Blätter, Stöcke, Steine. Der Wald als kreativer Entwicklungs- und sinnlicher Erfahrungsraum


Hausarbeit, 2016

14 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kreativität
2.1. Das kreative Kind
2.2. Ästhetische Bildung als Grundlage kindlicher Kreativität

3. Der Waldkindergarten
3.1. Die Historie
3.2. Das Konzept
3.3. Der Wald als kreativer Entwicklungs- und sinnlicher Erfahrungsraum

4. Die Rolle und Haltung der pädagogischen Fachkraft

5. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die heutige Lebensphase der Kindheit samt Bildungs- und Lernprozessen vollzieht sich auf- grund veränderter gesellschaftlicher Lebensbedingungen, verbunden mit fortschreitender Technisierung und Mediatisierung, gegenwärtig zunehmend in geschlossenen Räumen. Viele Kinder erleben ihre Kindheit in eng bebauten Wohngebieten und werden mit hohem Verkehrs- aufkommen konfrontiert. (vgl. Näger 1992, S.13) Das Spiel in der Natur und die sinnliche Aus- einandersetzung mit der Umwelt, die Möglichkeit die Lebenswirklichkeit mit den eigenen Sin- nen selbstbestimmt und selbständig zu erleben bleibt vielen Kindern immer häufiger verwehrt. (vgl. Weber 2010, S.94) „Der Aktionsradius der gegenwärtigen Kindergeneration verlagert sich zunehmend auf das Hausinnere.“ (Weber 2010, S. 92) Auch die gegenwärtige Spielzeugaus- stattung vieler Kinderzimmer mit Spielzeugautos, Puppen samt Puppenwagen und Puppen- haus, Bauernhof inklusive der zugehörigen Tiere und Malbüchern nebst Stiften in verschiede- nen Ausführungen, trägt zu Konsumverhalten und Begrenzung kindlicher Erfahrungsdimensi- onen bei. Das große Angebot dieser Spielzeuge verdrängt, bedingt durch den häufig implizit konzipierten Beschäftigungscharakter, den Raum und die Zeit für die Entfaltung von Phantasie und Kreativität im Spiel. Sinnliche Erfahrungen in und mit der Natur treten in den Hintergrund. Nicht zuletzt beeinflussen und begrenzen die Ängste der Eltern vor Gefahren, Unfällen oder Benachteiligung sowie deren Auffassung und Ansprüche bezüglich der Förder- Lern- und Bil- dungsangebote und -ziele, die Erfahrungsmöglichkeiten und Spielräume ihrer Kinder.

Das Konzept des Waldkindergartens, welches sich neben den Regelkindergärten in Deutsch- land entwickelt und etabliert hat, versucht den aktuellen gesellschaftlichen Lebensbedingun- gen entgegen zu wirken und den Wald als natürlichen kindlichen Entwicklungsraum pädago- gisch zu nutzen.

Die vorliegende Hausarbeit thematisiert die Bedeutsamkeit der ästhetischen Bildung und der kindlichen Kreativitätsförderung im Bereich frühpädagogischer Arbeitsfelder. Die Ausarbeitung soll den Blick auf die ästhetische Bildung sowie die Kreativitätsentfaltung, insbesondere in Bezug auf das Konzept des Waldkindergartens, lenken und Antworten auf die Fragen geben, wie Kinder den Wald als kreativen Entwicklungs- und sinnlichen Erfahrungsraum nutzen und wie sie in ihrer Kreativitätsentfaltung und Sinneserfahrung gefördert werden können. Zunächst werden die zentralen Begriffe Kreativität und ästhetische Bildung definiert und erläutert. Die Bedeutsamkeit divergenter Denkansätze rückt in den Fokus. Weiterführend wird die Relevanz ästhetischer Bildung hinsichtlich kreativer, effektiver Lernprozesse beschrieben. Die Ausfüh- rungen beschäftigen sich anschließend mit der Historie und dem Konzept des Waldkindergar- tens sowie dem Wald als sinnlichen und kreativen Erfahrungsraum. Ergänzend wird die Rolle und Haltung der pädagogischen Fachkraft im Hinblick auf die Unterstützung der kindlichen Bedürfnisse nach Erkundung, Exploration, Wissensaufnahme, lustvollem Erkenntnisgewinn, sinnlicher Erfahrung und kreativer Entfaltung dargestellt. Abschließend erfolgt ein Fazit.

2. Kreativität

„ Kreativität basiert auf der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Innenwelt und Außenwelt herzu stellen, zwischen Erfahrungen und Erkenntnissen, die zuvor nicht aufeinander bezogen waren, und lässt durch ihre Verknüpfung miteinander neue Denkweisen, Ideen und Produkte bzw. Handlungen entstehen. “ (Braun 2007, S.33)

Das Wort Kreativität entspringt dem lateinischen creare und bedeutet schaffen, erschaffen, zeugen, gebären, neu schöpfen, erfinden oder zielgerichtet auswählen und meint die Erschaf- fung und das Hervorbringen von etwas Neuartigem. (vgl. Braun 2007, S 27) Kreativität ist die menschliche Fähigkeit sich mit Problemen, Aufgaben und neuen Situationen analytisch auseinanderzusetzen, um anschließend mit den entwickelten Handlungsweisen und Ergebnissen zu reagieren. (vgl. Braun 2011, S.16) „Kreatives oder schöpferisches Denken ist divergentes Denken, womit ein in verschiedene Richtungen gehendes Denken gemeint ist, das nach mehreren unterschiedlichen Lösungsansätzen sucht.“ (Braun 2011, S.16) Jedoch führen nicht ausschließlich bewusst gelenkte Denkprozesse zu kreativen Entfaltungen, auch Zufälle, spontane Einfälle und inspirierende Geistesblitze können unbewussten Erkenntnisge- winn hervorbringen. Kreativität ist verbunden mit der Produktion von Neuem, basiert auf Prob- lemsensitivität und wird durch offene und flexible Denkformen ermöglicht (vgl. Braun 2011, S.16-17). „Offenheit, Neugier und eine suchende Haltung gehen dem Findungsvorgang so- wohl auf kognitiver als auch auf sozialer und emotionaler Ebene voraus“. (Braun 2011, S.17) Kreativ zu denken und zu handeln bedeutet, Vorgegebenes zu verlassen und eigene Vorlieben zu entfalten. Der weniger kreativ reflektierende Mensch verharrt in Strukturen und Mustern (vgl. von Hentig 2000, S.20). „Der eine tut, was er soll, der andere, was er will.“ (von Hentig, Hartmut 2000, S.20) Hentig schreibt einem kreativen Menschen die Fähigkeiten zu Aufgaben und Probleme zu erkennen, den Kopf und die Sinne frei für mögliche ungewöhnliche Lösungen zu haben und Mut zum Risiko zu besitzen. (vgl. von Hentig 2000, S.31) Kreativität kann als Schlüsselkompetenz der Zukunft gewertet werden. Der technologische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel verlangt kreatives Denken und Handeln, um auf zukünftige Gegeben- heiten und Veränderungen souverän reagieren zu können (vgl. Braun 2011, S.18). Mihaly Csikszentmihalyi und Daniela Braun erkennen in kreativen Prozessen einen soziokulturellen Kontext. Kreativität entfaltet sich im Zusammenspiel von individuellem Denken und gesell- schaftlicher Einschätzungüber die Bedeutsamkeit, Beachtung und Wirkung eines innovativen Gedankens. (vgl. Csikszentmihaly 1997, S.41 und Braun 2007, S.28)

2.1. Das kreative Kind

Kinder entwickeln kreative Ideen und gedankliche Weiterentwicklungen durch fantasiereiches Handeln. Die Konfrontation mit Problemen oder Aufgaben stellt sie alltäglich vor unterschied- liche Herausforderungen, welche generell durch erprobtes Handeln lösbar sind. Kann der Mensch im Rahmen seiner Problemstellung nicht auf bestehende Wissens- oder Erfahrungs- grundlagen zurückgreifen, dann können vorausschauende, erfinderische Denk- und Hand- lungsweisen neue Lösungsmöglichkeiten hervorbringen. Kreative Denkprozesse bilden somit die Basis für kreative Handlungen und können gefördert und entwickelt werden. Die kindliche Neugier, Experimentierfreude und Aufmerksamkeit kann dabei zu kreativem Denken und Han- deln verhelfen, um Lösungsstrategien zu entwickeln. Voraussetzungen für Kreativität bilden flexible Wahrnehmungs-, Denk-, und Handlungskompetenzen. Eigenständige, erfolgreiche Problemlösungen stärken das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Kinder und führen zu dauerhaftem Wissenserwerb und der Erweiterung ihrer Fähigkeiten. Rigide Regeln sowie direktive Handlungsanweisungen begrenzen den Raum für die Entfaltung von Kreativi- tät, der verbundenen kognitiven Entwicklung und den praktischen Erfahrungen (vgl. Braun 2007, S.35-39).

„ Die wesentlichste und grundlegendste Erfahrung, die Kinder aus kreativen Prozessen ziehen können, ist das Bewusstseinüber die Fähigkeit, selbständig Probleme lösen zu können. Dieses Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten ist Grundlage der Bewältigung und Lösung vieler Lebensprobleme. Somit ist die Förderung der Kreativität des Kindes eine Förderung seiner Le benskompetenz. “ (Braun 2007, S. 39)

Kinder forschen und erfinden mit einem starken Gestaltungswillen und einer bedeutsamen schöpferischen Gabe. Wenn sie in ihrem Bedürfnis nach schöpferischem Tun und der Ent- wicklung ihres kreativen Potenzials nicht gefördert werden und ihre Kräfte nicht frei entfalten können, können sie diese Fähigkeiten in einem späteren Alter kaum mehr entwickeln (vgl. Franz 2016, S. 55).

2.2. Ästhetische Bildung als Grundlage kindlicher Kreativität

Der Begriff aisthesis stammt aus dem Griechischen und bedeutet sinnliche Wahrnehmung. (vgl. Braun 2007, S.77) „Unter Wahrnehmung versteht man den Prozess der Informationsaufnahme aus Umwelt- und Körperreizen (...) und der Weiterleitung, Koordination und Verarbeitung dieser Reize im Gehirn.“ (Zimmer 2005, S.32)

Ästhetische Bildung bezieht sich auf den Bereich der Erkenntnisgewinnung und Wissensa- neignung mittels sinnlicher Wahrnehmung. Sich ästhetisch zu bilden meint, sich ein Bild von der Welt durch erlebte Sinneserfahrungen zu konstruieren (vgl. Braun 2007, S.77). „Für Kinder stellt die sinnliche Wahrnehmung den Zugang zur Welt dar. Sie ist die Wurzel jeder Erfahrung, durch die sie die Welt jeweils für sich wieder neu aufbauen und verstehen können.“ (Zimmer 2005, S.16) Der Bildungsbegriff umfasst die Erkenntnis von Sinnbezügen und Handlungsopti- onen, die der Sinnfindung in der Gesellschaft dienen und zu sozialer Verantwortungsüber- nahme führen. Ästhetische Erfahrungen lösen Bildungsprozesse aus, wenn bislang unreflek- tierte Zusammenhänge zu neuem Selbstverständnis führen (vgl. Velthaus 2002, S.6-7).

Kinder eignen sich ihre Umgebung durch den konkreten Umgang mit den Gegebenheiten an. Sie erfahren ihre Umwelt, indem sie mit der Realität konfrontiert werden, Zusammenhänge entdecken und mit allen Sinnen forschen und wahrnehmen. (vgl. Zimmer 2007, S.18) „Wir nehmen unsere Umwelt nicht mit einzelnen Sinnesorganen wahr, sondern mit unserer ganzen Person, zu der auch Gefühl, Erwartungen, Erfahrungen und Erinnertes gehören.“ (Zimmer 2007, S.28)

Kreative Prozesse sind unmittelbar gekoppelt mit sinnlichen Wahrnehmungen und ästhetischen Erfahrungen. Ästhetische Bildung ermöglicht den Kindern die Realität wahrzunehmen, zu ordnen und zu gestalten (vgl. Braun 2011, S.25). Ästhetische Bildung regt die Sinne an und ruft Gefühle hervor, die rational verarbeitet werden und zu Erkenntnisgewinn führen können. (vgl. Braun 2007, S.79). Modellversuche belegen den Ansatz zur Kreativitätsförderung durch ästhetisch-kreative Aktivitäten. Die erlebten Sinneserfahrungen und Erkenntnisse führen zu umfangreichem Wissenserwerb (vgl. Braun 2007, S.57).

3. Der Waldkindergarten

In den folgenden Ausführungen werden die historische Entwicklung und das Konzept des Waldkindergartens dargestellt. Weiterführend wird der Wald hinsichtlich seiner besonderen Merkmale und Möglichkeiten bezüglich der Förderung kindlicher Entwicklung, insbesondere der Unterstützung der ästhetischen Bildung und kreativen Entfaltung analysiert.

3.1. Die Historie

Ella Flatau gründete in den 1950er Jahren im dänischen Sollerod den ersten Waldkindergarten und legte somit das Fundament für den Ausbau weiterer Waldkindergärten in Dänemark. In Deutschland wurde bereits 1968 aus der Not einer Mutter heraus und nicht im Rückgriff auf die dänischen Waldkindergärten, der erste, privat organisierte Waldkindergarten in Wiesbaden eröffnet. Anfang der 1990er Jahre hospitierten zwei Kindergärtnerinnen aus Flensburg in ei- nem dänischen Waldkindergarten und entwickelten im Anschluss ein entsprechendes Konzept und einen Verein für Deutschland (vgl. Del Rosso 2010, S.39). Mittlerweile wurden in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern Wald- und Naturkindergärten gegründet. (vgl. Miklitz 2015, S.17) Schätzungen haben ergeben, dass mittlerweileüber 1000 Natur- und Wald- kindergärten und 400-500 Natur- und Waldkindergartengruppen in Deutschland existieren. (vgl. Bundesverband der Natur-und Waldkindergärten e.V., online)

Waldkindergärten führen zu kreativem Spiel in der Natur und zu prozesshaften Auseinandersetzungen mit verschiedenen Materialen, Bodenbelägen, Wetterbedingungen, Jahreszeiten, Tieren, Pflanzen aber auch zu Erfahrungs- und Erkenntniserweiterung mit dem eigenen Körper und den Sinnen. Steine können befühlt, Tiere beobachtet, Pflanzen untersucht, Baumstämme erklettert, das Rauschen in den Bäumen gehört und die Atmosphäre des Waldes erlebt werden. Der Wald lädt zum Spielen, Explorieren, Forschen und Entdecken ein. Die folgenden Ausführungen wenden den Blick auf das Konzept des Waldkindergartens.

3.2. Das Konzept

Der größte Unterschied zwischen einem Waldkindergarten und einem Regelkindergarten be- steht in dem Aufenthaltsort der Kinder. Die Kinder, die einen Waldkindergarten besuchen hal- ten sichüberwiegend im Wald und nicht, wie die Kinder aus den Regeleinrichtungen, in ge- schlossenen Räumen auf. Bei sehr schlechten Wetterbedingungen bieten einige Waldkinder- gärten Unterschlupfmöglichkeiten wie einen Bauwagen oder Zelte an. Die „Waldkinder“ spie- len mit den natürlichen Spielmaterialien, die sie im Wald entdecken (vgl. Schaffert, online). Die meisten Waldkindergärten arbeiten nach dem Situationsansatz. Dieser Ansatz orientiert sich an der Lebenswelt der Kinder, ihren Bedürfnissen und Erfahrungen. Alltägliche Situatio- nen und Themen der Kinder werden aufgegriffen, um themen- und situationsbezogen exemp- larisch zu lernen. Dieser Ansatz beinhaltet kein festgeschriebenes Regelwerk, sondern richtet sich nach den kindlichen Bedürfnissen und Interessenslagen, den Bedingungen der Einrich- tung und nach den Lebenssituationen der Familien. Der Situationsansatz zielt darauf ab, die Kinder zu unterstützen ihre Lebenswelt zu verstehen und diese selbstbestimmt und verant- wortungsvoll zu gestalten (vgl. Del Rosso 2010, S.42). Die Förderung von Eigenverantwort- lichkeit, das ganzheitliche Lernen, Umwelterziehung und Naturpädagogik sowie der lebens- praktische Ansatz bilden die konzeptionelle Grundlage für einen Waldkindergarten. Zu den zentralen Themen der Konzeptionen zählen: Förderung der Motorik, Schulung der Sinnes- wahrnehmungen, ganzheitliches Lernen, Wertschätzung des Waldes und des Lebens, Erfah- rungen bezüglich der Grenzen der eigenen Körperlichkeit und Stilleerfahrungen (vgl. Miklitz 2015, S.29).

Es existieren derzeit zwei grundlegende Organisationsformen bei den Waldkindergärten. Die Kinder, die in einem klassischen Waldkindergarten betreut werden, befinden sich täglich für vier bis sechs Stunden in einem öffentlich zugänglichen Waldgebiet. Eine Hütte oder ein Bau- wagen dient bei extremen Wetterverhältnissen als Schutz.

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Details

Titel
Blätter, Stöcke, Steine. Der Wald als kreativer Entwicklungs- und sinnlicher Erfahrungsraum
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V342885
ISBN (eBook)
9783668415614
ISBN (Buch)
9783668415621
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Waldkindergarten, kreativität, natur, ästhetische Bildung, frühkindliche Erziehung
Arbeit zitieren
Michaela Hausmann (Autor), 2016, Blätter, Stöcke, Steine. Der Wald als kreativer Entwicklungs- und sinnlicher Erfahrungsraum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342885

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