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Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen. Abgrenzung, theoretische Grundlagen und Bewertungsanlässe

Titel: Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen. Abgrenzung, theoretische Grundlagen und Bewertungsanlässe

Hausarbeit , 2016 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jens Lenger (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit wird die Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) betrachtet. Dabei wird zunächst geklärt, wie kleine und mittlere Unternehmen abgegrenzt werden können und welche Bedeutung sie für die deutsche Wirtschaft besitzen. Im Anschluss wird die theoretische Grundlage für eine Unternehmensbewertung erläutert, sowie einige Bewertungsanlässe dargestellt. Weiterhin wird die Bewertung eines Unternehmens näher betrachtet, wobei zunächst einige mögliche Bewertungsverfahren vorgestellt werden, um danach die Vorgehensweise und die Besonderheiten für KMU innerhalb des Ertragswertverfahrens aufzuzeigen. Abschließend werden noch weitere Faktoren genannt, die für die Bewertung von KMU relevant sein können und es wird aufgezeigt, wie diese innerhalb eines Bewertungsverfahrens berücksichtigt werden können.

Da die Bewertung von Unternehmen und insbesondere die Bewertung von KMU ein sehr umfangreiches Themengebiet ist, kann in dieser Arbeit nur ein grober Überblick über die Bewertung von Unternehmen im Allgemeinen und auf die dabei auftretenden Besonderheiten von kleinen und mittleren Unternehmen gegeben werden. Insbesondere kann in diesem Zusammenhang nicht auf die Bewertung von Non-Profit-Unternehmen, ertragsschwachen oder neuen, wachstumsstarken Unternehmen eingegangen werden, die ebenfalls als KMU auftreten können. Ebenso können nicht alle gängigen Bewertungsverfahren, unterschiedliche Bewerterfunktionen und Anlässe der Unternehmensbewertung thematisiert werden. Daher sollen im Verlauf der Ausführungen die Grundlagen und Anlässe aufgezeigt werden, die für die Ermittlung eines Unternehmenswertes relevant sind und anhand des Ertragswertverfahrens wird erläutert, wie die Besonderheiten von KMU darin berücksichtigt werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abgrenzende Merkmale und die Bedeutung von KMU im Vergleich zu großen Unternehmen

2.1 Abgrenzung von KMU anhand quantitativer Kriterien

2.2 Abgrenzung von KMU anhand qualitativer Kriterien

3 Die Bewertung von Unternehmen

3.1 Anlässe für eine Unternehmensbewertung

3.2 Die funktionale Unternehmensbewertung: die Grundlage für die Wertermittlung

3.3 Die Möglichkeiten zur Ermittlung eines Unternehmenswertes und die Vorgehensweise bei einem Gesamtbewertungsverfahren

3.3.1 Die Grundlage für die Gesamtbewertungsverfahren: die Vergangenheitsanalyse und die Planung der künftigen Ergebnisse

3.3.2 Das Ertragswertverfahren

3.3.3 Der Kapitalisierungszins innerhalb der Gesamtbewertungsverfahren

4 Weitere Faktoren und Besonderheiten bei der Bewertung von KMU

4.1 Besonderheiten, die in den Zahlungsüberschüssen zu berücksichtigen sind

4.2 Besonderheiten, die im Kapitalisierungszinssatz zu berücksichtigen sind

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Herausforderungen und Rahmenbedingungen bei der Unternehmensbewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Vergleich zu Großunternehmen. Dabei liegt der Fokus darauf, wie quantitative und qualitative Besonderheiten bei der Anwendung gängiger Bewertungsverfahren, insbesondere des Ertragswertverfahrens, methodisch berücksichtigt werden können.

  • Definition und Abgrenzung von KMU anhand quantitativer und qualitativer Kriterien
  • Grundlagen der funktionalen Unternehmensbewertung und ihre Zweckabhängigkeit
  • Analyse der Bewertungsanlässe und der prozessualen Bedeutung der Vergangenheitsanalyse
  • Anwendung des Ertragswertverfahrens bei KMU unter Berücksichtigung spezifischer Risikofaktoren
  • Einfluss von Kapitalisierungszinssätzen und Betafaktoren auf den Unternehmenswert bei KMU

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Die Grundlage für die Gesamtbewertungsverfahren: die Vergangenheitsanalyse und die Planung der künftigen Ergebnisse

„Zunächst sind die Vergangenheitsergebnisse zu analysieren und zu bereinigen. Das bedeutet, dass die Gewinn- und Verlustrechnungen der Vorjahre um wesentliche betriebsfremde, einmalige und/oder periodenfremde Posten zu korrigieren sind. Anschließend sind die Zukunftserfolge zu prognostizieren, was das zentrale Problem jeder Unternehmensbewertung darstellt. Dabei sind die aus der Analyse der Vergangenheitsergebnisse gewonnenen Erkenntnisse und die Ertragskraft am Bewertungsstichtag zu berücksichtigen sowie die künftig mutmaßlich wirksamen Erfolgsdeterminanten unter Berücksichtigung der erwarteten Markt- und Umweltentwicklungen zu schätzen.“ (Schacht & Fackler, 2009, S. 22)

Bereits die Analyse der Daten aus der Vergangenheit und die damit einhergehenden Planung für die Zukunft kann bei kleinen und mittleren Unternehmen bereits zu Problemen führen. Denn „gemessen an Großunternehmen sind die bewertungsrelevanten Unterlagen nicht einfach da, sondern sie müssen in der Regel mühsam und penibel zusammengetragen und aufbereitet werden“ (Voigt, Voigt, Voigt, & Voigt, 2005, S. 162).

„Die Aussagekraft der Vergangenheitsanalyse hängt entscheidend von den vorhandenen Informationen ab. Sofern nur auf allgemein zugängliche Informationen wie veröffentlichte Jahresabschlüsse, Geschäftsberichte, Branchen und Marktanalysen (externe Informationen) zurückgegriffen werden kann, ist deren Aussagekraft erheblich eingeschränkt. Liegen dagegen Umsatz- und Produktaufgliederungen, Mengen- und Margenentwicklung etc. (interne Informationen) vor, so lassen sich regelmäßig qualifiziertere Aussagen treffen“ (Schacht & Fackler, 2009, S. 143).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Unternehmensbewertung ein und unterstreicht die Notwendigkeit, aufgrund der Besonderheiten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) angepasste Methoden zu betrachten.

2 Abgrenzende Merkmale und die Bedeutung von KMU im Vergleich zu großen Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert, dass KMU durch ihre Heterogenität gekennzeichnet sind und eine Klassifizierung anhand quantitativer sowie qualitativer Merkmale erfordert.

3 Die Bewertung von Unternehmen: Das Kapitel bietet einen theoretischen Rahmen über Anlässe, die funktionale Bewertung sowie gängige Verfahren und deren spezifische Anwendung bei KMU.

4 Weitere Faktoren und Besonderheiten bei der Bewertung von KMU: Hier werden spezifische Anpassungsmöglichkeiten in den Zahlungsüberschüssen sowie im Kapitalisierungszinssatz detailliert aufgeführt, um der KMU-Struktur gerecht zu werden.

5 Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass der Unternehmenswert eine subjektive Größe ist, die stark von der Qualität der verfügbaren Informationen und den Annahmen des Bewerters abhängt.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, KMU, Ertragswertverfahren, Kapitalisierungszinssatz, Vergangenheitsanalyse, Unternehmensplanung, Betafaktor, CAPM, KMU-Abgrenzung, Bewertungsanlässe, Finanzielle Überschüsse, Unternehmenswert, Transaktionsbezogene Bewertung, Mittelstand, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Bewertung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und zeigt auf, welche Besonderheiten im Vergleich zu Großunternehmen beachtet werden müssen.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von KMU, die verschiedenen Bewertungsanlässe und -funktionen sowie die praktische Anwendung des Ertragswertverfahrens und der Kapitalisierung unter Berücksichtigung KMU-spezifischer Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie bei der Bewertung von KMU die Vergangenheitsanalyse und die Planungsrechnung aufgrund spezifischer Informationen und persönlicher Einflüsse des Eigentümers angepasst werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse gängiger betriebswirtschaftlicher Bewertungsverfahren, insbesondere des Ertragswertverfahrens, um dessen Anwendbarkeit und notwendige Modifikationen für KMU darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, kategorisiert Bewertungsverfahren, erklärt die Rolle der Vergangenheitsanalyse und erörtert Anpassungsfaktoren für Zahlungsströme und Zinssätze bei KMU.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Unternehmensbewertung, KMU, Ertragswertverfahren, Kapitalisierungszinssatz, Vergangenheitsanalyse, Unternehmensplanung, Betafaktor und CAPM.

Warum ist die Vergangenheitsanalyse bei KMU besonders problematisch?

Aufgrund fehlender formalisierter Dokumentation müssen Unterlagen oft mühsam zusammengetragen werden und die Aussagekraft ist stark von der Qualität der internen Daten abhängig, die wiederum durch den Eigentümer beeinflusst werden können.

Welchen Einfluss hat der Eigentümer auf die Bewertung von KMU?

Der Eigentümer spielt eine zentrale Rolle, da sein Know-how und seine persönlichen Beziehungen das Geschäftsmodell maßgeblich bestimmen, was bei einer Bereinigung der Vergangenheitszahlen und der zukünftigen Prognose kritisch hinterfragt werden muss.

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Details

Titel
Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen. Abgrenzung, theoretische Grundlagen und Bewertungsanlässe
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,3
Autor
Jens Lenger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
33
Katalognummer
V342218
ISBN (eBook)
9783668323278
ISBN (Buch)
9783668323285
Sprache
Deutsch
Schlagworte
KMU Bewertung Unternehmensbewertung Bewertungsanlässe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jens Lenger (Autor:in), 2016, Bewertung kleiner und mittlerer Unternehmen. Abgrenzung, theoretische Grundlagen und Bewertungsanlässe, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342218
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Leseprobe aus  33  Seiten
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