Inhaltsverzeichnis
1. Lehr- und Lernziele
Grobziele
Feinziele – Sonderpädagogische Ziele
2. Bedingungsanalyse
Momentane Situation
Schüleranalyse bezüglich der Themenstellung
3. Verlaufsplanung
Durchgeführt wurde die Therapiestunde in einer Grundschule im Rahmen des Gemeinsamen Unterrichts (GU). Es handelt sich um eine Einzelförderung.
Inhaltsverzeichnis
1. Lehr- und Lernziele
1.1. Grobziele
1.2. Feinziele – Sonderpädagogische Ziele
2. Bedingungsanalyse
2.1. Momentane Situation
2.2. Schüleranalyse bezüglich der Themenstellung
3. Verlaufsplanung
Zielsetzung und Themen der Förderstunde
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist die therapeutische Unterstützung eines Schülers mit einer Redefluss-Störung durch gezielte Atem- und Artikulationsübungen, um ein symptomfreies Sprechen zu fördern und das Selbstbewusstsein zu stärken.
- Förderung der bewussten Atemführung und Stimmkontrolle
- Einsatz von Spiegelarbeit zur Verbesserung der Artikulation
- Stärkung des Selbstbewusstseins durch positive Verstärkung
- Training der Konzentration und bewussten Sprechplanung
Auszug aus dem Buch
Atemübungen
L: Zu Beginn starten wir wieder mit einer Atemübung. Dazu stellst du dich gerade hin, deine Füße stehen parallel zueinander, die Knie etwas gebeugt. Nun hebst du die Arme seitlich hoch, als würdest du jemanden umarmen (Kopfhöhe). Nun führst du die Hände zur Stirn. Dabei stellst du dir vor, dass du die Luft mit den Armen einfängst. Du atmest dabei durch die Nase ein. Beim anschließenden Ausatmen durch den Mund führst du die Hände (Fingerspitzen zueinander) nach unten bis zum Bauchnabel. Stell dir vor, du drückst die Luft nach unten.
S: atmet durch die Nase ein und hörbar auf „f“ aus. Führt die Bewegungen aus.
L: Prima, sprich beim Ausatmen nun folgende Silben: ham, hem, him, hom, hum
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lehr- und Lernziele: Dieses Kapitel definiert die angestrebten kognitiven, sprachtherapeutischen und sozio-emotionalen Ziele, die durch spezielle Übungen zur Stimmkontrolle erreicht werden sollen.
2. Bedingungsanalyse: Hier wird die aktuelle Lernsituation des Schülers F. beschrieben, inklusive seiner sprachlichen Voraussetzungen und der organisatorischen Rahmenbedingungen der Einzelförderung.
3. Verlaufsplanung: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte tabellarische Darstellung der geplanten Unterrichtsphasen, vom Einstieg über verschiedene Atem- und Sprechübungen bis hin zur Entspannung.
Schlüsselwörter
Stottertherapie, Förderstunde, Redefluss-Störung, Atemübung, Artikulation, Sprachtherapie, Balbuties, Selbstbewusstsein, Spiegelarbeit, Einzelförderung, Stimmkontrolle, Sonderpädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert eine Kurzlektion im Rahmen einer Stottertherapie für einen Schüler der 4. Klasse, um dessen Sprechfluss durch gezielte Übungen zu verbessern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Lektion?
Die zentralen Felder sind die Atemschulung, die Artikulationsverbesserung, das Training der Sprechkontrolle sowie die Förderung der sozio-emotionalen Kompetenz durch positive Verstärkung.
Was ist das primäre Ziel der Förderstunde?
Das Ziel ist es, dem Schüler zu helfen, seine Atmung bewusst einzusetzen, um eine klangvolle Stimme ohne großen Kraftaufwand zu erzeugen und letztlich symptomfreier zu sprechen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Therapie eingesetzt?
Es werden methodische Ansätze der Sprachtherapie verwendet, darunter Atem- und Entspannungsübungen, Nachsprechübungen sowie die visuelle Kontrolle durch Spiegelarbeit.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Verlaufsplanung, die konkrete Schüleranalyse sowie die Definition der pädagogischen und sonderpädagogischen Lernziele.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich durch die Begriffe Stottertherapie, Redefluss-Störung, Atemschulung, Artikulation und Einzelförderung beschreiben.
Wie wird die visuelle Wahrnehmung während der Übungen genutzt?
Durch die Arbeit vor dem Spiegel soll der Schüler seine eigene Atmung und Artikulation kontrollieren und durch die visuelle Rückmeldung ein besseres Gefühl für seine Sprechwerkzeuge entwickeln.
Warum liegt der Fokus auf der Kombination aus bedeutungslosen Silben und Bildern?
Die Verwendung von Silben wie "ham, hem, him, hom, hum" dient der reinen Konzentration auf die Atmung und Artikulation, ohne dass die Aufmerksamkeit durch inhaltliche Assoziationen bei Wörtern abgelenkt wird.
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- Katrin Niemann (Author), 2005, Kurzlektion Stottertherapie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/34241