Leistungsdiagnostik und leistungsdiagnostische Tests im Pferdesport


Hausarbeit, 2016
21 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Energiegewinnung eines Pferdes

3 Grundvoraussetzung von Leistung eines Pferdes

4 Leistungsdiagnostik
4.1 Leistungsdiagnostik am Pferd
4.2 Laktat als Leistungsindikator
4.3 Herzfrequenz als Leistungsindikator

5 Leistungsdiagnostische Tests
5.1 Global Positioning Systeme (GPS)
5.2 Stufenbelastungstest
5.3 Beispiel zum Global Positioning Systeme
5.4 Beispiel für einen Stufenbelastungstest
5.4.1 Vorbereitung
5.4.2 Testdurchführung
5.4.3 Auswertung
5.5 Ergebnisse anderer Leistungstests

6 Fazit

1 Einleitung

Die Geschichte des Pferdesports ist Teil der Geschichte des Sports selbst. Bereits in der Antike ließen die Griechen zu Olympia die Pferde und ihre Reiter durch die Hippodrome ihrer Städte rasen (Ebers, 2008), so wie die Römer die berühmten Pferderennen im pompösen Circus Maximus zu einem der größten Spektakel ihrer Zeit machten (Henze, 1994). Seitdem hat der Pferdesport ein weiten Weg hinter sich gebracht und wurde bei den zweiten modernen Olympischen Spielen wieder zur Olympischen Disziplin (Ebers, 2008, S.22). Mittlerweile ist auch der Reitsport im modernen Hochleistungssport angekommen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Methoden zur Leistungsdiagnostik, welche im Hochleistungssport angewandt werden, nun auch den Reitsport erreichen. Im humanen Leistungssport sind sie nicht mehr weg zu denken und geben Auskunft über die Gesundheit, den Leistungszustand und die Belastbarkeit des Athleten. Der Pferdesport setzt sich aus verschiedensten Disziplinen zusammen, die unterschiedlichste Ansprüche an die Leistung des Pferdes stellen. Zu den Olympischen

Disziplinen zählen heute Dressurprüfungen, Springprüfungen und Vielseitigkeitsprüfungen, die sich aus den Teilprüfungen Dressur, Springen und einem Geländeritt zusammensetzen. Zudem sind in der heutigen Zeit Trab- und Galopprennen eine weitere populäre Disziplin, die zwar weniger Sportausübende zählt, dafür aber ein breites Publikum begeistert. Weniger Beachtung wird hierbei dem Westernreiten, dem Fahrsport und sonstigen Freizeitreitern geschenkt.

Im Rahmen des Seminars Leistungsdiagnostik wird diese Arbeit versuchen zu beantworten, welche Rolle die Leistungsdiagnostik im Pferdesport einnimmt. Das heißt, dass die Frage beantwortet werden soll, welche leistungsdiagnostischen Methoden im Pferdesport angewandt werden, wie sie funktionieren und welchen Sinn sie haben. Dazu werden unterschiedliche Aspekte behandelt: Zuerst sollen grundlegende Aspekte über Leistungsvoraussetzungen des Pferdes und über einen Teil des Energiestoffwechsels erläutert werden, um die weiteren Abschnitte dieser Arbeit besser zu verstehen. Da der Energiestoffwechsel ein extrem komplexer Vorgang ist, werden nur vereinzelte Punkte deutlich vereinfacht erläutert. Dann soll kurz die Frage beantwortet werden, was Leistungsdiagnostik überhaupt ist und welche Anwendung sie im pferdesportlichen Bereich findet. Anschließend wird das noch junge Feld der leistungsdiagnostischen Methodik des Pferdesports in Augenschein genommen und anhand mehrerer Indikatoren soll erarbeitet werden, wie Leistungsdiagnostik beim Pferd funktioniert. Zudem wird ein ausführliches Beispiel herangezogen, um zu verdeutlichen, wie Leistungsdiagnostik im Pferdesport aussehen kann. Da diese Wissenschaft noch nicht weit erforscht ist, gibt es dementsprechend wenig Quellen. Das Buch „Leistungstraining für das Pferd“ dient dieser Arbeit als eine wichtige Quelle, weil das Buch die Thematik gezielt behandelt und verwandte Themen mit berücksichtigt, die Zusammenhänge zwischen verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen erschließen lässt. Des Weiteren beruht diese wissenschaftliche Arbeit auf Dissertationen, die in den letzten Jahren entstanden und Leistungsdiagnostik am Pferd durchführen, beschreiben und erläutern. Franz Ellendorf, der Autor der genannten Quelle, findet sich auch in einem Teil der Dissertationen als Gutachter und wissenschaftlicher Betreuer wieder.

2 Grundlagen der Energiegewinnung eines Pferdes

Für alle Lebensvorgänge wird Energie benötigt. Der Energiebedarf ist besonders hoch, wenn unter Belastung vermehrt Muskelkontraktionen stattfinden (Ellendorf, 2011, S.39). Die Skelettmuskulatur ermöglicht die Bewegung einzelner Gelenke, wodurch sich das Pferd bewegen kann. Auch trägt diese zur Statik bei, indem die Skelettmuskulatur Körperlast trägt. Die Energie, die Muskelkontraktionen ermöglicht, wird durch die hydrolytische Spaltung von Adensointriphosphat (ATP) gewonnen. Die Muskulatur kann nur wenig ATP speichern, sodass unter Belastung ständig neues gebildet werden muss (Lewing, 2001, S. 4). Hierbei wird zwischen zwei Formen der Energiebereitstellung unterschieden. Die schnelle, kurzfristige Energiebereitstellung, die auch anaerobe Energiebereitstellung genannt wird, erfolgt ohne Zufuhr von Sauerstoff im Zytoplasma der Muskelzelle durch die anaerobe Glycose (Jaek, 2004, S.4), zudem auch durch den Abbau von Kreatinphosphat (Lewing, 2001, S.6). Diese Form als hauptsächliche Energiebereitstellung kommt im Pferdesport kaum vor, da die meisten Disziplinen den zeitlichen Rahmen der anaeroben Energiebereitstellung übersteigen (Lewing, 2001, S.5). Die aerobe Energieproduktion findet statt, wenn ausreichen Sauerstoff zur Verfügung steht, um unter andrem aus Fettsäuren ATP zu gewinnen (Lewing, 2001 S.6). Durch die Oxidation von Kohlenhydraten und Fetten wird ATP gebildet und steht als Energielieferant zur Verfügung. Die Energiebereitstellung durch Fette kann im Vergleich zu der Oxidation von Kohlenhydraten über einen längeren Zeitraum erfolgen. Die Energiebereitstellung durch die verschiedenen Systeme erfolgt durch fließende, teils überlappende Übergänge der Stoffwechselmechanismen (Jaek, 2004, S.10). Zunächst wird das im Zytosol gespeicherte ATP verbraucht, um anschließend die Energie aus Kreatinphosphat zu gewinnen. Zeitgleich beginnt langsam der oxidative Abbau von Kohlenhydraten und den Fetten. Bis zur maximalen Leistung wird bei diesem Vorgang Glucose auch anaerob verstoffwechselt, wobei der Glykogenverbrauch hoch ist und Lactatanhäufungen entstehen (Jaek, 2004, S6). Mit steigender Belastungsdauer nimmt die Oxidation der Fette zu. Diese Energiegewinnungsform gilt als effektive ATP-Produktion (Kroner, 2006, S.4). Während der aeroben Glucose steht ausreichend Sauerstoff zur Verfügung, um frei werdende Wasserstoffprotonen abzufangen und sich mit ihnen zu Wasser zu verbinden. Bei steigender Arbeit kommt es zu einem Sauerstoffdefizit in der Muskulatur, wo die überschüssigen Wasserstoffprotonen von Pyrovat aufgenommen werden, was durch das Enzym Laktatdehydrogenase unterstützt wird. Das gebildete Laktat wird bei nachlassender Intensität oder bei Beendigung der Leistung durch mehr verfügbaren Sauerstoff wieder zu Pyruvat oxidiert. Dieses kann durch weitere oxidative Prozesse der aeroben Energiegewinnung dienen oder zu Glucose synthetisiert werden (Jaek, 2004, S.6). Entsteht mehr Laktat, als der Organismus eliminieren kann, folgt starke Ermüdung und Erschöpfung der Muskulatur, weil die Energieumwandlung in ATP gehemmt ist. (Ellendorf, 2011, S.44). Durch Training wird der Energiebedarf reduziert und effizienter gestaltet, indem die Muskulatur langsamer ermüdet (Ellendorf, 2011, S.47). Zudem kann Training die Laktatbildung unter Belastung hinauszögern. Diese niedrigere Laktatproduktion ist die Auswirkung einer besseren Sauerstoffversorgung der Muskulatur. Die oxidativen Kapazitäten im Muskel steigen durch eine Umwandlung von schnell arbeitenden Muskelfasern zu langsam arbeitenden Muskelfasern. Auch dadurch sinkt die Laktatproduktion (Hellmold, 2009, S.18).

3 Grundvoraussetzung von Leistung eines Pferdes

Die Leistung eines Pferdes ist abhängig von Konstitution, Kondition, Koordination, Psyche und Training. Unter Konstitution versteht man erbliche Veranlagung, Anatomie, Physiologie und Gesundheit (Ellendorf, 2011, S.4). Daraus kann man schließen, dass ein kurzbeiniges, schweres Pferd niemals die Schnelligkeit eines langbeinigen, korrekt gezüchteten Vollbluts erbringen kann. Die konditionellen Fähigkeiten sind Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit. Die verschiedenen Disziplinen im Pferdesport beanspruchen die konditionellen Fähigkeiten unterschiedlich. Bei einem Dressurpferd spielt die Komponente Schnelligkeit keine wesentliche Rolle, sondern es stehen Kraft und Ausdauer im Vordergrund. Im Gegensatz dazu kommt es bei einem Springpferd hauptsächlich auf das Zusammenspiel von Kraft und Schnelligkeit an. Kondition lässt sich durch Training an die jeweilige Leistungsdisziplin anpassen (Ellendorf, 2011, S.4). Das Zusammenspiel des Zentralnervensystems und der Skelettmuskulatur bei geplanten Bewegungsabläufen beschreibt Koordination. Die koordinativen Fähigkeiten beinhalten einmal Technik und

Bewegungsfertigkeiten, als auch Gleichgewichts-, Rhythmus-, Orientierungs-, Reaktions-, Differenzierungs-, Kopplungs- und Umstellungsfähigkeiten. Durch gezieltes Training und Ausbildung können die koordinativen Fähigkeiten eines Pferdes gefördert werden (Ellendorf, 2011, S.4). Die Psyche ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Leistung eines Pferdes. Diese wird durch genetische Veranlagung, Gesundheitszustand, Charakter, Temperament, Lernfähigkeit, Erfahrung, Motivation und durch das Vertrauen vom Pferd zum Reiter beeinflusst (Tetzner, 2008, S.26). Auch die Psyche kann durch einen art- und verhaltensgerechten Umgang mit dem Pferd beeinflusst werden (Ellendorf, 2011, S.5). Das Training ist darauf ausgelegt, die genannten Aspekte systematisch und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Als Ziel hierbei stehen die Leistungsfähigkeit und die Leistungsbereitschaft im Vordergrund, sodass das Pferd auf die jeweilige Anforderung, sei es im Leistungssport oder im Freizeitbereich, vorbereitet ist(Ellendorf, 2011, S.5).

4 Leistungsdiagnostik

Leistungsmedizinische Diagnostiken umfassen die Trainingsanamnese und diagnostische Verfahren, die auf funktionsdiagnostischen Messmethoden und auf laborchemischen Bestimmungen beruhen. Mithilfe von verschiedenen Leistungstests, kann der Funktionsstand einer motorischen Fähigkeit beurteilt werden (Haber, 2001,S.89). In erster Linie beinhaltet eine Leistungsdiagnostik das Erkennen, Benennen und Erfassen von Komponenten einer sportlichen Leistung oder eines sportlichen Leistungs-Ist-Zustandes. Im Zusammenhang mit einer Trainingsplanung ergibt sich die Voraussetzung für eine angemessene Trainingssteuerung (Jansen, 2011, S.30).

4.1 Leistungsdiagnostik am Pferd

Allgemein findet die Leistungsdiagnostik wenig Anwendung im Reit- beziehungsweise Fahrsport. Die Vorbereitung auf abzuverlangende Leistungen erfolgt auch heute noch hauptsächlich auf Erfahrungswerten von Trainern. Hinzu kommt, dass es wenig wissenschaftlich abgesicherte Ergebnisse zu der Effizienz einzelner Trainingsmethoden gibt (Ledwig, 2001, S.1). Der Hauptgrund hierfür liegt an der schlechten Praktikabilität. Leistungsdiagnostische Tests erfordern einen erheblichen organisatorischen Aufwand, die für eine Trainingskontrolle regelmäßig wiederholt werden müssten. Um beispielsweise einen Laktatwert zu messen, ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass ein

Tierarzt die Blutabnahme durchführen muss, obwohl bei einem Feldversuch die Laktatbestimmung an sich mit wenig Aufwand verbunden ist. Auch eine Sauerstoffmessung ist in der Trainingspraxis zu aufwendig und mit hohen Kosten verbunden (Tezner, S.44). In allen Disziplinen des Pferdesports ist die Ausdauerleistungsfähigkeit die Grundlage des Weiteren Trainings (Lewing, 2001, S10). Daher macht es Sinn, diese zu testen und genauer zu untersuchen. Die Ausdauerleistungsfähigkeit beim Pferd ist die einzige der physischen Fähigkeiten, die selektiv messbar ist (Liebetrau, 2004, S.12). Die entsprechenden Methoden und spezifischen Tests zur Messung von Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit fehlen für das Pferd (Liebetrau, 2004, S.12). Die häufigste angewandte Form zur Bestimmung der Ausdauerfähigkeit des Pferdes ist ein Stufenbelastungstest unter Feld- oder Laborbedingungen. Ein weitere neue Methode zur Trainingsüberwachung ist durch Global Positioning Systeme möglich, die unter anderem Auskunft über Geschwindigkeit und Herzfrequenz geben. Als sinnvolle Indikatoren für die Bestimmung der Leistungsfähigkeit eines Pferdes zählen Herzfrequenz und Laktat (Hellmold, 2009, S.24).

4.2 Laktat als Leistungsindikator

Auch im Reitsport kann der Blutlaktatwert Auskunft über den Leistungsstand eines Pferdes geben. Insbesondere soll die eine Laktatmessung Auskunft über die Arbeitsintensität, die metabolischen Ansprüche und den Fitnesszustand bzw. die sportliche Leistungsfähigkeit eines Pferdes geben (Jaek, 2004, S.18). In den meisten Fällen wird von einer Laktatleistungskurve gesprochen, bei dieser der Blutlaktatwert in Abhängigkeit zu der Laufgeschwindigkeit des Pferdes gebracht wird. Hierbei steigt der gemessene Laktatwert bei höher werdender Belastung an (Lewing, 2001, S.23). Laktat wird vermehrt unter anaeroben Bedingungen gebildet, da aus Glykogen mehr Laktat als Stoffwechselprodukt entsteht als aus anderen Energieressourcen, die bei einer aeroben Energiebereitstellung erfolgen (Dahlkamp, 2003, S.19). Eine Veränderung der Laktatkonzentration im Blutplasma weist auf anaerobe Stoffwechselmechanismen bei der Arbeitsbelastung hin, weil diese die Laktatakkumulation in der Muskulatur widerspiegeln (Jaek, 2004, S.18). Eine anaerobe Energiebereitstellung tritt normalerweise bei einer hohen Kurzzeitbelastung oder zu Beginn einer Belastung auf. Objektivieren lässt sich eine Laktatleistungskurve, wenn sich die Geschwindigkeit bei gleichbleibenden Laktatwerten verschiebt, oder wenn eine gleiche Geschwindigkeit unter niedrigeren Laktatwerten erbracht wird (Dahlkamp, 2003, S.19). Da Blutlaktatwerte abhängig von der Bildungsrate des Laktats in der Muskelzelle, seiner Entlassung in das Kreislaufsystem und seiner

Verstoffwechselung sind, können bei verschiedenen Pferden große Streubreiten entstehen bei der Laktatkonzentration. Draus kann man schließen, dass es schwierig ist, Sollwerte für Pferde festzulegen (Ellendorf, 2011, S.75). Die aerob-anaerobe Schwelle, also der Übergang zwischen anaerober und aerober Energiebereitstellung, ist nach Franz Ellendorf wissenschaftlich nicht haltbar (Ellendorf, 2011, S.75). Auch Jaek (2004, S.12) ist der Meinung, dass die Schwelle für ein Pferd bislang nicht erstellt worden ist. Laktat wird kontinuierlich in unterschiedlichen Konzentrationen in verschiedenen Geweben gebildet. Aus diesem Grund sagt die Laktatmenge im Gewebe wenig über dessen Produktions- und Eliminationsrate aus, und es wird daher die Laktatkonzentration im Blut bestimmt (Jeak, 2004, S.18). Bei einem Stufenbelastungstest werden unter verschiedenen Geschwindigkeitsstufen Laktatwerte bestimmt, die für jedes Pferd eine individuelle Laktat- Laufgeschwindigkeits-Kurve ergeben (Kroner, 2006, S.15).

4.3 Herzfrequenz als Leistungsindikator

Neben Laktat ist die Herzfrequenz eine weitere Säule der equinen Leistungsdiagnostik. Die Zahl der Herzaktionen pro Minute wird als Herzfrequenz bezeichnet. Bei Pferden besteht eine genetische Verankerung, sodass die Herzfrequenz von Geschlecht und Rasse, aber auch von dem Stockmaß (Körpergröße) und dem Alter abhängig ist. Daher variiert sie im Ruhezustand zwischen 28 und 40 Schlägen pro Minute. Pferde können unter maximalen Belastungen die Herzschlagfrequenz über das 7fache erhöhen (Michel, 2004, S.32). Sie ist als trainingsbegleitende Maßnahme anerkannt, da die Herzfrequenz als nicht invasiver Parameter zählt. Wiederholte Messungen geben auch hier unter standardisierten Bedingungen einen Überblick zu Veränderungen von Konditionszuständen nach einem absolvierten Training. Auswirkungen von Training können Veränderungen der Ruheherzfrequenz, Veränderungen bei submaximaler und maximaler Belastung sowie die maximal erreichbare Herzfrequenz sein (Michel, 2004, S.28). Die Messung kann sowohl neben Geschwindigkeitsvergleichen erfolgen, als auch nach einer Belastung, um konditionelle Leistungsveränderungen festzustellen (Michel, 2004, S.25). Des Weiteren bietet sich eine Messung der Herzfrequenz an, um die Erholungsfähigkeit nach einer Belastung festzustellen. Im Gegensatz zu einer Laktatmessung ist diese Messung einfach wiederholbar und praktikabel, da man nur ein Stethoskop und eine Stoppuhr benötigt (Ellendorf, 2011, S.74). Auch gibt es Sender, die unter dem Sattel befestigt werden können, die Herzfrequenzsignale direkt an eine Stoppuhr weiterleiten können. Die Aussagekraft von gemessenen Herzfrequenzen wird allerdings auch im Pferdesport noch diskutiert.

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Details

Titel
Leistungsdiagnostik und leistungsdiagnostische Tests im Pferdesport
Hochschule
Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (vormals H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V342015
ISBN (eBook)
9783668317918
ISBN (Buch)
9783668317925
Dateigröße
1463 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tiermedizin, Pferd, Leistungsdiagnostik, Laktat, Stufenbelastungstest
Arbeit zitieren
Juliane Schmidt (Autor), 2016, Leistungsdiagnostik und leistungsdiagnostische Tests im Pferdesport, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342015

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