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Psychologische Theorien innerhalb der Sozialisationsforschung. Eine kritische Analyse der Psychoanalyse und des Behaviorismus

Titel: Psychologische Theorien innerhalb der Sozialisationsforschung. Eine kritische Analyse der Psychoanalyse und des Behaviorismus

Hausarbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alexander Fichtner (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit behandelt im Rahmen der Sozialisationsforschung die psychologischen Ansätze der Psychoanalyse (Freud, Erikson) und des Behaviorismus (Watson, Skinner).

Für die heutige Erziehungswissenschaft spielt der Begriff der „Sozialisation“ – neben den Grundbegriffen „Erziehung“, „Bildung“ und „Lernen“ – eine zentrale Rolle und ist nicht mehr wegzudenken. „Sozialisation“ ist nicht nur ein wissenschaftlicher Schlüsselbegriff, sondern mittlerweile auch in der Alltagssprache angekommen. Man versteht allgemein und vereinfacht unter ihm, dass man Werte und normen der Gesellschaft übernimmt – im weitesten Sinne beschreibt er den Prozess des Werdens in der Gesellschaft.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Psychologische Theorien in der Sozialisationsforschung: Psychoanalyse & Behaviorismus

2.1 Die klassische Psychoanalyse nach Sigmund Freud

2.2 Die Weiterentwicklung der Psychoanalyse nach Erik Erikson

2.3 Kritische Reflexion der psychoanalytischen Theorien nach Freud und Erikson

2.4 Der Behaviorismus nach John Watson und Burrhus Skinner

2.5 Kritische Reflexion des Behaviorismus nach Watson und Skinner

3 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Relevanz der Psychoanalyse sowie des Behaviorismus innerhalb der Sozialisationsforschung kritisch zu untersuchen und deren theoretische Ansätze im Hinblick auf ihre heutige Bedeutung für das Verständnis menschlicher Entwicklung zu reflektieren.

  • Grundlagen und Definition des Begriffs Sozialisation
  • Psychoanalytische Modelle von Sigmund Freud und Erik Erikson
  • Kritische Analyse der psychoanalytischen Trieb- und Stufentheorie
  • Behavioristische Lerntheorien nach John B. Watson und B. F. Skinner
  • Gegenüberstellung von Verhaltenssteuerung und innerpsychischen Prozessen

Auszug aus dem Buch

2.1 Die klassische Psychoanalyse nach Sigmund Freud

Die Psychoanalyse wurde von Sigmund Freud (1856-1939) gegen Ende des 19. Jahrhunderts (ca. um 1890) begründet. Freud selbst hat mehrfach definiert, was unter Psychoanalyse zu verstehen sei. Die Psychoanalyse, so Freud 1923, sei (1) ein Verfahren zur Untersuchung „seelischer Vorgänge“, die sonst kaum zugänglich wären, (2) eine Behandlungsmethode für „neurotische Störungen“ und (3) eine Reihe von psychologischen Einsichten, die langsam zu einer „neuen wissenschaftlichen Disziplin“ heranwachsen (vgl. Freud 1989: 19). Die Psychoanalyse hat eine vielfältige Weiterentwicklung und Ausdifferenzierung erfahren, wie etwa durch Erik Erikson, Erich Fromm (u.v.m.). Auch die Frankfurter Schule, die einen Einfluss auf die deutsche Sozial- und Erziehungswissenschaft hatte und hat, ist durch die Psychoanalyse stark beeinflusst.

Das wohl innovativste Moment der Psychoanalyse ist, dass unbewusste psychische Prozesse angenommen werden, die wiederum den Hintergrund für offenbar rationale und intentionale Handlungen darstellen. Die Aufklärung dieser „unbewussten Teile unseres Seelenlebens“, sei Hauptaufgabe der Psychoanalyse als Wissenschaft (vgl. Zimmermann 2006: 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Begriff der Sozialisation ein und erläutert die Relevanz psychologischer Theorien für das Verständnis menschlicher Persönlichkeitsentwicklung.

2 Psychologische Theorien in der Sozialisationsforschung: Psychoanalyse & Behaviorismus: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Eckpfeiler der Psychoanalyse und des Behaviorismus dar und analysiert deren Kernkonzepte.

2.1 Die klassische Psychoanalyse nach Sigmund Freud: Der Fokus liegt auf der Triebtheorie, den psychischen Instanzen und dem Phasenmodell der psychosexuellen Entwicklung.

2.2 Die Weiterentwicklung der Psychoanalyse nach Erik Erikson: Es wird Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung vorgestellt, welches die menschliche Entwicklung über die gesamte Lebensspanne betrachtet.

2.3 Kritische Reflexion der psychoanalytischen Theorien nach Freud und Erikson: Dieses Kapitel hinterfragt die psychoanalytischen Ansätze auf ihre Aktualität und die Vernachlässigung bestimmter sozialer Faktoren.

2.4 Der Behaviorismus nach John Watson und Burrhus Skinner: Hier werden die behavioristischen Lerntheorien, insbesondere die klassische und operante Konditionierung, erläutert.

2.5 Kritische Reflexion des Behaviorismus nach Watson und Skinner: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Reduktion menschlichen Verhaltens auf beobachtbare Reiz-Reaktions-Schemata.

3 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Bedeutung beider Theorien für die Sozialisationsforschung zusammen und betont die Notwendigkeit eines theoretischen Pluralismus.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Psychoanalyse, Behaviorismus, Sigmund Freud, Erik Erikson, John Watson, B. F. Skinner, Triebtheorie, Konditionierung, Persönlichkeitsentwicklung, Stufenmodell, Lerntheorie, Unbewusstes, Reiz-Reaktions-Schema, Sozialpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen der psychologischen Strömungen Psychoanalyse und Behaviorismus für die wissenschaftliche Disziplin der Sozialisationsforschung.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die klassische Psychoanalyse nach Freud, die psychosoziale Entwicklung nach Erikson sowie die behavioristischen Ansätze von Watson und Skinner.

Was ist das primäre Ziel der Analyse?

Ziel ist es, die Theorien kritisch zu beleuchten, ihre Anwendbarkeit auf die Sozialisation zu prüfen und die Stärken sowie Schwächen der jeweiligen Modelle aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der klassische Werke der Psychologie und Sozialisationsforschung ausgewertet und kritisch reflektiert werden.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung und anschließende kritische Reflexion sowohl der psychoanalytischen als auch der behavioristischen Theorien.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselbegriffen gehören Sozialisation, Triebtheorie, Konditionierung, Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsbildung.

Wie unterscheidet sich Eriksons Ansatz von dem Freuds?

Während Freud den Fokus stark auf die frühen Kindheitsphasen und psychosexuelle Triebe legt, erweitert Erikson das Modell auf die gesamte Lebensspanne und betont psychosoziale Faktoren.

Warum kritisieren die Verfasser den Behaviorismus?

Die Kritik richtet sich primär gegen die Reduktion des komplexen menschlichen Verhaltens auf simple Reiz-Reaktions-Mechanismen unter Ausschluss innerpsychischer Prozesse.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychologische Theorien innerhalb der Sozialisationsforschung. Eine kritische Analyse der Psychoanalyse und des Behaviorismus
Hochschule
Universität zu Köln  (Humanwissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Sozialisation im Jugendalter
Note
1,0
Autor
Alexander Fichtner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V342889
ISBN (eBook)
9783668329003
ISBN (Buch)
9783668329010
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychoanalyse behaviorismus sozialisationsforschung psychologie Sigmund Freud Erikson Watson Skinner
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Fichtner (Autor:in), 2016, Psychologische Theorien innerhalb der Sozialisationsforschung. Eine kritische Analyse der Psychoanalyse und des Behaviorismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342889
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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