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Wie vereinbar ist sportliche Betätigung mit Diabetes Typ 2?

Titel: Wie vereinbar ist sportliche Betätigung mit Diabetes Typ 2?

Hausarbeit , 2014 , 29 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anton Schlegel (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll es um die Volkskrankheit Diabetes Typ 2 gehen. Wo liegen die Ursprünge dieser Krankheit? Was macht diese Krankheit aus und welche Bevölkerungsschicht ist betroffen? Gibt es Heilungschancen und Entlastung der Symptome? Woran erkennt man überhaupt, ob man Diabetes hat und welche Maßnahmen sollte man ergreifen?
Diese Fragen versuche ich im Laufe dieser Arbeit zu klären und insbesondere ein Augenmerk auf die Rolle des Sports in Bezug auf die Krankheit zu werfen. Welche Rolle spielt Sport für einen Diabetiker und wie weit sehen die Fortschritte in dem Gebiet aus, um sagen zu können, wie Sport eingesetzt werden kann und vor allem, welcher Sport sinnvoll ist.

Im ersten Teil der Hausarbeit gehe ich auf die Verteilung des Diabetes in Deutschland, Europa und der Welt ein und die Prognose für die Zukunft. Damit soll gezeigt werden, welchen Stellenwert diese Krankheit in der Bevölkerung einnimmt und welche Relevanz sie aufweist. Im nächsten Schritt gehe ich auf die Klassifikation der Krankheit ein und unterscheide dabei den Typ 1 und den Typ 2 Diabetes. Es soll hierbei der Diabetes Typ 2 näher in den Blick genommen werden und der medizinische Aspekt im Vordergrund stehen. Nachdem die Epidemiologie und das Krankheitsbild und die Auswirkungen auf den menschlichen Organismus geklärt sind, soll die Therapie und Prävention der Krankheit den Abschluss der Arbeit bilden, indem näher auf die Aufgaben des Sports eingegangen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Epidemiologie und Prävalenz von Diabetes

3. Klassifikation der Zuckerkrankheit

4. Diabetes Typ 2

5. Insulin

5.1. Chemie des Insulins

5.2. Biosynthese des Insulins

5.3. Insulinsekretion

5.4. Insulinrezeptor

5.5. Stoffwechselwirkungen des Insulins

5.6. Glukagon. Der hormonelle Gegenspieler des Insulins

6. Der Kohlenhydratstoffwechsel

7. Der Insulinmangel im diabetischen Organismus

8. Therapie und Prävention durch Sport

8.1. Geeignete Sportarten für den Diabetiker

8.2. Ungeeignete Sportarten für den Diabetiker

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die wissenschaftliche Hausarbeit befasst sich mit der Volkskrankheit Diabetes Typ 2, untersucht deren Ursprünge sowie Symptomatik und analysiert insbesondere die präventive und therapeutische Rolle sportlicher Aktivität zur Verbesserung der Lebensqualität und Stoffwechsellage von Betroffenen.

  • Epidemiologische Verbreitung von Diabetes in Deutschland und weltweit.
  • Differenzierung der Klassifikation von Diabetes mellitus, mit Fokus auf Typ 2.
  • Biochemische Zusammenhänge von Insulin, Glukagon und Kohlenhydratstoffwechsel.
  • Bewertung von Sport als therapeutische Interventionsmaßnahme und Prävention.
  • Identifikation geeigneter und ungeeigneter Sportarten für Patienten mit Diabetes Typ 2.

Auszug aus dem Buch

8. Therapie und Prävention durch Sport

Das bis hierhin medizinische Hintergrundwissen über den Diabetes mellitus Typ 2, zeigt, dass neben den körperlichen Beschwerden, auch die psychologische Ebene eines Diabetikers bedacht werden muss. Im Großen und Ganzen lässt sich zwischen Primärprävention, Sekundärprävention und Tertiärprävention unterscheiden. Die Primärprävention bemüht sich das Auftreten des Krankheitsfalls zu vermeiden. Die Sekundärprävention versucht die Erkrankung früh zu erkennen, die Vorsorge zu verbessern und die Menschen zu sensibilisieren. Die Tertiärprävention versucht das Auftreten von Folgeerkrankungen und Komplikationen zu vermeiden.

Der körperlichen Aktivität soll im Rahmen der Arbeit nähere Bedeutung zukommen und in diesem Kapitel näher beschrieben werden.

Eine Reduktion von exzessivem Körpergewicht, sowie eine Verbesserung der individuellen Bewegungsgewohnheiten steigern die periphere Insulinempfindlichkeit, wodurch letzlich der Insulinbedarf des Organismus sinkt. Langfristig kann so die Erschöpfung der Insulin produzierenden Pankreas-Zellen sowie die daraus resultierende Abhängigkeit von exogenem Insulin verhindert oder zumindest zeitlich erheblich hinausgeschoben werden. Im stoffwechselgesunden Organismus sinkt unmittelbar nach Beginn gesteigerter körperlicher Aktivität die endogene Insulinproduktion um etwa 50 %. Die daraus resultierenden niedrigen Plasma-Insulinspiegel bewirken, dass in der Leber die insulinbedingte Hemmung der Glukoseneubildung aufgehoben wird. Auf diese Weise wird dem Organismus die Mobilisation bzw. Produktion ausreichender Mengen von Glukose – dem Hauptenergielieferant aller Körperzellen – ermöglicht. Der Insulinbedarf des Körpers sinkt, da beim arbeitenden Muskel die Insulinsensivität verbessert ist. Das liegt daran, dass das Kapillargefäßnetz um das 50 bis 100fache erweitert wird und somit eine Oberflächenvergrößerung der Muskelzelle dem vorhandenen Insulin ermöglicht an einer größeren Anzahl an Rezeptoren anzudocken. Mit gesteigerter körperlicher Aktivität verringern sich beim Typ-2-Diabetiker sowohl die endogene Insulinproduktion als auch die muskuläre Insulinresistenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Volkskrankheit Diabetes Typ 2 ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Rolle der sportlichen Betätigung bei der Behandlung und Prävention zu untersuchen.

2. Epidemiologie und Prävalenz von Diabetes: Dieses Kapitel liefert statistische Daten zur weltweiten und nationalen Verbreitung von Diabetes und analysiert den Zusammenhang zwischen Alter, Bildungsstatus und dem Auftreten der Krankheit.

3. Klassifikation der Zuckerkrankheit: Hier werden die verschiedenen Diabetes-Formen nach WHO-Richtlinien systematisiert und insbesondere die Abgrenzung zwischen Typ 1 und Typ 2 erläutert.

4. Diabetes Typ 2: Das Kapitel vertieft das Krankheitsbild des Typ-2-Diabetes, dessen Manifestationsfaktoren, wie genetische Disposition und Lebensstil, sowie die damit verbundenen Risiken.

5. Insulin: Der Abschnitt bietet eine biochemische Analyse der Insulinproduktion, der Wirkungsweise, des Rezeptors und der Bedeutung von Insulin als wichtigstes anaboles Hormon im Organismus.

6. Der Kohlenhydratstoffwechsel: Hier wird die physiologische Bedeutung der Glukose als Energielieferant sowie deren Regulation durch Insulin und Glukagon im menschlichen Körper beschrieben.

7. Der Insulinmangel im diabetischen Organismus: Dieses Kapitel erläutert die metabolischen Folgen eines Insulinmangels, wie Glukosurie und metabolische Azidose, sowie deren Gefahren für den Körper.

8. Therapie und Prävention durch Sport: Im Mittelpunkt stehen hier die physiologischen Wirkungen von Muskelarbeit auf die Insulinsensitivität sowie praktische Empfehlungen für geeignete und ungeeignete Sportarten.

9. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines aktiven Lebensstils zusammen und betont die zentrale Rolle von Eigenverantwortung, sozialem Umfeld und gesellschaftlicher Aufklärung in der Diabetes-Therapie.

Schlüsselwörter

Diabetes Typ 2, Insulin, Insulinresistenz, Stoffwechsel, Glukose, Prävention, Sporttherapie, Bewegungsmangel, Adipositas, Metabolische Fitness, Blutzucker, Ernährung, Gesundheitsförderung, Volkskrankheit, Physiologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Volkskrankheit Diabetes Typ 2, deren physiologische Hintergründe und untersucht, wie sportliche Aktivität therapeutisch und präventiv eingesetzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Die Arbeit deckt die epidemiologische Verbreitung, die medizinische Klassifikation der Diabetes-Formen, biochemische Prozesse des Insulin- und Kohlenhydratstoffwechsels sowie sportwissenschaftliche Interventionen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die Rolle des Sports bei der Behandlung von Diabetes Typ 2 zu klären, um Empfehlungen für eine sinnvolle sportliche Betätigung zur Verbesserung der Stoffwechsellage geben zu können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender medizinischer Studien und epidemiologischer Daten, um den Zusammenhang zwischen Bewegung und Diabetes-Therapie zu belegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinische Basis (Insulin, Stoffwechsel) und einen anwendungsorientierten Teil, der die Effekte von Muskelarbeit auf Insulinresistenz und Blutzuckerspiegel detailliert darstellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Diabetes Typ 2, Insulinsensitivität, metabolische Fitness, Kohlenhydratstoffwechsel und sportliche Prävention.

Welche Bedeutung hat die GEDA-Studie für diese Arbeit?

Die GEDA-Studie dient als empirische Datenbasis, um die geschlechtsspezifische Prävalenz, den Einfluss des Bildungsstatus und die regionale Verteilung von Diabetes in Deutschland zu belegen.

Warum wird Kraftsport für Typ-2-Diabetiker kritisch gesehen?

Kraftsport kann bei falscher Ausführung die Belastungsgrenze überschreiten, wirkt oft nicht durchblutungsfördernd genug und kann zu einer metabolischen Überforderung führen, weshalb aerobes Ausdauertraining bevorzugt wird.

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Details

Titel
Wie vereinbar ist sportliche Betätigung mit Diabetes Typ 2?
Hochschule
Universität Bremen  (Universität)
Veranstaltung
Entwicklungs- und Bildungspotentiale des Sports
Note
1.0
Autor
Anton Schlegel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V341241
ISBN (eBook)
9783668309791
ISBN (Buch)
9783668309807
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport bei Diabetes Typ 2 Sport und Diabetes Diabetes Typ 2
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Schlegel (Autor:in), 2014, Wie vereinbar ist sportliche Betätigung mit Diabetes Typ 2?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341241
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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