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Generische Top Level Domains. Rechtliche Probleme und Lösungsansätze

Title: Generische Top Level Domains. Rechtliche Probleme und Lösungsansätze

Bachelor Thesis , 2016 , 52 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Nils Colt (Author)

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In der Bachelorarbeit wird die Vergabe von neuen generischen Top Level Domains im Hinblick auf verschiedene Gesetze betrachtet. Dabei wird unter anderem der Unterschied zu den alten generischen Top Level Domains sowie daraus resultierende Problematiken erarbeitet. Des Weiteren werden wirtschaftliche Aspekte sowie die zukünftige Vergabe von Top Level Domains ausgearbeitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

I. Einführung in das Thema

II. Gang der Untersuchung

B. Allgemeines

I. Grundlagen

II. Organisation

III. Arten von Top Level Domains

1. Country Code Top Level Domains

2. Generische Top Level Domains

3. Spezialfälle

4. Neue generische Top Level Domains

5. Zweckentfremdungen

C. Rechtsmittel der ICANN

I. Trademark Clearing House

II. Uniform Domain-Name Dispute Resolution Policy

III. Post-Delegation Dispute Resolution Procedures

IV. Uniform Rapid Suspension System

D. Rechtliche Betrachtung

I. Einführung

II. Anwendbarkeit deutschen Rechts

III. Markenrechtliche Betrachtung der Top Level Domain „.sucks”

1. Hintergrund

2. Rechtliche Betrachtung der neuen generischen Top Level Domain „.sucks” im Rahmen des Gesetzes über den Schutz von Marken uns sonstigen Kennzeichen (Markengesetz)

3. Ergänzungen zu der geschäftlichen Bezeichnung

IV. Wettbewerbsrechtliche Betrachtung der Top Level Domain „.kinder“

1. Hintergrund

2. Rechtliche Betrachtung der neuen generischen Top Level Domain „.kinder” im Rahmen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb

3. Rechtliche Betrachtung der neuen generischen Top Level Domain „.kinder“ im Rahmen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen

V. Namensrechtliche Betrachtung der Top Level Domain „.porn“

1. Hintergrund

2. Rechtliche Betrachtung der neuen generischen Top Level Domain „.porn“ im Rahmen des Bürgerlichen Gesetzbuches

3. Ergänzung zu einem deliktsrechtlichen Anspruch

E. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die rechtliche Situation neuer generischer Top Level Domains (nTLDs) im Kontext des deutschen Rechts, insbesondere hinsichtlich Marken-, Wettbewerbs- und Namensrecht, und untersucht, wie aktuelle Rechtsmittel der ICANN bei grenzübergreifenden Streitigkeiten greifen.

  • Grundlagen und Organisation des Domain-Name-Systems (DNS)
  • Rechtsmittel der ICANN (Trademark Clearing House, UDRP, PDDRP, URSS)
  • Markenrechtliche Analyse am Beispiel der TLD „.sucks“
  • Wettbewerbsrechtliche Bewertung der TLD „.kinder“
  • Namensrechtliche Aspekte bei sensiblen TLDs wie „.porn“

Auszug aus dem Buch

II. Organisation

Als oberste Organisation fungiert die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, die ICANN, welche ihren Sitz im amerikanischen Kalifornien hat und dort als Non-Profit Organisation eingetragen ist. Damit die Adressierung im Internet funktioniert, bedarf es der Einmaligkeit der vergebenen IP-Adressen. Die Kontrolle dieser stellt eine der Hauptaufgaben der ICANN dar. Weiterhin koordiniert die ICANN die Funktionen der Internet Assigned Numbers Authority. Wichtige Funktionen der IANA sind u.a. die Zuteilung von Top Level Domains an Network Information Center sowie die Verteilung von IP-Blöcken an die fünf Regional Internet Registries. Die ICANN übernimmt die Aufgaben der IANA aufgrund eines zivilrechtlichen Vertrags mit der National Telecommuncations and Information Administration, welche eine Behörde des United States Departement of Commerce, dem amerikanischen Wirtschaftsministeriums, ist. Folglich unterliegt die ICANN und somit auch die IANA US-amerikanischer Rechtsprechung. Neben den technischen Aspekten bemüht sich die ICANN um die Einhaltung eines selbstauferlegten Verhaltenskodexes, welchem zufolge die Arbeit stets unter dem „bottom-up, consensus-driven, multi stakeholder model” ausgeübt werden soll.

Durch dieses Modell gibt die ICANN an, dass selbst kleinste Probleme aufgegriffen werden können, verschiedenste Sichtweisen Beachtung finden und sämtliche Interessengruppen gleichgestellt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung und das enorme Wachstum von Internetadressen sowie die damit verbundenen Fragestellungen durch neue, inhaltsbeschreibende Top Level Domains.

B. Allgemeines: Dieses Kapitel erläutert die hierarchische Struktur des DNS, die zentralen Akteure wie ICANN, IANA und RIR sowie die verschiedenen Arten von Top Level Domains.

C. Rechtsmittel der ICANN: Es werden die verschiedenen Mechanismen zur Beilegung von Domainstreitigkeiten und zum Schutz von Markenrechten im Kontext neuer TLDs vorgestellt.

D. Rechtliche Betrachtung: Der Hauptteil untersucht anhand konkreter Fallbeispiele (wie .sucks, .kinder, .porn) die Anwendbarkeit deutschen Marken-, Wettbewerbs- und Namensrechts.

E. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, künftige Entwicklungen und Problemstellungen frühzeitig zu erkennen.

Schlüsselwörter

ICANN, Top Level Domain, TLD, Domain Name System, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Namensrecht, UDRP, Trademark Clearing House, Domaingrabbing, Internetrecht, MarkenG, UWG, BGB, .sucks, .kinder, .porn

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der rechtlichen Analyse neuer generischer Top Level Domains (nTLDs) im Kontext des deutschen Rechtssystems.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation der Domainvergabe durch die ICANN sowie der Anwendung von Marken-, Wettbewerbs- und Namensrecht auf konkrete Domain-Endungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu bewerten, inwieweit deutsche Rechtsnormen ausreichen, um Interessenverletzungen im Zusammenhang mit neuen Top Level Domains effektiv zu begegnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine juristische Untersuchung im Gutachtenstil durchgeführt, die bestehende Gesetze und gerichtliche Entscheidungen auf die neuen Problemkreise anwendet.

Welche Aspekte werden im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert spezifische Fallbeispiele wie die TLDs „.sucks“, „.kinder“ und „.porn“ hinsichtlich ihrer marken-, wettbewerbs- und namensrechtlichen Zulässigkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ICANN, Top Level Domain, Markenrecht, Wettbewerbsrecht, Namensrecht, UDRP und Domaingrabbing.

Wie bewertet der Autor die TLD „.kinder“ aus wettbewerbsrechtlicher Sicht?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Nutzung der TLD „.kinder“ durch Ferrero keine unzulässige geschäftliche Handlung darstellt, da sie im Einklang mit den Vergaberichtlinien steht.

Welche Rolle spielt die „Rom II-VO“ bei der rechtlichen Betrachtung?

Die Rom II-VO ist maßgeblich für die Bestimmung des auf außervertragliche Schuldverhältnisse anzuwendenden Rechts, insbesondere bei Sachverhalten mit Auslandsbezug.

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Details

Title
Generische Top Level Domains. Rechtliche Probleme und Lösungsansätze
Grade
1,3
Author
Nils Colt (Author)
Publication Year
2016
Pages
52
Catalog Number
V342700
ISBN (eBook)
9783668327511
ISBN (Book)
9783668327528
Language
German
Tags
generische level domains rechtliche probleme lösungsansätze
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils Colt (Author), 2016, Generische Top Level Domains. Rechtliche Probleme und Lösungsansätze, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342700
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