Das Thema ‚Bühnentanz am Beispiel Hip Hop‘ kann so breit gefächert betrachtet werden, dass es in der folgenden Ausarbeitung nicht annähernd adäquat analysiert werden kann. Sowohl die Bereiche des Bühnentanzes, der seine Ursprünge in den Anfängen der Geschichte der Menschheit hat, wie auch das dem gegenüber relativ junge Genre des Hip Hop, haben in ihrer Facettenvielfalt so viele Perspektiven und Standpunkte von denen aus man sie betrachten kann, dass der folgenden Erarbeitung eine Reduktion aller Informationen auf die für die Referenten am wichtigsten erscheinenden Aspekte vorangegangen ist.
Das Thema an sich war für uns aus verschiedenen Gründen interessant. Die beiden Inhaltsbereiche, die wir in unserer Praxiseinheit miteinander zu verknüpfen gedachten, haben jedes für sich seine Reize. Im Vordergrund stand für uns die Auseinandersetzung mit dem Thema Hip Hop, das wir in dem uns leider nur begrenzt zur Verfügung stehenden Zeitrahmen des Seminars ausschließlich auf seine Ausführung, seine Merkmale und seine einfachsten Formen runterbrechen mussten. Über eine kleine theoretische Einführung und den anschließenden praktischen Übungen, in denen die Studierenden einen Eindruck von Hip Hop-Tanz erhalten haben, sollte die Brücke zum Bühnentanz geschlagen werden.
Inhaltsverzeichnis
1. Themenwahl und -begründung
2. Analyse der Umstände
2.1 Analyse der Seminargruppe
2.2 Analyse des Leistungsstandes
2.3 Analyse der äußeren Rahmenbedingungen
3. Themenanalyse
4. Gegenstandsanalyse
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die theoretischen Grundlagen des Hip-Hop-Tanzes zu vermitteln und eine methodische Brücke zum Bühnentanz zu schlagen, wobei insbesondere choreographische Gestaltungsparameter in einer praxisorientierten Lehrprobe untersucht werden.
- Historischer Ursprung und soziokultureller Kontext des Hip-Hop
- Strukturelle Merkmale der Hip-Hop-Musik und Tanzstile
- Analyse der Rahmenbedingungen für eine sportwissenschaftliche Lehrprobe
- Vermittlung choreographischer Aspekte und Bühnenpräsenz
- Umsetzung gestalterischer Parameter wie Raum, Zeit und Dynamik
Auszug aus dem Buch
3. Themenanalyse
Der Begriff ‚Hip Hop‘ begründet sich in einem Songtext des Künstlers Lovebug >Busy Bee< (einer von vielen seiner Namen), der Anfang der 1970ger Jahre dieses Kunstwort kreierte, das im Laufe der folgenden Jahre und Jahrzehnte zum Leitspruch einer ganzen Kulturform werden sollte. Die Anfänge von Hip Hop selbst lassen sich noch ein paar Jahre früher datieren, Ender der 60ger Jahre, wo sich in einer Mischung aus Kultur und Politik, beeinflusst von Gegenwartsthemen wie Großstadtleben, soziale Ungerechtigkeit, Rassismus, Gewalt etc. eine Subkultur der Minderheiten herausbildete. Geographisch betrachtet enstand Hip Hop in New York, um genauer zu sein in der Bronx, und eroberte später erst die West-, dann die Ostküste der USA und im Laufe seiner Entwicklung große Teile der Welt.
Die Hip Hop Kultur lässt sich in 4 Hauptbereiche aufteilen, die das MCing (Singen/Rappen), das DJing (Auflegen von Musik) , das Writing (gemeint ist hier die umstrittene Form der Graffiti) und das B-Boying (Tanz) (Quelle: Pavicic 2006). Der Vater des Hip Hop, DJ Kool Herc, führte die Breakbeat Musik ein, deren Merkmal es ist, Sequenzen zu haben die nur auf Rhythmusinstrumenten basieren. Dies gilt als zentrales Strukturelement von Hip Hop.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Themenwahl und -begründung: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und begründet die inhaltliche Reduktion für die geplante Praxiseinheit.
2. Analyse der Umstände: Hier werden die Voraussetzungen der Seminargruppe, deren Leistungsstand sowie die räumlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen analysiert.
3. Themenanalyse: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss über die Entstehung der Hip-Hop-Kultur und definiert deren musikalische und tänzerische Kernelemente.
4. Gegenstandsanalyse: Dieses Kapitel fokussiert auf choreographische Gestaltungsparameter und deren Wirkung im Kontext des Bühnentanzes.
Schlüsselwörter
Hip Hop, Bühnentanz, Sportwissenschaft, Choreographie, Tanzstile, Breakdance, Rhythmusinstrumente, Subkultur, Gestaltungsparameter,非verbale Kommunikation, Streetdance, Praxis, Unterricht, Bewegung, Analyse
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die didaktische Aufarbeitung von Hip-Hop-Tanz im Rahmen einer sportwissenschaftlichen Lehrveranstaltung unter Berücksichtigung choreographischer Prinzipien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die historische Einordnung von Hip-Hop, die Definition tänzerischer Stile sowie die choreographische Vermittlung für den Bühnentanz.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, den Studierenden einen Zugang zum Hip-Hop-Tanz zu verschaffen und eine methodische Brücke zwischen tänzerischer Technik und Bühnenpräsenz zu schlagen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie eine praxisorientierte methodische Planung (Lehrprobe), basierend auf Fachliteratur zur Sportpädagogik und Choreographie.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der Lernumgebung, eine theoretische Themenanalyse der Hip-Hop-Kultur und eine Gegenstandsanalyse choreographischer Gestaltungsmöglichkeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Hip Hop, Bühnentanz, Choreographie und Bewegung analysiert.
Wie werden die verschiedenen Hip-Hop-Stile differenziert?
Die Arbeit unterscheidet zwischen älteren Funkstilen wie Locking und Popping sowie spezifischen Hip-Hop-Stilen wie Breakdance und dem aufrechten Hip-Hop-Tanz.
Warum ist das Thema Bühnentanz in diesem Kontext relevant?
Bühnentanz vermittelt den Studierenden, wie Bewegungen im Raum wirken und wie man durch Gestaltungsparameter wie Zeit und Dynamik eine Aussage beim Publikum erzielt.
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- Erika Wießner (Author), 2013, Hip Hop als Bühnentanz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340860