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Therapieformen bei Cannabisabhängigkeit

Title: Therapieformen bei Cannabisabhängigkeit

Pre-University Paper , 2016 , 30 Pages , Grade: 3

Autor:in: Thomas Gansberger (Author)

Biology - Diseases, Health, Nutrition
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Heutzutage hat nahezu schon fast jeder von der aktuellen Modedroge gehört. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Droge Cannabis, welche zurzeit immer mehr an Kult gewinnt. Meine Arbeit handelt hauptsächlich von den unterschiedlichen Therapieformen die es bei Cannabisabhängigkeit gibt. Bevor jedoch näher auf die Therapieformen eingegangen wird, möchte ich die Pflanze an sich vorstellen und verschiedene Grundbausteine der Droge aufzählen, um dem Leser einen ordentlichen Überblick zu verschaffen. Des Weiteren vergleiche ich die Droge mehrmals mit Alkohol und anderen Drogen, um die Gefahr und die Folgeschäden von Cannabis aufzuzeigen. Ein Hauptaugenmerk wird auch auf die Abhängigkeit und die Prävention gelegt, welche einen wichtigen Platz in der Therapie einnehmen. Des Weiteren werde ich die verschiedenen Therapieformen vorstellen, welche den Patienten von der Cannabisabhängigkeit wegbringen sollen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlegendes über Cannabis

2.1 Die Pflanze

2.2 Die Arten von Cannabis

2.3 Cannabispräparate

3 Wirkung von Cannabis

3.1 Subjektive Symptome

4 Entzugssymptome

5 Sucht und Abhängigkeit

6 Konsum

6.1 Ursachen und Motive

6.2 Konsumentengruppen

7 Folgeschäden

7.1 Langfristige Folgen

7.2 Körperliche Folgeschäden

8 Präventionsansätze

8.1 Drei Säulen der Prävention

8.2 Primärprävention

8.3 Sekundärprävention

8.4 Tertiärprävention

9 Therapie

9.1 Ambulante oder stationäre Entwöhnungsbehandlungen

9.2 Kurzzeitintervention

9.3 Kognitive Verhaltenstherapie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Cannabisabhängigkeit, analysiert die Wirkungsweisen der Droge, die Entstehung von Suchtmustern und stellt verschiedene präventive sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten vor.

  • Grundlagen der Cannabispflanze und ihrer Präparate
  • Analyse von Wirkungen, Entzugssymptomen und Suchtentwicklung
  • Untersuchung von Konsummotiven und Konsumentengruppen
  • Darstellung der verschiedenen Ebenen der Suchtprävention
  • Überblick über therapeutische Behandlungsansätze bei Cannabisabhängigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Subjektive Symptome

„Unter den subjektiven Symptomen sind akustische und optische Wahrnehmungsänderungen am häufigsten“ (Kleiber/Kovar 1997: S. 20). Die akustische Wahrnehmung überwiegt aber stärker. Das Gehör wird verstärkt, so werden Sachen gehört, welche im nüchternen Zustand meist gar nicht wahrgenommen werden. Auch Farben werden nach dem Cannabiskonsums anders wahrgenommen. Der Kontrast verstärkt sich, die Farben können lebendiger, deutlicher und frischer sein. Im Rauschzustand wird auch Licht vermieden, da meist die Lichtempfindlichkeit steigt. Nebenbei lässt die Konzentrationsfähigkeit nach und die Gedächtnisleistung sinkt unter Einfluss von Cannabis. Das Kurzzeitgedächtnis wird im Gegensatz zum Langzeitgedächtnis auch angegriffen. Für den Konsumenten scheint die Zeit kaum zu vergehen.

„Unter Cannabiseinfluß werden 5 Minuten auf 10±2 Minuten geschätzt (Weil, Zinberg und Nelson, 1968)“ (Kleiber/Kovar 1997: S. 20). Der Konsument kann sich öfters schwer ausdrücken und vergisst, was er sagen wollte oder was er gerade gehört hat. Der Grund dafür ist wahrscheinlich das unter Cannabiseinfluss geschwächte Kurzzeitgedächtnis. Nebenbei lässt auch die Aufmerksamkeit nach, man kommt schnell auf andere Gedanken und ist leicht ablenkbar. Das kognitive Vorhaben kann somit unwillkürlich nicht mehr eingehalten werden. Nach dem Konsum verändert sich zwar die Körpertemperatur nicht, jedoch werden Wärme- oder Kälteunterschiede intensiver wahrgenommen, da die unterschiedlichsten Temperaturempfindungen auftreten. Außerdem wird das Hunger-Gefühl gesteigert, sodass Essattacken auftreten können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Cannabiskonsum und die Relevanz der vorliegenden Arbeit ein, wobei der Fokus auf den Therapieformen liegt.

2 Grundlegendes über Cannabis: Dieses Kapitel erläutert die Herkunft, die verschiedenen Arten sowie die gängigen Zubereitungsformen der Droge Cannabis.

3 Wirkung von Cannabis: Es werden die körperlichen und psychischen Wirkungsweisen sowie die subjektiven Symptome des Cannabiskonsums dargelegt.

4 Entzugssymptome: Hier werden die möglichen Entzugserscheinungen nach Beendigung des Konsums aufgelistet und zeitlich eingeordnet.

5 Sucht und Abhängigkeit: Dieses Kapitel beleuchtet die medizinischen und psychologischen Diagnosesysteme zur Identifikation von Sucht und Abhängigkeit.

6 Konsum: Es werden die Gründe für den Konsum, verschiedene Motive sowie die Klassifizierung der Konsumenten analysiert.

7 Folgeschäden: Hier werden die psychischen sowie körperlichen Langzeitfolgen des Cannabiskonsums auf den Organismus diskutiert.

8 Präventionsansätze: Es erfolgt eine detaillierte Aufarbeitung der drei Säulen der Prävention: Primär-, Sekundär- und Tertiärprävention.

9 Therapie: Das abschließende Kapitel stellt verschiedene Behandlungsmethoden wie ambulante Maßnahmen, Kurzzeitinterventionen und kognitive Verhaltenstherapie vor.

Schlüsselwörter

Cannabis, Cannabisabhängigkeit, Suchtprävention, Primärprävention, Sekundärprävention, Tertiärprävention, Entzugssymptome, Konsummotive, Therapieformen, kognitive Verhaltenstherapie, Drogentherapie, Entwöhnungsbehandlung, Schadensbegrenzung, psychische Störungen, THC

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema der Cannabisabhängigkeit, angefangen bei den Grundlagen der Droge über die Suchtentwicklung bis hin zu konkreten Präventions- und Therapiemöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die biologischen Eigenschaften der Cannabispflanze, die Wirkmechanismen, die Suchtentstehung, der Konsum sowie die Prävention und Therapie bei Abhängigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, einen fundierten Überblick über die bestehenden Therapieformen bei Cannabisabhängigkeit zu geben und die Bedeutung präventiver Maßnahmen zu unterstreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vorwissenschaftliche Arbeit, die auf Literaturrecherchen und der Analyse bestehender Fachliteratur zu den Themen Cannabis, Sucht und Therapie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Droge, eine Analyse von Konsummustern und deren Folgen sowie eine detaillierte Darstellung von Präventionsstrategien und therapeutischen Ansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Cannabis, Abhängigkeit, Suchtprävention, Entwöhnungsbehandlung und kognitive Verhaltenstherapie.

Wie unterscheidet sich die Sekundärprävention von der Primärprävention?

Die Primärprävention richtet sich an noch nicht konsumierende Personen, um den Einstieg zu verhindern, während die Sekundärprävention bei bereits konsumierenden Jugendlichen im Frühstadium ansetzt, um Risiken zu minimieren.

Welche Rolle spielt die kognitive Verhaltenstherapie bei Cannabisabhängigkeit?

Sie wird als moderne psychotherapeutische Methode eingesetzt, bei der Patienten lernen, ihre schädlichen Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und durch neue, angemessenere Strategien zu ersetzen.

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Details

Title
Therapieformen bei Cannabisabhängigkeit
Grade
3
Author
Thomas Gansberger (Author)
Publication Year
2016
Pages
30
Catalog Number
V341696
ISBN (eBook)
9783668315075
ISBN (Book)
9783668315082
Language
German
Tags
Cannabis Drogen Abhängigkeit Folgeschäden Prävention Entzug Marihuana Konsum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Gansberger (Author), 2016, Therapieformen bei Cannabisabhängigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341696
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