Kriminalität der Angepassten

Begriff, Relevanz, Verhältnis zu sonstigen Kriminalitätsformen, Folgerungen für Kriminologie und Kriminalpolitik


Examensarbeit, 2015

27 Seiten, Note: 15


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Die Kriminalität der Angepassten
I. Begriff
II. Relevanz
1. Kriminalität als unangepasstes Verhalten
2. Unangepasstheit der Person als Kriminalitätsursache
III. Ausprägung und Verhältnis zu anderen Kriminalitätsformen
1. Alltagskriminalität vs. Unterschichtenkriminalität
a) Ausgewählte Kriminalitätsbereiche
b) Betrug und das Verhältnis von Mittel- und Unterschichtskriminalität
aa) Das Beispiel Versicherungsbetrug
bb) Wahmehmungsstörungen? Sozialbetrug undSteuerhinterziehung
c) Zusammenfassung und Erstes Zwischenergebnis
2. Berufskriminalität vs. Oberschichtenkriminalität
a) Ausgewählte Kriminalitätsbereiche
b) Abgrenzung zur Wirtschaftskriminalität
aa) Berufskriminalität: Abgrenzung nach situativen Charakteristika
bb) Abgrenzung anhand Charakteristika der white-collar Kriminalität
cc) Abgrenzung anhand Charakteristika der Wirtschaftskriminalität
c) Zusammenfassung und Zweites Zwischenergebnis
IV. Folgerungen für die Kriminologie
1. Kritische Konzepte: Entpersonalisierung
2. Integration in ätiologische Konzepte
3. Drittes Zwischenergebnis
V. Kriminalpolitik und Prävention

C. Zusammenfassung und Ergebnis

Literaturverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

A. Einleitung

Wer wird wie und warum zum Verbrecher? Populär wird Kriminalität bislang vor allem mit sozialer Auffälligkeit gleichgesetzt. Polizeiliche Kriminalstatistik und Sicherheitsberichte der Bundesregierung scheinen dieses Bild zunächst zu bestätigen. So werden gut die Hälfte aller jährlich verübten Straftaten von einem kleinen Personenkreis von unter 10% der Täter (sog. Intensivtäter) begangen[1], wobei diese Mehrfachauffälligen regelmäßig ein Zusammentreffen von personalen und sozialen Nachteilen aufweisen[2]. Auf der anderen Seite geht innerhalb der Eigentums- und Vermögenskriminalität etwa die Hälfte der Schadenssummen auf das Konto von Wirtschaftskriminalität[3], während diese Taten nur etwa 2% des Gesamtaufkommens in diesem Bereich ausmachen[4]. Diese Befunde dürften entscheidend dazu beigetragen haben, dass sowohl Strafverfolgung, medial vermittelte Öffentlichkeit, als auch Teile der älteren Kriminologie[5] kriminelles Verhalten vor allem[6] einerseits mit defizitären[7] und andererseits mit statushohen[8] Lebenssituationen in Zusammenhang bringen. So ist auch in der kriminologischen Ausbildungsliteratur häufig die Tendenz erkennbar vor allem die gesellschaftlichen Randgruppen näher zu betrachten: Jugendliche und Heranwachsende, organisierte Kriminalität, Drogenabhängige, Migranten und „white collars“[9]. Kriminalität wird vor allem als eine Angelegenheit derer verstanden, welche sich in Lebensentwurf und Verhalten von den Normalen unterscheiden.

In dieser Bearbeitung soll nun der Versuch unternommen werden dieses polare Kriminalitätsbild zu hinterfragen. Dabei soll anhand rezenter Daten gezeigt werden, dass die gesellschaftliche Mitte nicht nur in vielen Bereichen ebenso straffällig wird wie einige oft als vermehrt kriminalitätsgefährdet angesehene gesellschaftliche Gruppen („Kriminalität durch die Angepassten“), sondern dass es darüber hinaus eine spezifische Mittelschichtskriminalität, eine „Kriminalität der Angepassten“ gibt. Zudem soll im Wege eines Vergleichs mit anderen Kriminalitätsformen herausgearbeitet werden, dass sich diese spezifische Mittelschichtskriminalität im Grunde durch nichts von derer übriger Täter- und sozialer Gruppen unterscheidet. Im Anschluss daran soll der Frage nachgegangen werden, ob dieses Verständnis einer Mittelschichtskriminalität den Entwurf eines neuen Kriminalitätskonzepts erfordert, oder ob sich das Phänomen in bestehende Kriminalitäts- und Präventionskonzepte integrieren lässt.

B. Die Kriminalität der Angepassten

I. Begriff

Was ist nun unter „Kriminalität der Angepassten“ zu verstehen? Als wohl Erster kam Streng nach Beobachtung von Sportschützen zu dem Schluss, die seinerzeit neu eingeführten Normen des Waffengesetzes würden von diesen im Verborgenen massenhaft umgangen. Bemerkenswert sei dabei, dass diese Gruppe trotz dieses offenkundig kriminellen Verhaltens sich gerade als besonders „gesetzestreu“ und „anständig“[10] verstünde. Frehsee[11] weitete diese lediglich subkulturelle Beobachtung abweichenden Verhaltens in der Folge auf alle „braven Bürger“[12] aus. Bei diesem Personenkreis komme es, massenhaft und weitgehend von der Gesellschaft ignoriert, zu Kriminalitätserscheinungen während ihrer „im übrigen ordnungsgemäßen Rollenerfüllung“[13].

Die Bürgerlichen[14], Braven[15], Angepassten[16], Normalen[17] seien dabei nicht vorrangig durch ihre ökonomische Stellung, sondern vor allem durch Angepasstheit des eigenen Lebenskonzepts an allgemeinen sozialen Verhaltenserwartungen[18] gekennzeichnet. Diese Beobachtung hat im Grundsatz weitgehende Zustimmung gefunden. So verstoße die stille Mehrheit der Bevölkerung permanent gegen alle möglichen Normen[19]. Der Versicherungsbetrug sei „weit verbreitet“[20], ja es handele sich geradezu um einen „Volkssport“[21]. Im Berufsalltag zeige sich „ein gigantisches Ausmaß an kriminellen Aktivitäten“[22], bei Personen und Firmen herrsche eine „Mitnahme-“[23], in der Ärzteschaft eine „Manipulationsmentalität“[24], illegale Praktiken hätten im gesamten Gesundheitswesen „nahezu den Charakter eines Systems“[25] [26]. Die Vorstellung, strafrechtlich relevantes Verhalten wäre vor allem eine Sache der sozial Abweichenden, sei falsch, vielmehr gebe es eine spezifische Kriminalität der sozial Angepassten, ein every day crime16.

II. Relevanz

Träfe diese Beobachtung zu, hätte dies nun weitreichende Bedeutung für die Kriminologie.

1. Kriminalität als unangepasstes Verhalten

Diese ist zum einen schon im logischen Widerspruch des Begriffspaar selbst angelegt. Unabhängig davon, ob man den formal-juristischen Kriminalitäts- oder den kriminalsoziologischen Devianzbegriff[27] zugrunde legt: Kriminalität wird stets als abweichendes Verhalten verstanden, sei es als Abweichung von der Norm oder von den Verhaltenserwartungen der gesellschaftlichen Mehrheit. Nun darf jedoch unterstellt werden, dass in einem demokratischen Rechtsstaat die strafbewehrten Normen Ausdruck des Mehrheitswillens des Souveräns sind, und zu den sozialen Verhaltenserwartungen dieser Mehrheit daher auch immer die Gesetzeskonformität gehört. Erstens kann daher von der Norm abweichendes Verhalten stets nicht den Verhaltenserwartungen der Mehrheit entsprechen. Zweitens ist abweichendes Verhalten dann nicht als normativ strafwürdig bestimmt, wenn es den Verhaltenserwartungen der Mehrheit entspricht; Drittens könnte so verstanden sozial nicht abweichendes Verhalten nicht von der gesetzlichen Norm abweichen. Fragt man nun nach der Kriminalität der Angepassten, muss es also im Grunde in sich widersprüchlich um die Abweichung der Nichtabweichenden, um die Kriminalität der eigentlich Nichtkriminellen gehen.

Wenn nun aber gleichzeitig der Befund einer massenhaften Abweichung von Normen durch die sozial Angepassten der Bevölkerung zutreffen sollte, muss dem zum einen eine Art verkürzte Wahrnehmung von dem, was gesellschaftlich als kriminell angesehen wird, zugrunde liegen. Bemühungen von Teilen der Kriminologie, eine Definition des (Makro-)Kriminalitätsbegriffs auf Grundlage sozial abweichenden Verhaltens zu entwickeln, könnten in diesem Fall nicht zum Erfolg führen.

2. Unangepasstheit der Person als Kriminalitätsursache

Darüber hinaus nehmen zahlreiche (Mikro-)Kriminalitätskonzepte als Devianzursache eine Abweichung des Einzelnen in seiner Konstitution oder Sozialisation an. Diese Ansätze wären hier ebenso zu hinterfragen. Denn soweit dabei an sozial bedingte Defizite angeknüpft wird, darf angenommen werden dass diese regelmäßig in der Mittelschicht nicht vorliegen. Werden andererseits pathologische Defizite als Erklärung herangezogen, ist dies wiederum mit einer gleichzeitigen sozialen Angepasstheit schwer zu vereinbaren.

Nach allem wird ersichtlich, warum die Frage nach der Kriminalität der Angepassten von Interesse für die Kriminologie sein sollte. Daher soll hier zuerst untersucht werden, ob der Befund einer verbreiteten Abweichung von Strafgesetzen durch die sozial Angepassten überhaupt zutreffend ist und ob dies gesellschaftlich tatsächlich wenig wahrgenommen wird.

III. Ausprägung und Verhältnis zu anderen Kriminalitätsformen

1. Alltagskriminalität vs. Unterschichtenkriminalität

Zunächst soll der Blick auf die sog. Alltagskriminalität gerichtet werden. Damit sind hier Delikte gemeint, deren entsprechende Tatgelegenheiten grundsätzlich jedermann offenstehen[28] und dabei auch nicht durch subkulturelle Grenzen verschlossen sind. Dies umfasst insbesondere die Teilnahme am Straßenverkehr, Gewalt gegenüber nahestehenden Personen sowie Eigentums- und Vermögensstraftaten. Wenn das Bild der Mittelschicht als größtenteils gesetzeskonforme, angepasste Bürger tatsächlich zutreffen sollte, müsste sich dies in einer deutlich geringeren Belastung dieser Gruppe innerhalb dieser „offenen“ Kriminalität niederschlagen.

a) Ausgewählte Kriminalitätsbereiche

aa) Zunächst wird Straßenverkehrskriminalität im engeren Sinne, wie Trunkenheitsfahrten und Unfallflucht, sehr häufig[29] als das Beispiel nicht gruppenspezifischer Kriminalität angeführt. Diese Annahme wird zwar durchaus bestritten und insbesondere Trunkenheitsfahrten weiterhin vor allem in unteren sozialen Milieus verortet[30]. Allein aufgrund des hohen Aufkommens der Delikte[31] kann jedoch bei aller Vorsicht davon ausgegangen werden, dass der sog. Normalbürger auch betroffen ist.

bb) Gewaltkriminalität im häuslichen Bereich, genauer gegenüber Ehepartnern und Kindern, wird vermehrt auch in der Mittelschicht verortet. Zwar ergab etwa die Untersuchung von Justizakten Mönigs[32] eine starke Überrepräsentation Arbeitsloser (36%) und einen geringen Anteil von Hochschulabsolventen (2,35% der Tatverdächtigen). Jedoch wird dabei das Problem gesehen, dass privates Anzeigeverhalten und öffentliche Verfolgungsintensität zulasten „bestimmter gesellschaftlicher Gruppen“[33] gehen könnten. So wird vermutet, dass die tendenziell großzügigeren Wohnsituationen der Mittelschichten eine geringere Wahrnehmbarkeit durch Fremde bewirken könnten[34].

cc) Als weiteres Beispiel der Kriminalitätsbelastung der Mittelschicht wird der Kundendiebstahl in Selbstbedienungsläden genannt[35]. Empirische Daten scheinen dieses Bild zu bestätigen. Eine zusammentragende Untersuchung[36] kam schon 1992 zu dem Ergebnis, der größte Teil der Ladendiebe rekrutiere sich aus sozial angepassten Menschen aller Bevölkerungsschichten[37], deren Sinn für Recht und Ordnung sonst gut ausgeprägt sei. Diese Einschätzung ist unverändert[38]. Es finden sich zwar Stimmen, welche den Ladendiebstahl weit überwiegend bei Angehörigen sozioökonomisch unterer Schichten verorten[39]. Dazu wären jedoch, je na ökonomischer Beurteilung, auch einfache Angestellte, Rentner, Hausfrauen, Studenten, Beamte des mittleren Dienstes und viele Selbstständige zu zählen. Die Angehörigen dieser Gruppen haben in der angesprochenen Studie indes zusammen etwa 44% der Täter repräsentiert[40]. Ladendiebstahl ist also nicht unbedingt ein Delikt der ökonomischen Mittelschichten, aber durchaus auch der Gruppe der sozial Unauffälligen.

Zunächst ist festzuhalten, dass Erscheinungen strafrechtlich kriminalisierten Handelns bei im Wortsinne alltäglicher Kriminalität auch bei den Mittelschichten etwa in gleichem Maße zu finden sind. Interessant ist dabei, dass gerade diese Delikte gemeinhin als Bagatellen bzw. Kavaliersdelikte angesehen werden. Insbesondere Trunkenheitsfahrten und der Kleindiebstahl dürften zwar als sozialschädlich und nicht anständig gelten. Dass diese Verhaltensweisen in der Bevölkerung als „kriminell“ wahrgenommen werden, darf jedoch bezweifelt werden.

dd) Es scheint jedoch auch durchaus Hinweise auf Deliktgruppen zu geben, in denen sozial angepasste Mittelschichtsangehörige die Mehrheit der Täter stellen. Ein interessantes Beispiel ist zunächst der sog. Hoteldiebstahl. So gaben laut einer Befragung eines Online-Reiseportals aus dem Jahre 2014[41] etwa 8% der Befragten zu, schon einmal Gegenstände während ihres Hotelaufenthalts gestohlen zu haben. Die Mehrheit (53%) der einen Diebstahl bejahenden hatte mindestens Hochschulreife und das Phänomen war mit 82% vor allem ein Problem der 3-4 Sterne Hotels, also solcher der Mittelklasse[42]. Das Portal schätzt den jährlichen Gesamtschaden auf etwa 37 Mio. Euro. Vergleicht man dies mit den offiziell erfassten Schadenssummen der sog. Straßenkriminalität, etwa der des Taschendiebstahls mit etwa 39 Mio. Euro[43], bewegen diese sich in ganz ähnlichen Dimensionen. Zwar liegt die offiziell erfasste Schadenshöhe bei Hoteldiebstahl mit 22 Mio. Euro nicht allzu weit von der erwähnten Dunkelfelduntersuchung weg, jedoch wird in der PKS Hoteldiebstahl zusammen mit solchem aus Gaststätten und Kantinen erfasst. Es darf beim Hoteldiebstahl also ein großes Dunkelfeld angenommen werden, zumal hier etwa gegenüber Taschendiebstahl ein unterschiedliches Anzeige- und damit auch Erfassungsverhalten zu finden sein dürfte[44]: während zB das private Interesse an der Strafverfolgung eines Taschendiebstahls regelmäßig anzunehmen ist, hat Frehsee eher eine Tabuisierung durch die betroffenen Hotels selbst ausgemacht[45]. Im Gegensatz zur Verfolgung des Taschendiebstahls, auf den zum Teil mit der Einrichtung von polizeilichen Taskgroups, Veröffentlichung von Überwachungsbildern mutmaßlicher Täter oder Aufklärungskampagnen reagiert wird, werden Hoteldiebstähle in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Und dies trotz der vermutlich vergleichbaren Schädigung fremden Eigentums.

b) Betrug und das Verhältnis von Mittel- und Unterschichtskriminalität

Erhebliche Bedeutung für die Angepasstenkriminalität scheint indes der Gruppe der Betrugsstraftaten zuzukommen. Betrug wird dabei teilweise[46] schon generell mit höherer Schuldbildung und einem geringeren Anteil sozioökonomisch unterer Gruppen assoziiert. Dies wird mit den Anforderungen erklärt, denen sich der Betrugstäter gegenüber sieht: je unauffälliger und intelligenter ein Betrüger vorginge, umso mehr Erfolg würde er haben[47].

Nun dürfte jedoch der „klassische“ Betrüger nicht mehr vom Begriff der Angepasstheit im Sinne einer ordnungsgemäßen Rollenerfüllung erfasst sein. Gemeinsam ist zwar in jedem Fall der Anschein der Ordnungsgemäßheit der Tathandlung. Will man jedoch innerhalb der Betrugsstraftaten zur Abgrenzung von Klein-, Berufs- und organisierter Kriminalität gegenüber einer Kriminalität der Angepassten vorstoßen, ist nicht auf etwaige Unauffälligkeit, sondern auf die situative Nähe zur normalen Lebensgestaltung abzustellen. Während „der“ Betrüger gleichsam in eine fremde Rolle schlüpft, bedient sich der Angepasste seiner Rolle als unauffälliger Teil der Gesellschaft, in und mit er die Straftat vollendet.

aa) Das Beispiel Versicherungsbetrug

Anschaulich wird dies sogleich bei Versicherungsbetrug und -missbrauch. Bei einer Sichtung der Daten fällt zunächst erneut die Diskrepanz zwischen offiziellen Statistiken und den Schätzungen zum Dunkelfeld auf. So weist die PKS 4517 Fälle von Versicherungsbetrug und -missbrauch im Jahre 2013 aus, wobei die Schadenshöhe mit etwa 18 Mio. Euro angegeben wird. Der Verband der Deutschen Versicherungswirtschaft dagegen schätze den Schaden durch Versicherungsbetrug auf etwa 4 Mrd. Euro im Jahr[48]. Letztere Annahme wird zwar teilweise als zu hoch und unzureichend belegt angesehen[49].

[...]


[1] vgl. BMI/BMJ, ZweiterPeriodischer Sicherheitsbericht, Langfassung, 2006, S. 34.

[2] vgl. nur Meier, 2010, S. 170.

[3] vgl. Oberwittler, in: Albrecht/Groenemeyer 2012, 772 (780).

[4] vgl. BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, S. 23.

[5] Göppinger, 1983, 60; Wolfgang et al., 1972, 60; schon dagegen, wenn auch konzeptionell noch ein polares Kriminalitätsbild vertretend, Sutherland, in: Sack/König 1968, 187 (197); „noch immereine zentrale Bedeutung“ zuschreibendKillias/Kuhn/Aebi, 2011, Rn. 540.

[6] zust. Oberwittler, in: Albrecht/Groenemyer2012, 778 (802).

[7] vehement Killias/Kuhn/Aebi, 2011, Rn. 548.

[8] von F. Münteferings „Heuschrecken“ über die „Extra-Wurst“ für U. Hoeneß bis zum „Narzissten“ T. Middelhoff (jeweils Titelthemen eines großen dt. Boulevard-Blattes).

[9] vgl. etwa Bock, 2013, S. XVI, Kaiser, 1997, S. 326; ebenso BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, S. III.

[10] Streng, KrimJ 1977, 205 (206, 208).

[11] Frehsee, KrimJ 1991, 25 (25).

[12] Streng, KrimJ 1977, 205 (205).

[13] Frehsee, KrimJ 1991, 25 (29).

[14] So schon Lüderssen, KrimJ 1974, 201 (201).

[15] Streng, KrimJ 1977, 205 (205).

[16] Frehsee, KrimJ 1991, 25 (25).

[17] Neubacher, in: FS-Kreuzer 2008, 576 (580); Roth, Krim 1993, 11 (12),

[18] zust. Bock, 2013, Rn. 593, „Kriminalität aus sozialer Unauffalligkeit“; Eisenberg, 2005, § 5 Rn. 1.

[19] Roth, 1991, S. 62.

[20] Fechtenhauer, 1998, 93.

[21] Ihm/Stupperich, Krim 2007, 667.

[22] Sessar, MSchrKrim 1997, 1 (3).

[23] BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, S. 191.

[24] Nadolny, in Steinhilper 1988, 129 (134).

[25] BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, S. 191.

[26] Karstedt/Farrall, BritJCrim 2006, 1011 (1012).

[27] vgl. etwa Jung, 2007, 18.

[28] vgl. Frehsee, KrimJ 1991, 25 (30) „allgemeine Zugangschancen“.

[29] vgl. Eisenberg et al, 1989, 47; Frehsee, KrimJ 1991, 25 (30) „Demokratisierung der StV- Delikte“; Neubacher, 2014, 156.

[30] Eisenberg, 2005, § 58 Rn. 56f; Glitsch, Diss. 2003, 22.

[31] vgl. BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, 319 u. 333.

[32] Mönig, 2007,35.

[33] Eisenberg, 2005, § 45 Rn. 39.

[34] Mönig, 2007,37.

[35] Frehsee, KrimJ 1991, 25 (30); Neubacher, in: FS-Kreuzer 2008, 576 (582); Sessar,

MSchrKrim 1997, 1 (3).

[36] Michaelis, 1992, 49.

[37] ebd. 137.

[38] vgl. BMI/BMJ, ZPS 2006, LF, 197.

[39] Eisenberg, 2005, § 58 Rn. 42.

[40] Michaelis, 1992,51.

[41] Pressemitteilung travel24.com vom 8.01.2015, abrufbar unter: http://presse.travel24.com/travel24-artikel/diebstahl-in-hotelzimmem-45-mio-deutsche- machen-es-13-millionen-geklaute-handtuecher/. abgerufen am 12.03.2015.

[42] Das Studiendesign der durchführenden Keyfacts Onlineforschung GmbH war hier nicht ermittelbar, Verzerrungseffekte durch das Instrument der freiwilligen Online-Befragung müssen daher als wahrscheinlich gelten.

[43] PKS 2013, Aufgliederung der Straftaten nach Schadenshöhe, PKS-Schlüssel *90*00.

[44] vgl. Frehsee, KrimJ 1991, 25 (36).

[45] ebd.

[46] Eisenberg, 2005, § 58 Rn. 44.

[47] Ihm/Stuperich, Krim 2007, 667 (669).

[48] BMI/BMJ, ZPS, LF, S. 209; Ihm/Stupperich, Krim 2007, 667 (671).

[49] Fetchenhauer, 1998, 96.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Kriminalität der Angepassten
Untertitel
Begriff, Relevanz, Verhältnis zu sonstigen Kriminalitätsformen, Folgerungen für Kriminologie und Kriminalpolitik
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Rechtswissenschaft)
Note
15
Autor
Jahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V341548
ISBN (eBook)
9783668313057
ISBN (Buch)
9783668313064
Dateigröße
821 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kriminologie, Devianz, Frehsee, Angepassten, Normalen, Kriminalität, Schwerpunktbereich, Kriminalpolitik, Studienabschlussarbeit, Jura, Examen
Arbeit zitieren
Eric Sturzebecher (Autor), 2015, Kriminalität der Angepassten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341548

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