Die Konstruktion von Heiligkeit am Beispiel der Johanna von Orléans


Hausarbeit, 2016

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung
1.1 Fragestellung, Herangehensweise und Abgrenzung

2. Kanonisierung als interessengeleiteter Prozess

3. Johanna von Orleans
3.1 Der Hundertjährige Krieg und die politische Situation im Frankreich des 15. Jahrhunderts
3.2 Die historische Figur der Johanna

4. Phasen der Heiligwerdung
4.1 Johannas Selbstbeschreibung als Mystikerin und Gottgesandte
4.2 Chinon, Poitiers uns Orleans als Beginn der tätigen Verehrung durch das Volk „Per viam cultus“
4.3 Der Prozess gegen Johanna und ihre Rehabilitation
4.4 „Johanna nostra est“ Die Ausbildung der Johanna-Verehrung in Frankreich, Mythisierung und Entwicklung zur „Nationalheiligen
4.5 Bischof Dupanloup und die Heiligsprechung der Johanna

5. Fazit

Literatur:

1. Einleitung

Die Heiligenverehrung nahm lange Zeit eine zentrale Rolle im christlichen Glaubensbestand ein. Als „very special dead“[1] stehen Heilige in besonderer Nähe zu Gott und können daher, fähig auf das Hier und Jetzt einzuwirken, um Beistand und Fürbitte angerufen werden. Im Laufe der Geschichte haben sich denn auch unzählige Berichte über durch Heilige gewirkte Wundertaten überliefert. Heiligkeit ist damit wesentlich der Sphäre des religiös-kultischen zuzurechnen und muss in ihrem Kern, da sie mit Erscheinungsformen des Übernatürlichen einhergeht, wissenschaftlicher Untersuchung verschlossen bleiben. „ Gelehrte jeder und keiner Konfession“ sind nach Brown „...immer noch vereint, in Zurückhaltung und Unverständnis, wenn sie diesem Phänomen begegnen.“ [2] Der um die als heilig verehrten Toten betriebene Kult hingegen ist von beträchtlichem historischen und kulturwissenschaftlichen Interesse und von jeher Gegenstand der Forschung. Es würde den gegebenen Rahmen und die Fragestellung dieser Arbeit überschreiten, die Geschichte des Heilgenkultes in Tiefe nachzuzeichnen. Wohl auf vorchristlich-heidnischen Vorstellungen fußend, beginnt seine Geschichte, wie A. Vauchez darlegt, mit den Märtyrern[3], frühchristlichen Bekennern, die ihr Leben um des Glaubens Willen opferten und daher nach ihrem Tod verehrt wurden. Sie blieben denn auch für lange Zeit die einzigen von Christen verehrten Heiligen. Mit dem Ende der Christenverfolgung im 4. Jahrhundert begann die Erinnerung an die Märtyrer sukzessive zu verblassen. Es begegnen uns neue Heiligentypen, die sich z.Bsp. in Gestalt von Asketen, verdienstvollen Bischöfen, heiligen Herrschern und Nothelfern ausfächerten. „ Über jeder Natur- und Unheilsmacht stand jeweils ein Heiliger, der anrufbar war und mit seinem Segen zu Hilfe eilte. Ja, der Segen des Heiligen entmächtigte die kosmischen Kräfte“ [4]. Für den sich zunehmend als Amtskirche konstituierenden Katholizismus ergab sich aus dieser entstehenden Vielfalt die theologisch und praktisch bedeutsame Notwendigkeit, Heiligkeit zu definieren, die Kanonisierung in einem kirchenrechtlich festgelegten Verfahren zu vereinheitlichen und somit für die Gläubigen verbindlich festzulegen, wer als Heiliger verehrt werden durfte.

1.1 Fragestellung, Herangehensweise und Abgrenzung

Heiligkeit ist keine natürliche Eigenschaft des Menschen, sondern wird konstruiert. Heilige werden gemacht, weil an ihrer Existenz ein Interesse besteht. Dies ist gerafft die Kernthese des amerikanischen Religionswissenschaftlers Kenneth L. Woodward, der ich in der vorliegenden Arbeit nachgehen und am Beispiel der Johanna von Orléans untersuchen möchte. Die Geschichte Johannas eignet sich m.E., um das „making saints“[5] in historischer, (kirchen)politischer und formaler Hinsicht zu beleuchten. Leitende Fragestellung soll hierbei sein, in welchen Phasen dieser Prozess ablief und welche Bedingungen und Interessen hierbei eine Rolle spielten. Hierzu erscheint es hilfreich, zunächst in gebotener Kürze aufzuzeigen, wo die Heiligenverehrung ihren Ursprung hat und wie die Kirche das Verfahren der Heiligsprechung formalisierte und praktizierte. Die Figur Johanna ist historisch wie mythologisch, nur vor dem Hintergrund des bedeutendsten Ereignisses ihrer Zeit zu verstehen: Dem Hundertjährigen Krieg. Zunächst bestimmt dieser ihre Kindheit, später greift sie in ihn ein, schließlich wird sie durch ihn zur historischen Gestalt und bis in die heutige Zeit zur Ikone Frankreichs. Der vorgegebene Rahmen lässt hierbei eine lediglich kursorische Darstellung zu, wobei das hauptsächliche Interesse der Frage gilt, wie sich diese längste militärische Auseinandersetzung der europäischen Geschichte[6] auf das Leben Johannas auswirkte. Im darauf folgenden Abschnitt unternehme ich den Versuch, das historisch Gesicherte über die Gestalt Johannas auszubreiten, wobei die Frage, an welchen Lebensstationen die künftige Heilige aufscheint, den Schwerpunkt bildet. Im Hauptteil identifiziere ich schließlich Phasen der „Heiligwerdung“ Johannas, beginnend mit ihren Visionen im Kindesalter bis zu ihrer Kanonisierung im 20. Jahrhundert.

Wie Krumeich treffend feststellt, „zwingt das Thema Jeanne d`Arc zu deutlichen inhaltlichen und methodischen Abgrenzungen, will man die Flut der Informationen bewältigen.“ [7] Daher muss eine psychologisierende Deutung des Phänomens Mystik (worunter ich die Gesamtheit übersinnlicher Gotteserfahrungen wie Visionen, Erscheinungen, Offenbarungen etc, verstehe) ebenso ausgeklammert werden, wie eine vertiefte Darstellung der literarischen und geisteswissenschaftlichen Johannarezeption in der Moderne.

2. Kanonisierung als interessengeleiteter Prozess

In seinem Ursprung war die Anbetung bestimmter, als besonders bewunderungs- und erinnerungswürdig geltender Toter ein ungeregelter, spontan vollzogener Akt örtlicher christlicher Gemeinschaften. Wer zu Zeiten, in denen das Christentum weitreichender Verfolgung unterlag, dem Beispiel Jesu folgend, im Angesicht von Folter und Tötung im Glauben standhaft blieb und sein Leben hingab, zog sich die Verehrung der Nachgebliebenen zu, dessen Angedenken wurde in Gebeten, Prozessionen und sakralen Feiern gedacht. Das Christentum des zweiten bis vierten Jahrhunderts bietet in dieser Hinsicht das Bild eines Wildwuchses sich unkontrolliert ausdifferenzierender kultischer Praktiken durch das „einfache Volk“, die mit der offiziellen Liturgie in Konkurrenz traten und gegen die bald der Vorwurf der Götzenanbetung erhoben wurde. Woodward spricht in diesem Zusammenhang davon, dass das Christentum in dieser Phase Gefahr lief, sich in einen „abendländischen Hinduismus[8] zu verwandeln. Lange Zeit wurde der Kult um die Heiligen als widerstreitendes Konzept von „Volksglaube“ versus „Elitenreligion“ angesehen[9]. Ob dieses „Zwei-Schichten-Modell“, wie Brown darlegt, unzureichend ist, kann hier nicht vertieft werden. Der Kirche konnte diese Entwicklung keinesfalls recht sein , da sie die Gefahr der Häresie und Zersplitterung in sich trug. Sie stand somit vor der Aufgabe, den Heiligenkult zu inkludieren, in liturgische Formen zu gießen und kirchenamtlich zu regeln. Eine erste Form, in der dies geschah, war die systematische Erfassung der Heiligen in Martyrologien genannte Verzeichnisse in der Verantwortung des jeweiligen Bischofs. Das Wort Kanonisierung bedeutet, den Namen des Heiligen in ein solches Kalendarium einzutragen. Solange lediglich Märtyrer Gegenstand der Verehrung waren, blieb diese rudimentäre Vorgehensweise praktikabel. Dies änderte sich jedoch als die Christenverfolgung in der postkonstantinischen Epoche zum Erliegen kam und keine neuen Märtyrer mehr produzierte, die „Nachfrage“ nach neuen Heiligen jedoch fortbestand. Fortan stand die Frage im Raum, wer als Heiliger gelten durfte und wer die Kriterien hierzu festzulegen hatte: „Die Macht der Kanonisierung beinhaltet auch die Macht, darüber zu entscheiden, was heilig ist und was nicht.“ [10] Diese Macht sollte für viele Jahrhunderte bei den Bischöfen liegen, deren Interesse darin lag, die durch das Volk praktizierte Heiligenverehrung (per viam cultus) in geordnete Bahnen zu lenken, die Entstehung glaubensabweichender Kulte zu verhindern und das Ansehen, das mit der Beherbergung der Gebeine eines Heiligen verbunden war, für sich zu gewinnen. Dass die Grabstätten bedeutender Heiliger Pilger anzogen und damit zu einer Einnahmequelle der Diözese werden konnten, mag für manchen Bischof hierbei ein beachtliches Motiv gewesen sein.[11] An den nachkonstantinischen Heiligen waren also objektive Maßstäbe zu legen, wozu die Bischöfe vielfältige und detaillierte Verfahrensvorschriften erließen. Wesentlich hierbei war, dass der Betreffende Wunder, wie z.Bsp. Totenerweckungen gewirkt haben musste, als Asket die Leiden Christi in seinem Leben nachempfunden hatte und einen tugendhaften Lebenslauf vorzuweisen hatte, wozu insbesondere für Frauen die Jungfräulichkeit gehörte[12]. Bevor ein Verstorbener kanonisiert werden konnte, waren die ihm zugesprochenen Wunder zu dokumentieren und durch Zeugen zu belegen und sein Lebenslauf darzulegen. Nach Prüfung und Bestätigung durch die bischöflichen Autoritäten erfolgte die Eintragung in den Heilgenkalender der Diözese und das Verfahren fand seinen Abschluss mit der Überführung der Gebeine (translatio) in die betreffende Kirche. Mit der fortschreitenden Formalisierung dieses Prozesses wird der Heilige mehr und mehr zu einer amtlichen Figur, wenngleich die Verehrung auch nicht kanonisierter Heiliger im gesamten Mittelalter anzutreffen ist. Jedoch entwickelte sich ein zunehmendes Interesse daran, die Heiligmäßigkeit durch den Papst bestätigen zu lassen. Heilige sollten durch die gesamte Kirche verehrt werden und so verstetigte sich seit dem 10. Jahrhundert eine Entwicklung, die die Kanonisierung zunehmend päpstlicher Autorität unterstellte. Die Gründe hierfür liegen, wie Köttig ausführt, in einer zunehmenden Inflation der Heiligsprechungen durch die Bischöfe, die eine Begrenzung der Anzahl und die Aufstellung allgemein gültiger Regeln erforderlich machte[13]. Immer wieder neu entstehende lokale Kulte erzeugten unüberschaubare Verhältnisse, die ihrer Tendenz nach zentrifugal wirkten. 993 erfolgte mit Ulrich, Bischof von Augsburg, die erste Kanonisation durch einen Papst. Dieses Datum markiert zugleich die oberhirtliche Bestätigung des Heiligenkultes für die gesamte katholische Kirche überhaupt. Mit dem Pontifikat Innozenz III. (1198-1216) geht das ausschließliche Recht zur Kanonisierung auf den Papst über.[14] Dieser in zahlreichen Schritten – auch Rückschritten - verlaufende Prozess der Zentralisierung ging einher mit einer immer mehr verfeinerten Ausgestaltung und Bürokratisierung des Kanonisierungsverfahrens[15]. In der Zeit des abendländischen Schismas (1348-1417) erfuhr das Kanonisierungsverfahren seine im Wesentlichen noch heute gültige Form.

3. Johanna von Orleans

3.1 Der Hundertjährige Krieg und die politische Situation im Frankreich des 15. Jahrhunderts

Eine kursorische Darstellung der komplexen Ereignisse, die erst seit dem 19. Jahrhundert als Hundertjähriger Krieg bezeichnet werden, erscheint mir erforderlich, weil Johannas Leben und Handeln und damit auch Ihr Weg zur Heiligen nicht verstanden werden kann, ohne diesen Konflikt im Blick zu haben. Dieser Krieg, dessen Ursachen und Vorgeschichte weit zurückgreifen, war wesentlich ein Krieg der Dynastien Anjou-Plantagenet und Valois, nicht jedoch der Staaten England und Frankreich, die in einem modernen Sinne noch gar nicht existierten, sondern monarchische Lehensverbände waren. In ihn gleichsam eingeschrieben ist der innerfranzösische Krieg zwischen den am Hof in Paris rivalisierenden Parteien Burgund und Armagnac (1410-1419), wobei die Bourguignons auf englischer Seite eintraten und Armagnac Parteigänger der französischen Könige war[16]. Seit 1066 befanden sich englischen Könige in einer zweifachen Position: Sie waren zum einen als französische Grafen Vasallen ihres Königs geblieben, zum anderen waren sie als Könige vom England diesem gleichgestellt. Diese konfliktträchtige Konstellation schwelte mit unterschiedlicher Intensität über die Jahrhunderte und bildet den Schlüssel zum Verständnis des Hundertjährigen Krieges. Zunächst gelang es den französischen Königen im Verlaufe des 13. Jahrhunderts Zug um Zug den Einfluss der englischen Seite in Frankreich zu vermindern, umfangreiche und bedeutende Territorien wie die Normandie (1202) und die Bretagne (1213) fielen an die französische Krone zurück bzw. gelangten unter deren Einfluss. Nachdem 1224 auch Aquitanien englischer Herrschaft entzogen wurde, verzichtete der englische König Heinrich III. 1259 endgültig auf den größten Teil seiner Besitzungen in Frankreich, erkannte die Lehnshoheit der französischen Könige an und behielt lediglich das Herzogtum Guyenne. Hierdurch wurde der englische Einfluss in Frankreich zwar marginalisiert, an der prinzipiellen Doppelrolle der englischen Könige änderte sich aber nichts. 1328 starb der französische König Karl IV. ohne direkten Nachkommen, wodurch die Königslinie der Kapetinger erlosch. Anspruch auf die Thronfolge erhoben Eduard III. von England und Philipp, ein Cousin Karls, der als Philipp VI. schließlich den Thron bestieg und die Dynastie der Valois begründete. Der schon Generationen zuvor immer wieder aufgeflammte Streit um die Frage, wer der rechtmäßige König von Frankreich sei, bildete denn auch den Anlass des sich nun entwickelnden Konfliktes.

Eduard sah sich als legitimen König Frankreichs, zu dem er sich 1340 ausrief. Für Philipp war .er damit zum lehnsbrüchigen Vasallen geworden, der zu unterwerfen war. Die militärische Auseinandersetzung begann, als Eduard noch im gleichen Jahr mit einem Heer nach Frankreich übersetzte und die Truppen Philipps 1346 in der Schlacht von Crécy besiegte. Es war dies der Auftakt einer Serie von Gefechten zumeist geringer und mittlerer Intensität, die für diesen Krieg kennzeichnend sein sollte. Die einzelnen Kriegshandlungen, Phasen, Herrscherwechsel, zwischenzeitlichen Friedensschlüsse und -brüche der folgenden Jahrzehnte können hier nicht nachgezeichnet werden. Militärische und politische Erfolge wechselten bald nach der einen, bald nach der anderen Seite. Als wesentliche Wendepunkte sind die Gefangennahme des Philipp VI. nachgefolgten Königs Johann II. durch die Engländer (1356), der Sieg der Franzosen bei Orleans (1429) und der Abfall Burgunds von England als dessen wichtigstem Verbündeten (1435) zu nennen. Charakteristisch für diesen Krieg ist, dass die Kampfhandlungen keineswegs ununterbrochen und flächendeckend angedauert hätten. Wirtschaftliche und personelle Auszehrung zwangen beide Parteien immer wieder zu teils jahrzehntelangen Perioden der Waffenruhe. Mehrmals schien es, als könnte der Konflikt beigelegt werden. Nach der Auffassung von Joachim Ehlers waren diese Unterbrechungen der Grund für die ungewöhnlich lange Dauer des Krieges, denn sie gaben den Parteien jeweils die Möglichkeit zur Refinanzierung und wirtschaftlichen Konsolidierung[17]. Mit der für Frankreich siegreichen Schlacht von Castillon (1453) endeten die Kampfhandlungen. England, das in der Folge in den drei Jahrzehnten der Rosenkriege versank, verlor durch die Niederlage und die damit verbundene Auflösung der dynastischen Bande endgültig seine Ansprüche auf Territorien und Thronfolge Frankreichs. Frankreich selbst sah sich durch Verwüstungen, Menschenverluste und die Dezimierung seiner Adelsschicht großen gesellschaftlichen Verwerfungen und Umbrüchen ausgesetzt. Mit der durch den Krieg begünstigten und sich in der Folge verstetigenden Ausbildung eines französischen Nationalgefühls beginnt die Entwicklung Frankreichs vom Lehensverband zum Nationalstaat moderner Prägung.

[...]


[1] BROWN, Peter: The Cult of the Saints. Its Rise and Function in Latin Christianity. Chicago 1981,

S. 48

[2] BROWN, S. 24

[3] VAUCHEZ, André: Der Heilige. In: Der Mensch des Mittelalters, hg v. Jacques Le Goff, Frankfurt a.M. - New York 1989, S. 342

[4] ANGENENDT, Arnold: Heilige und Reliquien. Die Geschichte ihre Kultes vom frühen Christentum bis zur Gegenwart. München 1994, S. 12

[5] WOODWARD, Kenneth: Die Helfer Gottes - Wie die katholische Kirche ihre Heiligen macht. München 1995

[6] Vgl. EHLERS, Joachim: Der Hundertjährige Krieg. München 2009, S. 2

[7] KRUMEICH, Gerd: Jeanne d'Arc in der Geschichte. In: Beihefte der Francia, Band 19, Sigmaringen 1989, S. 13

[8] Woodward S. 66

[9] So Hume, zitiert bei Brown S. 25

[10] Woodward S. 80

[11] Vgl. Woodward, S. 74

[12] Im Falle Johannas wird die Frage ihrer Jungfräulichkeit im Prozess von Rouen eine Rolle spielen,

[13] KÖTTING, Bernhard: Entwicklung der Heiligenverehrung und Geschichte der Heiligsprechung. In: Die Heiligen in ihrer Zeit, Bd 1 hg. v. Peter Manns, 2. Aufl. Mainz 1966 S. 39

[14] Kötting S. 38

[15] Die Durchsetzung der Kanonisierung als päpstlichem Reservatsrecht erforderte verschiedene Einwirkungen Roms auf die Bischöfe, die zunächst fortfuhren, ihrerseits Heiligsprechungen zu vollziehen, so wiederholten z.Bsp. Alexander III.und Gregor IX diesen päpstlichen Anspruch in Dekreten.

[16] Eine Übersicht zu diesem Bürgerkrieg bietet z.B.: TANZ, SABINE: Jeanne d'Arc : spätmittelalterliche Mentalität im Spiegel eines Weltbildes. In: Forschungen zur mittelalterlichen Geschichte, Bd. 33. Weimar 1991, S. 76 ff.

[17] Ehlers S. 108

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Die Konstruktion von Heiligkeit am Beispiel der Johanna von Orléans
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Institut für Kultur- und Sozialwissenschaften)
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V342362
ISBN (eBook)
9783668321083
ISBN (Buch)
9783668321090
Dateigröße
828 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kulturwissenschaften, Geschichte, Heilige, Heiligenverehrung, Johanna von Orleans, Jeanne d´Arc
Arbeit zitieren
Stefan Schätzler (Autor), 2016, Die Konstruktion von Heiligkeit am Beispiel der Johanna von Orléans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342362

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