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Handel in der Welt Hesiods

Title: Handel in der Welt Hesiods

Seminar Paper , 2003 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alice B (Author)

World History - Early and Ancient History
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Summary Excerpt Details

Im Jahr 1998 erwirtschaftete Griechenland durch den Export von Gütern 3179 Drachmen, davon 19% durch Nahrungsmittel.1 Wie sah der Handel in Griechenland nun aber vor mehr als 2600 Jahren aus? In dieser Arbeit geht es um den Handel in der Welt Hesiods. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welcher Form Handel zu dieser Zeit stattgefunden hat. Als Quelle ist das Werk von Hesiod „Werke und Tage“ Grundlage für die gesamt Arbeit. Alle Stellen die aus dem Werk genannt werden, stammen aus „Hesiod“ herausgegeben und übersetzt von Alber von Schirnding. Des Weiteren gibt es für das Thema dieser Arbeit keine Quellen, da uns nur zwei Werke von Hesiod überliefert sind. Deshalb war für die Arbeit eine gründliche Arbeit mit der Quelle unerlässlich. Durch das Buch von Johannes Hasebroek „Staat und Handel“ bekam man gute Untersuchungsansätze und das Buch „Klassische Autoren der Antike“ gab eine Biografie über Hesiod. Der Forschungsstand über dieses Thema speziell ist nicht so weit fortgeschritten bzw. ist es auch schwierig mehr darüber herauszufinden, wenn man nur eine Quelle hat. In Folge dessen wurde nur wenig Literatur hinzugezogen.


Besonderes interessant bei diesem Thema wird sein, welche Formen von Handel es gab, wie Handel angesehen wurde und wer Handel betrieb. Dabei darf man nicht mit der Vorstellung an das Thema herangehen, dass Handel in der Antike die gleiche Bedeutung hatte wie in unserer heutigen Zeit. Der Begriff Handel bleibt erstmal undefiniert, er soll schließlich Untersuchungsansatz sein. Wie im folgenden gezeigt werden soll, fand der Handel nur als Nebentätigkeit von Bauern statt, die ihre überschüssige Ware weiterverkauften.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Thema dieser Arbeit

2. Erläuterung zur Gliederung

II. Hauptteil

1. Die Welt des Hesiod

2. Handel bei Hesiod

3. Handel in Beziehung zu anderen Tätigkeiten

III. Schluss

1. Fazit

2. Persönliche Stellungsnahme

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verständnis und die Ausübung von Handel in der Welt des antiken Dichters Hesiod. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Formen des Handels zur damaligen Zeit existierten und wie diese in das bäuerliche Leben sowie das zeitgenössische Wertesystem eingebettet waren.

  • Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Lebenswelt des Hesiod im 8. Jahrhundert v. Chr.
  • Die Abgrenzung von gelegentlichem Warenaustausch gegenüber einem berufsmäßigen Handel.
  • Die kritische Haltung Hesiods gegenüber der Seefahrt und dem gewinnorientierten Handel.
  • Die Bedeutung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft als primäre Lebensgrundlage.
  • Das Verhältnis zwischen handwerklicher Arbeit, Fleiß und ethischen Grundsätzen.

Auszug aus dem Buch

2. Handel bei Hesiod

Nachdem gezeigt wurde in welcher Welt Hesiod lebte und wie er sie sah, soll nun gezeigt werden, wie der Handel in seiner Welt aussah. Handel als Beruf fand in der Welt Hesiods eigentlich nicht statt, deshalb fand der Gelegenheitshandel bis in die vorhellenistische Zeit und noch bis in die spätesten Zeiten des Altertums statt. Die händlerische Funktion übte der Produzent noch selbst aus. Der Kleinbauer oder auch Großbauer brachten ihre Überschüssige Ware ihrer Arbeit nach Auswärts, um sie dort auf dem Markt absetzen zu können. Wenn Hesiod die Seefahrt schildert, denkt er daran die restliche Ware mit dem Schiff fortzubringen. Der Handel war also nur eine Nebentätigkeit der Bauern neben ihren eigentlichen landwirtschaftlichen Aufgaben. Es gab also keinen Händlerberuf in unserem Sinne, sondern nur den Bauernberuf der wenn es sich ergab auch Handel ausübte.

Hesiod schreibt dies so: „Leg nicht alle Güter hinein in die bauchigen Schiffe, lass das meiste zurück, den kleinern Teil verfrachte.“ Er geht zudem davon aus, dass man Gewinn durch die Seefahrt erzielen kann, wenn man die Fracht günstig ins Schiff legt. „[…] und die Fracht dir richte hinein, wie es passt, damit du nach Hause Gewinn bringst, “ An dieser Stelle meint Hesiod entweder, dass man die Ware gut verstauen soll oder aber, dass man die richtige Ware mitnimmt, die man selbst entbehren kann und die den meisten Gewinn erzielt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die primäre Quellenbasis der Arbeit.

II. Hauptteil: Der Hauptteil beleuchtet die historische Lebenswelt Hesiods, analysiert den Charakter des bäuerlichen Gelegenheitshandels und setzt den Handel in den Kontext der primären landwirtschaftlichen Tätigkeit.

III. Schluss: Im Fazit werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Bedeutung der damaligen Handelsformen als Vorstufe zur späteren Marktwirtschaft kritisch gewürdigt.

Schlüsselwörter

Hesiod, Antike, Handel, Landwirtschaft, Werke und Tage, Seefahrt, Bauernberuf, Wirtschaftsgeschichte, Gesellschaftsstruktur, Griechenland, Arbeitsethik, Warenaustausch, Boiotien, Historische Analyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Strukturen und die Wahrnehmung des Handels in der Lebenswelt des antiken Dichters Hesiod basierend auf dessen Werk „Werke und Tage“.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die bäuerliche Lebensweise, die Rolle des Gelegenheitshandels und die ethische Bewertung von Arbeit und Seefahrt in der Antike.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, welche spezifischen Handelsformen bei Hesiod existierten und ob man von einem eigenständigen Handelsberuf zu jener Zeit sprechen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse des Werks „Werke und Tage“, ergänzt durch fachwissenschaftliche Literatur zur antiken Wirtschaftsgeschichte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Welt Hesiods, eine detaillierte Betrachtung des bäuerlichen Handels sowie die Einordnung des Handels in den Gesamtzusammenhang landwirtschaftlicher Tätigkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Hesiod, Antike, Handel, Landwirtschaft, Arbeitsethik und der Warenaustausch zwischen Bauern.

Wie bewertet Hesiod laut der Autorin den Handel?

Hesiod steht dem Handel eher kritisch gegenüber; er sieht darin eine risikoreiche Nebentätigkeit und betont stattdessen die Bedeutung ehrlicher, handwerklicher Feldarbeit.

Welche Rolle spielt die Seefahrt für den Handel bei Hesiod?

Die Seefahrt wird von Hesiod vorrangig als gefährliche Notwendigkeit für den Vertrieb überschüssiger Güter betrachtet, wobei er stets zur Vorsicht und Mäßigung mahnt.

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Details

Title
Handel in der Welt Hesiods
College
University of Mannheim
Course
Proseminar: Die Welt des Odysseus
Grade
2,0
Author
Alice B (Author)
Publication Year
2003
Pages
8
Catalog Number
V34187
ISBN (eBook)
9783638344876
Language
German
Tags
Handel Welt Hesiods Proseminar Welt Odysseus
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alice B (Author), 2003, Handel in der Welt Hesiods, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34187
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