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Strategien von Zeitungsverlagen im Wandel der Medienindustrie

Titel: Strategien von Zeitungsverlagen im Wandel der Medienindustrie

Hausarbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Sabine Knüpfer (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Digitalisierung hat einen erheblichen Einfluss auf viele Bereiche unseres Lebens. Sie verändert unser Leben auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene. Somit ermöglicht die Digitalisierung uns eine ganze neue Form zu kommunizieren und Informationen zu verbreiten. Dieser Wandel der sich schon seit Jahren vollzieht, hat auch einen enormen Einfluss auf die Verlagshäuser und deren Strategien. Deswegen ist das Thema: Strategien von Zeitungsverlagen im Wandel der Medienindustrie immer noch ein hoch relevantes Thema.

Die klassischen Verlagshäuser haben über die Jahre diverse Herangehensweisen getestet und erforscht und werden auch in Zukunft wieder auf neue Herausforderungen stoßen. Dementsprechend kann der Forschungsstand dieses weitreichenden Themas ebenfalls als reichhaltig bezeichnet werden. In dieser Arbeit werden deshalb die Verlagshäuser und die dazugehörigen Strategien, mit Fokus auf Zeitungen und Zeitschriften, analysiert.

Im Rahmen dieser Arbeit wird als erstes die Entwicklung der Medienindustrie aufgezeigt und hierbei wird vor Allem die Veränderung im Markt der Verlagshäuser, näher erläutert. Anschließend wird in Kapitel 3 auf die unterschiedlichen Strategien, mit ihren neuen und innovativen Geschäftsmodellen eingegangen und aufgezeigt, welche Voraussetzungen notwendig sind, um langfristig erfolgreich zu sein. Hierzu wird ein Vergleich von unterschiedlichen Strategien von Verlagshäusern herangezogen.

In Kapitel 4 werden erfolgreich angewendete Strategien der Verlagshäuser Axel Springer und ZEIT dargestellt. Diese zeigen die Wichtigkeit von innovativen und digitalen Strategien. Zum einen wird gezeigt wie ein nationales Verlagshaus, das sich auf einem absteigenden Markt befindet, zu einem internationalen digitalen Medienimperium entwickelt hat und damit in neue zukunftsorientiere Märkte eingetreten kann. Zum anderen wird ein Beispiel aufgezeigt, dass veranschaulicht, wie gute Qualität erfolgreich sein kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Entwicklung der Medienindustrie

2.1 Marktabgrenzung der Medienindustrie

2.2 Wandel der Verlagshäuser

3 Strategien von Verlagshäusern

3.1 Crossmediale Strategie

3.2 Digital Strategie

3.3 Erfolgsfaktoren für eine innovative Strategie

4 Beispiele aus der Praxis

4.1 Beispiel Axel Springer Verlag

4.2 Beispiel ZEIT Verlag

4.3 Vergleich der beiden Strategien

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den tiefgreifenden Wandel von Zeitungsverlagen in der modernen Medienindustrie, der maßgeblich durch die fortschreitende Digitalisierung vorangetrieben wird. Das primäre Ziel besteht darin, innovative Geschäftsmodelle und Strategien zu analysieren, die es klassischen Verlagshäusern ermöglichen, in einem sich verändernden Marktumfeld – weg vom Verkäufer- hin zum Käufermarkt – langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und die Bedürfnisse ihrer Zielgruppen zu bedienen.

  • Analyse der Marktentwicklung und Medienkonvergenz
  • Gegenüberstellung von crossmedialen und rein digitalen Strategien
  • Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für Innovationsprozesse
  • Praxisvergleich zwischen Axel Springer und dem ZEIT Verlag
  • Untersuchung des Wandels von Print- zu digitalen Erlösmodellen

Auszug aus dem Buch

2.2 Wandel der Verlagshäuser

Zeitungen gehören der Kategorie der Massenmedien bei. Wie bereits erwähnt, sind Zeitungen und Zeitschriften unabhängige Medien. Um dies zu gewährleisten sind Medienunternehmen von Werbeeinnahmen abhängig und diese wiederum von der Reichweite der Medienunternehmen.

Somit müssen sich die Verlagshäuser mit der Prognose schwindender Werbeeinnahmen auseinandersetzen. Denn Ähnlich wie im TV-Markt, wird der Print-Markt in den digitalen Markt verlegt. „Denn mehr noch als Leser sind den Verlagen die Anzeigenkunden ins Netz abgewandert.“ Das führt dazu, dass die Verlagshäuser immer weniger Umsatz machen und dies kann anhand der Anzeigen-Auflagen-Spirale (Abbildung 1) erklärt werden.

Die klassische (linke) Anzeigen-Auflagen-Spirale zeigt auf, wie auf dem Lesemarkt mit Qualität eine höhere Auflage generiert wird und dadurch eine Kostendegression erreicht werden kann. Dies führt dazu, dass man sich auf dem Werbemarkt besser etabliert und dem Preiswettbewerb überlegen ist. Dadurch entsteht ein steigendes Anzeigevolumen, sowie steigende Umsätze und Gewinne. Dies wiederum führt zu der Finanzierung von Qualitätsverbesserungen im Werbeumfeld. Jedoch verläuft diese Anzeigen-Auflage-Spirale, durch die Digitalisierung und die neuen Medien, gerade rückwärts und der Werbe-, wie auch der Lesemarkt machen Verluste. Dies wird auf der rechten Seite der Abbildung 1 illustriert. Der Lesemarkt kann jedoch seinen Content aus anderen Medien, wie dem Internet beziehen, und ist deswegen nur minimal betroffen.

Infolge der Digitalisierung befindet sich der Konsument in keiner Abhängigkeit mehr vom medialen Angebot, sondern kann autonom entscheiden was er wann und wo konsumieren möchte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Digitalisierung für Zeitungsverlage ein und definiert den Fokus der Arbeit auf die Untersuchung verschiedener Verlagsstrategien.

2 Entwicklung der Medienindustrie: Das Kapitel erläutert den Strukturwandel im Medienmarkt, die Abgrenzung der Kommunikationsformen und die veränderte Marktmacht zugunsten der Konsumenten.

3 Strategien von Verlagshäusern: Es werden crossmediale sowie rein digitale Geschäftsmodelle vorgestellt und die notwendigen Erfolgsfaktoren für eine zukunftsorientierte Unternehmensführung abgeleitet.

4 Beispiele aus der Praxis: Anhand der Fallbeispiele Axel Springer und des ZEIT Verlags werden unterschiedliche strategische Ansätze in der Anwendung analysiert und verglichen.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über den digitalen Wandel zusammen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit ständiger Marktbeobachtung in einer volatilen Wirtschaftslandschaft.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Medienindustrie, Verlagshäuser, Zeitungsverlage, Crossmediale Strategie, Digital Strategie, Medienkonvergenz, Qualitätsjournalismus, Anzeigen-Auflagen-Spirale, Printmarkt, Medienwandel, Geschäftsmodelle, Konsumentenverhalten, Innovationsstrategie, Käufermarkt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert, wie Zeitungsverlage auf den durch die Digitalisierung verursachten Strukturwandel reagieren und welche Strategien sie zur Sicherung ihres wirtschaftlichen Erfolgs verfolgen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Entwicklung der Medienmärkte, die Abgrenzung verschiedener Medientypen, moderne crossmediale und digitale Geschäftsmodelle sowie die Herausforderungen des Qualitätsjournalismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Verlagshäuser ihre Strategien anpassen müssen, um in einem sich zum Käufermarkt wandelnden Umfeld trotz sinkender Werbeeinnahmen und Printauflagen langfristig bestehen zu können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Marktgegebenheiten in Verbindung mit einer praxisorientierten Fallstudienuntersuchung zweier bekannter Verlagshäuser.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Betrachtung des Medienwandels, die Darstellung spezifischer Strategien (crossmedial/digital) und deren praktische Überprüfung durch die Fallbeispiele Axel Springer und ZEIT Verlag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Wichtige Schlagworte sind Digitalisierung, Medienkonvergenz, Geschäftsmodelle, Medienwandel, Qualitätsjournalismus und die Anzeigen-Auflagen-Spirale.

Welche konkreten Strategien verfolgt der Axel Springer Verlag laut dieser Arbeit?

Der Axel Springer Verlag setzt auf eine fokussierte digitale Ausrichtung mit den drei Segmenten Bezahlangebote, Vermarktungsangebote und Rubrikenangebote, um das Unternehmen als digitales Medienimperium neu zu positionieren.

Wie unterscheidet sich die Strategie des ZEIT Verlags von der des Axel Springer Verlags?

Während Axel Springer eine aggressive Digitalisierungsstrategie fährt, um Print hinter sich zu lassen, setzt der ZEIT Verlag stärker auf die konsequente Stärkung seines Qualitätsjournalismus, der als Marke auch in digitalen Kanälen erfolgreich projiziert wird.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Strategien von Zeitungsverlagen im Wandel der Medienindustrie
Hochschule
Hochschule Fresenius; Hamburg
Note
2.0
Autor
Sabine Knüpfer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V341786
ISBN (eBook)
9783668318700
ISBN (Buch)
9783668318717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Axel Springer ZeitVerlag Medienökonomie Zeitungsverlage Wandel der Medien Digitale Medien Theory of Economics
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sabine Knüpfer (Autor:in), 2016, Strategien von Zeitungsverlagen im Wandel der Medienindustrie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341786
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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