Religiöse Motive in Martin Scorseses "Gangs of New York"

Teufel, Erlöser und die Vertreibung aus dem Paradies


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Religiosität bei Martin Scorsese

3 Historie der Einwanderer und Darstellung New Yorks im Film

4 Theologische Deutung und religiöse Hermeneutik

5 Religiöse Motive in „Gangs of New York“
5.1 Eröffnungssequenz als Ausgangspunkt für religiöse Bildsprache
5.2 Der Erzengel Michael als herausragendes Motiv
5.3 Bill ‚The Butcher’ Cutting - Der Teufel
5.4 Amsterdam Vallon - Der Erlöser

6 Fazit

Literaturverzeichnis

Filmographie

1 Einleitung

In seinem Opus Magnum GANGS OF NEW YORK (USA/Italien 2002, Martin Scorsese) behandelt Martin Scorsese ein brutales Kapitel der amerikanischen Geschichte, das weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen rivalisierende Gangs im Elendsviertel Five Points in New York City in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Scorsese entwirft dabei ein vielschichtiges Porträt der handelnden Personen und der Motivationen, die sie antreiben - von existenzieller Angst und dem Streben nach Macht.

Auch in diesem Werk, das Scorsese bereits zu Beginn seiner Karriere nach seinem ersten größeren Erfolg MEAN STREETS [Hexenkessel] (USA 1973, Martin Scorsese) zu planen begann und nur aus finanziellen Gründen erst knapp 30 Jahre später auf die Leinwand bringen konn- te, setzt der Regisseur auf die Motive, Symbole und Strukturen, die seine Filme seit jeher aus- gezeichnet haben und die sein Oeuvre so unverwechselbar machen. „Das Regiewerk von Mar- tin Scorsese kreist um die Themen Schuld, Religiosität, Gewalt und Verbrechen und die Be- trachtung der US-amerikanischen Nation und Gesellschaft.“1Deshalb überrascht es auch nicht, dass Scorsese die Idee zu diesem Film bereits so früh hatte, denn in ihm werden all die- se wichtigen Themen und Motive seines Schaffens verbunden und auf einen gemeinsamen Ursprung zurückgeführt. Der Regisseur selbst bestätigt das: „Diesen Film wollte ich seit Jah- ren machen, denn hier geht es um die Geschichte New Yorks. Und die Geschichte dieser Stadt ist letztlich die Geschichte Amerikas“ (Shone 2014, 197). Diese Themen sind deshalb so zentral für ihn, weil er sie als grundsätzlich angelegt in der amerikanischen Gesellschaft betrachtet. Deshalb verweisen sie für ihn auch immer auf die Nation der USA, so wie er sie sieht und beschreiben möchte. So führt beides, sein Regiewerk und die zentralen Themen sei- nes Schaffens, zusammen dorthin, wo die Identität New Yorks und somit auch der gesamten Vereinigten Staaten ihren Ausgangspunkt haben: in den Kämpfen der Gangs und während der Einberufungsunruhen 1863 und nicht auf den Schlachtfeldern des Unabhängigkeitskrieges oder des amerikanischen Bürgerkrieges.

Die vorliegende Arbeit setzt sich in erster Linie mit einem dieser zentralen Themen ausei- nander, das auch in GANGS OF NEW YORK eine elementare Rolle spielt: der Religiosität. Es las- sen sich zwei Ebenen trennen, die für den religiösen Diskurs wichtig sind. Zunächst stehen sich in der dargestellten Welt, auf Ebene der Diegese, zwei Parteien gegenüber - die Dead Rabbits und andere sympathisierende Gangs, die sich größtenteils aus irischen Immigranten zusammensetzen und römisch-katholisch sind, sowie die sogenannten Natives, in Amerika geborene Weiße, die sich als rechtmäßige Einwohner begreifen und protestantischen Glau- bens sind. Die Kämpfe um die Vormacht in den Five Points sind also nicht nur Ausdruck ethnischer Auseinandersetzungen, sondern sie sind ganz elementar auch ein Glaubenskrieg. Auf der zweiten Ebene arbeitet der Film vielfach mit impliziten religiösen Motiven und Me- taphern, die bestimmte Deutungsmuster hervorrufen und den Film um mindestens eine Lesart bereichern.

Diese Seminararbeit wird zunächst in einem Kapitel klären, warum die Religiosität eine so wichtige Rolle in Scorseses Werk spielt, welche Hintergründe das hat und welche ästheti- schen Auswirkungen. Dieser erste Theorieteil soll verdeutlichen, warum Scorsese die Religio- sität zu einem der zentralen Themen in seinen Filmen macht, um dies später in der Analyse von GANGS OF NEW YORK aufgreifen zu können. In einem weiteren Kapitel wird die histori- sche Situation der sich gegenüberstehenden Parteien in der Mitte des 19. Jahrhunderts in den Five Points kurz dargelegt, um davon ausgehend detailliert beschreiben zu können, warum Religion und Glaube ein so wichtiger Bestandteil des Lebens war, der auch große Relevanz für die künstlerische Umsetzung in der Diegese des Films bedeutet. Daran anschließend wird ein Kapitel die religiöse Hermeneutik behandeln, um aufzuzeigen wie eine Analyse der Ver- handlung des religiösen Diskurses und eine theologische Deutung für diesen Film gelingen kann.

Damit schließt der Theorieteil, auf den die eingehende Untersuchung des Films selbst folgt. Die Frage dabei lautet vor allem, welche religiösen und biblischen Codes und Metaphern Scorsese hier verwendet, um seine Geschichte zu erzählen und anzureichern, welche explizi- ten Auseinandersetzungen des Glaubens und der Religion es gibt und welchen Regeln vor al- lem die metaphorische bzw. implizite Ebene folgt. Denn „[d]ie religiöse Leseweise ist nicht die einzige legitime, sie bietet sich nur als eine Rezeptionsweise unter anderen an“ (Hasen- berg/Luley/Martig 1995, 23).

Letztlich soll herausgearbeitet werden, dass auch dieses Werk Scorseses stark vom religiösen Diskurs beeinflusst ist und wie Scorsese Motive, Themen und Metaphern im Falle von GANGS OF NEW YORK anwendet, um seine Sicht auf Amerika und spezifisch New York filmisch zu realisieren und somit einen historischen Hintergrund seiner weiteren Filme zu liefern, „denn die zentrale Norminstanz [...] ist die Religion“ (Friedrich 2009, 177).

2 Religiosität bei Martin Scorsese

Martin Scorsese wollte selbst vor Beginn seiner Karriere als Regisseur lange Zeit Priester werden und besuchte sogar ein Jahr lang das Priesterseminar (vgl. Seeßlen 2003, 18). Es ist nun sicherlich falsch, den religiösen Diskurs, den der Großteil seiner Werke unterschiedlich ausgeprägt verhandelt, allein an biographischen Markierungen und Übereinstimmungen festzumachen, dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass sein Glaube und die Auseinandersetzung mit dem Thema der Religion sein Werk maßgeblich beeinflusst hat.

In jungen Jahren wollte ich einen anderen Weg einschlagen und Priester werden. Doch meine Berufung war der Film. Dabei gab es für mich keinen tiefgreifenden Widerspruch zwischen Kirche und Kino, zwischen sakral und profan. Selbstverständlich bestehen große Unterschiede, gleichzeitig aber sehe ich auch die Parallelen. Hier wie dort kommen Menschen zusammen und machen eine gemeinsame Erfahrung. Filme haben etwas Spirituelles, selbst wenn es den Glauben nicht ersetzen kann [...] Als wären sie die uralte Antwort auf die Frage nach einem kollektiven Unbewussten erfüllen Filme unser spirituelles Bedürfnis nach einer gemeinsamen Erinnerung (Shone 2014, 6).

Der Filmsemiotiker Georg Seeßlen schreibt: „Im Kern eines jeden Unterhaltungsfilms steckt eine religiöse oder magische Erzählung“ (Seeßlen 1993, 49). Diese These wäre grundsätzlich sicherlich zu problematisieren, allein auf den Regisseur Scorsese bezogen scheint sie allerdings in erheblichem Maße zutreffend zu sein.

Martin Scorsese ist seit langem einer der einflussreichsten und relevantesten Regisseure; seine Werke werden weithin geschätzt (vgl. Seeßlen 2003, 9) und „hat mit seinen Filmen vol- ler Straßengewalt und voller religiöser Symbole gleichwohl immer wieder für Kontroversen gesorgt“ (ebd., 9). Zu den Konstanten seines Regiewerks gehören die Grundfragen der menschlichen Existenz, die seit jeher auch in allen Religionen zentral waren und welche die Protagonisten in seinen Filmen beschäftigen, verzweifeln lassen und zum Äußersten treiben (Vgl. Hasenberg/Luley/Martig 1995, 218). Die Themen lauten „Angst, Schuld, Verlorenheit, Isolation, Sehnsucht, Entfremdung und das Nichts“ (Ebd., 218). Seeßlen konstatiert weiterhin, Scorsese verfolge wie kaum ein anderer Filmemacher das eigene Thema: „das Verschwinden der Gnade in der Welt der Menschen“ (Seeßlen 2003, 10). Die Figuren in seinen Werken wol- len sich befreien und auf ihrem Weg, Erlösung zu erlangen, machen sie sich einerseits schul- dig, stoßen darüber hinaus aber auch an Grenzen, denn innerhalb ihrer geschlossenen Systeme können sie sich frei bewegen, verlassen können sie diese aber nicht (vgl. ebd., 10). „Erlösung wird seinen „Helden“ nicht zuteil, allenfalls die Höllenstrafen, die das marode Diesseits im Hier und Jetzt für sie bereithält“ (Hasenberg/Luley/Martig 1995, 218). Schon die Hauptfigur in MEAN STREETS stellte in der Eröffnungssequenz fest, dass man seine Sünden nicht in der Kirche zahlt, sondern auf der Straße. Der Kampf, den die Charaktere in den Filmen Scorseses ausfechten, ist deshalb von vornherein zum Scheitern verurteilt, ein Leben ohne rohe Gewalt aber nicht vorstellbar, denn diese wird eher grausamer und die Schuld damit immer größer in den anhaltenden Versuchen sich zu befreien (vgl. Seeßlen 2003, S. 11). „Diese Welt trägt die Verdammnis schon in sich“ (ebd., 11) und die Farbe Rot, die Scorsese als Leitmotiv verwen- det, wird zur „Vision der Hölle, näher an Sartre als an Bosch vielleicht: Die Hölle, das sind die anderen“ (ebd., 11).

In ihrem Streben nach Erlösung leben sie „in einem perfekten System aus mafioser, religiö- ser und ästhetischer Struktur“ (ebd., 11), das sich häufig in einer urbanen Struktur konstitu- iert. Diese Erlösung kann vielleicht letztlich nur innerlich funktionieren und in Abgrenzung zur Vergangenheit, nicht jedoch auf die Zukunft bezogen oder nach außen erfahrbar werden, weshalb sie im Diesseits unmöglich scheint. Beim Versuch der eigenen Befreiung machen die Figuren den ureigenen Widerspruch nur umso deutlicher und zeigen „ihre existentielle Krise, ihre Nähe zum Tod, ihr Verlangen nach Gnade“ (ebd., 11). In THE LAST TEMPTATION OF CHRIST [Die letzte Versuchung Christi] (USA/Kanada 1988, Martin Scorsese) greift Scorsese die Passionsgeschichte auf und verhandelt somit auch an der Oberfläche eine biblische Erzäh- lung. Mit dieser Version einer oft erzählten Geschichte, die sich zwar auf den Roman von Ni- kos Kazantzakis und damit nicht direkt auf die Bibel bezieht, bleibt er grundsätzlich seiner Linie treu und „erzählt vom ewigen Konflikt zwischen [...] Gut und Böse, Gott und Satan“ (Hasenberg/Luley/Martig 1995, 139); der Film fügt sich damit nahtlos in das Gesamtwerk, denn „[a]uch Jesus ist ein typischer Scorsese-Held“ (ebd., 140), wenn auch in umgekehrter Form, denn während seine übrigen Protagonisten durch die verfehlte Erlösung auch nicht göttlich werden können, ist es Jesus nicht vergönnt, menschlich zu werden (vgl. Seeßlen 2003, 15).

Wie immer gilt, „[d]er Schlüssel zu einem Scorsese-Film [...] ist die Person, und es ist ihr Auftritt in der Welt“ (ebd., 397) und dieser Schlüssel wird einem immer bereits in den magi- schen Eingangssequenzen seiner Erzählungen überantwortet, in denen das Ich, der Protago- nist, hervortritt und seinen Blick auf die Welt bestimmt und verdeutlicht (vgl. ebd., 395ff). Der Regisseur bleibt in jedem seiner Werke bei denselben wenigen Leitmotiven, die einander beeinflussen und von denen eines die Religiosität ist. Des Weiteren sind seine Filme figuren- gebunden, sie funktionieren nur über die Protagonisten (vgl. ebd., 398). „Das, wovon und wodurch erzählt wird in Martin Scorseses Filmen, ist ein leiblicher Mensch“ (ebd., 398). Und weil die Hauptfiguren bei Scorsese ihre Geschichte stets selbst hervorbringen und damit auch sich selbst, sind Film und Figur untrennbar verbunden, da ihr „Verschwinden auch den Film zum Verschwinden brächte“ (ebd., 398). So entsteht ein eigenes Genre für diesen Regisseur, mittels dessen man sein Werk einordnen und in gewisser Weise klammern kann, die Orientie- rung „einer biografischen Gangster- und Erlösungssaga aus Little Italy“ (ebd., 398). Biogra- fisch sind die Filme da, wo sie das Leben der Figuren beschreiben, auf die ihr Blick fällt. Gleichzeitig bringen diese Protagonisten ihre eigene Geschichte hervor. Gangstersaga sind sie immer dann, wenn Blut und Gewalt die Bilder dominieren, Gewaltverhältnisse umschlagen und der Trieb der Protagonisten sich Bahn bricht. Außerdem wird eine Eigengesetzlichkeit der Welten, in denen die Figuren sich bewegen, gezeigt - Subgesellschaften, zu denen man gehört oder ausgeschlossen ist und die sich über ihre Regeln und Codes definieren. Erlö- sungssaga sind die Filme in ihrer eigenen Religiosität, in der sie die falschen Heiligen beim Versuch der eigenen Erlösung und Ausbruch aus den Regeln und Gesetzen ihrer eigenen Gruppen zeigt. Der amerikanische Traum, wie Scorsese ihn uns zeigt, oszilliert irgendwo da- zwischen - im Versuch die Eigengesetzlichkeit der eigenen Gruppe zu überwinden, häufig durch Gewalt und Rohheit, um erlöst zu werden und sich selbst tatsächlich neu erzählerisch hervorbringen, d. h. selbstbestimmt entfalten zu können, ohne an den Grenzen des Systems zu scheitern. Little Italy deshalb, weil Scorsese hier aufwuchs und die Inspiration für viele seiner späteren Filme fand, die zudem mindestens in der Nähe spielen, weil sie zum größten Teil in New York angesiedelt sind; hier liegt der Ursprung seiner Idee und Auffassung von Amerika.

Scorsese hat das Kino als Kathedrale bezeichnet und den Film als Messe, in der die Begriffe von Opfer, Erlösung, Transgression und Schuld natürlicher Weise auftauchen müssen (vgl. ebd., 410). In seinen Filmen wird ‚das’ Kind und dessen Blick zur Metapher für den Beginn des Sehens und der Sünde. Auch in GANGS OF NEW YORK wird mit dem jungen Amsterdam und der Aufforderung seines Vaters, niemals wegzusehen, „die Kette der Schuld wieder in Gang gesetzt“ (ebd., 411).

„In seinen sonstigen Filmen verkündet Scorsese die Gottesferne der Gegenwart“ (Hasenberg/Luley/Martig 1995, 140) und so überrascht es nicht, dass GANGS OF NEW YORK dies aufgreift und den historischen Entstehungsprozess der US-amerikanischen Nation am von Scorsese gewählten Ausgangspunkt New York in eben jenen Kontext stellt.

3 Historie der Einwanderer und Darstellung New Yorks im Film

Schon 1970 fiel Martin Scorsese die literarische Vorlage zu seinem Werk in die Hände, das BuchThe Gangs of New Yorkvon Herbert Asbury von 1928, das ihn sofort interessierte, weil es die wichtigsten Themen und Motive seines Schaffens historisch perspektiviert (vgl. Fried- rich 2009, 175). In der Diegese des Films wird dem Zuschauer vor allem ein Raum präsentiert

- die Five Points. Die Geschichte erstreckt sich über die Zeit zwischen 1846 und 1863, wobei nach der Auftaktsequenz und dem ersten Kampf der verfeindeten Parteien 16 Jahre ausgespart sind und der größte Teil der Handlung zwischen 1862 und 1863 spielt.

Die Five Points sind in der erzählten Zeit ein Armutsviertel in New York und die Handlung verlässt diesen Raum nur sehr selten, um sich in den reicheren Gegenden um die 5th Avenue oder am Hafen fortzusetzen.

Die Dokumentation UNCOVERING THE REAL GANGS OF NEW YORK (USA 2002, Harry Hanbury) beleuchtet die historischen Hintergründe des Epos von Scorsese und beschreibt die Zustände, die Mitte des 19. Jahrhunderts dort geherrscht haben. „The real history of the gangs of 19th century New York is the story of the birth of America“ (00:00:01)2. Schon dieses Zitat zeigt die Wichtigkeit der historischen Begebenheiten, denen sich Scorsese mit seinem Film zuwendet, und ihre Auswirkungen auf die Nation der USA.

Die Zeit war geprägt von enormer Unsicherheit, sowohl in ökonomischer Hinsicht als auch was die körperliche Gesundheit und Sicherheit angeht. Es gab kaum Polizei und die, die existierte, hatte keinen Wert. Die Gangs etablierten ihre eigenen Sicherheitskräfte (vgl. ebd., 0:00:52), um auf diese Weise Schutz zu gewinnen. Auch die Gangs selbst sind somit nicht allein als marodierende Banden zu begreifen, sondern sie sind darüber hinaus auch ein Zusammenschluss von Menschen mit gleichen oder ähnlichen Zielen, die vor allem nach existenziellen Grundlagen streben - nach Nahrung und Sicherheit.3

[...]


1Nachzuschlagen im univis der Universität Kiel: Ankündigungstext zum SeminarMafiosi, Psychopathen und amerikanische Befindlichkeiten: Die Filme von Martin Scorsese(Dr. Eckhard Pabst) (Stand: 22.03.2015).

2Die im weiteren Verlauf der Arbeit angegebenen Time-Code-Angaben beziehen sich auf die Blu-ray Disc Spe- cial Edition von GANGS OF NEW YORK von Splendid Film (2008). Die Dokumentation ist Teil des Bonusmate- rials.

3Der Psychologe Abraham Maslow hat mit seiner Theorie der Bedürfnishierarchie erklärt, dass die Struktur der menschlichen Bedürfnisse hierarchisch angelegt ist. Zunächst sei der Mensch nur auf Nahrung und physiolo- gische Grundlagen bedacht, im zweiten Schritt folge ein Sicherheitsstreben. Dies setze sich fort bis zur letz- ten Stufe: der Selbstverwirklichung. Die zweite Stufe bedinge auch das Entstehen von Religion und führe häufig zur Suche nach einem Beschützer, von dem man abhänge.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Religiöse Motive in Martin Scorseses "Gangs of New York"
Untertitel
Teufel, Erlöser und die Vertreibung aus dem Paradies
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Neuere Deutsche Literatur und Medien)
Veranstaltung
Hauptseminar zu Martin Scorsese
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
29
Katalognummer
V342731
ISBN (eBook)
9783668325807
ISBN (Buch)
9783668325814
Dateigröße
666 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
religiöse, motive, martin, scorseses, gangs, york, teufel, erlöser, vertreibung, paradies
Arbeit zitieren
David Bartels (Autor), 2015, Religiöse Motive in Martin Scorseses "Gangs of New York", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342731

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