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Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen in Städten

Titel: Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen in Städten

Hausarbeit , 2016 , 32 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Loisa Welfers (Autor:in)

Raumwissenschaften, Stadt- und Raumplanung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, mögliche Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen herauszustellen. Das Thema der vorliegenden Arbeit verlangt, dass zwei verschiedene Themenschwerpunkte, sowohl städtebaulich als auch verkehrlich, bearbeitet werden. Somit umfasst der erste Themenkomplex, als städtebaulicher Schwerpunkt, die Darstellung der Großwohnsiedlungen in Deutschland. Die Großwohnsiedlungen der ehemaligen DDR und der BRD werden näher untersucht und es wird auf etwaige Unterschiede eingegangen.

Der zweite Themenkomplex, als verkehrlicher Schwerpunkt, beinhaltet das Thema der nachhaltigen Mobilität. Neben der Frage „Was nachhaltige Mobilität überhaupt ist?“ soll auch der Fragestellung nachgegangen werden, „Wie eine nachhaltige Mobilität erreicht werden kann?“. Das Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“ wird aufgegriffen und auf die Großwohnsiedlungs-planungen bezogen. Es folgt ein Fallbeispiel, an dem näher erklärt wird, inwieweit bestimmte Eigenschaften und Strukturen eines Gebietes Potenziale für nachhaltige Mobilitätsstrukturen aufweisen können.

Das Fazit der Arbeit beinhaltet eine kritische Einschätzung zu dem Thema und damit auch des zuvor genannten Zitates von Beckmann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Großwohnsiedlungen in Deutschland

2.1 Stadtentwicklung von 1950 bis 1990 in der BRD und DDR

2.1.1 1950er Jahre

2.1.2 1960er Jahre

2.1.3 1970er Jahre

2.1.4 1980er Jahre

2.1.5 1990er Jahre

2.2 Die Großwohnsiedlungen in West- und Ostdeutschland

2.2.1 Großwohnsiedlungen Westdeutschland

2.2.2 Großwohnsiedlungen Ostdeutschland

2.2.3 Zusammenfassung Großwohnsiedlungen in Deutschland

3 Nachhaltige Mobilität

3.1 Was ist (Nachhaltige) Mobilität?

3.2 Wege zu nachhaltiger Mobilität

4 Leitbild „Stadt der kurzen Wege“

5 Fallbeispiel: Klimafreundliche Mobilität für Berlin-Lichtenberg

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen in Städten zu untersuchen. Dabei wird analysiert, wie städtebauliche Eigenschaften wie Dichte und Polyzentralität zur Förderung nachhaltiger Verkehrsmittel beitragen können, unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Entwicklungsgeschichten in der BRD und DDR.

  • Städtebauliche Entwicklung von Großwohnsiedlungen in Deutschland
  • Grundlagen und Strategien für eine nachhaltige Mobilität
  • Anwendung des Leitbilds „Stadt der kurzen Wege“ auf Großwohnsiedlungen
  • Fallstudie: Potenziale und Mängel in Berlin-Neu-Hohenschönhausen
  • Ableitung von Maßnahmenvorschlägen für eine klimafreundliche Mobilität

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Großwohnsiedlungen Ostdeutschland

Die Großwohnsiedlungen der DDR entstanden, nach dem Zweiten Weltkrieg. Grund war die enorme Nachfrage nach Wohnraum. Die Siedlungen wurden zunächst nach den städtebaulichen Idealen „Gliederung“ und „Auflockerung“ erbaut. Im Laufe der 1960er Jahre gewann das Leitbild „Urbanität durch Dichte“ an Bedeutung. Die innerstädtischen Altbaugebiete der DDR-Städte sind während dieser Zeit deutlich in der Stadtplanung vernachlässigt worden. Mit der ersten Baukonferenz im April 1955 wurde die Industrialisierung des Bauens und damit die Plattenbauweise eingeführt (Fuhrich / Mannert 1994:573 / Hannemann 2000:91).

Standortentscheidungen für Großwohnsiedlungen wurden in der DDR, aufgrund des Nachholbedarfs im Wiederaufbau der Grundstoffindustrie, meist in Abhängigkeit der räumlichen Schwerpunkte des Wirtschaftsaufbaus getroffen. Die neuen Großwohnsiedlungen befanden sich oft in der Nähe zu Industrien. Die Großwohnsiedlungen der DDR prägen neben Großstädten auch Klein- und Mittelstädte. Nicht nur in Stadtrandlagen, sondern oftmals auch innerstädtisch, in Form von Ersatzwohnungsbau, sind die Siedlungen angelegt worden (Beckmann et al. 2000:45f). Die meisten Großwohnsiedlungen sind bereits auf Grundlage von Bebauungsplänen errichtet worden. Geplant wurden homogene Wohngebiete mit einer differenzierten Ausstattung an gesellschaftlichen Einrichtungen und auch Freiflächen, die für die Bewohner der Wohnkomplexe gut erreichbar sein sollten. Des Weiteren sollten die Siedlungen so in die vorhandene Stadtstruktur eingegliedert werden, dass optimale Wege-Zeit-Beziehungen sichergestellt werden konnten (Hannemann 2000:92/ Rietdorf 1991:65f).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Mobilität als Grundbedürfnis dar und führt in die Fragestellung nach den Potenzialen von Großwohnsiedlungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein.

2 Großwohnsiedlungen in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert die städtebauliche Entwicklung und die Unterschiede der Großwohnsiedlungen in der BRD und DDR von 1950 bis 1990.

3 Nachhaltige Mobilität: Hier werden der Begriff der nachhaltigen Mobilität definiert und die Strategien Vermeiden, Verlagern und Verbessern als Lösungsansatz vorgestellt.

4 Leitbild „Stadt der kurzen Wege“: Das Kapitel erläutert das städtebauliche Leitbild der kurzen Wege und bezieht dessen Grundsätze auf die Strukturen von Großwohnsiedlungen.

5 Fallbeispiel: Klimafreundliche Mobilität für Berlin-Lichtenberg: Anhand von Neu-Hohenschönhausen werden Potenziale, Mängel und konkrete Handlungsfelder für klimafreundliche Mobilitätskonzepte in der Praxis aufgezeigt.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont, dass für langfristige Erfolge über den engen Siedlungsrahmen hinausgedacht werden muss.

Schlüsselwörter

Großwohnsiedlungen, Stadtentwicklung, Nachhaltige Mobilität, Städtebau, Urbanität durch Dichte, Stadt der kurzen Wege, Berlin-Lichtenberg, Neu-Hohenschönhausen, Plattenbau, Modal Split, Verkehrsplanung, Klimaschutz, Wohnumfeld, Mobilitätskonzept, Infrastruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwieweit die baulichen Strukturen von Großwohnsiedlungen in Deutschland Potenziale für eine nachhaltige Gestaltung der Mobilität bieten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die städtebauliche Historie von Großsiedlungen in BRD und DDR sowie die verkehrsplanerischen Konzepte einer nachhaltigen Mobilität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszustellen, ob und wie Großwohnsiedlungen als Ausgangspunkte für eine nachhaltige Stadtstruktur dienen können, um Verkehrsaufkommen und Emissionen zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse der städtebaulichen Entwicklung, ein systematischer Vergleich zwischen Ost- und Westdeutschland sowie eine fallstudienbasierte Untersuchung von Neu-Hohenschönhausen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Differenzierung der Großwohnsiedlungen, die theoretischen Ansätze der nachhaltigen Mobilität und das Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Großwohnsiedlungen, nachhaltige Mobilität, Stadt der kurzen Wege, Urbanität durch Dichte und Klimaschutz.

Inwieweit unterscheiden sich Ost- und West-Großwohnsiedlungen?

Die Arbeit zeigt, dass ostdeutsche Siedlungen meist stärker in die Stadtstruktur integriert waren und eine bessere Ausstattung mit Basiseinrichtungen aufwiesen, während westdeutsche Siedlungen oft als isolierte Randgebiete entstanden.

Was ist das Hauptergebnis des Fallbeispiels Berlin-Lichtenberg?

Das Fallbeispiel verdeutlicht, dass trotz hoher Dichte als Potenzial massive Defizite wie Funktionstrennung, mangelnde Barrierefreiheit und dominanter MIV bestehen, die gezielter Maßnahmen bedürfen.

Was bedeutet das Leitbild „Region der kurzen Wege“?

Es ist die Erweiterung der „Stadt der kurzen Wege“, da nachhaltige Mobilität nicht an der Stadtgrenze endet und eine größere regionale Betrachtung für die Verkehrsvermeidung notwendig ist.

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Details

Titel
Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen in Städten
Hochschule
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Note
2,3
Autor
Loisa Welfers (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
32
Katalognummer
V341435
ISBN (eBook)
9783668310674
ISBN (Buch)
9783668310681
Sprache
Deutsch
Schlagworte
potenziale großwohnsiedlungen mobilitätsstrukturen städten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Loisa Welfers (Autor:in), 2016, Potenziale von Großwohnsiedlungen für nachhaltige Mobilitätsstrukturen in Städten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341435
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Leseprobe aus  32  Seiten
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