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Das Konzept des "español atlántico" und kanarisches Spanisch

Título: Das Konzept des "español atlántico" und kanarisches Spanisch

Trabajo Escrito , 2004 , 13 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Patricia Aguilar (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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Das Spanische auf den Kanaren ist eine Varietät des Spanischen, das seit der Eroberung der Kanaren im XV. Jahrhundert prägende Einflüsse über die Zeit hinweg erhielt. So bildete diese spanische Inselgruppe im Atlantik, bestehend aus den Inseln Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, Lanzarote, Fuerteventura, La Gomera und El Hierro, auf lange Sicht eine Brücke zwischen der Alten und der Neuen Welt, infolgedessen viele verschiedene europäische aber auch transatlantische Wellen in die zunächst isolierte Kultur der Ureinwohner und in ihre Sprache, das Guanche, hineinströmten.

Diese Seminararbeit gliedert sich in zwei Teile: Im ersten Teil wird das Konzept des español atlántico untersucht, definiert und seine Merkmale besprochen. Der zweite Teilabschnitt bietet einen Überblick über das kanarische Spanisch. Aufgrund des vorgegebenen Umfangs kann in dieser Arbeit die Herausbildung des Kanarischen nur angerissen werden. Insbesondere werden hier die wesentlichen Aspekte in der Phonetik, Phonologie, Morphologie und Syntax behandelt und erörtert.

Im Laufe der Arbeit wird untersucht, warum das canario keine homogene Sprache ist; denn auf jeder Insel gibt es andere sprachliche Phänomene. Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass Differenzen zwischen gesprochenem und geschriebenem Kanarisch existieren.

Abschließend wird der Frage nachgegangen, inwiefern das Kanarische dem Konzept des español atlántico entspricht, insbesondere ob die Andalucismo-These auf das canario zutrifft.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das español atlántico

2.1 Die Andalucismo-These

2.2 Heterogenität des español atlántico

3 Kanarisches Spanisch im Überblick

3.1 Semantik und der kanarische Wortschatz

3.2 Phonologie und Phonetik des canario

3.3 Morphologie und Syntax

4 Schlussbemerkung

5 Literatur

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das Konzept des "español atlántico" und dessen Anwendbarkeit auf die sprachliche Varietät der Kanarischen Inseln. Das primäre Ziel ist es, die historische Entwicklung des kanarischen Spanisch im Kontext transatlantischer Einflüsse zu analysieren und die Gültigkeit der sogenannten "Andalucismo-These" zu prüfen.

  • Definition und historische Fundierung des Begriffs "español atlántico"
  • Analyse der Andalucismo-These und deren wissenschaftliche Kontroverse
  • Untersuchung der Heterogenität innerhalb der kanarischen Sprachvarietäten
  • Einfluss verschiedener Sprachgruppen auf den kanarischen Wortschatz
  • Charakteristika des kanarischen Spanisch in Phonetik, Morphologie und Syntax

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Andalucismo-These

Um das Konzept des español atlántico darzustellen, ist es unentbehrlich, die Andalucismo-These des 20. Jahrhunderts zu erwähnen.

Auffällig im español canario und im Hispanoamerikanischen sind die sprachlichen Gemeinsamkeiten, besonders auf phonischem Gebiet, hauptsächlich im Konsonantismus :

Sie wurden dann auch genetisch interpretiert in dem Sinne, daß [sic] man für die Besonderheiten des amerikanischen Spanisch andalusischen Ursprung annahm (Andalucismo-These).3

Diese These wurde ab 1921 von Pedro Henríquez Ureña verworfen, der eine Anti Andalucismo-These begründete, nach der die Übereinstimmung sprachlicher Fakten in Andalusien und in Hispanoamerika als parallele, aber voneinander unabhängige Entwicklungen interpretiert wurde. Sie hielt sich bis in die 50er Jahre, da hier eine neue wissenschaftliche Diskussion um die (Anti-)Andalucismo-These entfachte, geführt von Diego Catalán und Rafael Lapesa, die eine Neufundierung der Andalucismo -These mit sich brachten. Sie zeigten auf, dass die meisten der konsonantischen Gemeinsamkeiten auf der iberischen Halbinsel früher nachweisbar sind als in Amerika. Den Forschungen nach stellten die Andalusier das Hauptkontingent der Kolonisten in der frühen und wichtigen Phase der Eroberung der Antillen und der Kanarischen Inseln. Catalán verweist auf die sprachlichen Verhältnisse im Spanischen der Kanarischen Inseln als Stütze für seine neue Andalucismo-These.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Spanischen auf den Kanaren ein und umreißt die methodische Herangehensweise der Untersuchung, inklusive der Fragestellung zur Andalucismo-These.

2 Das español atlántico: Dieses Kapitel erläutert den von Diego Catalán geprägten Begriff und diskutiert die wissenschaftlichen Debatten zur Andalucismo-These sowie die interne sprachliche Heterogenität der Kanaren.

3 Kanarisches Spanisch im Überblick: Hier werden die spezifischen Charakteristika des kanarischen Spanisch in den Bereichen Semantik, Wortschatz, Phonologie und Morphosyntax detailliert analysiert.

4 Schlussbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Bedeutung der historischen transatlantischen Verbindungen sowie die Rolle der Andalusier bei der Formung des kanarischen Spanisch.

5 Literatur: Dieses Kapitel listet die verwendeten wissenschaftlichen Quellen zur Erstellung der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

español atlántico, kanarisches Spanisch, Andalucismo-These, Diego Catalán, Sprachvarietät, Phonologie, Morphologie, Syntax, Guanche, atlantische Sprachgemeinschaft, Soziolinguistik, Dialektik, Hispanistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der sprachlichen Einordnung des Spanischen auf den Kanarischen Inseln und dessen Bezug zum Konzept des "español atlántico".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Herkunft der kanarischen Sprache, die andalusischen Einflüsse auf den Wortschatz und die phonetischen sowie grammatikalischen Besonderheiten der Inselvarietäten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung der sprachlichen Merkmale des kanarischen Spanisch und die kritische Überprüfung, ob die Andalucismo-These zur Erklärung dieser Merkmale herangezogen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive linguistische Untersuchung, die auf der Analyse von Fachliteratur zur historischen Sprachwissenschaft basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des "español atlántico" und eine detaillierte Übersicht über die kanarische Sprache in den Bereichen Semantik, Phonetik und Morphosyntax.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "español atlántico", "Andalucismo-These", "kanarisches Spanisch" und "Soziolinguistik" geprägt.

Wie erklärt die Autorin die Heterogenität des kanarischen Spanisch?

Die Autorin weist darauf hin, dass die sprachlichen Unterschiede auf sozio-kulturelle Faktoren sowie auf die unterschiedlichen Besiedlungszeitpunkte der einzelnen Inseln zurückzuführen sind.

Welche Rolle spielen prähispanische Einflüsse im heutigen Kanarisch?

Obwohl das Erbe der Ureinwohner (Guanchen) durch Urbanisierung und Modernisierung allmählich schwindet, finden sich noch Überreste, vor allem in Fachtermini für Landwirtschaft und Handwerk.

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Detalles

Título
Das Konzept des "español atlántico" und kanarisches Spanisch
Universidad
University of Cologne
Calificación
2,0
Autor
Patricia Aguilar (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
13
No. de catálogo
V34231
ISBN (Ebook)
9783638345231
ISBN (Libro)
9783638761710
Idioma
Alemán
Etiqueta
Konzept Spanisch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Patricia Aguilar (Autor), 2004, Das Konzept des "español atlántico" und kanarisches Spanisch, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34231
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