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Zu den Ursachen des Peloponnesischen Krieges

Titel: Zu den Ursachen des Peloponnesischen Krieges

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2015 , 13 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Luke Wilson (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Text handelt von den Ursachen des Peloponesischen Krieges. Der Autor stellt zunächst die Umstände vor dem Krieg in Athen und Sparta dar und nennt mögliche direkte Ursachen. Auch der Konflikt um Poteida und das megarische Psephisma werden benannt. Zum Schluss zieht der Autor ein Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vor dem Krieg: Athen und Sparta als Kontrahenten

3. Der Weg in den Krieg: direkte Ursachen?

3.1. Die Ereignisse um Epidamnos

3.2. Der Konflikt um Poteidaia

3.2. Das Megarische Psephisma

4. Der Krieg beginnt: Die Kriegsschuldfrage

5. Fazit

6. Materialien

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die komplexen Ursachen und Auslöser des Peloponnesischen Krieges zwischen Athen und Sparta, wobei sie insbesondere die thukydidesche Unterscheidung zwischen langfristigen machtpolitischen Entwicklungen und konkreten, unmittelbaren Anlässen in den Fokus rückt. Die zentrale Fragestellung ist, inwieweit das Streben nach Hegemonie und spezifische Ereignisse, wie die Konflikte um Epidamnos, Poteidaia und das Megarische Psephisma, das Einschreiten Spartas unausweichlich machten.

  • Die machtpolitische Entwicklung Athens und Spartas in der Pentekontaetie.
  • Analyse der drei primären Kriegsursachen: Epidamnos, Poteidaia und Megara.
  • Diskussion der Kriegsschuldfrage im Kontext antiker Machtpolitik.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Rolle des Perikles.
  • Die Bedeutung der thukydideschen Geschichtsschreibung als methodische Grundlage.

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Konflikt um Poteidaia

Das auf der Chalkidike liegende Poteidaia ist Mitglied im Athener Seebund gewesen, pflegte jedoch zugleich gute Beziehungen zur Mutterstadt Korinth. Jährlich entsendeten die Korinther einen Obermagistraten (Epidemiourgen) in die Kolonie. Erneut aus der Angst vor dem Verlust strategischen und wirtschaftlichen Einflusses, diesmal im Norden der Ägäis, fühlte sich Athen gezwungen mit einem Ultimatum an Poteidaia zu reagieren. Nach den Ereignissen um Epidamnos befürchtete man Poteidaia könne sich Korinth zuwenden und den Seebund verlassen. So forderten die Athener den momentanen Magistraten nach Hause zu schicken und in Zukunft keine weiteren Beamten Korinths aufzunehmen und damit das „Pietätsverhältnis“ zu beenden.

Hinzu kam, dass der makedonische König Perdikkas II., mittlerweile aufgrund von innerdynastischen Streitigkeiten mit den Athenern zerstritten, von sich aus mit den Bewohnern Chalkidike und Korinth Kontakt aufnahm. Umgeben von diesem Bedrohungsszenario nahm Poteidaia Verhandlungen mit Athen auf, wendete sich aber nach deren Scheitern ebenfalls an Sparta. Im Wissen auf spartanische Unterstützung im Fall einer kriegerischen Auseinandersetzung zählen zu können, verließen nicht nur die Poteideaten sondern auch die Chalkidier und Bottiaier 432 v. Chr. den Seebund. In den darauffolgenden Gefechten gelang es freilich Athen die Stadt zu belagern, zumal Korinth lediglich mit einem freiwilligen Herr aus 1600 Hopliten zur Unterstützung kam. Beide Seiten sahen aufgrund der Vorkommnisse den Friedensvertrag als gebrochen. Athen einerseits warf den Peloponnesiern vor eine verbündete Stadt abtrünnig gemacht zu haben, während Korinth andererseits die Belagerung Poteidaias als Vertragsbruch wahrnahm.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Ausgangslage des Peloponnesischen Krieges ein und stellt die thukydidesche Herangehensweise an die Ursachenanalyse als methodischen Rahmen vor.

2. Vor dem Krieg: Athen und Sparta als Kontrahenten: Dieses Kapitel erläutert den sich entwickelnden Dualismus zwischen der Seemacht Athen und der Landmacht Sparta nach den Perserkriegen.

3. Der Weg in den Krieg: direkte Ursachen?: Hier werden die konkreten Konfliktherde analysiert, die den Weg in den Krieg ebneten.

3.1. Die Ereignisse um Epidamnos: Zusammenfassung des Konflikts zwischen Korinth und Kerkyra sowie der interventionistischen Rolle Athens.

3.2. Der Konflikt um Poteidaia: Untersuchung des Konflikts um Poteidaia als strategischen Stützpunkt und dessen Auswirkung auf das Bündnisverhältnis.

3.2. Das Megarische Psephisma: Diskussion des Wirtschaftsembargos als kontrovers diskutierter Auslöser und der vermuteten politischen Motive des Perikles.

4. Der Krieg beginnt: Die Kriegsschuldfrage: Analyse der diplomatischen Phase vor Kriegsausbruch und die Bewertung der Kriegsschuld bei beiden Kontrahenten.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Bedeutung von Prestige und Hegemonie in der antiken Machtpolitik.

6. Materialien: Bereitstellung einer kartografischen Darstellung zur Veranschaulichung der Konflikte.

7. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Literatur.

Schlüsselwörter

Peloponnesischer Krieg, Athen, Sparta, Thukydides, Hegemonie, Pentekontaetie, Epidamnos, Poteidaia, Megarisches Psephisma, Perikles, Kriegsschuld, Machtpolitik, Delisch-Attischer Seebund, Bündnispolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Ursachen und Auslöser des Peloponnesischen Krieges, indem sie zwischen tieferliegenden machtpolitischen Spannungen und unmittelbaren Ereignissen unterscheidet.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind der Dualismus zwischen Athen und Sparta, die Rolle der Bündnispolitik und die Analyse spezifischer militärischer und wirtschaftlicher Konflikte.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage befasst sich damit, ob durch das Verhalten der Kontrahenten ein besonderer Kriegswille erkennbar war und wie die Ereignisse unmittelbar vor Kriegsbeginn den Entschluss der Spartaner zum Krieg beeinflussten.

Welche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die primär auf dem Geschichtswerk des Thukydides basiert und durch moderne wissenschaftliche Sekundärliteratur ergänzt wird.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert die drei Konflikte Epidamnos, Poteidaia und das Megarische Psephisma sowie die anschließenden diplomatischen Versuche und die Frage der Kriegsschuld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Hegemonie, Machtpolitik, Bündnispolitik, Thukydides und die spezifischen Konfliktbezeichnungen definiert.

Welche Bedeutung hat das Megarische Psephisma laut dem Autor?

Das Megarische Psephisma wird als strittiges Ereignis diskutiert, dessen Funktion als bewusster Kriegsauslöser durch Perikles in der Forschung kontrovers betrachtet wird.

Warum war das Bündnis zwischen Athen und Kerkyra so entscheidend?

Es wird als taktische Maßnahme dargestellt, um die Bestimmungen des Friedensvertrags von 446 v. Chr. zu umgehen und gleichzeitig die athenische Einflusssphäre gegenüber Korinth zu erweitern.

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Details

Titel
Zu den Ursachen des Peloponnesischen Krieges
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2,7
Autor
Luke Wilson (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
13
Katalognummer
V341831
ISBN (eBook)
9783668318410
ISBN (Buch)
9783668318427
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Peloponesien Athen Sparta Krieg Peloponesischer Krieg Poteidaia Pseohisma Kriegsschuldfrage
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Luke Wilson (Autor:in), 2015, Zu den Ursachen des Peloponnesischen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341831
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Leseprobe aus  13  Seiten
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