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Autonomes Fahren. Überblick, Zukunftsprognosen und Hürden

Titel: Autonomes Fahren. Überblick, Zukunftsprognosen und Hürden

Studienarbeit , 2016 , 54 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lennart Kruse (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit umfasst allgemeine Aspekte in Bezug auf die Implementierung autonomer Fahrzeuge. Ziel ist es, einen Überblick über den gesamten Themenbereich zu geben sowie die Hürden und Prognosen differenziert darzustellen. Dabei stehen potentielle gesellschaftliche Veränderungen sowie rechtliche und ethische Hürden im Zentrum der Betrachtung.

Neben dem Umstieg auf alternative elektrische Antriebe setzt die Automobilindustrie auf die stetige Weiterentwicklung der Fahrassistenzsysteme bis hin zu dem komplett autonomen Fahrzeug, welches keinen menschlichen Einfluss mehr benötigt. Dieser Trend der Einführung von Robotern auf vier Rädern ruft neue Marktteilnehmer aus der IT-Branche auf den Plan und droht darüber hinaus die Art der Mobilität sowie viele Aspekte des täglichen Lebens merklich zu verändern. Hinsichtlich dieser Entwicklungen scheint lediglich sicher, dass autonome Fahrzeuge Sicherheit und größere Effizienz in den Straßenverkehr bringen können.

Viele, darüber hinausgehende prognostizierte Möglichkeiten der Veränderung scheinen abhängig von politischen Entscheidungen sowie zukünftigem gesellschaftlichen Nutzungsverhalten. Auch zeigt sich weiterer Handlungsbedarf in Bezug auf rechtliche Angelegenheiten, da entsprechende Gesetze und Verkehrsregeln bisher nur auf menschliche Fahrzeugführer ausgelegt waren. Die jedoch größte Herausforderung neben der technischen Entwicklung für hochkomplexe Verkehrssituationen wird die Frage nach ethischen Grundsätzen sein, nach denen der Automat zukünftig handeln soll. Zu klären ist, wie das autonome Fahrzeug in Dilemma Situationen zu reagieren hat und inwiefern hier nun doch Menschenleben gegeneinander aufgewogen werden darf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Einführung in die Thematik

2.1 Definition der Begrifflichkeit „Autonomes Fahren“

2.2 Autonomes Fahren heute

2.3 Wettbewerber

3 Brauchen wir autonomes Fahren?

3.1 Relevante statistische Erhebungen

3.1.1 Gesellschaftliche Akzeptanz heute

3.1.2 Veränderung der Besitzkultur

3.1.3 Verkehrsstatistiken

3.2 Interpretation der vorgestellten Statistiken

4 Potentielle Auswirkungen des autonomen Fahrens

4.1 Mobilitätsaspekte

4.1.1 Auswirkungen auf die Verkehrssituation

4.1.1.1Verkehrstheorie

4.1.1.2Kapazität einer Verkehrsanlage

4.1.1.3 Wirkung autonomer Fahrzeuge

4.1.2 Carsharing

4.1.2.1Arten von Carsharing

4.1.2.2 Neue Carsharing-Konzepte durch Automatisierung

4.2 Marktveränderungen

4.2.1 Softwarelieferanten

4.2.2 Hardware Produzenten

4.2.3 Betreiber Firmen

4.3 Gesellschaftliche Aspekte

4.3.1 Potentielle positive Auswirkungen

4.3.2 Potentielle negative Auswirkungen

5 Zukünftige Herausforderungen

5.1 Rechtliche Hürden

5.1.1 Zulassungsrecht

5.1.2 Verhaltensrecht

5.1.3 Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht

5.1.4 Zivilrecht

5.2 Ethische Fragestellungen

6 Reflektion

7 Schluss

7.1 Zusammenfassung

7.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über die Thematik des autonomen Fahrens, analysiert dessen gesellschaftliche Notwendigkeit sowie Potenziale und beleuchtet kritisch die damit verbundenen Hürden, insbesondere im Hinblick auf rechtliche und ethische Aspekte.

  • Automatisierungsgrade und Definition des autonomen Fahrens.
  • Analyse der gesellschaftlichen Akzeptanz und Veränderung der Besitzkultur.
  • Verkehrstheoretische Betrachtungen und Effizienzsteigerung durch Automatisierung.
  • Neue Mobilitätskonzepte wie Carsharing im Kontext autonomer Systeme.
  • Rechtliche und ethische Herausforderungen sowie zukünftige Marktveränderungen.

Auszug aus dem Buch

Faktor Sicherheit

Es ist bezugnehmend auf aktuelle Unfallursachen (vgl. Abb. 5) zu erwarten, dass die Verkehrssicherheit und das damit verbundene öffentliche Interesse nach weniger Unfallopfern durch autonome Systeme deutlich steigen wird. So würden autonome Pkw stets geltende Verkehrsregeln beachten, niemals rasen, betrunken oder müde sein.

Faktor Zeiteffizienz: Menschen müssen während der Fahrt am Verkehrsgeschehen nicht mehr teilnehmen. Somit kann die Fahrzeit als freie oder Arbeitszeit zur Effizienzsteigerung eingesetzt werden. Zwar ist dies bereits heute in öffentlichen Verkehrsmitteln möglich, jedoch besitzt das Automobil mit seiner personifizierten Umgebung eine neue Ebene des Komforts und der Privatsphäre.

Faktor Energieeffizienz: Im Zusammenspiel mit der Einführung elektrischer Antriebe wird sich der Energieverbrauch der Fahrzeuge weiter senken. So könnten autonome Kolonnen durch synchrones Fahren Brems- und Beschleunigungsenergie sparen sowie durch optimiertere Reiserouten einen entsprechend geringeren Verbrauch aufzeigen. Dies kann auch auf das Klima entsprechende Auswirkungen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des autonomen Fahrens als technische Revolution ein und definiert Zielsetzung sowie den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Autonomes Fahren", erläutert die verschiedenen Automatisierungsstufen und gibt einen Überblick über aktuelle Wettbewerber und Erprobungen.

3 Brauchen wir autonomes Fahren?: Kapitel 3 untersucht anhand von Statistiken zur Akzeptanz, Besitzkultur und Verkehrssicherheit, inwieweit die Gesellschaft autonome Systeme benötigt und akzeptiert.

4 Potentielle Auswirkungen des autonomen Fahrens: Dieser Abschnitt analysiert die verkehrstheoretischen Vorteile, zukünftige Carsharing-Modelle sowie gesellschaftliche Auswirkungen und Marktveränderungen durch die Technologie.

5 Zukünftige Herausforderungen: Kapitel 5 befasst sich mit den rechtlichen Hürden, insbesondere Zulassungs- und Haftungsfragen, sowie mit den komplexen ethischen Fragestellungen bei Unfallsituationen.

6 Reflektion: Hier erfolgt eine kritische Bewertung der zuvor präsentierten Annahmen und der wissenschaftlichen Argumentationsgrundlage.

7 Schluss: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit über die Zukunftsfähigkeit und die Notwendigkeit politischer sowie ethischer Diskurse.

Schlüsselwörter

Autonomes Fahren, Automatisierungsstufen, Verkehrssicherheit, Mobilitätswandel, Carsharing, Ethische Grenzsituationen, Rechtliche Hürden, Effizienzsteigerung, Digitalisierung, Nutzerverhalten, Haftungsrecht, Verkehrsfluss, Gesellschaftliche Akzeptanz, Fahrzeugroboter, Zukunftsprognosen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine ganzheitliche Analyse der Implementierung autonomer Fahrzeuge, wobei technische, gesellschaftliche, rechtliche und ethische Aspekte beleuchtet werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition autonomer Stufen, der Analyse der gesellschaftlichen Akzeptanz, verkehrstheoretischen Effizienzberechnungen sowie den rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Thematik zu geben und die Leitfrage zu beantworten, ob die Gesellschaft autonome Systeme benötigt und inwiefern die Veränderungen von positiver Natur sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Auswertung vorhandener Studien, Statistiken, verkehrstheoretischer Modelle sowie der Analyse geltender Rechtsgrundlagen und ethischer Konzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Einordnung des autonomen Fahrens, statistische Erhebungen zur Akzeptanz, die Modellierung von Verkehrsflüssen, die Rolle von Carsharing sowie eine detaillierte Prüfung rechtlicher und ethischer Barrieren.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Autonomes Fahren, Effizienzsteigerung, Haftungsrecht, Ethische Grenzsituationen und gesellschaftlicher Wandel.

Wie wirken sich autonome Fahrzeuge auf die Verkehrskapazität aus?

Durch geringere Reaktionszeiten und optimiertes Fahren in Kolonnen lässt sich die Kapazität von Verkehrsanlagen theoretisch signifikant steigern, besonders bei einem hohen Anteil autonomer Fahrzeuge.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Einführung?

Die Politik ist gefordert, den rechtlichen Rahmen – etwa bei Zulassungsregeln und Haftungsfragen – anzupassen, da das derzeitige Recht auf menschliche Fahrer ausgelegt ist.

Wie sollte ein autonomes System in einer Unfallsituation entscheiden?

Diese Frage stellt ein zentrales ethisches Dilemma dar, bei dem – etwa im "Trolley-Problem" – abgewogen werden muss, wie die Priorisierung von Menschenleben erfolgt, was einen öffentlichen Diskurs erfordert.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Autonomes Fahren. Überblick, Zukunftsprognosen und Hürden
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Lennart Kruse (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
54
Katalognummer
V341750
ISBN (eBook)
9783668316393
ISBN (Buch)
9783668316409
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zukunft Autonom Roboter Self Driving
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lennart Kruse (Autor:in), 2016, Autonomes Fahren. Überblick, Zukunftsprognosen und Hürden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341750
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Leseprobe aus  54  Seiten
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