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Gesprächstechniken in der Psychoonkologie

Titre: Gesprächstechniken in der Psychoonkologie

Dossier / Travail , 2016 , 19 Pages

Autor:in: Ewa Budna (Auteur)

Psychologie - Consultation et Thérapie
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Der vorliegene Text behandelt die Fragen welche Besonderheiten es im psychoonkologischen Erstgespräch gibt und wie ressourcenorientierte und klientenzentrierte Gesprächstechniken sowie das Prinzip der bipolaren Psychotherapie – unter Berücksichtigung der Merkmale – im psychoonkologischen Erstgespräch eingesetzt werden können.

Die Psychoonkologie – oder auch psychosoziale Onkologie – ist eine klinische wissenschaftliche Disziplin, die die Wechselwirkungen zwischen körperlichen, seelischen und sozialen Einflüssen in der Entstehung und im gesamten Verlauf einer Krebserkrankung untersucht. Ziel ist es, das so gewonnene Wissen systematisch in der Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von PatientInnen zu nutzen.

Einfühlsame, empathische und kompetente Ärzte haben schon in den frühen 1950er Jahren erkannt, wie sehr bei einer onkologischen Erkrankung Körper, Seele und Geist betroffen sind, und auch die Belastungen der Angehörigen identifiziert. In der Psychoonkologie geht es heutzutage nicht mehr nur um die Verbesserung der psychosozialen Versorgung von KrebspatientInnen und ihren Angehörigen, sondern sie beschäftigt sich auch mit Aus- und Weiterbildung sowie Wissenschaft und Forschung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Psychosoziale Versorgung Krebskranker

1.1 Psychoneuroimmunologie (PNI): Ergebnisse wissenschaftlicher Studien

1.2 Exkurs – Krisenintervention

2 Das Erstgespräch in der Psychoonkologie

2.1 Klientenzentrierte Gesprächsführung und ihre Bedeutung im Erstgespräch

2.1.1 Empathie bzw. einfühlendes Verstehen

2.1.2 Wertschätzung und positive Zuwendung

2.1.3 Kongruenz

2.2 Ressourcen aktivieren durch Sprache im Erstgespräch

2.2.1 Fragen

2.2.2 Das Benutzen von Was- und Welche-Fragen

2.2.3 Ein Wort

2.2.4 Sprache und Körper

3 Das bipolare Prinzip der Psychotherapie

3.1 Die Sprache der prozessorientierteren Therapie

3.2 Die Ich- und die Sie-Intervention in der Sprache

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die besonderen Anforderungen an das psychoonkologische Erstgespräch und analysiert, wie ressourcenorientierte und klientenzentrierte Gesprächstechniken sowie das bipolare Prinzip der Psychotherapie genutzt werden können, um den psychischen Zustand von Krebspatienten zu stabilisieren.

  • Methoden der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Ressourcenaktivierung durch spezifische sprachliche Interventionen
  • Anwendung des bipolaren Prinzips in der Beratung
  • Strategien zur Krisenintervention im Erstkontakt
  • Konstruktive Beziehungsgestaltung zwischen Psychoonkologe und Klient

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Das Benutzen von Was- und Welche-Fragen

Onkologische PatientInnen glauben häufig, schuldig an der Entstehung ihrer Erkrankung zu sein. Um Selbstbeschuldigungstendenzen der PatientInnen zu vermeiden, sollten im Erstgespräch keine Wie- und Warum-Fragen benutzt werden. Deutlich effektiver zur Erfassung von Belastungen und Ressourcen sind Was- und Welche-Fragen:

• Was ist bis jetzt geschehen?

• Was können wir gemeinsam tun, damit es Ihnen besser geht?

• Was haben Sie in der Vergangenheit unternommen, um ähnliche Probleme zu lösen?

• Was sind Ihre Fähigkeiten und Stärken?

• Welche Hilfestellungen kann ich Ihnen anbieten?

Derartige Fragen geben KlientInnen die Möglichkeit, eigene Ressourcen zu reflektieren und zu intensivieren (Angenendt et al. 2007, S. 75).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Psychosoziale Versorgung Krebskranker: Dieses Kapitel erläutert die klinische Bedeutung der Psychoonkologie und die Wechselwirkungen zwischen körperlichen und seelischen Belastungen bei einer Krebserkrankung.

2 Das Erstgespräch in der Psychoonkologie: Hier werden zentrale Gesprächstechniken vorgestellt, die dazu dienen, eine vertrauensvolle Basis zu schaffen und Ressourcen der Patienten zu identifizieren.

3 Das bipolare Prinzip der Psychotherapie: Dieses Kapitel beschreibt den Ansatz, negative und positive Emotionen auszubalancieren, um Heilungsprozesse durch prozessorientierte Sprache zu fördern.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung einer gelungenen, ressourcenorientierten Kommunikation für den Beziehungsaufbau und die Stabilität der Patienten zusammen.

Schlüsselwörter

Psychoonkologie, Erstgespräch, Gesprächsführung, Ressourcenaktivierung, klientenzentrierte Psychotherapie, Krisenintervention, bipolares Prinzip, Kommunikation, Coping, Lebensqualität, psychische Belastung, Trauma, Beziehungsaufbau, Prozessorientierung, Reframing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der professionellen Gestaltung von Erstgesprächen in der psychoonkologischen Beratung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der klientenzentrierten Gesprächsführung, der Ressourcenaktivierung durch Sprache und der Anwendung des bipolaren Prinzips der Psychotherapie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, wie durch spezifische Gesprächstechniken Besonderheiten im Erstgespräch berücksichtigt und Patienten bei der Krankheitsbewältigung unterstützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse etablierter Konzepte der Gesprächspsychotherapie und der Psychoonkologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Techniken wie Paraphrasieren, Verbalisieren, Reframing sowie den Einsatz von Ich-Interventionen im Rahmen einer prozessorientierten Therapie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Psychoonkologie, Ressourcenaktivierung, klientenzentrierte Gesprächsführung, Krisenintervention und das bipolare Prinzip.

Warum sollte auf „Warum-Fragen“ im Erstgespräch verzichtet werden?

Solche Fragen können Schuldgefühle beim Patienten auslösen oder verstärken, während „Was-“ und „Welche-Fragen“ besser dazu geeignet sind, Ressourcen zu aktivieren.

Was besagt das bipolare Prinzip nach Plassmann?

Es besagt, dass seelische Heilungsprozesse dann aktiviert werden, wenn negativen Emotionen jederzeit positive Emotionen als Ressourcen in gleicher Verfügbarkeit gegenüberstehen.

Welche Rolle spielt die Gefahr der Retraumatisierung?

Im Erstgespräch ist Vorsicht geboten, um durch zu tiefes Eintauchen in die belastende Situation keine erneute Traumatisierung zu verursachen.

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Résumé des informations

Titre
Gesprächstechniken in der Psychoonkologie
Université
Catholic University for Applied Sciences Berlin
Auteur
Ewa Budna (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
19
N° de catalogue
V342322
ISBN (ebook)
9783668323612
ISBN (Livre)
9783668323629
Langue
allemand
mots-clé
Kommunikation <ressourcen psychoonkologie gesprächsführung Rogers
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ewa Budna (Auteur), 2016, Gesprächstechniken in der Psychoonkologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342322
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Extrait de  19  pages
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