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Einführung in die Familiensoziologie

Titel: Einführung in die Familiensoziologie

Zusammenfassung , 2004 , 7 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Dipl.-Päd. Katharina Gorski (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Grundlagen der Familiensoziologie
- (ökonomische) Familientheorie
- Geschichte und Bedeutung von Familie und Partnerschaften
- Wandel von Familienformen
- Generationen
- Bildungsexpansion

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Familie als Teilsystem der Sozialstruktur

2. Die traditionelle Sozialstruktur

3. Die moderne Körperschaftsform und der Wandel der Familienstruktur

4. Bildungsanspruch und intergenerationale Vererbung von Statuspositionen

5. Soziale Austauschtheorie und Familiengründung

6. Ehestabilität und ökonomische Familientheorie

7. Humanvermögen und die Leistungen der Familie für die Gesellschaft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Zwischenbilanz untersucht die soziologische Rolle der Familie als Teilsystem der Sozialstruktur und analysiert deren Wandel von einer traditionellen zu einer modernen Organisationsform. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der ökonomischen Austauschtheorie sowie der Bedeutung von Humankapital und Bildungschancen im Kontext familiärer Herkunft.

  • Wandel der Sozialstruktur (traditionell vs. modern)
  • Einfluss der Herkunftsfamilie auf Bildungschancen
  • Soziale Austauschtheorie in Partnerschaften und Ehen
  • Ökonomische Familientheorie und Ehequalität
  • Produktion von Humankapital durch die Familie

Auszug aus dem Buch

Die moderne Körperschaftsform

Die traditionelle Sozialstruktur wurde umgeformt aufgrund der aufkommenden industriellen Revolution, wodurch sich die moderne Sozialstruktur herausbildete, die sich aus wirtschaftlichen Organisationen wie Gewerkschaften und Unternehmen u.ä. zusammensetzte (Coleman 1995:341). Es entstand die moderne Körperschaftsform, die natürliche Personen von sogenannten korporativen Akteuren abgrenzt. Korporative Akteure sind fiktive Gebilde und werden durch Ressourcenverlegung, zum Beispiel Geld und Wissen, konstituiert. Sie stellen Positionen zur Verfügung, die natürliche Personen einnehmen. Menschen verbinden sich mit korporativen Akteuren, um etwas zusammen auszuarbeiten und ein gemeinsames Produkt zu schaffen. Hierzu benötigt man einen Träger, zum Beispiel eine Firma, welche bspw. die Aufgabe der Ideenumsetzung übernimmt. Die Voraussetzung für die Zusammenarbeit ist gemeinsames Interesse sowie das Erbringen von Leistung. Die Familie hebt sich von einer Körperschaft in dem Sinne ab, dass ihre Angehörigen (natürliche Personen) nicht über Leistungen und Interessen definiert werden, da sie als Vollpersonen so akzeptiert werden, wie sie sind. Innerhalb einer Familie wird keine Selektion vorgenommen. Korporative Akteure hingegen binden die Mitgliedschaft an Interesse und Leistung, indem die Personen mit schwächerem Interesse aussortiert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Familie als Teilsystem der Sozialstruktur: Die Familie wird als grundlegender sozialer Wirkungszusammenhang definiert, der durch sozioökonomische Faktoren und rationale Kriterien in der Gesellschaft beeinflusst wird.

2. Die traditionelle Sozialstruktur: Dieses Kapitel beschreibt das Leben in der erweiterten Familie vor der industriellen Revolution, in der Kindererziehung als Nebenprodukt häuslicher Aktivitäten stattfand.

3. Die moderne Körperschaftsform und der Wandel der Familienstruktur: Hier wird der Übergang von der traditionellen zur modernen Gesellschaft analysiert, wobei korporative Akteure von der Familie abgegrenzt werden.

4. Bildungsanspruch und intergenerationale Vererbung von Statuspositionen: Der Text beleuchtet den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, elterlichem Erziehungsverhalten und dem Bildungserfolg der Kinder.

5. Soziale Austauschtheorie und Familiengründung: Dieses Kapitel erläutert, wie Partnerschaften auf Tauschprozessen von Ressourcen wie Liebe, Status und Anerkennung basieren.

6. Ehestabilität und ökonomische Familientheorie: Die Ehe wird als Vertragsgemeinschaft betrachtet, deren Stabilität von der beidseitigen Befriedigung und der effizienten Organisation des Alltags abhängt.

7. Humanvermögen und die Leistungen der Familie für die Gesellschaft: Abschließend wird die Familie als Produzentin von Humankapital dargestellt, das für Wirtschaft und Gesellschaft essenziell ist.

Schlüsselwörter

Familiensoziologie, Sozialstruktur, Körperschaftsform, Humankapital, Austauschtheorie, Bildungschancen, Intergenerationale Vererbung, Ehestabilität, Ressourcen, Nutzenmaximierung, Sozialer Wandel, Lebensverlauf, Status-Attainment, Ökonomische Familientheorie, Bildungsexpansion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine soziologische Zwischenbilanz zur Rolle der Familie im gesellschaftlichen Kontext sowie deren Wandel unter dem Einfluss ökonomischer und struktureller Veränderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Wandel von Sozialstrukturen, Bildungsungleichheit, die ökonomische Austauschtheorie in privaten Beziehungen sowie die Bedeutung des Humankapitals.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die theoretische Einordnung familiärer Prozesse innerhalb einer sich modernisierenden Sozialstruktur und die Analyse von Interaktionsmustern auf Basis soziologischer Theorien.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse auf Basis soziologischer Standardliteratur, insbesondere unter Rückgriff auf die soziale Austauschtheorie und die ökonomische Familientheorie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Wandel von der traditionellen zur modernen Gesellschaft, die Faktoren der Bildungsungleichheit und die ökonomischen Grundlagen von Ehen und Partnerschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Familiensoziologie, Sozialstruktur, Humankapital, Austauschtheorie und Bildungschancen.

Wie unterscheidet sich eine Körperschaft von einer Familie?

Während die Familie ihre Mitglieder als Vollpersonen ohne Selektion akzeptiert, basieren Körperschaften auf Leistung und Interesse, wobei Personen bei schwacher Leistung aussortiert werden können.

Welche Rolle spielt die soziale Herkunft beim Bildungserfolg?

Die Arbeit verdeutlicht, dass trotz Bildungsreformen der elterliche Bildungshintergrund und Status weiterhin maßgeblich den Bildungserfolg und die Karriereperspektiven der Kinder beeinflussen.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einführung in die Familiensoziologie
Hochschule
Universität Münster  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Familiensoziologie
Note
2,0
Autor
Dipl.-Päd. Katharina Gorski (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
7
Katalognummer
V341874
ISBN (eBook)
9783668322356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einführung familiensoziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Päd. Katharina Gorski (Autor:in), 2004, Einführung in die Familiensoziologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341874
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