Die Darstellung Caesars in Ciceros Werken

Unter Berücksichtigung der "Orationes Caesarianae" und "In M. Anatonium oratio Philippica II"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

24 Seiten, Note: 2,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Caesar in De Officiis

III. Orationes Caesarianae
a) Clementia Caesaris
b) Oratio Pro Marcello
c) Oratio pro Ligario
d) Oratio pro rege Deiotaro

IV. In M. Antonium oratio Philippica II

V. Fazit

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage auf welche unterschiedliche Weise Caesar in fünf verschiedenen Werken Ciceros dargestellt wird. Um diese Frage beantworten zu können muss auf mehrerer Faktoren eingegangen werden.

Hierbei wird als wesentlicher Bestandteil die Darstellung der Person Caesars in Ciceros Werk De officiis näher betrachtet. Es sollen dabei mehrere Textstellen genauer untersucht werden. Anschließend folgt eine kurze Übersicht über die Orationes Caesarianae. Auch die clementia Caesaris wird in einem eigenen Kapitel erläutert.

In den Kapiteln III a), b), und c) werden dann die drei Reden Pro Marcello, Pro Ligario und Pro rege Deiotaros unter dem Aspekt der Darstellung Caesars analysiert. Vor allem die langsame, aber stetige Abnahme der Hoffnung Ciceros auf eine Restaurierung der res publica und seine Resignation über die wahren Absichten Caesars bilden einen Kernpunkt.

Den Abschluss der Arbeit bildet die kurze Erwähnung Caesars in der zweiten philippischen Rede. Hier wird allerdings nur auf einen Ausschnitt näher eingegangen.

Der Forschungsstand zu diesem Thema ist breit gefächert. Ulrike Riemers und Sabine Rochlitz beschäftigen sich intensiver mit den drei caesarianischen Reden. Wilfried Stroh bietet hingegen einen gesamten Überblick über das Leben Ciceros unter Berücksichtigung der einzelnen Werke.

Allerdings sind sich die Forscher in einigen Punkten auch nicht einig. Hermann Strasburger sieht die clementia Caesaris als reines politisches Mittel, wohingegen Hellfried Dahlmann nicht glauben kann, dass Caesar über Jahrzehnte hinweg ein falsches Bild von sich aufrecht erhalten konnte.

II. Caesar in De Officiis

Es soll sich in diesem Kapitel nun genauer mit der Figur Caesars in Ciceros Spätwerk befasst werden. Jedoch möchte ich vorher ein paar allgemeine Informationen zu dem Werk De officiis nennen.

Es handelt sich hierbei um einen großen Lehrbrief, der dem Sohn gewidmet ist.[1] Das Werk ist in drei Bücher aufgeteilt, welche nach der Pflichtenlehre des Stoikers Panaitios verfasst, aber nicht nur für den Sohn, sondern auch für die gesamte jüngere Generation als eine Art Handbuch für gerechte Politik umgearbeitet worden ist. Die Besonderheit besteht darin, dass es als Lehrvortrag und nicht, wie alle anderen philosophischen Schriften, in Dialogform abgefasst ist.[2]

Namentlich wird Caesar das erste Mal in off. 1, 26 genannt. Hier führt Cicero an, dass das Streben nach Befehlsgewalt, Ehrenämtern und Ruhm die meisten Menschen dazu bringt, die Gerechtigkeit zu vergessen.[3] Mit der Einschränkung plerique (ebda.) bestätigt er, dass es auch noch andere Arten von Menschen gibt, welche sich auch in höheren Machtpositionen immer noch um das Wohl der Bevölkerung und die Gerechtigkeit kümmern. Es lässt sich der Eindruck gewinnen, dass er sich selbst ebenfalls zu dieser anderen Sorte zählt.

Im weiteren Verlauf wird Caesars temeritas (ebda.) als genau dieses negative exemplum beschrieben, welches er bei seinen Bestrebungen nach einer falschen Vorstellung vom Prinzipat gezeigt hat.[4] Denn er hat das göttliche und menschliche Recht (iura divina et humana; ebda.) umgestürzt. Nach Dyck spricht Cicero bei dem göttlichen Recht von einer Statue Caesars, welche im Tempel von Quirinus aufgestellt wurde. Cicero war zwar für eine Ehrung Caesars, jedoch sollte diese in einem menschlichen Rahmen bleiben. Der Grund für die Übertretung der iura humana bildet die Überschreitung des Rubikons und somit die Missachtung des römischen Senats.[5]

Der darauf folgende Satz lässt wieder eine gewisse Anerkennung für Caesar erkennen, auch wenn diese durch Resignation verdrängt wird.[6] Cicero schließt off. 1, 26 mit den Worten: Quo magis cavendum est ne quid in eo genere peccetur. Es wird deutlich, dass er die nächste Generation davor warnt, ihre Begierde trotz „Seelengröße“maximus animus zu kontrollieren und sich vor ihr in Acht zu nehmen.

In off. 1, 43 spricht Cicero von vielen Leuten, welche nur an ihre gloria und ihren splendor denken und die einen berauben, um die Beute anderen zu schenken.[7] Bei dieser Formulierung ist besonders auf das Verb largiantur zu achten, welches im Gegensatz zu donare steht. Bei donare handelt es sich um freiwilliges Schenken, also eine Gabe mit Verzicht auf Wiedererstattung, und nicht wie bei largiri um ein freigebiges Spenden, welches meist aus Eigennutz oder politischen Zwecken erfolgt.[8] Largiri ist negativ konnotiert und steht absichtlich an dieser Stelle, denn laut Cicero darf Großzügigkeit niemandem schaden (Videndum est igitur ut ea liberalitate utamur quae prosit amicis, noceat nemini De off.1, 43). Für ihn ist diese Art des Schenkens soweit entfernt vom pflichtgemäßen Handeln, dass ihr nichts entgegengesetzt werden kann.[9] Caesar wird hier als exemplum für das schlimmste Handeln angeführt. Das, was Cicero immer verhindern wollte, ist durch den Diktator eingetreten.

Im folgenden Satz spricht er Caesar noch einmal direkt mit Namen an, aber in späteren Passagen des Werkes wird Cicero emotionaler und lässt den Namen des Diktators aus.[10] Die Umverteilung von Land und Geld[11] unter Sulla und während Caesars Konsulates darf auf keinen Fall als donum, sondern muss als largitio bezeichnet werden.[12]

Auch diesen Abschnitt beendet Cicero wieder mit einer Ermahnung an die Jugend, indem er ihnen den Rat gibt, dass Großzügigkeit nur mit Gerechtigkeit einhergeht (nihil est enim liberale quod non idem iustum; off. 1,43).

Mit schlechten Beispielen von Caesar und Sulla und der Ermahnung ihre eigenen Handlungen auf die iustitia zu überprüfen, versucht Cicero der nächsten Generation einen Leitfaden für gutes und gerechtes Handeln zu geben.

Eine weitere wichtige Stelle in Ciceros Werk findet sich im zweiten Buch (off. 2,23). Hier wird Caesar allerdings nicht mehr namentlich erwähnt, sondern Cicero spricht nur von huius tyranni (ebda.). Eine offene Anprangerung Caesars als Diktator traut sich Cicero erst nach dessen Tod.[13]

Mit einem Zitat von Ennius zeigt Cicero auf, dass das römische Volk Caesar zwar gefürchtet hat, aber das diese Furcht zu dem Wunsch führt, den Tod des Unterdrückers herbei zu sehnen.[14] Auch die Tatsache, dass Caesar seine Macht durch Furcht und nicht durch die Schätzung seiner Mitmenschen bewahrt hat, musste dazu führen, dass er früher oder später untergehen musste.[15]

Im nachfolgenden Satz muss Cicero eine Einschränkung seiner Darlegung machen, da die Menschen Caesar auch nach seinem Tode noch gehorchen.[16] Nach Dyck handelt es sich hierbei um Caesar`s acta, welche zwei Tage nach seinem Tod, am 17. März, verabschiedet wurden.[17] Auch die Stelle (off. 2, 23) beendet Cicero mit einer Art Fazit, welches er der aufstrebenden Jugend näher bringen möchte (Malus enim est custos diuturnitatis metus, contraque benivolentia fidelis vel ad perpetuitatem).

In off 2, 24 vergleicht Cicero die Vorgehensweise der Tyrannen mit denen eines Herren gegenüber seinem Sklaven. Nur mit saevitia könne man gegen schwer beherrschbare Menschen vorgehen. Vor allem das Wort saevitia ( „wilde Grausamkeit, wenn sie andern in roher Weise wehe tut“[18] ) fällt an dieser Stelle ins Gewicht, da es immer Leute geben wird, welche sich gegen ein diktatorisches System wehren werden. Dieser Schlussfolgerung zufolge kann es für einen Tyrannen nur diese eine Handlungsweise geben. Im gleichen Satz verweist Cicero jedoch darauf, dass es nichts Verrückteres (dementius; ebda.) geben könne, als sich in einer libera civitas (ebda.) so einzurichten, dass man gefürchtet werde. Der Satz „ Etenim qui se metui volent, a quibus metuentur, eosdem metuant ipsi necesse est.“ (ebda.) soll eine Warnung an potentielle Nachfolger Caesars sein. Diesen sollte bewusst sein, dass sie niemals ohne politische Gegner sein werden. Die Aussage stammt nicht von Cicero selbst, sondern ist ein Verweis auf die Doktrin von Platon`s Πολιτεία.[19]

Im weiteren Abschnitt zeigt Cicero Beispiele von Tyrannen auf, welche sich so sehr fürchteten, dass sie auf sonderliche Methoden für ihren Schutz zurückgriffen. Dionysios I. ließ sich seine Haare mit glühender Kohle (candente carbone; off. 2,25) abbrennen, nur weil er qualvolle Angst (cruciatu timoris; ebda.) vor Schermessern hatte. Es ist interessant zu sehen, wie Cicero sich Beispiele aussucht, welche entweder verrückt oder lächerlich klingen, um das Verlangen nach einer Diktatur zu unterbinden.

Denn genau das ist das Ziel, welches er hier verfolgt. Da De officiis als Lehrbuch für die jüngere Generation gedacht war, hat er hier die Möglichkeit durch explizit ausgewählte Beispiele ein schlechtes Bild von Tyrannen zu formen. Dies wird im zweiten, sich anschließendem Beispiel wieder deutlich, in dem Alexander von Pherai einen tätowierten Barbaren[20] (barbarum […] conpunctum notis Thraeciis; ebda.) zu seiner Frau ins Schlafgemach schickte, bevor er selbst hinein ging. Also vertraute er diesem Fremden mehr, als seiner eigenen Ehefrau.

Die Ironie an diesem Beispiel stellt aber der Tod des Tyrannen dar, welcher tatsächlich von seiner Frau ermordet wurde (ab ea est enim ipsa propter pelicatus suspicionem interfectus; ebda.). Mit diesen exempla versucht Cicero wieder einmal deutlich zu machen, dass sich Diktatoren niemals sicher fühlen können und ihre schlimmsten Feinde sogar manchmal in ihrer engsten Umgebung zu finden sind. Sie können noch so große Furcht verbreiten, aber am Ende ist es genau diese Furcht, welche ihre Herrschaft beendet.

Im dritten Buch kommt Cicero auf die Frage zu sprechen, wie mit einem Mord an einem Tyrannen umzugehen sei. Für ihn steht fest, dass die Ehrenhaftigkeit in diesem Fall über dem Nutzen steht (Vicit ergo utilitas honestatem? Immo vero honestas utilitatem secuta est.; off. 3, 19). Cicero`s Ansicht zufolge ist es kein Verbrechen (scelus; ebda.) wenn jemand einen Tyrannen ermordet. Selbst dann nicht, wenn er ein Freund war (familiarem hominem; ebda.).

Diese Rechtfertigung für einen Mord gilt nur im Falle eines Tyrann, weil sonst nichts größer ist, als ein Mord an einem befreundetem Menschen.[21] Auf jeden Fall ist der Tyrannenmord für das römische Volk die schönste Tat ([…] qui ex omnibus praeclaris factis illud pulcherrimum[22] existimat; ebda.).

In off 3, 82 stellt Cicero die Frage, was jemanden dazu verleiten könnte, sich durch die Aufgabe seines guten Namens irgendeinen Vorteil zu sichern: Est ergo ulla res tanti aut commodum ullum tam expetendum ut viri boni et splendorem et nomen amittas? Wenn jemand sich diesen Vorteil auf Kosten der Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit verschafft, kann man ihn nur mit einem Untier vergleichen. Ciceros Ansicht zufolge, gibt es keinen Unterschied zwischen einem Menschen, der sich in ein Untier verwandelt und einem Menschen, der die Grausamkeit eines Untiers zeigt: Quid enim interest utrum ex homine se convertat quis in beluam an hominis figura immanitatem gerat beluae[23] ? (ebda.).

Jene Frage lässt sich als Metapher verstehen, in der das Untier als Synonym für Tyrann gebraucht wird. Scheinbar gibt es Menschen, die sich immer offen als Diktator zur Schau stellen, aber auch Personen, welche dies nicht machen, sondern ihre wahre Persönlichkeit verstecken.

In dem letzten Absatz, den ich behandeln möchte, lässt Cicero seine ganze Verachtung gegenüber Caesar aus. Er spricht ihn zwar nicht mit Namen an, will aber nun nicht mehr über Kleinigkeiten, wie Erbschaften, Handelsgeschäfte oder betrügerischen Verkauf sprechen: Quid igitur minuta conligimus, hereditates mercaturas venditiones fraudulentas? (off. 3, 83). Er möchte den Tyrannen des Staates nun öffentlich anprangern: Ecce tibi qui rex populi Romani dominusque omnium gentium esse concupiverit, idque perfecerit (ebda.).

Deutlicher hätte es Cicero nicht ausdrücken können. Durch das Personalpronomen tibi bekommt der Satz eine emotionale Seite, welches die Anteilnahme Ciceros aufzeigt.[24] Doch nicht nur die innere Anteilnahme Ciceros sticht in diesem Satz heraus, sondern auch die Darstellung Caesars als rex populi Romani (ebda.).

[...]


[1] Strasburger 1990, S. 89.

[2] Baier 2010, S. 111.

[3] Maxime autem adducuntur plerique ut eos iustitiae capiat oblivio cum in imperiorum honorum gloriae cupiditatem inciderunt. Off. 1, 26.

[4] principatus opinionis errore, Off. 1, 26 .

[5] Dyck 1996, S. 121.

[6] Est autem in hoc genere molestum, quod in maximis animis splendidissimisque ingeniis plerumque exsistunt honoris imperii potentiae gloriae cupiditates. Off. 1, 26.

[7] Sunt autem multi, et quidem cupidi splendoris et gloriae, qui eripiunt aliis quod aliis largiantur. Off. 1, 43.

[8] Vgl. Menge 2007, S. 15-16.

[9] Id autem tantum abest ab officio ut nihil magis officio possit esse contrarium. Off. 1,43.

[10] Dyck 1996, S. 121.

[11] Auch Cicero hatte sich von Caesar Geld „schenken“ lassen und war damit in eine Art Abhängigkeit geraten. Die Rückzahlung von 820 000 Sesterzen sollte nun von Atticus übernommen werden. : Sed ante quam proficiscare, utique explicatum sit illud HS XX et DCCC. Hoc velim in maximis rebus et maxime necessariis habeas, ut quod auctore te velle coepi adiutore adsequar. Att. 5,5,2.

[12] Quare L. Sullae, C. Caesaris pecuniarum translatio a iustis dominis ad alienos non debet liberalis videri. O ff. 1, 43.

[13] Riemer 2001, S. 82.

[14] Plaeclare enim Ennius: quem metuunt oderunt, quem quisque odit periisse expetit. Off. 2,23.

[15] Omnium autem rerum nec aptius est quicquam ad opes tuendas ac tenendas quam diligi nec alienius quam timeri. Off. 2,23.

[16] Nec vero huius tyranni solum, quem armis oppressa pertulit civitas paretque cum maxime mortuo, interitus declarat quantum odium hominum valeat ad pestem, sed reliquorum similes exitus tyrannorum, quorum haud fere quisquam telem interitum effugit. Off. 2,23.

[17] Dyck 1996, S. 394.

[18] Vgl. Menge 2007, S. 105.

[19] Dyck 1996, S. 396.

[20] Bei tätowierten Personen handelte es sich meistens um entlaufene Sklaven oder Kriegsgefangene, vgl. Dyck 1996, S. 398.

[21] Quod potest maius esse scelus quam non modo hominem sed etiam familiarem hominem occidere? Off. 3, 19.

[22] Vgl. Menge 2007, S. 171: „ pulcher ästhetisch oder moralisch „schön“ durch seine [...]sittliche Beschaffenheit Wohlgefallen oder Bewunderung erregend“.

[23] Vgl. Menge 2007, S. 119: „Untier, ungeschlachtes, schreckenerregendes Ungeheuer“.

[24] Vgl. Dyck 1996, S. 604: „The „ethical“ dative tibi adds liveliness“, vgl. auch Rubenbauer/Hofmann 1995, S. 142: „Der dativus ethicus bezeichnet beim Personalpronomen der 1. und 2. Person die besondere innere Anteilnahme des Sprechenden an der Handlung“.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Darstellung Caesars in Ciceros Werken
Untertitel
Unter Berücksichtigung der "Orationes Caesarianae" und "In M. Anatonium oratio Philippica II"
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Klassische Philologie)
Veranstaltung
Cicero: De officiis
Note
2,7
Jahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V341939
ISBN (eBook)
9783668317239
ISBN (Buch)
9783668317246
Dateigröße
537 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
clementia, Caesar, Marcellus, Ligarius
Arbeit zitieren
Anonym, 2013, Die Darstellung Caesars in Ciceros Werken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/341939

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