Ziel meiner Stunde ist eine Verbesserung der Technik des Lauf- und Hangsprunges. Nachdem in einer Stunde des letzten Semesters eine Einführung in dieses Thema gegeben wurde und Grundlagen zum Hangsprung geschaffen sind, soll diese Unterrichtseinheit auf vertiefende Übungen eingehen. Das heißt, dass eine Verbesserung der Technik des Hang- und Laufsprunges erzielt werden soll.
Des Weiteren soll die Anlauf- und die Absprunggenauigkeit sowie die visuelle Anpassung der Anlauflänge optimieren werden. Über diese technischen Merkmale hinaus, sollen die Teilnehmer/innen lernen, sich gegenseitig zu beobachten und ggf. zu korrigieren. Hierbei ist es von großer Bedeutung, dass die Studenten/innen, die mit der Leichtathletik vertraut sind, sich ihren Stärken bewusst sind und diese gezielt einsetzen, um ggf. schwächere Kommilitonen/innen zu unterstützen. Ein weiteres Ziel dieser Stunde ist, dass die Studenten/innen in Bezug auf andere Teilnehmer/innen Verantwortungsbewusstsein entwickeln.
Inhaltsverzeichnis
Thema der Stunde
1.1 Adressatengruppe
1.2 Gegenstand
1.2.1 Der Hangsprung
1.2.2 Der Laufsprung
1.3 Themenbegründung
2 Ziele der Stunde
3 Stundenverlauf
3.1 Begründung des Stundenaufbaus für die Adressatengruppe
3.2 Tabellarischer Stundenverlauf
3.3 Anlagen
Zielsetzung & Themen
Das Ziel der vorliegenden Masterlehrprobe ist die vertiefende Vermittlung und technische Verbesserung der Hang- und Laufsprungdisziplinen innerhalb eines Leichtathletikkurses für Sportstudierende, um sowohl das eigene Bewegungsverständnis zu schärfen als auch die methodische Kompetenz für den späteren Schuldienst zu entwickeln.
- Technische Analyse und Ausführung der Hangsprungtechnik
- Technische Analyse und Ausführung der Laufsprungtechnik
- Optimierung von Anlauf- und Absprunggenauigkeit
- Methodische Planung und Organisation von Leichtathletik-Unterrichtsstunden
- Differenzierungsmöglichkeiten bei heterogenen Leistungsständen
Auszug aus dem Buch
1.2.1 Der Hangsprung
Der Hangsprung ist einer der drei Flugtechniken, die im Weitsprung praktiziert werden. Nach dem Absprung wird das Schwungbein gestreckt, anschließend werden das Schwungbein und der vordere Arm gegengleich nach hinten- unten, neben die jeweils andere Gliedmaße geführt. Es folgt ein Vorschieben der Hüfte und ein Schwung der gestreckten Arme über Kopf, bis die Hangposition erreicht ist. Aus dieser Hangposition heraus, werden beide Knie, sowie die Hüfte gebeugt. Als letztes werden die Knie durchgestreckt und beide Hände neben die Füße in Klappmesserposition weitergeführt.
Zusammenfassung der Kapitel
Thema der Stunde: Einführung in das zentrale Thema der vertiefenden Übungen für die Weitsprungtechniken Hang- und Laufsprung.
1.1 Adressatengruppe: Beschreibung der heterogenen Gruppe von 10 Sportstudierenden, deren Leistungsstand von Anfängern bis zu erfahrenen Vereinsathleten reicht.
1.2 Gegenstand: Definition der inhaltlichen Schwerpunkte und der technischen Merkmale des Hang- und Laufsprungs sowie deren methodischer Ablauf.
1.2.1 Der Hangsprung: Detaillierte Beschreibung der Bewegungsphasen vom Absprung über die Hangposition bis hin zur Landung.
1.2.2 Der Laufsprung: Erläuterung der aeroben Laufbewegung in der Luft zwischen 2 ½ und 3 ½ Schritten und der entsprechenden Armarbeit.
1.3 Themenbegründung: Begründung der Themenwahl vor dem Hintergrund der Master-Ausbildung und der Relevanz für den zukünftigen Sportunterricht.
2 Ziele der Stunde: Darlegung der technischen, methodischen und sozialen Lernziele, inklusive der pädagogischen Perspektiven wie Kooperation und Verantwortung.
3 Stundenverlauf: Darstellung der zeitlichen und inhaltlichen Struktur der 45-minütigen Lehrprobe inklusive Aufwärmphase und Hauptteil.
3.1 Begründung des Stundenaufbaus für die Adressatengruppe: Erläuterung der methodischen Entscheidungen für den Stundenverlauf zur optimalen Förderung der Studierenden.
3.2 Tabellarischer Stundenverlauf: Übersichtliche Zusammenfassung der Phasen, Intentionen, Lerninhalte und Organisationsformen.
3.3 Anlagen: Auflistung der für die Durchführung der Lehrprobe benötigten Sportgeräte.
Schlüsselwörter
Leichtathletik, Weitsprung, Hangsprung, Laufsprung, Lehrprobe, Sportstudierende, Bewegungslehre, Anlaufgenauigkeit, Flugphase, Sportunterricht, Methodik, Techniktraining, Leistungsdifferenzierung, Bewegungsvorstellung, Absprungtechnik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Konzeption und methodische Begründung einer Masterlehrprobe zur Vertiefung von Weitsprungtechniken im Rahmen eines Leichtathletik-Grundkurses für Sportstudierende.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die biomechanische Analyse der Hang- und Laufsprungtechnik sowie die didaktische Planung einer Trainingseinheit für eine heterogene Lerngruppe.
Was ist das primäre Ziel der Lehrprobe?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der Technik des Lauf- und Hangsprungs sowie die Schulung von Beobachtungs- und Korrekturkompetenzen bei den Studierenden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die Methodik der Lehrversuchsplanung, basierend auf bewegungswissenschaftlichen Grundlagen der Leichtathletik und pädagogischen Prinzipien für den Sportunterricht.
Was wird im Hauptteil der Stunde behandelt?
Der Hauptteil beinhaltet die Bewegungssimulation der Sprungtechniken, die praktische Anwendung mit Hilfsmitteln wie Kastendeckeln sowie Übungen zur Anlaufgenauigkeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leichtathletik, Weitsprung, Techniktraining, Methodik und Heterogenität charakterisiert.
Warum spielt die Heterogenität der Gruppe eine Rolle?
Die heterogene Gruppe der Studierenden dient als Simulation für den Schulalltag, um den Umgang mit unterschiedlichen Leistungsniveaus in einer Sportstunde zu üben.
Welche Funktion hat der Kastendeckel im Stundenverlauf?
Der Kastendeckel dient als Absprunghilfe, um den Studierenden eine verlängerte Flugphase zu ermöglichen, in der die Bewegungsphasen präziser ausgeführt werden können.
Wie soll die Anlaufgenauigkeit trainiert werden?
Die Anlaufgenauigkeit wird durch das Setzen von Hütchen an der Anlaufstrecke trainiert, die beim Anlaufen präzise getroffen werden müssen.
Welche sozialen Aspekte werden in der Stunde gefördert?
Neben der Technik werden soziale Kompetenzen wie gegenseitige Beobachtung, Korrekturhilfe und das Verantwortungsbewusstsein für die Sicherheit (z.B. Sand glattharken) adressiert.
- Arbeit zitieren
- Erika Wießner (Autor:in), 2016, Vertiefende Übungen zum Hang- und Laufsprung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340847