In dieser Hausarbeit wird das Affiliate-Marketing aus dem Bereich Online-Marketing anhand eines fiktiven Telekommunikationsanbieters dargestellt. Hierfür wird zunächst ausführlich analysiert, was genau unter dem Begriff Affiliate-Marketing zu verstehen ist. Von der Definition bis hin zur detaillierten Abwicklung sollen alle wichtigen Aspekte aufgeführt werden, die dazu dienen, ein geeignetes Programm für einen Anbieter der Mobilfunkbranche zu erstellen. Bei diesem Anbieter handelt es sich um eine fiktive Firmenbezeichnung, die so in der Realität nicht als Unternehmen im Handelsregister eingetragen ist und hier nur zur Darstellung des Affiliate-Marketings dient.
Die im Anhang dargestellten Abbildungen basieren auf bestehenden Webseiten, in die das Werbemittel des fiktiven Unternehmens eingesetzt wurde, um die Thematik bildlich darzustellen. Allgemein stellt sich die Frage, wie aufwendig die Erstellung und die Anwendung dieses Online-Marketing-Bereiches ist und ob das Unternehmen das erhoffte Ergebnis – die Verkaufsförderung – erzielen kann.
Da das Online-Marketing vielseitig einsetzbar ist, liegt der Schwerpunkt ausschließlich auf dem Partnerprogramm zwischen Merchant und Affiliate. Alle weiteren Bereiche werden aus Gründen des Themenumfangs nicht erwähnt, auch wenn es Schnittstellen zwischen dem Affiliate-Marketing und weiteren Online-Marketing-Maßnahmen geben kann.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1. Definition Online-Marketing und Affiliate-Marketing
2.2. Ziele des Affiliate-Marketings
2.3. Mögliche Nachteile des Affiliate-Marketings
2.4. Werbemittel
2.5. Einbindung von Werbemitteln und Botschaften
2.6. Anbieter von Affiliate-Verzeichnissen und Netzwerken
2.7. Controlling des Affiliate-Marketing
2.8. Tracking-Konzepte
3. Aufbau eines Affiliate Marketing-Programms anhand eines fiktiven Anbieters
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die theoretische und praktische Analyse sowie der konzeptionelle Aufbau eines Affiliate-Marketing-Programms, um als Instrument der Verkaufsförderung für einen Mobilfunkanbieter zu fungieren. Dabei soll untersucht werden, wie ein solches Programm strukturiert sein muss, um effektiv neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern.
- Grundlagen des Affiliate-Marketings und Abgrenzung zu anderen Online-Marketing-Methoden
- Analyse verschiedener Werbemittel und Integrationsansätze zur Platzierung von Werbebotschaften
- Darstellung von Vergütungsmodellen und Tracking-Konzepten zur Erfolgsmessung
- Praktische Anwendung der Konzepte am Fallbeispiel des fiktiven Anbieters "Studyfone"
- Bewertung von Affiliate-Netzwerken als Schnittstelle zwischen Merchant und Affiliate
Auszug aus dem Buch
3. Aufbau eines Affiliate Marketing-Programms anhand eines fiktiven Anbieters
Der Anbieter Studyfone ist erst seit etwas über einem Jahr auf dem Markt der Telekommunikationsanbieter und möchte durch gezielte Werbemaßnahmen den Umsatz des Vorjahres deutlich steigern. Angeboten werden Mobilfunkverträge mit oder ohne Smartphone sowie eine Auswahl an Zubehörteilen. Im Jahr 2015 lag die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland bei mehr als 70 Millionen, was deutlich macht, welche Relevanz die Nutzung des Online-Marketings für das Unternehmen darstellt. Studyfone möchte mit der Marketingmaßnahme eine breite Masse potenzieller Kunden ansprechen, entscheidet sich für Werbung im Internet und somit für den Aufbau eines Affiliate-Marketing-Programms. Anhand der zuvor analysierten Thematik geht Studyfone als Merchant wie folgt vor:
1. Um ein Programm aufzubauen, muss zunächst mindestens ein geeigneter Affiliate einer Partnerschaft zustimmen. Hierzu ist es, vor Allem als Einsteiger in das Affiliate-Marketing, sinnvoll, eines der vorhandenen Netzwerke zu kontaktieren, die sich mit der Abwicklung auskennen. Eines der bekanntesten Netzwerke ist Affilinet. Dieses Netzwerk beinhaltet eine Vielzahl an potenziellen Affiliates, die ihre Internetpräsenzen für das Platzieren von Werbemitteln anbieten. Studyfone wendet sich an Affilinet und registriert sich zunächst als Advertiser. Zusammen mit dem Netzwerk werden einige erfolgversprechende Affiliates ausgewählt, um die Werbeanzeigen weit zu streuen und somit viele potenzielle Kunden zu erreichen. Als Beispiel dienen die Affiliates Check24 und Verivox, da diese Anbieter durch häufige und auffällige Fernsehwerbung in Deutschland bereits sehr bekannt sind und sich Studyfone hierdurch einen höheren Bekanntheitsgrad erhofft, der zu mehr Umsatz führen soll. Die Partnerschaft basiert auf einem Vertrag, der unter anderem die nachfolgend vereinbarten Punkte schriftlich festhält. Anhang 1 stellt die Anzeige von Studyfone dar, die den Affiliates Informationen zum Ablauf einer möglichen Partnerschaft geben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der Zielsetzung der Hausarbeit sowie Hinführung zum Thema Affiliate-Marketing als Instrument der Verkaufsförderung am Beispiel eines fiktiven Telekommunikationsanbieters.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Definitionen von Online- und Affiliate-Marketing, deren Ziele und Nachteile, sowie eine detaillierte Analyse der verfügbaren Werbemittel, Integrationsansätze, Netzwerk-Optionen, Controlling-Methoden und Tracking-Konzepte.
3. Aufbau eines Affiliate Marketing-Programms anhand eines fiktiven Anbieters: Konkrete Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf den fiktiven Mobilfunkanbieter Studyfone, inklusive der Auswahl von Affiliates, Gestaltung der Werbemittel, Vergütungsmodellen und Tracking-Methoden.
4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Affiliate-Marketings als kosteneffizientes Marketinginstrument und abschließende Einschätzung des erstellten Programms hinsichtlich der Zielerreichung für das Unternehmen.
Schlüsselwörter
Affiliate-Marketing, Online-Marketing, Merchant, Advertiser, Publisher, Partnerprogramm, Werbemittel, Provision, Tracking-Konzepte, Cookie-Tracking, Verkaufsförderung, Affiliate-Netzwerk, Performance-Marketing, Mobilfunkbranche, Werbeeinnahmen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufbau und der Implementierung eines Affiliate-Marketing-Programms als Instrument zur Verkaufsförderung für einen Mobilfunkanbieter.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Affiliate-Marketings, die verschiedenen Formen der Werbemittel, Strategien zur Einbindung, sowie die Methoden der Erfolgsmessung und Vergütung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Konzeption eines Affiliate-Programms für ein fiktives Unternehmen, um zu evaluieren, wie durch diese Marketingform Kunden gewonnen und Umsätze gesteigert werden können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie auf einen praktischen Anwendungsfall, in dem ein fiktives Modell (Studyfone) beispielhaft kalkuliert und geplant wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block, der Definitionen und technische Konzepte erläutert, und einen praxisorientierten Block, der die Umsetzung bei einem fiktiven Mobilfunkanbieter detailliert darlegt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Performance-Marketing, Partnerprogramm, Tracking-Systeme, Provisionierung und Affiliate-Netzwerke.
Warum wird im Beispiel das Unternehmen "Studyfone" verwendet?
Da es sich um eine fiktive Firmenbezeichnung handelt, dient Studyfone ausschließlich zur anschaulichen Demonstration, wie ein Affiliate-Programm in der Realität strukturiert und kalkuliert werden kann.
Welchen Vorteil bietet die Einbindung von Affiliate-Netzwerken für ein Unternehmen?
Netzwerke bilden die Schnittstelle zwischen Werbetreibendem und Partnern, übernehmen die technische Abwicklung, das Tracking sowie die Abrechnung der Provisionen und entlasten damit den Merchant bei der Akquise.
- Arbeit zitieren
- Jennifer Tschepel (Autor:in), 2016, Aufbau eines Affiliate-Marketing-Programms zur Verkaufsförderung für einen Telekommunikationsanbieter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/342950