Pierre Bourdieus "Die männliche Herrschaft". Inwiefern ist die männliche Herrschaft noch für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zutreffend?


Hausarbeit, 2013

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Habitus

3. Die symbolische Gewalt

4. Die männliche Herrschaft

5. Die männliche Herrschaft ist noch ein Bestandteil der modernen Gesellschaft

6. Kritik an Bourdieus Auseinandersetzungen

7. Zusammenfassung

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der französische Soziologe Pierre Bourdieu ist einer der bedeutendsten Soziologen in der modernen Gesellschaft. Die Soziologie ist ein wichtiger Bestandteil, um gesellschaftliche Phänomene zu analysieren und ihr auf den Grund zu gehen. Mit Hilfe drei zentraler Begriffe, mit denen sich die Soziologie und auch Bourdieu beschäftigen, kann die strukturierte Gesellschaft beschrieben werden: Klasse, Feld und Geschlecht. In dieser Arbeit soll jedoch nur die Kategorie des Geschlechts eine Rolle spielen, denn die vorliegende Hausarbeit wird sich mit dem Thema der männlichen Herrschaft auseinandersetzen. Diese ist sowohl in der Soziologie, als auch in der Politik von Bedeutung, da sie ein immenses Machtverhältnis darstellt.

Gerade in der heutigen Gesellschaft steht besonders oft die geschlechtliche Arbeitsteilung im Zentrum der Analysen von Politik und Soziologie. Seit einigen Jahren wird von staatlicher Seite, aber auch von einzelnen Institutionen, wie beispielsweise der Schule, verstärkt versucht, insbesondere Frauen in männerdominierte Berufe zu integrieren. Ebenfalls wird angeboten, dass der Mutterschaftsurlaub auch vom Vater übernommen werden kann, sodass beide Geschlechter sich gleichermaßen an den Haushaltsaufgaben beteiligen und Frauen die Möglichkeit erhalten, ihrer Karriere nachzugehen. Ein Versuch, die männliche Herrschaft und damit die geschlechtlichen Differenzen zu verbessern. Auch anhand der Bundeskanzlerin Angela Merkel ist erkennbar, dass zunehmend Frauen in Machtpositionen akzeptiert werden, was in früheren Epochen kaum denkbar war und in vielen Ländern der Welt auch heute noch unmöglich erscheint. Aus diesem Grunde wird sich diese Arbeit im Folgenden unter anderen mit den Fragen auseinandersetzen, ob es für Deutschland wirklich bedeutet, dass die männliche Herrschaft Geschichte ist und es zu einer geschlechtlichen Gleichberechtigung kommt. Oder ob die männliche Herrschaft ein unüberwindbares Phänomen ist, das schon seit Jahrhunderten in der Gesellschaft festgeschrieben und nicht mehr vollkommen veränderbar ist. Um Antworten auf diese Fragen zu geben, werden Bourdieus Auseinandersetzungen zur männlichen Herrschaft betrachtet. Dazu werden einige wichtige Soziologen und Politologen herangezogen, die Bourdieus Arbeiten intensiv analysiert haben.

Um sich mit der männlichen Herrschaft auseinandersetzen zu können, ist es wichtig, dass zuerst dazugehörige Begriffe, wie Habitus und symbolische Gewalt, erklärt und möglicherweise in einen Zusammenhang gebracht und dann näher auf die männliche Herrschaft im Allgemeinen und die Situation der männlichen Herrschaft in der Moderne eingegangen wird. Folgend wird die Frage diskutiert, ob die männliche Herrschaft auch heute noch einen zentralen Punkt in der Gesellschaft darstellt oder ob sie bereits abgebaut wird. Im letzten Punkt setzt sich diese Arbeit mit der Kritik an Bourdieus Arbeiten auseinander, gerade weil dieses Thema auch einen feministischen Ansatz vermuten lassen könnte.

2. Der Habitus

Eines der wichtigsten Konzepte, mit denen sich Bourdieu auseinandergesetzt hat, ist der Habitus, welcher häufig bei der Betrachtung vieler soziologischer Phänomene herangezogen wird, da er für deren Erklärung selten unwichtig ist. Dieser wird zunächst in seiner allgemeinen Form dargestellt. Im Nachfolgenden wird dann genauer Bezug auf den geschlechtlichen Habitus genommen, der für die männliche Herrschaft einen zentralen Ansatzpunkt darstellt und für deren Analyse unverzichtbar ist.

Nach Bourdieu gilt der Habitus nicht als angeboren, „ sondern [eher] als erfahrungsabh ä ngige Konstruktion “ (Krais & Gebauer, 2002, S. 31). Der Begriff des Habitus ist mit Begriffen, wie Haltung und Gehabe, also dem Auftreten eines Menschen, übersetzbar, die im Laufe des Lebens erworben werden. Das heißt, er beinhaltet unter anderem auch die Gestik und die Art des Sprechens eines Menschen, die er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat. Der Habitus stellt ein „System dauerhafter und übertragbarer Dispositionen“ (Fröhlich, 1994, S. 38) dar. Das lässt darauf schließen, dass er nicht ohne weiteres ablegbar oder veränderbar ist. Er kann somit auch als Gewohnheit oder Lebensweise verstanden werden. Darüber hinaus wird er als ein „ [zusammenh ä ngendes] System von Handlungsschemata “ (ebd.) gesehen und dient des Weiteren zur Erzeugung von Ordnungsgrundlagen der Wahrnehmung, der Vorstellungen und des Denkens (vgl. ebd.). Um den Habitus in seiner Wirkungsweise zu verstehen, ist es wichtig drei Aspekte zu beachten, die mit dem Habitus in unmittelbarer Verbindung stehen: Erstens die sogenannten Wahrnehmungsschemata, die den Sinneseindruck der sozialen Gesellschaft strukturieren, das heißt das, was durch die Sinne aufgenommen wird, klassifizieren. Zweitens die Denkschemata, mit denen die an der Gesellschaft teilnehmenden Individuen die Welt interpretieren und rational ordnen. An dritter Stelle folgen die Handlungsschemata, welche die Handlungen der Individuen erzeugen. Diese Schemata sind miteinander verbunden, sodass sie immer zusammen wirken (vgl. Schwingel, 2003, S. 62). Da der Habitus auf individuellen oder gemeinschaftlichen Erfahrungen beruht, die als „ Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemata “ (Fröhlich, 1994, S. 38) vom Menschen aufgenommen werden, bleiben sie somit im Leben der Individuen präsent.

Der Habitus kann sowohl als Erzeuger, als auch als Erzeugnis von Praktiken gesehen werden. Alles in allem heißt das, dass der Habitus auf unsere Praktiken, dies können Handlungen und Verhalten sein, und zugleich auf die Wahrnehmung und Bewertung dieser Praktiken, eine Wirkung ausübt oder mit Bourdieus Worten jene „prägt“ (ebd.). Durch den Eingliederungsprozess eines Individuums in die Gesellschaft wird der Habitus des Einzelnen ausgebildet. Hierbei ist laut der Soziologin Krais das Mitmachen der Individuen gefordert. Somit wird der Sozialisationsprozess des Menschen durch die Grenzen der Wahrnehmung, des Denkens und der Handlungen bestimmt. Dies wird anhand eines Beispiels verdeutlicht, in dem Kinder erlernen, Gefühle zu entwickeln und sich die Sprache anzueignen, indem es aktiv an seiner Umwelt teilnimmt. Der Habitus ist demnach ein System, das eine Anpassung an bis dato unbekannte Situationen ermöglicht und das Handlungen neu zustande bringt (vgl. Krais, 2011, S.39). Im Habitus eines Menschen kommt folglich das zum Vorschein, was den Menschen zu einem gesellschaftlichen Wesen macht. Denn die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und die „Prägungen“, die er dadurch erfahren hat, machen den Menschen aus (vgl. Bourdieu, 1996, S.153-156). Zusammenfassend lässt sich erkennen, dass vor allem die Schemata der Wahrnehmung und der Bewertung und das Handlungsschemata grundlegend für den Habitus sind (vgl. Bourdieu, 2005, S.70).

Ein weiterer wichtiger Punkt den Bourdieu in seinem Werk „Die männliche Herrschaft“ erwähnt und der besonders bedeutend für das Thema der Hausarbeit ist, ist die Unterteilung der gesellschaftlichen Wesen in männlich und weiblich.

„ Das Zusammenspiel der biologischen Erscheinungsform und der [ … ] Auswirkung, die eine lang andauernde kollektive Arbeit der Vergesellschaftung des Biologischen und der Biologisierung des Gesellschaftlichen in den K ö rpern und in den K ö pfen gehabt hat, hat eine Verkehrung der Beziehung von Ursache und Wirkung zur Folge “ (Bourdieu, 2005, S.11).

In diesem Zusammenhang führt er den Begriff des geschlechtlichen Habitus ein, der in Bezug auf die männliche Herrschaft einen wichtigen Punkt darstellt. Der Habitus, der von Bourdieu als „generatives Prinzip“ (ebd.) bezeichnet wird, befasst sich mit den Handlungen der Menschen einer Gesellschaft und den sozialen Strukturen der zwei Geschlechter, die in einer Gesellschaft existieren. Diese Thematik wird in der Soziologie auch als „doing gender“ bezeichnet. Da der Habitus nicht als angeboren, sondern als erfahrungsabhängig gilt, entwickelt der Mensch eine vergeschlechtliche Sicht der Welt, die im Habitus verankert wird. Der Habitus des Menschen hat eine Prägung erfahren, die es dem Individuum ermöglicht, weiblich und männlich als zwei Gegensätze zu erkennen und diese als eine Klassifikation beizubehalten (vgl. Krais & Gebauer, 2002, S. 48).

Der Habitus der Geschlechter wird von jedem Individuum, beginnend mit seinem Leben, entwickelt. Dadurch wird deutlich, dass das Verhältnis der Geschlechter, also die Einteilung in männlich und weiblich, zu der ersten Entwicklung und somit auch der sozialen Differenzierung eines Kindes gehört. Um den vergeschlechtlichen Habitus zu verstehen, ist es wichtig, dass das Frau-Sein und das Mann-Sein als klarer Gegensatz verstanden wird. Die Soziologin Beate Krais und der Philosoph Gunter Gebauer sprechen hier von einem „polaren Gegensatz“ der zwischen den Geschlechtern existieren muss, damit gesellschaftlich eindeutig wird, was als männlich und was als weiblich gilt (vgl. ebd.).

Der geschlechtliche Habitus wird durch die dauerhafte Ausrichtung am Handeln, an den Wahrnehmungen und an den Signalen erworben. Hierbei wird die Seite, die nicht typisch für das jeweilige Geschlecht ist, aus den Möglichkeiten ausgeschlossen, sodass die beiden Geschlechter, Mann und Frau, in ihren Wegen und Chancen beschränkt werden. Der Habitus des Geschlechts stellt ein bedeutendes Element für die Entwicklung der Persönlichkeit von Individuen dar. Ein grundlegendes Beispiel hierfür ist die geschlechtliche Arbeitsteilung, da sie in den Köpfen und Körpern der Menschen verinnerlicht ist. „[…] das Geschlechterverhältnis ist, wie Bourdieu schreibt, somatisiert“ (ebd. S.50f.). Darauf wird diese Arbeit später noch einmal genauer Bezug nehmen.

3. Die symbolische Gewalt

Um den Grundgedanken der symbolischen Gewalt näher erklären zu können, soll dieser Abschnitt mit einem Beispiel beginnen, welches seinen Blick auf die männliche Herrschaft legt.

So stellt Bourdieu dar, dass die Mehrheit der Frauen in Frankreich einen Mann, der größer und älter als sie selbst ist, wesentlich attraktiver finden, als einen kleineren und jüngeren Mann. Zweidrittel der Frauen würden sogar einen kleineren Mann ablehnen. Wenn eine Frau größer ist als der dazugehörige Mann, wird von einem Großteil der Gesellschaft automatisch darauf geschlossen, dass die Frau dominanter sei. Das würde die Frau, widersprüchlicherweise, in der Gesellschaft herabsetzen (vgl. Bourdieu, 2005, S.66f.).

Dieses Beispiel verwendet Bourdieu in seinem Buch „Die männliche Herrschaft“, um die symbolische, also die sanfte und meist auch latente Gewalt, zu verdeutlichen. Um sich mit dem Thema der männlichen Gewalt zu beschäftigen, ist es wichtig, sich auch mit dem Gedanken der symbolischen Gewalt auseinanderzusetzen, weil diese Form der Gewalt in Bourdieus Arbeiten einen zentralen Platz einnimmt. Weiterhin wird anhand dieses Beispiels bewusst, dass die symbolische Gewalt einen bedeutenden Aspekt der Herrschaftsausübung in der modernen Gesellschaft einnimmt und die Betrachtung der Gewalt keinesfalls in den Hintergrund treten darf (vgl. Krais, 2008, S.53).

In seinen Auseinandersetzungen wendet Bourdieu die symbolische Gewalt auf die unterschiedlichsten Felder, wie beispielsweise die Religion, die Sprache oder die Kunst, an (vgl. Moebius & Wetterer, 2011, S.1). In dieser Arbeit ist der Schwerpunkt der symbolischen Gewalt jedoch auf die Geschlechterverhältnisse gelegt. Die symbolische Gewalt ist eine sanfte Gewalt, „die in der face-to-face Interaktion zum Tragen kommt“ (Krais & Gebauer, 2002, S.52), was erklärt, dass die Herrschaft durch die direkte Kommunikation und Wechselbeziehung zwischen den Menschen erzeugt wird, also hauptsächlich durch Sprache und einen Lebensstil. Dazu zählen unter anderem Denk-und Sprechweisen, sowie Handlungsweisen, Gesten und Verhaltensweisen. Dies führt zu einer Legitimierung der Macht, da die Herrschaft nicht als solche wahrgenommen wird (vgl. Moebius, 2011, S. 57 & Bourdieu, 2005, S.8). Hervorgehoben werden muss hier, dass die symbolische Gewalt nur solange wirkt, solange sie nicht als Gewalt erkannt wird (vgl. Krais, 2008, S. 53). Mit den Worten der Soziologen Stephan Moebius und Angelika Wetterer ausgedrückt, findet hier eine „Verschleierung, Kaschierung und Naturalisierung der Machtverhältnisse“ (Moebius & Wetterer, 2011, S. 4) statt. Angewendet wird diese Form der Macht vor allem in Institutionen, die eine Verbindung zur Kultur aufweisen, wie unter anderem Kirchen, Parlamente, Medien oder in Bildungseinrichtungen. In diesen Institutionen ist Herrschaft generell nicht von Bedeutung (vgl. Moebius & Wetterer, 2011, S.2). Bourdieu möchte an dieser Stelle aufzeigen, dass die symbolische Gewalt ein Ergebnis der Reproduktionsarbeit ist, an der die männlichen Individuen, aber auch die einzelnen Familien, Schulen, aber auch der Staat beteiligt sind (vgl. Bourdieu, 2005, S.65). Wichtig ist hierbei, dass die symbolische Gewalt in den Menschen inkorporiert wird, das heißt in dem Sinne verinnerlicht ist, dass sie zu etwas Natürlichem und von den Menschen als selbstverständlich angesehen wird (vgl. Moebius, 2011, S.53). Gerade die Akteure, die Bourdieu erwähnt, lassen die Ausübung der Herrschaft auf die Beherrschten als etwas Natürliches erscheinen (vgl. Bourdieu, 2005, S.65). Auf diesen Punkt wird in Bezug auf die männliche Herrschaft noch einmal genauer eingegangen.

Damit die symbolische Gewalt wirkungsvoll sein kann, muss der Herrschende als auch der Beherrschte die gleichen Schemata in Bezug auf Beurteilung, Denken und Deutung besitzen (vgl. ebd. S.54). Dies verdeutlicht noch einmal das oben genannte Beispiel: Die Menschen machen sich ein Bild von dem zur Frau gehörenden Mann, indem sie die „allgemein geteilten Wahrnehmungs- und Bewertungsschemata auf ihn anwenden“ (ebd. S.68). Von der Gesellschaft wird erwartet, dass der Mann die dominante Position einnimmt. Im Allgemeinen unterstreicht das, das folgende Zitat:

„ Von symbolischer Herrschaft oder Gewalt zu sprechen hei ß t davon sprechen, da ß der Beherrschte, von einem subversiven Aufruhr abgesehen, der zur Umkehrung der Wahrnehmungs-und Bewertungskategorien f ü hrt, dazu tendiert, sich selbst gegen ü ber den herrschenden Standpunkt einzunehmen [ … ] “ (Bourdieu, 2005, S.202).

Daraus lässt sich ableiten, dass die Beherrschten mitverantwortlich für deren eigene Ergebung unter den Herrschenden sind (Moebius & Wetterer, 2011, S. 2). Darüber hinaus setzt die symbolische Gewalt voraus, dass die vorherrschenden Machtverhältnisse, die durch sie entstehen, anerkannt, aber gleichzeitig auch missachtet werden (vgl. ebd. S. 4 & Moebius, 2011, S.53).

[...]

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Pierre Bourdieus "Die männliche Herrschaft". Inwiefern ist die männliche Herrschaft noch für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zutreffend?
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V342586
ISBN (eBook)
9783668323094
ISBN (Buch)
9783668323100
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
pierre, bourdieus, herrschaft, inwiefern, gesellschaft, jahrhunderts
Arbeit zitieren
Ulrike Köpke (Autor), 2013, Pierre Bourdieus "Die männliche Herrschaft". Inwiefern ist die männliche Herrschaft noch für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zutreffend?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342586

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Pierre Bourdieus "Die männliche Herrschaft". Inwiefern ist die männliche Herrschaft noch für die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts zutreffend?



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden