheoretischen Didaktik ist die, dass alle Unterrichtsvorgänge, unabhängig davon wie unterschiedlich sie im einzelnen in Erscheinung treten, über dieselbe Grundstruktur verfügen. Aufgrund dieses Strukturgefüges, konnten Heimann, Otto und Schulz einen für allen Unterricht gleiches Raster erstellen, mit dessen Hilfe sich Unterricht einerseits analysieren und andererseits planen ließe (Peterßen, 1994).

Die zwei großen Bestandteile des „Berliner Modells“ sind die Strukturanalyse und die Faktorenanalyse. Die Strukturanalyse setzt sich wiederum aus den Entscheidungsfeldern des Inhalts, der Intention, der Methode und der Medien zusammen. Die Bedingungsfelder bestehen aus den anthropologisch-psychologischen Voraussetzungen und den sozio-kulturellen Voraussetzungen. Innerhalb der intentionalen, inhaltlichen, methodischen, und Medienstruktur geht es um Entscheidungen, bei denen sich entschieden werden muss, welche Absichten an welchen Inhalten unter Verwendung welcher Methoden und Medien verwirklicht werden sollen (Planung) oder verwirklicht worden sind (Unterrichtsanalyse). Im Bereich der Entscheidungsfelder gibt es demnach eine klare Folge von Abhängigkeiten. Von den Intentionen hängt die Auswahl der Inhalte ab. Nachdem eine Entscheidung bezüglich der Intentionen und Inhalte getroffen worden ist, lassen sich die Methoden und Medien bestimmen. Die Auswahl der Intentionen, Inhalte, Methoden und Medien ist insgesamt wiederum abhängig von den anthropologischen und sozialkulturellen Vorgaben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung der Arbeit ein, die beiden didaktischen Modelle differenziert zu untersuchen und deren heutige Relevanz für die Unterrichtspraxis kritisch zu hinterfragen.

2 Allgemeindidaktische Modelle in Abgrenzung zur Unterrichtsforschung: Dieses Kapitel definiert den Begriff des didaktischen Modells nach Herwig Blankertz und grenzt diesen von der empirischen Unterrichtsforschung ab.

3 Die informationstheoretisch- kybernetische Didaktik nach Felix von Cube, das „Regelkreismodell“: Es wird das kybernetische Regelkreismodell von Felix von Cube erläutert, welches auf Effizienzsteigerung im Lehr-Lern-Prozess durch ein technisches Steuerungsmodell abzielt.

3.1 Aktualität und Nutzen für den Unterricht: Hier werden die Vorteile der Transparenz des Regelkreismodells gegen Kritikpunkte bezüglich seiner Wertfreiheit und technischen Einseitigkeit abgewogen.

4 Die Lerntheoretische Didaktik nach Heimann/Otto/Schulz, das „Berliner Modell“: Dieses Kapitel stellt die Strukturanalyse und die Faktorenanalyse des Berliner Modells dar, das den Lernbegriff ins Zentrum der Unterrichtsplanung rückt.

4.1 Aktualität und Nutzen für den Unterricht: Es werden die Flexibilität und Strukturierungshilfen des Modells hervorgehoben sowie Defizite bei der inhaltlichen Umsetzung und der Lehrerzentriertheit analysiert.

5 Vergleich der beiden Modelle und Schlussfolgerung: Dieser Teil vergleicht die unterschiedlichen Menschenbilder und Zielsetzungen beider Modelle und bewertet deren heutige praktische Anwendbarkeit auf die Unterrichtsplanung.

Schlüsselwörter

Allgemeindidaktik, Unterrichtsplanung, Regelkreismodell, Berliner Modell, Kybernetik, Lerntheoretische Didaktik, Strukturanalyse, Entscheidungsfelder, Bedingungsfelder, Unterrichtsanalyse, Lehr-Lern-Prozess, Didaktische Modelle, Bildungsbegriff, Lehrziele, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht zwei klassische allgemeindidaktische Ansätze – das kybernetische Regelkreismodell und das Berliner Modell – hinsichtlich ihrer theoretischen Struktur und ihrer praktischen Anwendbarkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die methodische Planung von Unterricht, die Bedeutung von Entscheidungs- und Bedingungsfeldern sowie der Vergleich zwischen technischer Steuerung und handlungsorientierter Planung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit diese Modelle eine pragmatische Hilfe für die moderne Unterrichtspraxis darstellen und wie realistisch ihre heutige Anwendung bei der Planung und Analyse ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine differenzierte, vergleichende Literaturanalyse, um die Modelle theoretisch zu durchdringen und kritisch auf ihre Vor- und Nachteile hin zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Regelkreismodells von von Cube und des Berliner Modells von Heimann/Otto/Schulz, wobei jeweils die zentralen Mechanismen (Instanzen bzw. Entscheidungsfelder) sowie eine kritische Reflexion des Nutzens erläutert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Allgemeindidaktik, Unterrichtsplanung, Regelkreismodell, Berliner Modell, Kybernetik, Lerntheoretische Didaktik und Didaktische Entscheidungsfelder.

Welche Einschränkung sieht der Autor für das kybernetische Regelkreismodell?

Der Autor stellt fest, dass das Regelkreismodell den Erziehungsprozess zu sehr mit technischen Informationssystemen gleichsetzt und für den komplexen, spontanen menschlichen Lernprozess außerhalb computergestützter Lerneinheiten nur eingeschränkt tauglich ist.

Wie bewertet der Autor die Lehrerzentriertheit des Berliner Modells?

Das Berliner Modell wird als extrem lehrerorientiert kritisiert, wobei der Autor ergänzt, dass diese Schwäche erst durch die Weiterentwicklung zum sogenannten „Hamburger Modell“ teilweise aufgehoben wurde.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Allgemeindiaktische Modelle zur Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Institut für Erziehungwissenschaft)
Veranstaltung
Didaktische Modelle und ihre Bedeutung für die Unterrichtsplanung
Note
2,0
Autor
Erika Wießner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V340846
ISBN (eBook)
9783668311558
ISBN (Buch)
9783668311565
Sprache
Deutsch
Schlagworte
didaktische Modelle Unterrichtsplanung Unterrichtsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Erika Wießner (Autor:in), 2016, Allgemeindiaktische Modelle zur Planung, Durchführung und Analyse von Unterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340846
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Leseprobe aus  13  Seiten
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