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Schule und Homeschooling in den USA

Der Aufbau des amerikanischen Schulwesens

Titre: Schule und Homeschooling in den USA

Dossier / Travail , 2005 , 19 Pages , Note: gut

Autor:in: Isabelle Grob (Auteur)

Pédagogie - Système scolaire, Politique d'enseignement et de l'école
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Die USA – das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Diese bieten sich dem amerikanischen Bürger auch hinsichtlich der Erziehung und Bildung seiner Kinder. Neben der üblichen Laufbahn an öffentlichen Schulen gibt es in den USA auch eine Vielzahl von Privatschulen und zusätzlich die Möglichkeit des Homeschoolings, bei dem die Kinder zuhause unterrichtet werden. Diese Freiheit in der Wahl des Bildungsweges ist dadurch möglich, dass die Vereinigten Staaten kein einheitlich-nationales Schulsystem aufweisen, sondern nur Richtlinien festlegen und somit jeder der 50 Staaten eigene Bildungsgesetze erlässt. Einige dieser Gesetze sind sehr unterschiedlich, jedoch gewähren alle Staaten durch die festgelegte Schulpflicht dem Schüler eine elfjährige Schulbildung.
Doch welche dieser Alternativen scheint die sinnvollere zu sein? Kann man dies überhaupt allgemein beurteilen und anhand welcher Kriterien kann man die Leistungs- und Sozialkompetenzen, die die verschiedenen Bildungseinrichtungen vermitteln, messen?
Im Folgenden möchten wir die einzelnen Schularten näher betrachten und Vor- und Nachteile herausarbeiten.

Wie bereits erwähnt, weist die USA in ihrem formalen Aufbau eine Grundstruktur auf, die aber von Staat zu Staat variieren kann. Die folgende Abbildung stellt den Aufbau des amerikanischen Schulwesens in seinen Grundzügen dar:

Die Abbildung zeigt, dass alle Schüler bis zum Ende der High School dieselbe gesamtschulähnliche Laufbahn durchleben. Dabei muss erwähnt werden, dass es sich bei Intermediate, Middle und Junior High School nicht um verschiedene Schulformen, wie beispielsweise Hauptschule, Realschule und Gymnasium in Deutschland, handelt, sondern diese nur verschiedene Bezeichnungen für die Vorbereitungsschule zur High School sind. Hierzu wird im Punkt 2.5. näher eingegangen. [...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das amerikanische Schulsystem

2.1. Ein Überblick

2.2. Nursery School

2.3. Kindergarten

2.4. Elementary School

2.5. Intermediate School, Junior High School und Middle School

2.6. High School

2.7. Privatschulen (Private Schools) in den USA

3. Homeschooling in den USA

3.1. Gründe für Homeschooling

3.2. Gesetzliche Grundlagen

3.3. Wie funktioniert Homeschooling?

3.4. Sozialisation

3.5. Was denken Homeschooler?

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht das US-amerikanische Bildungssystem mit einem Fokus auf die Unterschiede zwischen öffentlichen Schulen, Privatschulen und dem Modell des Homeschoolings. Ziel ist es, die strukturellen Gegebenheiten zu beleuchten sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bildungswege kritisch zu hinterfragen.

  • Grundlagen und Struktur des amerikanischen Schulsystems
  • Differenzierung zwischen staatlichen und privaten Bildungseinrichtungen
  • Motive und gesetzliche Rahmenbedingungen des Homeschoolings in den USA
  • Diskurs um Sozialisation und Kompetenzerwerb bei Homeschoolern

Auszug aus dem Buch

3.1. Gründe für Homeschooling

Rund eine Million schulpflichtiger Kinder in den USA sind Homeschooler, d.h. sie werden von ihren Eltern zuhause unterrichtet.

Für die meisten Homeschool-Eltern (ca. 80 Prozent) liegt der Grund, ihre Kinder zuhause zu unterrichten, darin, dass sie ihre Kinder vor den oft sehr negativen Einflüssen wie Gewalt, Drogenmissbrauch und sexueller Promiskuität, die ihrer Meinung nach an öffentlichen Schulen vorherrschen, schützen wollen. Außerdem befürchten fundamentalistische Christen eine unzureichende religiöse Erziehung.

Die restlichen 20 Prozent der Homeschooler gehören zu Familien, deren Eltern die Meinung vertreten, die „Qualität des öffentlichen Schulwesens“ würde immer mehr abnehmen. „Die Kinder sollen nicht autoritär, lehrerzentriert, schulbuchorientiert, kompetitiv und rein auf akademische Leistungen fokussiert unterrichtet werden“ Ziel der Eltern ist es, ihre Kinder individuell und bestmöglichst zu fördern und sie zum selbständigen Lernen animieren, um die jeweiligen Begabungen zu erkennen und diese in den Mittelpunkt des Lerninhaltes zu stellen. Wichtige Eigenschaften, die die Kinder dabei entwickeln sollen sind Selbstdisziplin, Fleiß, Eigenständigkeit und die Fähigkeit, sich selbst zum Lernen zu motivieren. Genau diese Schlüsselqualifikationen werden von Eliteuniversitäten gefordert, weshalb diese in den letzten Jahren zunehmend die gut ausgebildeten Homeschooler bevorzugen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Vielfalt des US-Bildungsweges und die Forschungsfrage zur Vergleichbarkeit der Leistungs- und Sozialkompetenzen.

2. Das amerikanische Schulsystem: Detaillierte Darstellung der Schulformen vom Kindergarten bis zur High School und die Rolle der Privatschulen.

3. Homeschooling in den USA: Analyse der Motive, der rechtlichen Situation, der methodischen Umsetzung sowie der Sozialisationsdebatte bei häuslichem Unterricht.

4. Fazit: Resümee darüber, dass keine pauschale Empfehlung für eine Schulform möglich ist, da der familiäre Hintergrund die entscheidende Rolle für die Entwicklung spielt.

Schlüsselwörter

Homeschooling, USA, Schulsystem, High School, Privatschulen, Bildungsweg, Sozialisation, Homeschooler, Leistungsnachweise, Schulpflicht, Pädagogik, Familienzusammenhalt, autodidaktisches Lernen, Bildungschancen, Schulstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das formale Schulsystem der USA und vergleicht dieses mit der Alternative des Homeschoolings, wobei insbesondere die Qualität und die Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder betrachtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen den Aufbau der amerikanischen Regelschulen, die Struktur des privaten Sektors sowie die soziokulturellen und gesetzlichen Aspekte des häuslichen Unterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, ein tieferes Verständnis für die verschiedenen Bildungswege in den USA zu vermitteln und zu hinterfragen, welche Voraussetzungen für eine erfolgreiche schulische Bildung notwendig sind.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Es handelt sich um eine vergleichende deskriptive Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung statistischer Bildungsdaten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Vorstellung des amerikanischen Schulaufbaus (von der Nursery School bis zur High School) und eine umfassende Untersuchung der Homeschooling-Bewegung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Homeschooling, US-Schulsystem, Sozialisation, Privatschulen, Bildungsfreiheit und individuelle Förderung.

Warum wählen Eltern in den USA vermehrt das Homeschooling?

Die Gründe liegen meist in der Sorge vor negativen Einflüssen an öffentlichen Schulen, dem Wunsch nach einer intensiveren religiösen Erziehung oder der Unzufriedenheit mit der Qualität des staatlichen Unterrichts.

Welche Rolle spielt die Sozialisationsdebatte bei dieser Untersuchung?

Sie ist zentral, da Kritiker Homeschoolern soziale Isolation vorwerfen, während Befürworter betonen, dass soziale Kontakte in Vereinen und durch autodidaktisches Lernen sowie Eigenverantwortung besser gefördert werden.

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Résumé des informations

Titre
Schule und Homeschooling in den USA
Sous-titre
Der Aufbau des amerikanischen Schulwesens
Université
University of Freiburg  (Erziehungswissenschaften)
Cours
Bildungssysteme im internationalen Vergleich
Note
gut
Auteur
Isabelle Grob (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
19
N° de catalogue
V34111
ISBN (ebook)
9783638344234
ISBN (Livre)
9783638866361
Langue
allemand
mots-clé
Schule Homeschooling Bildungssysteme Vergleich
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Isabelle Grob (Auteur), 2005, Schule und Homeschooling in den USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34111
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Extrait de  19  pages
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