Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Reformpädagogik

Kompetenzbildung für ein lebenslanges Lernen in der Schule. Das Konzept der Montessori-Pädagogik

Titel: Kompetenzbildung für ein lebenslanges Lernen in der Schule. Das Konzept der Montessori-Pädagogik

Hausarbeit , 2015 , 47 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Steffanie Sippmann (Autor:in)

Pädagogik - Reformpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten der Globalisierung und des stetigen Fortschritts hat sich insbesondere die Arbeitswelt der heutigen westlichen Gesellschaft stark verändert, womit ihr ganz neue Herausforderungen gegenüber stehen, als noch vor wenigen hundert Jahren.

So ist die Bildung, vor allem im Sinne der Fort- und Weiterbildung, heute für eine Vielzahl der Menschen unabdingbar, um Erwerbsarbeit auf Dauer ausüben zu können, die in dieser Gesellschaft ein wichtiger Bezugspunkt oder Bestandteil des Lebensplans und Lebenssinns darstellt. Aus diesem Grund rückt auch das Konzept des Lebenslangen Lernens immer weiter in den Fokus, denn lebenslanges Lernen ist nicht mehr nur ein erstrebenswerter humboldtscher Bildungsgedanke, sondern vielmehr eine Notwendigkeit geworden.

Die Schule, als ausführende Instanz des Bildungssystems, hat unter anderem die Aufgabe, die Schüler auf eine Berufstätigkeit vorzubereiten, ihnen die nötige Allgemeinbildung und Kompetenzen zu vermitteln, um in der Arbeitswelt Fuß fassen oder auch bestehen zu können, d.h. sie soll ihre Qualifikationsfunktion erfüllen.

Nun zeigen die aktuellen PISA-Studien, die die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen von Schülern zum Ende ihrer Pflichtschulzeit prüfen, dass sich die Ergebnisse der deutschen Schülerinnen und Schüler seit PISA 2000 zwar verbessert haben, allerdings im internationalen Vergleich noch immer nur für das (inzwischen obere) Mittelfeld ausreichen. So kann der Verdacht aufkommen, dass die öffentliche Schule, die ihren Ursprung in Deutschland vor 250 Jahren und seither nur wenige Reformen durchlebt hatte, eventuell nur mäßig auf ein lebenslanges Lernen und somit auch auf eine Berufstätigkeit vorbereiten kann und Voraussetzungen dafür schafft.

Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Hausarbeit im Rahmen eines empirischen Forschungsberichts einer Einzelfallanalyse eine alternative freie Schule, die gegebenenfalls Anregungen für einen Perspektivwechsel im Bildungssystem geben kann und geht der Frage nach: Wie wirkt sich die Montessori-Pädagogik auf die Kompetenzentwicklung im Hinblick auf das Konzept des Lebenslangen Lernens aus. Hierfür wird ein problemzentriertes Interview mit einer Lernbegleiterin dieser Schule geführt und an-hand der Grounded Theory ausgewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER TEIL

2.1 Die Individualisierungstheorie nach Ulrich Beck

2.2 Aktueller Forschungsstand

2.2.1 Lebenslanges Lernen

2.2.2 Montessori-Pädagogik

2.3 Hypothesen

3 EMPIRISCHER TEIL

3.1 Das Problemzentrierte Interview nach Witzel

3.2 Feldzugang

3.3 Grounded Theory

3.3.1 Offenes Kodieren

3.3.2 Axiales Kodieren

3.3.3 Selektives Kodieren

3.4 Interpretation der Ergebnisse

4 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich die Montessori-Pädagogik auf die Kompetenzentwicklung von Schülern im Hinblick auf das Konzept des Lebenslangen Lernens auswirkt, um Anregungen für einen Perspektivwechsel im Bildungssystem zu geben.

  • Individualisierungstheorie nach Ulrich Beck als gesellschaftlicher Theorierahmen
  • Analyse der Anforderungen des Lebenslangen Lernens
  • Einzelfallstudie an einer Montessori-Schule
  • Einsatz des problemzentrierten Interviews und der Grounded Theory
  • Untersuchung der Kompetenzförderung vs. Abschlussfixierung

Auszug aus dem Buch

1 EINLEITUNG

In Zeiten der Globalisierung und des stetigen Fortschritts hat sich insbesondere die Arbeitswelt der heutigen westlichen Gesellschaft stark verändert, womit ihr ganz neue Herausforderungen gegenüber stehen, als vor noch wenigen hundert Jahren. So ist die Bildung, vor allem im Sinne der Fort- und Weiterbildung, heute für eine Vielzahl der Menschen unabdingbar, um Erwerbsarbeit auf Dauer ausüben zu können, die in dieser Gesellschaft ein wichtiger Bezugspunkt bzw. Bestandteil des Lebensplans und Lebenssinns darstellt. Aus diesem Grund rückt auch das Konzept des Lebenslangen Lernens immer weiter in den Fokus, denn lebenslanges Lernen ist nicht mehr nur ein erstrebenswerter humboldtscher Bildungsgedanke, sondern vielmehr eine Notwendigkeit geworden.

Die Schule, als ausführende Instanz des Bildungssystems, hat unter anderem die Aufgabe, die Schüler auf eine Berufstätigkeit vorzubereiten, ihnen die nötige Allgemeinbildung und Kompetenzen zu vermitteln, um in der Arbeitswelt Fuß fassen oder auch bestehen zu können, d.h. sie soll ihre Qualifikationsfunktion erfüllen (Fend, 1980, S. 19ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung stellt die veränderte Arbeitswelt sowie die Relevanz des Lebenslangen Lernens dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Montessori-Pädagogik.

2 THEORETISCHER TEIL: Dieser Teil erörtert die Individualisierungsthese von Ulrich Beck, den Forschungsstand zum Lebenslangen Lernen sowie zur Montessori-Pädagogik und leitet daraus die Hypothesen ab.

3 EMPIRISCHER TEIL: Hier werden das problemzentrierte Interview nach Witzel und die Grounded Theory als Methode erläutert sowie die Interviewergebnisse interpretiert und modifiziert.

4 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Einschränkungen der Einzelfallanalyse sowie den Bedarf an weiterer Schulentwicklung.

Schlüsselwörter

Montessori-Pädagogik, Lebenslanges Lernen, Individualisierungsthese, Ulrich Beck, Kompetenzentwicklung, Grounded Theory, problemzentriertes Interview, Schulentwicklung, Selbststeuerung, Eigenverantwortung, Bildungssystem, Einzelfallanalyse, Lernbegleiter, Qualifikationsfunktion, Reformpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag die Montessori-Pädagogik zur Kompetenzentwicklung von Schülern leistet, um sie auf das Konzept des Lebenslangen Lernens in einer modernen Gesellschaft vorzubereiten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Individualisierungsthese von Ulrich Beck, das bildungspolitische Konzept des Lebenslangen Lernens und die praktische Umsetzung der Montessori-Pädagogik.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie wirkt sich die Montessori-Pädagogik auf die Kompetenzentwicklung im Hinblick auf das Konzept des Lebenslangen Lernens aus?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Einzelfallstudie durchgeführt, wobei ein problemzentriertes Interview nach Witzel geführt und die Auswertung nach den Regeln der Grounded Theory vorgenommen wurde.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch soziologische und pädagogische Diskurse sowie einen empirischen Teil, der die subjektive Sicht einer Lernbegleiterin analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Montessori-Pädagogik, Lebenslanges Lernen, Kompetenzentwicklung, Grounded Theory und Individualisierung.

Warum wurde eine Montessori-Schule als Einzelfall für die Studie gewählt?

Die Autorin wählte eine Schule, die sowohl Grundschule als auch Sekundarstufe I umfasst, um die Kompetenzentwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg analysieren zu können.

Welchen Einfluss haben die Aufnahmebedingungen auf die Ergebnisse?

Die Studie zeigt auf, dass Faktoren wie Schulgeld und die Erwartung an Elternengagement die Zusammensetzung der Schülerschaft beeinflussen, was bei der Interpretation der Leistungsdaten berücksichtigt werden muss.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kompetenzbildung für ein lebenslanges Lernen in der Schule. Das Konzept der Montessori-Pädagogik
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Steffanie Sippmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
47
Katalognummer
V341863
ISBN (eBook)
9783668319684
ISBN (Buch)
9783668319691
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Montessori lebenslanges Lernen Schule Kompetenzbildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffanie Sippmann (Autor:in), 2015, Kompetenzbildung für ein lebenslanges Lernen in der Schule. Das Konzept der Montessori-Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341863
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  47  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum