Der Segen als Leitmotiv der Erzelterngeschichten

Eine Untersuchung von Genesis 22, 1-19


Hausarbeit, 2015

46 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

0 Gedanken zum Segen - Vorannahmen

1 Voruberlegungen zur theologischen Verwendung des Alten Testamentes

2 Der Segen als Leitmotiv der Erzeiterngeschichten - Betrachtung und Abgrenzung der Bibelstellen im Buch Genesis

3 Der Segen als Leitmotiv der Erzeiterngeschichten - der rote Faden

4 Voruberlegungen zur Situation der Alteren

5 Theologische Vorbetrachtung von Genesis 22,1-19

6 Hermeneutik von Genesis 22,1-19

7 Anwendungsbeispiel fur Genesis 22,1-19 in der kirchlichen Arbeit mit Senioren und Seniorinnen in der Gegenwart

8 AbschlieBender Blick auf „die Alten“- Vision der Vielgenerationsgemeinschaft

Literaturverzeichnis

Anhang

A Gedanken zu den einzelnen Bibelstellen

B Gegenuberstellung der VerheiBungsstellen

C Thesenpapier zum Segen

0 Gedanken zum Segen - Vorannahmen

Wo erlebt ein Mensch des 21. Jahrhunderts noch Segen? Personlich widerfahrene Segensgesten erschienen mir in der Liturgie des Evangelischen Gottesdienstes meiner Heimatstadt oft wie ein guter Rauswurf aus der festlich, geistlichen Atmosphare. Ich will mich AnmaBen zu deuten: „der Pfarrer hat das letzte Wort“, er, der mit den erhobenen Handen, Rucken zum Altar und Gesicht zur Gemeinde, den Zuspruch erteilte. Die Mahnung, die Gemeinde solle sich erheben, gab dem Ganzen den Hauch des Emsten und hatte eine Form der Wurdigung. SchlieBlich war mit dem Segen das Ende gesetzt, beziehungsweise der Anfang des „wieder hinaus“.

Bis heut geht mir der Segensspruch „Der Friede Gottes, der hoher ist, als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus.“ Nicht aus dem Sinn.

Im familiaren Umfeld fand ich den Segensgesten nicht wieder. Der Onkel sagte zum Abschied oft beilaufig „der Herr sei mit dir“, je nach Tonfall als Mut-machend oder mahnend empfunden.

Meine Frage an den Segen, was ist das Mehr daran, als gute Worte, im Sinne „positive thinking“, oder eines guten Wunsches?

In der gemeindlichen Szene in der ich mich momentan aufhalte wird der Segen ausschlieBlich mit aufgelegten Handen und Zuspruch des Guten (oft unterlegt mit verformten Bibelzitaten) und der VerheiBung praktiziert.

1 Voruberlegungen zur theologischen Verwendung des AT

Welch Glaubwurdigkeit hat der Text? Mehr als bloBem Geschichtenerzahlen, liegt diesen Texten Tradition und Selbstverstandnis eines ganzen, sich selbst als »auserwahlt« tituliertem Volk zugrunde. „Israel versteht seine Geschichte als das schopferische und herrschaftliche Handeln Gottes an seiner erwahlten Gemeinde und an den Weltvolkem“.[1] [2] [3] So schreibt Fror auch, dass jedes geschilderte Geschehen zugleich in das Bekenntnis [der Gottesbeziehung] eingebettet ist. Geschichte selbst ist das „Schopfungswerk“ Gottes. Das Alte Testament ist „immer schon vom Glauben gedeutete Geschichte“, also nicht im Sinne modemem, Geschichtsverstandnisses als Chronik zu sehen, sondern als theologischer Text zu betrachten. Die Texte, welche uns zugleich als Predigt ertonen, „verstehen sich selbst als kerygmatische Anrede an die horende Gemeinde derjeweiligen Gegenwart.“[4]

Trotz der Anredeform betont Fror auch die Notwendigkeit der „Vergegenwartigung und Aktualisierung“ fur den Gemeindegebrauch.[5] Das theologische Verstehen des Alten Testamentes als Heilsgeschichte bringt „Credo und Faktum, Ereignis und Kerygma, Glaube und Geschichte“ zusammen.[6] Weiter schreibt er von dem Versuch der historisch kritischen Methode zur faktischen Geschichte Israels hindurch zu dringen.[7]

Es benotigt ein Bewusstsein uber das Sprechen in die Geschichte, der Redaktion, um die Texte glaubhaft lesen zu konnen. Neben historischer Forschung und Betrachtung muss das Kerygma als geschichtliche Wirklichkeit genau so ernst genommen werden. [8] Fror fragt weitergehend nach einer heilsgeschichtlichen Interpretation der wirklichen Geschichte Israels, soweit diese vorliegt.[9] AbschlieBend betont er: „[d]ie Auslegung kann das Credo nicht ablosen von den Fakten, auf die es bezogen ist. Sie kann aber auch umgekehrt die Fakten nicht auslegen ohne das Credo, das die Gegenwart und das schopferische Handeln Gottes in ihnen bezeugt.“[10]

Unter der Uberschrift „Das Neue Testament als Kontext“ drangt er auf die Gesamtheit der Bibel hin, sowie der Bezogenheit der zwei Testamente zueinander. ,,Der sachgemaBe Kontext fur die Auslegung des Alten Testamentes ist [...] Christuszeugnis des Neuen Testamentes.“[11] Erst in seiner Bewegung auf Christus hin [kommt das Alte Testament] zu seiner Erfullung“.[12]

Er erinnert aber auch daran die Bewegungen von VerheiBung und Erfullung, innerhalb des Alten Testamentes, nicht zu ubersehen.

Speziell zu Genesis und den Erzeiterngeschichten

Die Erzeiterngeschichten „sind nicht historisierend als Biographien zu lesen, sondern als paradigmatische Glaubenslehre“.[13] Sie sind Glaubenserfahrungen, die als Katechismus dienen.[14] Die drei Grundbegriffe der Glaubenserfahrung bestehen fur Fror in „Erwahlung- VerheiBung-Fuhrung“. Die VerheiBung entfaltet sich in „Besitz des Landes- unzahlbare Nachkommenschaft- besondere Gottesgemeinschaft.“[15]

Das Credo Israels als die theologische Interpretation der Erzeiterngeschichten lautet „VerheiBung-Erwartung-Erfullung“.[16] Die Dynamik der Einzelgeschichten und Einzelperikopen wird durch die Kontinuitat und Treue Gottes, seinem geschichtlichen Zuspruch begleitet. Der Fixpunkt der Heilsgeschichte, „der Abrahamssame, in dem die Volker gesegnet werden, ist Christus.“[17] Im Zentrum der Geschichte ist Gott.

2 Der Segen als Leitmotiv der Erzeiterngeschichten - Betrachtung und Abgrenzung der Bibelstellen im Buch Genesis

Wie verhalt sich der Segen zu den Erzeltern anhand der Einzelpersonen?

Abraham-Zyklus

Abram noch heiBend, wird der[18] Einzelne von Gott frei herausgerufen. Aus dem Einen soil eine groBe Nation erwachsen, durchaus von politischer Bedeutung, aber nicht nur dies, die dreiteilige VerheiBung zieht dazu mit einem noch unbekannten Landbesitz und reicher, noch nicht entstandener, Nachkommenschaft in das Leben des heidnischen Abram ein, die Bedingung: Abram geh los![19] An der Bewegung dieses Einen sollen die Anderen „mitgesegnet sein“.[20] Nicht ausschlieBlich im Sinne eines Vorbildes, dem »aus meiner Kraft werden wie«, denn dies wurde bedeuten die Erwahlung Gottes selbst zu inszenieren.[21] Abram hat nichts zu geben, oder vorzuweisen „[w]as er in der Hand hat, ist nichts, als Gottes Zusage und VerheiBung.“[22] Sein Glauben = Vertrauen + Gehorsam, ohne aber das Gott vorher geredet hatte, konnte es auch nicht den Glauben Abrahams geben, ohne gesprochene VerheiBung kein Vertrauen auf. „Der Glaube des Erwahlten ist auf das Kommende gerichtet“[23] und im Kommenden ist er ganz diesem Gott ausgeliefert. Buber und Rosenzweig ubersetzen „ich will deinen Namen groBwachsen lassen“,[24] Gott lasst nicht nur Geschehen, sondern ist auch Garant fur die Versorgung „des“ und „im“ Leben(s).

Die VerheiBung, der Segen ist von Abraham nicht selbst gemacht, sondern zugesprochen. Das schopferische Wort Gottes klebt an der Person, und Abram/ Abraham zeigt sich im Verlauf, da er glaubt, als wurdiger Empfanger der VerheiBung.[25]

Abraham ist zum Segen-Sein bestimmt, dennoch muss bedacht sein: „das »du« Abraham lasst sich nicht universalisieren.“[26] Aber: Was ist dieser Segen des Abram/Abrahams, an dem auch wir, als Teil der Volker, erfahren durfen, was Segen bedeutet? Die zentralen Fragen der christlichen Auslegung sind: „Wer ist die wahre Nachkommenschaft Abrahams, welcher der Segen zugesprochen wird? Und was befahigt Nichtjuden, den Segen zu empfangen?“ [27] Weniger das Wesen des Segens scheint bedeutsam, vielmehr das Erlangen des Segens.

Paulus typisiert Abraham zum Vater aller Glaubenden und pladiert im christlich theologischen Sinn fur eine nicht-biologische Identifizierung mit der Figur.[28] Glaube, Treue und Vertrauen stellen uns in die Linie Abrahams. Auch Johannes der Taufer argumentiert gegen eine rein fleischliche Nachkommenschaft, fur eine geistliche, begrundet „selbst aus Steinen kann Gott Kinder Abrahams erwecken.“[29] Der Glaube wurde Abraham zur Gerechtigkeit, fast lutherisch.

Ebach gibt zwei Moglichkeiten Abrahams Segen fur alle Volker zu verstehen: Judisch-rabbinische Tradition: „durch deine Verdienste/ um deinetwillen universalistisch, durch Israel Erhard Blum: nicht blofier Segensvermittler, sondern „paradigmatisch, vorbildlich Gesegnete[r] “ Beispielhaft „Mit dir“[30]

Wie wurdig ist Abraham? Gerade die Stellen seines Unglaubens offenbaren die Treue Gottes und das „trotz dessen des Glaubens“, sowie das dialektische von Unglauben und neu-Glauben Abrahams. Das uberlieferte Versagen steht in „Kontrast zu den VerheiBungen.“[31]

Der auffalligste Wandel der Figur ist die Namensanderung, von Abram „Vater ist erhaben“[32] zu ,,ein Vater einer groBen Menge“[33] (Vater vieler Volker, so Genesis 17). In diesem Zusammenhang denke man nur an das Lachen, als Reaktion auf den Gottesbund. Vieleicht wird gerade deshalb die VerheiBung und der Segen so oft betont, weil er immer wieder als Garant des Lebens und Uberlebens Abrahams erinnert werden muss.[34] Der Zuspruch scheint zu wachsen, gerade da, wo die VerheiBung unglaubwurdig erscheint, am drastischsten am Ort der Bindung Isaaks.

In der fruheren Verhandlung um die Guten in Sodom ist zu erkennen, dass VerheiBung etwas ist, was Gott bei sich selbst schwort, seinem Wesen immanent, ahnlich dem Noahbund.[35]

Dem „Werde ein Segen“ steht das „Segensein“ Abrahams entgegen, bzw. liegt dem Zugrunde und wird auch den Fortgang der Nachkommenschaft bestimmen.

Sara

Erzeltern ist der wohl bessere Begriff, als die Begrenzung auf das Patriarchat, zeigt die Geschichte Abrahams vor allem auch welchen Einfluss Sara auf das Handeln ihres Mannes hat.[36] Die Bedeutung von noch Sarai wird im sogenannten Bedrohungsmotiv der Ahnfrau am deutlichsten, nur durch den Schutz Gottes und Abimelechs Respekt vor der Ehe bleibt diese bewahrt.[37] Das Versprechen aus Gen. 12,3, mit dem sich Segen und Fluch nach dem Verhalten zu Abram ausrichtet, scheint erfullt, sogar soweit, dass Abram eigentlich als Schuldiger fur den Fluch Abimelechs empfunden wird, doch fur Abraham gilt nur der Segen. Die Spannung in der sich Sarai/ Sara bewegt liegt zwischen Gen .16, 2 und 21,10:

„Siehe doch, der Herr hat mich verschlossen, dass ich nicht gebare.

Geh doch zu meiner Magd ein! Vielleicht werde ich aus Ihr erbaut werden“

„Vertreibe diese Magd und ihren Sohn, denn der Sohn dieser Magd soil nicht mit meinem Sohn Erbe werden, mit Isaak!“

Was sich Sarai selbst als Segen erdacht hatte, sollte in Ihren Augen spater als Fluch wiederscheinen. Durch die verheiBene Nachkommenschaft ist Sie Teil der VerheiBung an Abram, doch der direkten Zusage, dass durch Sie auch der VerheiBungssohn geboren wird begegnet Sie mit Lachen, es ist ein unglaubiges Lachen, sich lacht sich selbst aus. Wie soil sich die VerheiBung an einer unfruchtbaren Frau erfullen? Gerade darin wird deutlich, dass es eine ubernaturliche Fruchtbarkeit ist, ein von Gott gegebenes Geschenk. Gott verwirklicht sein Wort, nicht der Mensch mit seiner eigenen Weisheit, die VerheiBung wird durch Gottes Wirken. Die Ubersetzung Bubers des geanderten Namen Sara (Gen. 17,15) mit Gebieterin soil auch so eintreffen. Hagar wird zwar verstoBen, in Ismael aber doch selbst von Gott erhort.[39] Ausgeweitete Gnade. Segen, der nicht begrenzt ist, durch Abram gegeben.

Aus dem Sohn der Freien, Isaak und dem Sohn der Gefangenen, Ismael veranschaulicht Paulus im Galaterbrief die VerheiBung, aus der im Glauben ein Kind (neu)geboren wird, den Neuen Bund. Der in Jesus Christus begrundete Neue Bund ist der Segen der VerheiBung und die zugerechnete Glaubensgerechtigkeit in Einem, das Gesetz des Alten Bundes tragt allerdings den Fluch. Es ist „Erzieher auf Christus hin“. Die Christglaubigen sind wie Isaak Kinder der VerheiBung.[40]

Man konnte den Bund von Kapitel 17 zu dem Bund in Kapitel 15im Sinne eines nochmaligen Bundeschlusses in Konkurrenz setzen, schlieBlich wird in Kapitel 17, 8+9 die LandverheiBung konkretisiert, das ganze Land Kanaan fur ewig zu besitzen und um das Bundeszeichen erganzt, so konnte Ruckwirkend das Erstere als mangelhaft gesehen werden. Eine Erklarung der Haufung findet sich in der Redaktion im Exil, das „Bekenntnis zu dem unaufloslichen Bund Gottes mit Israel“,[41] gerade der Landes- und Kultverlust forderte eine Bundesvergewisserung. Das Bundeszeichen, „der Beschneidungsakt[,] war das menschliche Siegel unter die von Gott vollzogene Erwahlung“,[42] sogar mit Einbeziehung der Sklaven. Der Unbeschnittene soil aus dem Bund ausgerottet werden, denn der Bund sei damit ungultig. Abraham hat wie Sara ein unglaubiges Lachen, er „hatte geglaubt das seine Nachkommen aus Ismael hervorgehen wurden“,[43] so ist der Name des VerheiBungssohnes Isaak -“er lacht“, Dieser erinnert Abraham an seinen Unglauben, bzw. an das unglaubwurdige Gottes. Gerade an Isaak, seinem von Gott gegebenen Sohn, soil Abraham glaubig werden.

Laut Genesis 20, 21-22 sichert Gott Abraham den Fortbestand Ismaels in 12 Fursten zu und zeigt Abraham, dass der Bund mit dem noch nicht geborenen Isaak weitergefuhrt wird.[44] Abraham vollzieht die Beschneidung an Ismael. Gehorsam trotz Unglaube, widernaturliches Vertrauen.

Isaak-Zvklus

Das Leben Isaaks begegnet dem Leser, nach der Geburt, als Zweites in der Bindungsgeschichte (Genesis 22) und bildet den Schnittpunkt mit dem Abraham-Zyklus. ,,Gott stellt Abraham auf die Probe. Nicht mehr Menschen gefahrden die VerheiBung, sondern Gott selbst scheint die Erfullung wieder zuruckzunehmen.“ Er soil seine VerheiBung zuruckgeben. „Abraham steht vor dem Nichts. Mit der Opferung des Sohnes verlasst ihn die VerheiBung und damit Gott selbst.“[45] Auf alleinigen Glaubensgehorsam wird die VerheiBung gesteigert.

Die VerheiBung liegt in Gottes Handen. Gott schwort bei sich selbst auf die zukunftstrachtigen Worte (V.16). Zum 5. Mai gibt es die Betonung der VerheiBung, allerdings verrat das „darum“ in 22,17, dass der folgende Segen der Nachkommenschaft: wie Sterne am Himmel und Salz am Meer, einem Herrschaftsanspruch, und Weltweite Bedeutung, an eine Bedingung geknupftwar: Gehorsam (V.19).

Auch Isaak horte das Wort Gottes an Abraham? Genesis 25, 11 sichert die Legitimation Isaaks in der Segenslinie, allerdings nicht durch Abraham, denn erst nach dessen Tod, wird dieser von Gott gesegnet. Allerdings hatte Abraham seinem Sohn den ganzen Besitz uberlassen, ein Erstgeburtsrecht des Ismael langst vergessen, das gemeinsame Begraben des Vaters erscheint zu friedlich, in Betrachtung der Erbverteilung.

Mit dem Auftreten des Jakob erscheint es schwierig, noch von einem Isaak-Zyklus zu sprechen, da dieser lediglich als Ubergang zu fungieren scheint, die Geschichte Isaaks scheint im Einzelnen zerrissen und so Abraham und Josef zugeteilt.

Auch wird im Folgenden Isaak nur noch aus der Sicht des Jakobs in Beschlag genommen, die Bedeutsamkeit der Figur und die Fortsetzung der Linie mit dem Auftreten des Namens Jakob entschieden.

Auch die VerheiBung Gottes in Genesis 26, 4-6 wird schon als ein Wort an die bereits lebende Nachkommenschaft erfasst, auch die Einleitung: ein Schwur wegen Abraham, zeigt die Zerrissenheit des Isaak, die Bedrohung der Ahnfrau erscheint hier nicht mehr so pragnant wie bei Sarai, da die Sohne bereits geboren sind. Besonders die Verse 24 und 25 des Kapitels sind jetzt reine Dopplung, oder als Einschub zu verstehen. Die Geschichte Isaaks entweder ein Abbild Abrahams, oder ein Konglomerat aus Einzeluberlieferungen.

Jakob-Zyklus

„Was geschieht, wenn von zwei Brudem der eine gesegnet (erfolgreich) ist, der andere nicht?“ Bei Kain und Abel brachte es den Tod als erste in der Welt erlebte negative Macht, Auswirkung der Sunde. „Den Abrahamszyklus durchzieht eine Linie unerfullter VerheiBungen; Jakob dagegen erlebt segensreiche Gegenwart.[47] “ Doch ist seine Gegenwart aufgrund des Bruderkonfliktes auch ein Weg in die Feme, weil der doppelt Betrogene die Mordabsicht auBert. Jakob der Betruger, ausgerechnet in der Liebe wird er zum Betrogenen und erst im Kampf mit dem Unbekannten auf der Heimreise erhalt den theophoren Namenswechsel.

Die Mutter brachte Jakob auf den Weg, auch wenn er als der Betruger uberliefert ist, so ist die Mutter doch der Handlanger: Anstiftung, Mitwisserschaft und Burgschaft (Fluch-Abnahme). „Rebekka aber hatte Jakob lieb.“ [50] Der Herr hatte zu Ihr gesprochen: „der Altere wird dem Jungeren dienen.[51] “ Der Eingriff der Frau in die ubliche Segenungslinie scheint hier, anders als bei Sarai, legitimiert zu sein. Traditionsgeschichtlich versteht sich die Brudergeschichte im Verhaltnis Israels zu dem Nachbarvolk der Moabiter.

,,Der Zeitpunkt des [erschlichenen] Segnens ist der Abschied (24,60), hier der Abschied vom Leben. Der Vater gibt seinen Segen, als die von Gott erhaltene Lebenskraft weiter.[52] “ Einmaligkeit und den Vorrang vor den anderen Bruder lasst den Arger Esaus verstehen, allerdings hatte dieser sein Recht zuvor fur seinen Magen bereits verkauft. „Der Segnende hatte nur einen Segen“.[53] Einen bleibenden Segen hatte Jakob durch die Lugen gegenuber dem Vater „weggenommen“.[54] Es erscheint Jakob nur um den Segen zu gehen, er tragt die Dringlichkeit dessen, dass dieser ihm gehoren soil bereits in sich. Die eingefugten Segensspruche, die Jakob zugesagt bekommt sind zum Einen, die Frucht des Ackerbodens und zum Anderen, einen Herrschaftszuspruch mit verbundenem Schutz.[55]

Wo wird Jakob noch vom Segen begleitet?

Die eigentliche Flucht des Jakob, wird durch die Mission einer Brautsuche vom Vater eingegeben. Die Frau soil aus der eigenen Familie kommen. Isaak scheint zwei Segen auszusprechen, Fruchtbarkeit und Hervorkommen der Volkerschar Zuerst und der Segen Abrahams bezogen auf den Landbesitz folgend. Kanaan soil nicht durch Vermischung, sondern durch Unterwanderung in Besitz genommen werden. Abraham hatte Kanaan auf Befehl Gottes hin durchwandert. Das „Segnete Ihn“ Isaaks in Kapitel 28,1 steht dem einmaligen Segen entgegen, es sind vier ganz unterschiedliche Segensspruche verarbeitet, die Jakob zukommen. Auch dies wird wieder zum AnstoB fur Esau dem nachzueifem.

Als Erstes in dem Leben Jakobs erfahren wir die Bedeutung von Traumen als Begegnungsort mit dem Gottlichen. Jakob ist auf der Flucht, Gott einer, der Mit ihm ist, ein mitgehender Gott, [56] trotzdem ist die Himmelsleiter eine Atiologie fur den Ort Bethel. „Die Leiter erscheint als Symbol der Worte Gottes, die im Glauben von Jakob erkannt worden.“[57] Im Traum wiederfahrt ihm der Segen, (bestatigt) aus dem Munde Gottes: Nachkommenschaft und Ausbreitung derer, und Gottes Schutz fur Jakob auch auBerhalb des Landes (die Grenzen durfte nur Abraham kennen). Genesis 28,15 nimmt den Ausgang der Geschichte Jakobs schon vorweg, das Zuruckgebracht-werden durch Gott.

Am eigenen Onkel Laban wird der Betruger Jakob zum Betrogenen. Laban als Verwalter seines Hauses eilt auf der Suche nach dem Teraphim, dem mit seinem Reichtum gefluchteten Jakob hinterher, auch die Tochter sieht dieser noch als Besitz an. Aus dem Besitzanspruch entsteht ein Bundeschluss und die Segnungsgeste wird zur endgultigen Verabschiedung.[58]

,,Dem einen, den er betrogen hat, ist er entkommen. Nun steht das Weidersehen mit dem anderen, den er betrogen hat, an.“[59]

Der erkampfte Segen

Am Vorabend der Begegnung mit dem Bruder stellt sich Jakob im Gebet auf die VerheiBung.[60] Das erste Mai wird diese sozusagen von menschlicher Seite aktiv eingefordert, oder sich dessen vergewissert. Liegt darin eine unsichere Haltung, ein wankender Glaube? Jakob braucht einen rettenden Gott, denn er furchtet seinen Bruder. Dementsprechend sind auch die spateren Geschenk- Versohnungssendungen zu verstehen, „Jakob gibt damit nach einem halben Leben in der Fremde den ergaunerten Segen, der ihm das Herr-Sein und dem Bruder das Dienen zusprach zuruck.“[61]

Jakobs Ruckkehr ist eine Begegnung mit dem Unbekannten, was heimatlich, familiar einst doch so bekannt erschien, ist immer noch Sehnsucht, aber trotzdem neu bedrohlich, gerade weil die noch ungelosten Konflikte Vergangenheit ihn einzuholen scheinen.[62]

Doch ist es nicht die gedachte Bedrohung, die ihm entgegenkommt, sondern das doppelt Unbekannte, mit dem Jakob zu kampfen hat. Ein Wesen, welches ihm im Schutze der Nacht zum Kampfe entgegentritt, gerade an der Schwelle zum „verheiBenen Land“.[63] Der Kampf mit dem Unbekannten soil fur Jakob Gewinnreich Enden. Wer gegen welchen uberwaltigt und uberlegen ist, bleibt offen. Wird es als Heldengeschichte betrachtet, so ist dieser dem Versagen nahe, das Vergehen der Nacht scheint Jakob zu retten, dennoch ist dieser fur sein Leben von diesem Kampf gezeichnet. Jakobs Gier nach Segen und dem Guten fur sein Leben verlasst ihn auch in dieser dunklen Nacht nicht. „Ich lass dich nicht los, es sei denn, du hast mich vorher gesegnet“,[64] doch die Gestalt andert den Namen Jakobs in Israel (Kampfer Gottes / Gott kampft / Gottesstreiter). Im Gegenzug gibt das Wesen seinen Namen nicht preis, aber segnet ihn. Das Wesen scheint somit die Autoritat uber Jakob zu erhalten, indem es ihn umbenennt und selbst unbenannt bleibt. In der Ortsbedeutung liegt laut Fischer ein Wortspiel mit dem Sehen. „Gottesschau“ und „Schau des Bruders“ ergeben sich dort.[65]

Segen ist erkampf- und handelbar? „[S]elbst wenn Gott [...] fremd und feindlich entgegenzutreten scheint, kommt alles darauf an, dennoch an ihm festzuhalten, im Ringen um seinen Segen nicht aufzugeben.“[66] „Jakob in Bethel“ ist eine Wiederholung, Bestatigung, Alternative zu der Erzahlung am Jabbok, Fruchtbarkeit und Landbesitz bildet den Zuspruch.

Josefzvklus

Die Josefs-Erzahlung erklart wie das Volk Israel nach Agypten gekommen ist und zeichnet das Bild eines offenen, gerechten Agyptens.[67]

Auch Josef muss in die Fremde, nur wurde dieser in die Feme gezwungen, verkauft. So findet sich Josef in Genesis 39,5 im Haus des Pontifar, eines Agyptischen Verwalters wieder. Schon im Voraus steht: Joseph war ein Mann, dem alles gelang, weil der Herr mit ihm war.[68] Die Hausgemeinschaft erlebt das Segen- sein Josefs, dass der Herr gibt, um Josefs willen, darin ist er trotz der schicksalshaften Lebenssituation ein Behuteter und freier Mensch. Segen klebt an der Person des Josefs, trotz des Unglucks, welches ihm widerfahrt. Das „Mitsein Gottes“ versteht sich wie ein Segen, der auf Josef ruht, sodass ,,selbst AuBenstehende [...] die Wirkung des Segens wahr[nehmen]“.[69]

Auch im Leben Josef soil es eine „Ruckfuhrung“ und Losung des Anfangskonfliktes geben, nur, dass es die Bruder sind, die diese Bewegung und Lerngeschichte durchmachen. Diese mussen nach Agypten und werden ganz ungewollt doch noch zum Teil von Josefs TraumverheiBungen, sodass sie sich vor ihm niederwerfen.[70] Das Wort Josefs zum Jungsten, an Benjamin ,,Gott sei dir gnadig, mein Sohn!“ kann als Segenswort verstanden werden, den in der Zusammenkunft der Bruder erfahrenen gnadigen Gott, soil der auch mutterlich Blutsverwandte erleben. Wird es als BegruBung verstanden, so ist es in diesem Zusammenhang ein Ausdruck besonderen Wohlwollens.

Der Pharao gibt Siedlungsland, den Fremden Landbesitz in der Fremde, dazu noch im Besten Teil. (Genesis 47) Jakob segnet den Pharao in der Begegnung, allerdings konnte das segnete auch mit gruBte, oder dankte ubersetzt werden.[71] Im nochmaligen segnen vor dem Gehen Jakobs dient dieser der Verabschiedung. Segen in dieser Bibelstelle als eine hierarchische Sache, oder Unterordnung zu lesen, wurde bedeuten, dass Jakob uber dem Pharao stehe.

Die Beendung der Josefs-Geschichte mit der von Jakob

In Genesis 48 ist die Krankheit Jakobs vermutlich der Anlass fur einen Sterbesegen, welcher die Lebenskraft weitergeben soil. Jakob erinnert sich an den Segen Gottes fur sein Leben, der ewige Landbesitz mochte ihn sicherlich dazu bewegt haben ein Begrabnis in Kanaan zu wollen, in diesem Sinn werden die Kinder Josefs Ephraim und Manasse von Jakob adoptiert und so seine Sohne, auch in Ihnen sieht er die reiche Nachkommenschaft, wie „Ruben und Simeon“, die Erstgeborenen sind Jene nun.[72]

Die Segenshandlung erscheint etwas undurchsichtig, trotz der Beschreibung bringt der Einschub von Vers 15 und 16 Verwirrung daruber, ob nun Ephraim und Manasse gesegnet werden, oder Josef, oder uber bzw. unter Nennung des Segens fur Josef auch Ephraim und Manasse gesegnet sind. Die Handlung der Aufgelegten Hande bezieht sich zwar auf Diese, aber die Worte auf Josef. AuBerdem ist die Handlung Jakobs auch noch bewusst entgegen dem eigentlichen Ritus: Ephraim wird vor Manasse, der Jungere vor dem Alteren gesetzt.[73] In der Geschichte gibt es eine doppelte Benachteiligung der Erstgeborenen, diese Regel scheint langst uberkommen oder mindestens verkehrt. Josefs Sohne werden in den Rang der Erstgeburt erhoben, „Sie ersetzten auf diese Weise Ruben und Simeon, die beiden ersten Sohne Jakobs, die Lea geboren worden waren.“[74]

Manasse und Ephraim, in der Linie des Josefs, bereits in den Augen Jakobs etwas Besonderes, doch bezieht sich der Segensspruch fur Josef doch nur auf die Knaben l.Gott solle sie segnen; 2.Namenskette fortsetzen; 3.Fruchtbarkeit, Josef wird in seine Sohne aufgelost. Das ,,Gott mache dich wie Ephraim und Manasse“, klingt wie ein stolz uberlieferter Segensspruch.

In Kapitel 49 segnet Jakob dann doch noch die eigenen Sohne, fast wie eine Sammlung von Stammesspruchen mit entsprechender personenspezifischer Charakteristika und prophetischer Schau. Unter dreifacher Anrufung Gottes ragt Josefs Segen hervor, der Gott deines Vaters: 1. Gott helfe dir ; 2. segne dich mit: Segnungen des Himmels droben, Segnungen der Tiefe unten, Segnungen der Bruste und des Mutterleibes; 3. der Segen Jakobs als der hervorragendste; 4. Josef als der abgesonderter, geweihter gegenuber den Brudern, auf dem die Segnungen liegen.[75] Der Segen Jakobs ist ein personenspezifischer, vielfaltiger und gewachsener: auch wenn ein Sohn hervorsticht, so wird aber nicht nur ein Sohn gesegnet, vielleicht war ihm der Streit mit Bruder Esau um den einen Segen doch unsinnig. Simeon und Levi erhalten Fluch-Spruche, das sprechende Ich, Gott selbst zeichnet die Bluttat, Rache um der Schwester Diana, als Verlust des Segens. Der herrschaftliche Juda-Spruch als Hohepunkt der Stammessegnungen und Begrundung der fuhrenden Stellung dieses Stammes.

Der Hermeneutische Schlussel des Josefzyklus am Ende, erklart dessen Leben: „ihr zwar, ihr hattet Boses gegen mich beabsichtigt; Gott aber hatte beabsichtigt, es zum Guten zu wenden, damit er tue, wie es an diesem Tage ist, ein groBes Volk am Leben zu erhalten.“

[...]


[1] Fror (1964), 120.

[2] Vgl. Fror (1964), 121.

[3] Fror (1964), 121.

[4] Fror (1964), 121.

[5] Vgl. Fror (1964), 123.

[6] Vgl. Fror (1964), 123.

[7] Vgl. Fror (1964), 124.

[8] Vgl. Fror (1964), 125.

[9] Vgl. Fror (1964), 127.

[10] Fror (1964), 128.

[11] Fror (1964), 131: Die Begrundung dalur sieht er in der fortgesetzten Heilsgeschichte. Hermeneutischer Zirkel: „Das Einzelne dient dem Verstehen des Ganzen und vom Entwurf des Gesamtgeschehens aus wird das Einzelne verstandlich.“

[12] Fror (1964), 133.

[13] Fror (1964), 124.

[14] Vgl. Fror (1964), 173.

[15] Vgl. Fror (1964), 175.

[16] Fror (1964), 143. Fror gebraucht auch lur das AT den Begriff der Naherwartung, allerdings verbunden mit einer Diesseitseschatologie.

[17] Fror (1964), 176. dazu Oflb. 21,3 und 3. Mose 26,12, zur hermeneutischen Begrundung 1. Joh. 3,2, „Alles was schon » erschienen« ist, weiBt hin auf das »noch nicht« , auf das die Gemeinde heute wartet

[18] Im fortlaufenden des Kapitels siehe Anhang A.

[19] Dazu Khoury (2003), 10: „Segen und die VerheiBung [sind] in erster Linie Ausdruck des freien gottlichen Willens.“ Bzgl. Der Berufung.

[20] Vgl. Ebach (2003), 68ff. Erklarung des „ mitgesegnet sein“.

[21] Vgl. Ebach (2003), 64; das hebraische wahje meine nicht einen Befehl, sondern eine sichere Folge.

[22] Fror (1964), 177.

[23] Fror (1964), 177.

[24] Die Schrift (1992), 36.

[25] Vgl. Khoury (2003), ll.Verlauf des Artikels: Der Glauben Abrahams ist auch mogliche Anknupfung lur den Interreligiosen Dialog.

[26] Ebach (2003), 64.

[27] Khoury (2003), 10

[28] Vgl. Gal. 3,6-9; 14; 16; 28-29; 15,6 Rom. 4,9-12

[29] Mt. 3,8-9; Lk. 3,8 / Jesus in Joh. 8,39

[30] Ebach (2003), 65.

[31] Ohler (2009), 41.

[32] Die Bibel (2010).Elberfelder.Sprachschlussel 88, I860.

[33] Die Bibel (2010).Elberfelder.Sprachschlussel 86, 1859.

[34] Uberleben auch im Sinn des GroBen nach Ihm, derNachkommenschafl

[35] Gott schwort siehe auch Gen. 22,16; 26,33.

[36] Im Folgenden mit Isaak verhalt es sich mit Rebekka ahnlich, am deutllichsten auch wieder in der Begegnung mit Abimelech . Jakob dient vierzehn Jahre fur die Geliebte Rahel, es konnte auch hier eine parallele von Lea und Hagar gezogen werden, die ihm untergeschoben wurde. Auch erinnert die Spannung Sarais/Saras an die Zuschiebung des Isaak-Segens durch Rebekka an Jakob.

[37] SieheGen. 12,10-20.

[38] Auch im Folgenden, wenn nicht anders angegeben: Die Bibel (2010).Elberfelder.

[39] Die Bibel (2010), Gen. 16,11 Ismael. Gotthort.

[40] Vergleich Galater 3 und 4.

[41] Die Bibel (1982), Luther, 53 f.

[42] Die Bibel (1982), Luther, 53 f.

[43] Ross (2000), 58.

[44] Die Bedeutung der 12 Fursten lasst an die 12 Stamme Israels denken, dementsprechend ware der Segen der Nachkommenschaft ein selbiger.

[45] Die Bibel (1982), Luther, 61f.

[46] Ohler (2009), 41.

[47] Die Bibel (2010), Gen. 25,28.

[48] Die Bibel (2010), Gen. 25,23.

[49] Die Bibel (1982), Luther, 71.

[50] Die Bibel (1982), Luther, 71.

[51] Die Bibel (2010), Gen. 27,36. 54

[52] Die Bibel (2010), Gen. 27,29.

[53] Die Bibel (1982), Luther, 74f.

[54] Ross (2000), 78f.

[55] Vgl. Gen. 31. Jakob wird geschutzt durch den Gottestraum Labans. Segenstrager und Schicksal.

[57] Vgl. Gen. 32, 10-13.

[58] Fischer (2003), 102.

[59] Vergleichend dazu die Geschichte des verlorenen Sohnes im Neuen Testament.

[60] Siehe Ross (2000), 87 f. Wortspiel mit dem Namen Jakobs und dem Ort Jabbok und dem Verb kampfen.

[61] Die Bibel (2010), Gen. 32, 28.

[62] Siehe Fischer (2003), 105.

[63] Die Bibel (1982), Luther, 83.

[67] Vgl. Ohler (2009), 43.

[68] In veranderter Satzstelllung siehe Gen. 39,.2.

[69] Die Bibel (1982), Luther, 94 f.

[70] Siehe Gen. 43,29.

[71] Die Bibel (2010), Anmerkung zu Gen. 47,8.

[72] beachtlich auch, dass die Frau Josefs eine Agypterin ist, wogegen bei Isaak und Jakob sich noch um die „Blutslinie“ bemuht wird.

[73] Die Bibel (1982), Luther, 110 f. „Die spatere Stellung der Stamme Ephraim und Manasse im gesamtisraelitischen Stammesverband wird hier von dem Segen Jakobs hergeleitet“

[74] Ross (2000), 109. Dies soil spater in Jos. 16-17 Bedeutung fur die Landesverteilung erhalten.

[75] Vgl. Gen. 49,25-26.. Haus Josefs als machtigster Stamm des Nordreiches Vgl. Die Bibel (1982), Luther, 112 f.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten

Details

Titel
Der Segen als Leitmotiv der Erzelterngeschichten
Untertitel
Eine Untersuchung von Genesis 22, 1-19
Hochschule
Evangelische Hochschule Berlin
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
46
Katalognummer
V341174
ISBN (eBook)
9783668325524
ISBN (Buch)
9783668325531
Dateigröße
960 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
segen, leitmotiv, erzelterngeschichten, eine, untersuchung, genesis
Arbeit zitieren
Marcel Gundermann (Autor), 2015, Der Segen als Leitmotiv der Erzelterngeschichten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341174

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