Die Medienlandschaft in Großbritannien hat viele Berührungspunkte mit der Medienlandschaft Deutschlands, unterscheidet sich aber auch in einigen Themenbereichen. Diese Arbeit zeigt die Besonderheiten unserer nördlichen Nachbarn im Bereich Medien auf.
In Großbritannien gibt es ca. 7000 Zeitschriften, von denen einige wöchentlich , andere monatlich erscheinen. Zu den auflagenstärksten Zeitschriften gehören die „television guides“ (Fernsehzeitschriften) und die „news magazines“ (Nachrichtenmagazine). Es gibt auch Zeitschriften für Menschen bestimmter Rassen und Kulturen, die natürlich eine geringere Auflage haben. Die Auflage ist z.B. auch bei „inflight magazines“ (Zeitschriften von Fluggesellschaften), sowie bei „store magazines“, die Kunden in ihrem Supermarkt erwerben können, kleiner.
Inhaltsverzeichnis
1. Zeitschriften:
1.1 Definition und Allgemeines:
1.2 Entwicklung der Zeitschriften Großbritanniens:
1.3 „General-interest magazines“:
1.4 „Political and literary journals“
1.5 „Special-interest magazines“:
1.6 Trends:
2. Radio und Fernsehen:
2.1 „Public Radio and Television“ (Öffentlich-rechtliches Radio und Fernsehen )
2.2 „Commercial Radio and Television“ (Privates Radio- und Fernsehen)
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen strukturierten Überblick über die britische Medienlandschaft, wobei der Fokus auf der historischen Entwicklung und den aktuellen Strukturen der Zeitschriften sowie des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunks und Fernsehens liegt.
- Historische Entwicklung der britischen Zeitschriftenkultur
- Differenzierung von Zeitschriftenformaten (General-interest vs. Special-interest)
- Politischer und literarischer Diskurs durch Printmedien
- Strukturen und Finanzierungsmodelle von BBC und kommerziellen Sendern
Auszug aus dem Buch
1.2 Entwicklung der Zeitschriften Großbritanniens:
Zu den ersten Zeitschriften Großbritanniens gehörten unter anderem “Compleat Library“ aus dem Jahre 1691 und „Gentleman´s Journal“ von 1692. Diese bestanden vor allem aus Artikeln und aus Buchkritiken. Sehr erfolgreich durch ihren Aufbau, der aus einer Mischung von politischen und literarischen Kommentaren bestand, waren „Tatler“ (1709), „Spectator“ (1711), „Gentlemen´s Magazine“ (1731), „North Briton“ (1762), „Edinburgh Review“ (1806), „Blackwood`s Magazine“ (1817) und „Contemporary Review“ (1866). „Gentleman´s Magazine“ war auch die erste Zeitschrift, die direkt das Wort „magazine“ in der heutigen Bedeutung benutzte.
Die ersten Illustrationen waren Holzschnitte. Professionelle Drucktechniken und Papierherstellung begann während des 19. Jahrhunderts und machten große Druckaufträge für die Druckereien möglich. Um 1800 erschienen zum ersten Mal Werbungen in Zeitschriften. 1850 waren Werbungen schon ein bedeutender Faktor für eine Zeitschrift, ab 1880 schon aus rein finanzieller Sicht nicht mehr aus den Magazinen wegzudenken.
Um 1930 begann man, Zeitschriften auch farbig zu drucken. Photos wurden immer wichtiger. In den sechziger Jahren brachte der billige Offsetdruck in der westlichen Welt die sog. „underground press“ hervor. Verfolgung und wirtschaftliche Probleme richteten diese jedoch fast wieder zugrunde. Die größten Überlebenden in Großbritannien sind das Satiremagazin „Private Eye“ (1961) und die Londoner Zeitschrift „Time Out“ (1968).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Zeitschriften: Dieses Kapitel erläutert die Definition sowie die historische Genese der britischen Zeitschriftenlandschaft und unterteilt diese in verschiedene Kategorien wie General-Interest, politische Journale und Special-Interest-Magazine.
2. Radio und Fernsehen: Hier werden die dualen Strukturen des Rundfunks und Fernsehens in Großbritannien beschrieben, wobei zwischen der öffentlich-rechtlichen BBC und kommerziellen Anbietern unterschieden wird.
Schlüsselwörter
Großbritannien, Medienlandschaft, Zeitschriften, BBC, Rundfunk, Fernsehen, Pressefreiheit, Printmedien, Rundfunkgebühr, Magazine, Publizistik, Medienkonzerne, Journalismus, Unterhaltung, Information.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Struktur und Entwicklung der britischen Medienlandschaft mit einem Fokus auf Printmedien, Radio und Fernsehen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Felder sind die historische Entwicklung der Zeitschriften, die Klassifizierung von Magazinen sowie die Organisation des öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunksystems.
Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?
Das Ziel ist es, einen Überblick über die Vielfalt und die Finanzierungsstrukturen der britischen Medienwelt zu geben.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine deskriptive medienwissenschaftliche Bestandsaufnahme auf Basis von Fachliteratur und Enzyklopädien.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Zeitschriftenkultur, deren Trends sowie eine Gegenüberstellung von öffentlich-rechtlichem und kommerziellem Rundfunk.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienlandschaft, Zeitschriften, BBC, Pressefreiheit und Rundfunksystem charakterisiert.
Wie finanziert sich die BBC laut dem Text?
Die BBC finanziert sich primär durch die von den Bürgern zu entrichtende "TV licence" sowie durch den Verkauf von Programmen und Publikationen.
Welchen Einfluss haben Medienkonzerne auf die britische Presse?
Der Text beschreibt, dass durch Fusionen große internationale Medienkonzerne entstehen, die einen starken Einfluss auf die öffentliche Meinung und das politische Leben ausüben.
Wie unterscheiden sich die "General-interest" von den "Special-interest" Magazinen?
General-interest Magazine sprechen eine breite Masse mit Alltagsthemen an, während Special-interest Magazine hochspezialisierte Informationen für Nischengruppen oder Hobbys bieten.
Welche Rolle spielt die "Press Complaints Commission"?
Sie wurde 1991 als Reaktion auf wachsende Kritik an der Presse gegründet, um den Eingriff in die Privatsphäre zu regulieren und einen Beschwerdemechanismus für die Leser zu schaffen.
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- Kathrin Montero Gonzalez (Author), 2016, Die Medienlandschaft Großbritanniens. Zeitschriften, Radio und Fernsehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341922