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Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP). Internationaler Handel im Spannungsfeld zwischen Freihandelszonen und Multilateralismus

Titel: Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP). Internationaler Handel im Spannungsfeld zwischen Freihandelszonen und Multilateralismus

Bachelorarbeit , 2014 , 53 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Max Haug (Autor:in)

VWL - Außenhandelstheorie, Außenhandelspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit soll es sein, eine pareto superiore Ausgestaltung der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP) zu präsentieren, die derzeit zwischen der Europäischen Union (EU) und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) verhandelt wird.

Immer mehr Länder intensivieren durch präferentielle Handelsabkommen (PHA) ihren Handel untereinander. Häufig geschieht dies auf Kosten der Drittländer, die nicht Teil dieses Abkommens sind, da die Drittländer im Handel mit den Partnerländern höhere tarifäre und nicht-tarifäre Handelsbarrieren (NTB) haben, als die Partnerländer unter-einander. Das Modell von Panagariya/Krishna (2002) untersucht nun, wie Freihandelszonen (FTA) auszugestalten sind, damit Drittländer durch den Abschluss eines Freihandelsabkommens nicht schlechter gestellt werden. Dies geschieht, indem Panagariya/Krishna (2002) das ursprünglich für Zollunionen ausgearbeitete Kemp-Wan-Vanek-Ohyama Theorem auf Freihandelsabkommen anwenden. Die Analyse des Modells stellt den Kern dieser Arbeit dar und wird anschließend mit ökonometrischen Ergebnissen von Felbermayr et al. (2013) verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Teil A – Motivation

1. Problemaufriss

2. Entwicklung

2.1 GATT als multilaterales Abkommen

2.2 Trend zu Handelsblöcken

2.3 Status quo des Handels zwischen Europa und den USA

Teil B – modelltheoretische Betrachtung

3. Ökonomische Grundlagen

3.1 Arten von Handelshemmnissen

3.2 Weitere Grundlagen

4. Modell nach Panagariya/Krishna (2002)

4.1 Modellaufbau

4.1.1. Idee des Kemp-Wan-Vanek-Ohyama Theorems

4.1.2. Die Bedeutung der Rules Of Origin

4.2 Analyse des Modells

4.2.1. Analyse ohne Produktion des Gutes innerhalb der FTA

4.2.2. Analyse mit Produktion des Gutes innerhalb der FTA

4.3 THIP im Kontext des Modells

4.4 Kritik des Modells

Teil C – Ökonometrische Betrachtung

5. Studie von Felbermayr et al.

5.1 Untersuchungsaufbau

5.2 Zentrale Ergebnisse im Zollszenario

5.3 Evidenz/Kritik des Modells nach Panagariya/Krishna (2002)

Teil D – Fazit

6. Bewertung und Handlungsempfehlung

6.1 Zusammenfassung

6.2 Politikimplikationen und Herausforderungen für die WTO

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Wohlfahrtseffekte von Freihandelsabkommen unter besonderer Berücksichtigung der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP) zwischen der EU und den USA, mit dem Ziel, eine pareto-superiore Ausgestaltung der THIP zu identifizieren, bei der kein Land im globalen Handelssystem schlechter gestellt wird.

  • Analyse des multilateralen Handelssystems (GATT/WTO) und des Trends zu Handelsblöcken.
  • Modelltheoretische Untersuchung von Freihandelsabkommen nach Panagariya/Krishna (2002).
  • Ökonometrische Analyse der THIP auf Basis der Studie von Felbermayr et al. (2013).
  • Diskussion von Handelsumlenkungseffekten und Handelsschaffung im Kontext realer Abkommen.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die WTO im Umgang mit Handelshemmnissen.

Auszug aus dem Buch

4.1.2. Die Bedeutung der Rules Of Origin

Aufgrund der zuvor erwähnten Tatsache, dass die Länder in einer FTA einen individuellen Außenzoll gegenüber Drittländern erheben, sollte noch eine wichtige Anmerkung gemacht werden, damit die Wohlfahrtseffekte strikt nicht-negativ sind. Es geht hierbei um das Umschlagen von aus Drittländern importierten Gütern innerhalb der FTA. Indem das Land mit dem günstigeren Außenzoll von den Drittländern importiert, sind die Konsumentenendpreise für das gleiche Gut dort geringer, als in dem Land, welches den höheren Außenzoll auf dieses Produkt erhebt. Da es, wie bereits erwähnt, für den Güterhandel zwischen den Partnerländern keine tarifären Handelsbarrieren gibt, könnte nun die strenge Bedingung der fixierten Importmengen aus den Drittländern ausgehebelt werden. Das ist der Fall, da die Akteure den Anreiz haben, das Gut in dem Land mit dem niedrigeren Außenzoll aus den Drittländern zu importieren und dann von diesem Land aus zollfrei in das Partnerland mit dem höheren Außenzoll zu transferieren.

Es ist zwingend notwendig, dieses Umschlagen der Güter zu unterbinden, damit das Modell von Panagariya/Krishna (2002) zu einem pareto superioren Gleichgewicht führt. Aufgrund dieser zentralen Annahme soll im folgenden auf die Lösung dieses Problems eingegangen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemaufriss: Einleitung in die THIP-Verhandlungen und die Motivation, Freihandelsabkommen unter Wohlfahrtsgesichtspunkten zu betrachten, um eine Verschlechterung Dritter zu vermeiden.

2. Entwicklung: Erläuterung der historischen Entwicklung des GATT, der WTO und des Trends zu regionalen Handelsabkommen im Verhältnis zum multilateralen System.

3. Ökonomische Grundlagen: Definition von Handelshemmnissen, insbesondere tarifären Zöllen und nicht-tarifären Barrieren (NTB), sowie die Einführung der Konzepte Handelsschaffung und Handelsumlenkung.

4. Modell nach Panagariya/Krishna (2002): Zentrale Analyse eines statisch-partiellen Gleichgewichtsmodells zur Herleitung wohlfahrtssteigernder Freihandelsabkommen unter Anwendung von Rules of Origin.

5. Studie von Felbermayr et al.: Empirische Überprüfung der THIP-Auswirkungen mittels ökonometrischer Gravitationsmodelle und Vergleich mit den theoretischen Ergebnissen aus Kapitel 4.

6. Bewertung und Handlungsempfehlung: Synthese der theoretischen und empirischen Erkenntnisse mit Fokus auf die Herausforderungen für die WTO durch bilaterale Handelsabkommen.

Schlüsselwörter

THIP, Freihandelsabkommen, Multilateralismus, Wohlfahrtseffekte, Panagariya/Krishna-Modell, Handelsumlenkung, Handelsschaffung, Rules Of Origin, Welthandelsorganisation, Zollunion, Außenhandel, ökonometrische Betrachtung, Handelsliberalisierung, nicht-tarifäre Handelsbarrieren, Welthandel.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von Freihandelsabkommen, insbesondere der transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP), auf die Wohlfahrt der beteiligten Länder und den Rest der Welt.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des Welthandelssystems, die ökonomische Theorie von Handelsabkommen (insbesondere das Modell von Panagariya/Krishna), empirische ökonometrische Schätzungen zu THIP und die politischen Implikationen für die WTO.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Voraussetzungen für die Ausgestaltung von Freihandelsabkommen zu identifizieren, die pareto-superiore Wohlfahrtseffekte erzielen, sodass kein Land im globalen Handelssystem durch das Abkommen schlechter gestellt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen theoretischen Ansatz basierend auf statisch-partiellen Gleichgewichtsmodellen sowie eine empirische ökonometrische Analyse unter Verwendung von Gravitationsgleichungen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Modellierung wohlfahrtssteigernder Freihandelszonen unter Verwendung von "Rules of Origin" und deren kritische Überprüfung anhand realer ökonometrischer Daten.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

THIP, Freihandelsabkommen, Wohlfahrtseffekte, Handelsumlenkung, WTO, Welthandel und ökonomische Integration.

Welche Rolle spielen die "Rules Of Origin" im Modell von Panagariya/Krishna?

Sie sind essenziell, um das unkontrollierte Umschlagen von Waren aus Drittländern innerhalb einer Freihandelszone zu verhindern, was andernfalls die im Modell getroffenen Wohlfahrtsannahmen gefährden würde.

Was sind die zentralen Ergebnisse bezüglich der Wohlfahrtseffekte?

Die Studie zeigt, dass zwar theoretisch pareto-superiore Abkommen konstruierbar sind, die empirische Analyse der THIP jedoch signifikante Handelsumlenkungseffekte und Wohlfahrtsverluste für viele Drittländer nahelegt.

Ende der Leseprobe aus 53 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP). Internationaler Handel im Spannungsfeld zwischen Freihandelszonen und Multilateralismus
Hochschule
Universität Bayreuth
Note
1,3
Autor
Max Haug (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
53
Katalognummer
V342630
ISBN (eBook)
9783668323179
ISBN (Buch)
9783668323186
Sprache
Deutsch
Schlagworte
transatlantische handels- investitionspartnerschaft thip internationaler handel spannungsfeld freihandelszonen multilateralismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Max Haug (Autor:in), 2014, Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (THIP). Internationaler Handel im Spannungsfeld zwischen Freihandelszonen und Multilateralismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342630
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Leseprobe aus  53  Seiten
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