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Filme smarter sehen. Veränderung der visuellen Erkennbarkeit von Bewegtbildern für die Anwendung auf Smartphones

Exemplarische Darstellung mit einer technisch angepassten Filmsequenz

Titel: Filme smarter sehen. Veränderung der visuellen Erkennbarkeit von Bewegtbildern für die Anwendung auf Smartphones

Bachelorarbeit , 2012 , 110 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Stefan Sydow (Autor:in)

Filmwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Smartphone hat Einzug in unseren Alltag gehalten. Telefonieren und SMS schreiben ist natürlich weiterhin möglich, jedoch sind es die vielen zusätzlichen Anwendungen, die diese Geräte so beliebt machen: Der Benutzer hat die Möglichkeit jederzeit online zu sein, um sich mit Informationen zu versorgen oder Freunde virtuell über soziale Netzwerke zu treffen. Die Technologien der Geräte sindweit fortgeschritten, sodass Fotos und Videos, wie auf einem Fernsehgerät oder Computer konsumiert werden können. Jedoch gibt es für Bewegtbild noch nicht genügend Inhalte. Woran liegt das? Sind Produktionen für Smartphones aufwändiger?

Kann vorhandenes Material bearbeitet werden, um es für Smartphones zu optimieren? Diese und weitere Fragen werden in dieser Arbeit aufgegriffen und beantwortet.

Einige der großen Filmgesellschaften in den USA, z.B. WarnerBros., bieten seit 2008 für Filmveröffentlichungen auf Blu-ray eine digitale Kopie(engl. Digital Copy) an. Dies ist eine zeitlich befristete Kopie des Hauptfi lms in Standardaufl ösung. Diese wird über spezielle Tools auf den Rechner kopiert oder ggf. auf ein Smartphone. Somit ist der gekaufte Film mobil und der Filmliebhaber hat die Möglichkeit ihn überall zu genießen.

Dies wirft die Frage auf, ob es ausreicht einen Film ohne Anpassungen zu komprimieren und auf dem Smartphone wiederzugeben? Die Projektionsvorraussetzungen sind deutlich andere als im Kino oder einem Fernseher. Erste Bewegtbildanbieter, wie Nachrichtenagenturen oder Videoportale sind mit eigenen Apps auf dem Smartphonemarkt aktiv, bilden dort allerdings das gleiche ab, wie online.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. INTENTION ZUR ARBEIT

2. VORGEHENSWEISE

3. REZEPTION VON FILM

3.1 Wirkung von Film und Fernsehen

3.2 Orte der Rezeption

4. FILMTECHNISCHE GRUNDLAGEN

4.1 Grundtechniken

4.2 Einstellungsgrößen

4.3 Kamerabewegungen

4.4 Kameratechnik

4.5 Postproduktion

5. DER FILM WIRD SMARTER

5.1 Technische Eigenschaften von

5.2 Usability

5.3 Displayeigenschaften

5.4 Projektion von Bildern

5.4.1 Bildformat

5.5 Ton

5.6 Fazit

5.7 Das Bild auf dem Smartphone

5.8 Nutzer des mobilen Internet

6. EINSTIEG IN DIE UMFRAGE

6.1 Ausgangmaterial

6.2 Komprimierungsparameter

6.3 Testpersonen und Testszenen

7. BEWEGTBILDKONSUM

8. HELLIGKEIT/KONTRAST - SZENE 1

9. HELLIGKEIT / KONTRAST - SZENE 2

10. HELLIGKEIT / KONTRAST - SZENE 3

11. LOOK UND FARBE - SZENE 4

12. LOOK UND FARBE - SZENE 5

13. TEXT UND GRAFIK - SZENE 6

14. TEXT UND GRAFIK - SZENE 7

15. TEXT UND GRAFIK - SZENE 8

16. TEXT UND GRAFIK - SZENE 9

17. EFFEKTE - SZENE 10

18. EFFEKTE - SZENE 11

19. KAMERABEWEGUNGEN - SZENE 12

20. KAMERABEWEGUNG - SZENE 13

21. EINSTELLUNGSGRÖSSEN - SZENE 14

22. EINSTELLUNGSGRÖSSEN - SZENE 15

23. EINSTELLUNGSGRÖSSEN - SZENE 16

24. SCHNITT - SZENE 17

25. SCHNITT - SZENE 18

26. SCHNITT - SZENE 19

27. DETAILS - SZENE 20

28. DETAILS - SZENE 21

29. DETAILS - SZENE S22

30. 3D UND REAL - SZENE 23

31. 3D UND REAL - SZENE 24

32. EIGNUNG UND ENTERTAINMENT

33. PRAKTISCHE UMSETZUNG

33.1 Helligkeit und Kontrast - Szene 1

33.2 Helligkeit und Kontrast - Szene 2

33.3 Look und Farbe - Szene 4

33.4 Text und Grafi k - Szene 6

33.5 Text und Grafi k - Szene 7

33.6 Text und Grafi k - Szene 8

33.7 Text und Grafi k - Szene 9

33.8 Effekte - Szene 11

33.9 Kamera - Szene 12

33.10 Kamera - Szene 13

33.11 Einstellungsgrößen - Szene 14

33.12 Einstellungsgrößen - Szene 15

33.13 Einstellungsgrößen - Szene 16

33.14 Schnitt - Szene 18

33.15 Details - Szene 20

33.16 Details - Szene 21

33.17 Details - Szene 22

33.18 Realbild und 3D - Szene 23

33.19 Fazit zur Untersuchung

34. FILME SMARTER „REGELN“

34.1 Helligkeit/Kontrast

34.2 Farbe/Kontrast

34.3 Kamerabewegungen

34.4 Einstellungsgrößen

34.5 Schnitt

34.6 Grafi k/2D

34.7 Grafi k/3D

34.8 Typografi e/Text

34.9 Effekte

34.10 Sound

35. AUSBLICK

36. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern die visuelle Erkennbarkeit von Bewegtbildern auf die begrenzten Displayeigenschaften und technischen Parameter von Smartphones angepasst werden muss, um dem Nutzer einen qualitativ hochwertigen Filmgenuss zu ermöglichen. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse technischer Defizite und der Erarbeitung optimierter Gestaltungsregeln.

  • Analyse der Rezeption von Filmen auf mobilen Endgeräten
  • Untersuchung von Displaytechnologien und Bildauflösungen
  • Testbefragung zu inhaltlich problematischen Filmszenen
  • Entwicklung von Optimierungsparametern für Bewegtbild auf Smartphones
  • Erstellung von Gestaltungsregeln für "Filme smarter sehen"

Auszug aus dem Buch

4. FILMTECHNISCHE GRUNDLAGEN

Filme werden erst interessant und schaffen es auf die unterschiedlichen Projektionsflächen und Displays, wenn der Funke vom Produktionsteam auf den Rezipienten überspringt. Wenn Filme so inszeniert werden, dass ein Spannungsbogen entsteht, ist der Zuschauer interessiert und versetzt sich in das filmische Geschehen. Dafür sind sowohl filmische Mittel als auch die Bildsprache verantwortlich. Der Film ist ein audiovisuelles Medium, das für die visuelle Wirkung folgende filmgestalterische Mittel nutzt.

Ein Zoom ist eine Technik, in der sich der Bildausschnitt von einer Totalen bis zu einer Nahaufnahme und umgekehrt, verändert. Ein langsamer Zoom imitiert eine Kamerafahrt, wo keine ist, ein schneller Zoom, Schussfahrt genannt, erzielt Aufmerksamkeit bei Objekten.

Diese sechs grundlegenden Einstellungsgrößen sind die Totale, Halbtotale, Amerikanische (Halbnahe), Nahe, Großaufnahme und Detailaufnahme. Sie definieren sich über den Abstand des Bildgegenstandes zur Kamera. Neben diesen Größen gibt es diverse Abwandlungen wie zum Beispiel die Supertotale als erweiterte Variante der Totalen. Interessant ist hier die Frage, ob diese Einstellungsgrößen auch auf dem Smartphone ohne Einschränkungen verwendet werden können bzw. funktionieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. INTENTION ZUR ARBEIT: Einführung in die wachsende Bedeutung des Smartphones als Medium und Aufwerfen der zentralen Fragestellung bezüglich der Optimierung von Filminhalten.

2. VORGEHENSWEISE: Beschreibung der methodischen Herangehensweise, inklusive der Analyse technischer Grundlagen und der Stichprobenbefragung zur Bewegtbildoptimierung.

3. REZEPTION VON FILM: Erörterung der psychologischen Wirkung von Filmen und der Unterschiede zwischen dem Konsum im Kino, vor dem Fernseher und auf mobilen Endgeräten.

4. FILMTECHNISCHE GRUNDLAGEN: Detaillierte Darstellung der elementaren Gestaltungsmittel wie Kameratechniken, Einstellungsgrößen und Postproduktion, die für die visuelle Wirkung entscheidend sind.

5. DER FILM WIRD SMARTER: Analyse der technischen Parameter von Smartphones (Display, Prozessor, Ton) und deren Einfluss auf die Bewegtbildrezeption sowie die Rolle der Internetverbindung.

6. EINSTIEG IN DIE UMFRAGE: Festlegung der Testumgebung und der Kriterien für die Auswahl problematischer Filmszenen für die anschließende Untersuchung.

33. PRAKTISCHE UMSETZUNG: Konkrete Anwendung von Anpassungsvarianten auf verschiedene Filmszenen zur Optimierung von Helligkeit, Kontrast, Grafik und Text für das kleine Smartphone-Display.

34. FILME SMARTER „REGELN“: Zusammenfassung der zehn wichtigsten Richtlinien, die aus den Erkenntnissen der Untersuchung für die zukünftige Produktion von mobilem Bewegtbild abgeleitet wurden.

Schlüsselwörter

Smartphone, Bewegtbild, Filmrezeption, Displaytechnologie, Postproduktion, Bildformat, Bitrate, Komprimierung, Usability, Einstellungsgröße, Bildauflösung, Punktdichte, Filmgestaltung, Mobile Internet, Streaming.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die visuelle Erkennbarkeit von Bewegtbildern auf Smartphones und analysiert, wie Filminhalte angepasst werden müssen, um auf kleinen Displays optimal zu funktionieren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die technischen Spezifikationen von Smartphones, filmische Gestaltungsmittel (Bildsprache, Schnitt), die Nutzererfahrung (Usability) sowie die notwendige Optimierung von Bildmaterial durch Komprimierung und Anpassung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie vorhandenes Filmmaterial für das Smartphone optimiert werden kann, um eine qualitativ hochwertige Darstellung und Rezeption trotz technischer Limitationen zu gewährleisten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu den Grundlagen der Filmrezeption und Technik mit einer praktischen Stichprobenbefragung von Probanden, um die Wirkung verschiedener filmischer Einstellungen auf Smartphones zu testen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die technischen Grundlagen und Eigenschaften von Smartphones erläutert, gefolgt von einer detaillierten Testreihe, in der verschiedene Filmszenen analysiert und für das mobile Endgerät angepasst werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe wie Smartphone, Bewegtbild, Filmrezeption, Displaytechnologie und Optimierung kennzeichnen den Kern der wissenschaftlichen Untersuchung.

Warum sind viele Filme auf Smartphones derzeit noch schwer zu konsumieren?

Aufgrund begrenzter Displaygrößen, Spiegelungen, geringer Kontraste und hoher Datenanforderungen werden Details in Totalen oder textlastige Einblendungen oft nicht richtig erkannt.

Welche Rolle spielt die Bildauflösung für den Filmgenuss auf dem Handy?

Eine hohe Auflösung ist entscheidend für die Schärfe, doch die physikalische Größe des Displays limitiert die Wahrnehmung kleiner Bildelemente, weshalb in der Postproduktion oft Nachbesserungen nötig sind.

Welche Bedeutung haben die abgeleiteten "Regeln" für die Filmindustrie?

Die abgeleiteten Regeln bieten Filmemachern konkrete Richtlinien, wie sie durch angepasste Kamerabewegungen, Textgrößen und Schnittfolgen Inhalte für mobile Endgeräte optimieren können, ohne den künstlerischen Filmstil zu zerstören.

Welches Fazit zieht der Autor zur zukünftigen Nutzung?

Der Autor schlussfolgert, dass trotz technischer Fortschritte wie LTE die volle Optimierung von Filmen für Smartphones einen hohen Aufwand bedeutet, aber notwendig ist, um Inhalte verständlich und unterhaltsam zu vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 110 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Filme smarter sehen. Veränderung der visuellen Erkennbarkeit von Bewegtbildern für die Anwendung auf Smartphones
Untertitel
Exemplarische Darstellung mit einer technisch angepassten Filmsequenz
Hochschule
Mediadesign Hochschule für Design und Informatik GmbH Berlin
Note
1,7
Autor
Stefan Sydow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
110
Katalognummer
V342525
ISBN (eBook)
9783668416529
Sprache
Deutsch
Schlagworte
filme veränderung erkennbarkeit bewegtbildern anwendung smartphones exemplarische darstellung filmsequenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Sydow (Autor:in), 2012, Filme smarter sehen. Veränderung der visuellen Erkennbarkeit von Bewegtbildern für die Anwendung auf Smartphones, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342525
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  110  Seiten
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