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Trimedialität im Saarland. Fernsehen, Radio und Internet im dualen Rundfunksystem

Title: Trimedialität im Saarland. Fernsehen, Radio und Internet im dualen Rundfunksystem

Master's Thesis , 2015 , 63 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Roman Redzimski (Author)

Communications - Broadcast and entertainment
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Die Medienlandschaft im Saarland ist interessant für theoretische Beobachtungen. Durch die Nähe zu Frankreich, Luxemburg und den andern Bundesländern ist das Saarland ein kleiner Punkt im Herzen von Europa. Eingekesselt und gleichzeitig verknüpft entstehen kreative Entwicklungsansätze. Ein Beispiel ist die Trimedialität, die im Bundesland Saarland in hohem Maße landesspezifisch geprägt wurde.

Diese schriftliche Ausarbeitung verfolgt das Ziel, einen Einblick in diese landesspezifische Trimedialität zu geben. Dabei orientiert sie sich an dem dualen Rundfunksystem, bestehend aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privatem Rundfunk. Dazu wurden einige Vertreter befragt. Für die Vertretung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erläutert der Intendant des Saarländischen Rundfunks Prof. Thomas Kleist einige Fakten. Stellvertretend für den privaten Rundfunk berichtet der ehemalige Eigentümer der Funkhaus|Saar GmbH Stephan Schwenk über seine trimedialen Erfahrungen im Saarland. Die Perspektive der Landesmedienanstalt Saarland wird durch den Direktor der Landesmedienanstalt Saarland Dr. Gerd Bauer repräsentiert. Für die politische Meinung stand der damalige Ministerpräsident (Gründungszeit SAAR|TV) und Bundesminister a.D. Oskar Lafontaine zu Verfügung.

Neben den zitierten Aussagen, die mit einzelnen Themenpunkten verknüpft sind, findet man auch aufklärende Analysen über die Fernseh-, Radio- und Internetvertreter im trimedialen Kontext. Manche saarländischen Medienanbieter sind an dem Versuch, eine Medienbereicherung zu sein, gescheitert. Andere sind heute noch erfolgreich und bedienen sich mittlerweile der trimedialen Arbeitsstruktur.

Um Einblick in die trimediale Kreativarbeit des Saarlandes zu geben, werden die unterschiedlichen saarländischen Medienvertreter und deren Grundstrukturen vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0.0.0 Duales Rundfunksystem im Saarland

1.1.0.0 Saarländische Pluralität

1.2.0.0 Trimedialität im Saarland

1.3.0.0 Regionaler Fernsehjournalismus im Saarland als positives Beispiel im Dualen Rundfunksystem

2.0.0.0 Saarländische Medienanbieter

2.1.0.0 Fernsehanbieter

2.1.1.0 Öffentlich-rechtliche Fernsehanbieter im Saarland

2.1.1.1 Saarländischer Rundfunk

2.1.2.0 Privatfernsehn im Saarland

2.1.2.1 Tele-Saar

2.1.2.2 SAAR|TV

2.1.2.3 CiTi.TV

2.1.2.4 GIGA TV

2.2.0.0 Radioanbieter im Saarland

2.3.0.0 Internetblogger im Saarland

3.0.0.0 Fazit

4.0.0.0 Anhang

4.1.0.0 Interviews

4.1.1.0 Interview am 09.10.2014 mit Dr. Gerd Bauer [Direktor der Landesmedienanstalt Saarland]

4.1.1.1 Persönliche Statements

4.1.1.2 Lizensierung von Privatfernsehen

4.1.1.3 Die Zusammenarbeit mit SAAR|TV

4.1.2.0 Interview am 21.10.2014 mit Stephan Schwenk [ehm. Eigentümer der Funkhaus|Saar GmbH]

4.1.2.1 Persönliche Statements

4.1.2.2 Die Übernahme von SAAR|TV

4.1.2.3 Die Vision von crossmedialer Zusammenarbeit zwischen dem Privatrundfunk und dem Privatfernsehen im Saarland

4.1.3.0 Interview am 25.03.2015 mit Prof. Thomas Kleist [Intendant des Saarländischen Rundfunks]

4.1.3.1 Perspektive des Saarländischer Rundfunks im Dualen Rundfunksystem

4.1.4.0 Interview am 31.01.2015 mit Oskar Lafontaine [Bundesminister a.D.]

4.1.4.1 Persönliche Statements

4.1.4.2 Die politische Meinung über SAAR|TV

4.2.0.0 Glossar

4.3.0.0 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Masterarbeit untersucht die landesspezifische Ausprägung der Trimedialität im saarländischen dualen Rundfunksystem, analysiert Erfolgsfaktoren sowie Scheitern privater Medienanbieter und beleuchtet die Rolle der crossmedialen Zusammenarbeit im regionalen Journalismus durch Experteninterviews.

  • Duales Rundfunksystem im Saarland
  • Trimedialität und crossmediale Zusammenarbeit
  • Entwicklung und Schicksal privater Fernsehsender
  • Rolle der Landesmedienanstalt Saarland
  • Regionale Internetblogger als Informationsvermittler
  • Expertenperspektiven aus Rundfunk, Politik und Medienaufsicht

Auszug aus dem Buch

1.2.0.0 Trimedialität im Saarland

Im Bundesland Saarland existiert Trimedialität. Durch das Zusammenspiel in der Vergangenheit war es möglich, drei Medienstränge zu bündeln. Die Kombination aus Radio, Fernsehen und Internet war seit dem Ende der 90er Jahre im Journalismus möglich. Dabei kam es zu zwei parallelen Entwicklungen im dualen Rundfunksystem der Großregion.

Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk operiert der SR FUNKHAUS HALBERG. Durch die Rundfunksender des Saarländischen Rundfunks existierte die nötige Infrastruktur vor dem Beginn der Trimedialität in der Großregion. Durch den Fernsehsender SAAR|TV, den Radiosender Radio Saarbrücken und das Internet stellte der private Rundfunk im Saarland die Trimedialität in der Großregion auf. Der Arbeitsprozess sah beispielsweise so aus, dass der Fernsehsender SAAR|TV einen Nachrichtenbeitrag produzierte. Es wurden Interviews erstellt, die man dem Radiosender Radio Saarbrücken zur Verfügung stellte, wie der langjährige Mitarbeiter Christian Röhrig zu berichten weiß. Wenn ein Text für einen Nachrichtenbeitrag vorlag, sprach ein Radiosprecher diesen Text ein und sendete seine MP3-Datei an die Fernsehredaktion. Diese legte den Text unter ihren Nachrichtenbeitrag. Jetzt konnte der Nachrichtenbeitrag mit einer Internetmeldung gesendet werden. Diese Meldung bezog sich auf den Sprechertext, der als Internetbeitrag umformuliert wurde. So wurden Fernsehen, Radio und Internet parallel produziert. Dies ist ein Verfahren der Trimedialität.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0.0.0 Duales Rundfunksystem im Saarland: Übersicht über die Koexistenz von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk sowie die Definition von Trimedialität.

1.1.0.0 Saarländische Pluralität: Analyse der rechtlichen Grundlagen und Programmgrundsätze, die das duale System im Saarland definieren.

1.2.0.0 Trimedialität im Saarland: Darstellung der historischen Entwicklung und praktischen Anwendung der Bündelung von Radio, Fernsehen und Internet.

1.3.0.0 Regionaler Fernsehjournalismus im Saarland als positives Beispiel im Dualen Rundfunksystem: Erörterung der Bedeutung regionaler Berichterstattung im Kontext der saarländischen Mentalität und Geografie.

2.0.0.0 Saarländische Medienanbieter: Überblick über die wirtschaftliche Infrastruktur für Medienunternehmen im Saarland.

2.1.0.0 Fernsehanbieter: Analyse der Geschichte privater und öffentlich-rechtlicher Fernsehanbieter im Saarland.

2.2.0.0 Radioanbieter im Saarland: Detaillierte Auflistung und Charakterisierung der saarländischen Radiosender und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen.

2.3.0.0 Internetblogger im Saarland: Kategorisierung verschiedener Blogger-Typen und ihre Bedeutung für den Informationsfluss im Saarland.

3.0.0.0 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der trimedialen Entwicklung und Zukunftsaussichten für Medienanbieter im Saarland.

Schlüsselwörter

Trimedialität, Rundfunksystem, Saarland, Saarländischer Rundfunk, Privatfernsehen, Journalismus, Crossmedialität, Medienpolitik, Landesmedienanstalt, Radio, Internetblogger, Medienvielfalt, Regionalberichterstattung, Rundfunkfreiheit, Medienunternehmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Medienlandschaft im Saarland, insbesondere mit der Anwendung und Bedeutung von Trimedialität innerhalb des dualen Rundfunksystems.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Koexistenz von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk, die Analyse der Trimedialität sowie die Rolle verschiedener Medienvertreter inklusive Internetbloggern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen tiefen Einblick in die landesspezifische Trimedialität zu geben und anhand von Experteninterviews und Analysen aufzuzeigen, wie Medienvertreter im Saarland trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen arbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu rechtlichen Grundlagen und Experteninterviews mit maßgeblichen Akteuren wie dem Intendanten des Saarländischen Rundfunks und dem Direktor der Landesmedienanstalt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Fernsehanbieter, Radioanbieter sowie verschiedene Kategorien von Internetbloggern analysiert und deren Struktur sowie finanzielle Herausforderungen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Trimedialität, duales Rundfunksystem, Saarland, crossmediale Zusammenarbeit und regionale Medienvielfalt.

Warum ist das Projekt SAAR|TV trotz inhaltlicher Ambitionen gescheitert?

Laut Experteninterviews war der Hauptgrund die schwierige finanzielle Situation aufgrund fehlender Werbeeinnahmen in dem relativ kleinen Markt, was eine langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit verhinderte.

Welche Rolle spielt die Landesmedienanstalt Saarland bei der Lizenzierung privater Anbieter?

Sie fungiert als Aufsichtsbehörde, prüft Programmkonzepte sowie die Einhaltung demokratischer Grundrechte und unterstützt, wo möglich, bei der Sicherung von Ausbildungsplätzen nach dem Scheitern von Projekten.

Wie unterscheidet sich die Trimedialität beim Saarländischen Rundfunk von der bei privaten Anbietern?

Der Saarländische Rundfunk profitiert von einer gesicherten Finanzierung durch Rundfunkbeiträge und einer vorhandenen Infrastruktur auf dem Halberg, während private Anbieter ohne solche Förderstrukturen vom reinen Werbemarkt abhängig sind.

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Details

Title
Trimedialität im Saarland. Fernsehen, Radio und Internet im dualen Rundfunksystem
College
University of fine Arts Saar
Course
Netzkultur/Designtheorie
Grade
2,3
Author
Roman Redzimski (Author)
Publication Year
2015
Pages
63
Catalog Number
V340892
ISBN (eBook)
9783668313118
ISBN (Book)
9783668313125
Language
German
Tags
trimedialität saarland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Roman Redzimski (Author), 2015, Trimedialität im Saarland. Fernsehen, Radio und Internet im dualen Rundfunksystem, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/340892
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