Medizin zwischen Religion und Wissenschaft in der griechischen Antike

Asklepios trifft auf Hippokrates


Seminararbeit, 2014

22 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Aufbau und Fragestellung der Arbeit
1.2 Forschungsstand

2. Anfänge der griechischen Medizin: Entwicklung bis zum 5. Jahrhundert v. Chr.

3. Heilkunst: Medizin als Wissenschaft
3.1 Das Leben des Hippokrates
3.2 Corpus Hippocraticum
3.3 Die hippokratische Medizin

4. Heilkult: Medizin in der Religion
4.1 Der Asklepioskult
4.2 Іάματα – Iamata: Heilungsberichte aus Epidauros
4.3 Die asklepische Medizin

5. Hippokrates und Asklepios – ein Vergleich

6. Fazit

7. Quellen- und Literaturverzeichnis
7.1 Quellenverzeichnis
7.2 Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Die wahren Ärzte beugen sich vor der Gottheit, denn in ihrer eigenen Kunst haben sie keinen Überfluss an Machtmitteln.“[1]

Hippokrates, der wohl bekannteste Arzt der Antike, zeigt hier mit seinem Zitat, dass das antike Griechenland eine eher unübliche Denkweise der heutigen medizinischen Wissenschaft vertritt. Die Koexistenz von Wissenschaft und Glaube in einem Bereich, der bis heute noch fasziniert, ja für den sogar auch Hippokrates persönlich steht. Denn die antiken Griechen waren alles andere als eintönig – der polytheistische Glaube an verschiedene Gottheiten und die Verehrung dieser in riesigen Tempeln sind nur ein Beispiel dafür. Das gilt nämlich auch für den medizinischen Bereich. Denn während Hippokrates im 5. Jahrhundert v. Chr. die Medizin als Wissenschaft begründet, baut sich allmählich der religiöse Asklepioskult auf, der sich schnell verbreitete und auch im Römischen Reich Anhänger fand. Diese doch ziemlich widersprüchlichen Formen der medizinischen Behandlung lebten also einige Jahrhunderte zusammen – sogar heute noch basieren Grundvoraussetzungen wie grundlegende Hygiene oder die innere, psychische Verfassung eines Patienten auf der hippokratischen Medizin. Auch das Ausmaß des Aklepioskults kann anhand der archäologischen Funde in griechischen Städten, wie Kos, Pergamon und vor allem Epidauros – der Hauptort des Asklepioskults – gedeutet werden. Diverse Heilungsberichte und Wundererzählungen über Asklepios und seine medizinische Arbeit beweisen die enorme Verbreitung der göttlichen Tempelmedizin ebenfalls.

So widersprüchlich diese antike medizinische Kultur anfangs auch scheinen mag, umso mehr wird uns ihre doch so starke Ähnlichkeit faszinieren, die das Hauptthema dieser Arbeit sein soll. Ziel dieser Arbeit ist es nicht, die medizinische Geschichte Griechenlands darzustellen, vielmehr sollen einige wesentliche Berührungspunkte der antiken Heilkulturen anhand von erhaltenen Heilungsberichten des Asklepios und unter Berücksichtigung der hippokratischen Schriften erarbeitet werden. Zur besseren Übersichtlichkeit sollen zunächst der Aufbau und die zu beantwortende Fragestellung vorgestellt werden.

1.1 Aufbau und Fragestellung der Arbeit

Zu Beginn soll ein Gesamtüberblick zur aktuellen Forschung dargestellt werden, hierbei soll vor allem auch auf spezielle Werke eingegangen werden. Nachdem ein kurzer Einschnitt in die Anfänge der griechischen Medizin erfolgt ist, soll im Anschluss genauer auf die wissenschaftliche Medizin durch Hippokrates eingegangen werden. Hier werden vorerst allgemeine Lebensdaten und Ereignisse des Hippokrates näher beleuchtet, um dann die typischen Heilungswege genauer untersuchen zu können. Hierzu dienen einige Ausschnitte aus dem Corpus Hippocraticum, die bestimmte rationale Erklärungsversuche beinhalten. Im darauffolgenden Kapitel wird als Gegensatz hierzu die religiöse Kultpraxis, mit Asklepios als deren Vertreter behandelt. In diesem Kapitel sollen vor allem auch, neben allgemeinen Angaben zum Heilkult die typischen Heilungsaspekte Erläuterung finden. Unter Einbeziehung der Heilungsberichte soll so ein genauer Einblick in die asklepische Medizin gegeben werden. Im letzten Kapitel des Hauptteils soll unter Berücksichtigung der vorherigen Erläuterungen ein Zusammentreffen von Heilkunst und Heilkult[2] erfolgen. Hierbei sollen die Unterschiede, aber auch die vielen Gemeinsamkeiten der beiden Medizinformen bestimmt werden. Bevor zum Schluss ein Fazit erfolgt, soll zuvor der Beantwortung der folgenden These nachgegangen werden: Heilkunst und Heilkult koexistieren in der Antike nicht nur, sie ergänzen und bedingen sich gegenseitig und vervollständigen so die antike Medizin als Glaube und Wissenschaft zugleich.

1.2 Forschungsstand

Wie oben schon erwähnt zählt Hippokrates zu den bekanntesten Ärzten der Antike. Daher ist die Forschung in diesem Bereich und auch zu dem Werk Corpus Hippocraticum, welches jedoch nicht nur oder kaum Hippokrates selbst zugerechnet werden kann, auch in der heutigen Zeit noch recht aktiv. Das Werk von Golder bietet hier einen passenden und aktuellen Einstieg.[3] Hippokrates´ Werke sind ebenfalls zusammengefasst und übersetzt vorhanden.[4] Obwohl das Leben des Hippokrates recht häufig erforscht wird, sind doch nur sehr karge Angaben über ihn und über sein Leben vorhanden, sodass es schwer fällt einen Gesamtüberblick zu erstellen.

Auch die Asklepiosforschung ist heute noch von Bedeutung. Da vor allem die archäologischen Funde erst Anfang des 20. Jahrhunderts ausgegraben werden konnten, begann auch die dazugehörige Forschung relativ spät. Insgesamt sind allgemeinen Daten zu Asklepios und zu seinen Heiligtümern in Griechenland, aber auch teilweise in Rom bekannt. Das religiöse Heilverfahren des Asklepios ist ebenfalls relativ gut erforscht und findet sich in einigen Allgemeinwerken zum Heilgott wieder.[5] Auch zu den gut erhaltenen Heilungsberichten sind einige Forschungswerke vorhanden, die auch in dieser Arbeit Erwähnung finden werden. Dazu zählen vor allem die Werke von Donnici[6] und Herzog[7]. Ebenfalls wurde bereits auf die Berührungspunkte zwischen Wissenschaft und Glaube in der Medizin ein Augenmerk gelegt. Eines der wichtigsten Werke hierbei ist von Antje Krug, die Heilkunst und Heilkult gegenüber stellt.[8]

Die eben genannten Werke bilden eine gute Forschungsgrundlage für die vorliegende Arbeit. Dieser Ausschnitt erhebt deshalb keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll nur einen kurzen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und die verwendeten Werke vermitteln.

2. Anfänge der griechischen Medizin: Entwicklung bis zum 5. Jahrhundert v. Chr.

Dieser Absatz soll für den folgenden Hauptteil der vorliegenden Arbeit einführend sein, um eine Basis für die Koexistenz von Wissenschaft und Glaube in der Medizin zu schaffen.

Die Geschichte der Medizin lässt sich sehr früh datieren. Bereits die alten Ägypter verwendeten laut archäologischen Funden Instrumente und Messer um Operationen durchführen zu können.[9] Insgesamt können diese Funde auf das 4. Jahrtausend v. Chr. datiert werden. Wichtig ist hierbei, dass die Ägypter als die größten Vorbilder für die antiken Griechen im Bereich der Medizin galten.[10] Die frühesten griechischen Quellen dagegen, davon jedoch nur sehr wenige, lassen sich erst auf das 2. Jahrtausend v. Chr. datieren. Die homerischen Epen beschreiben später die ersten Krankheiten, Plagen und Heilungsversuche. Da auch die Lebensdaten von Homer selbst bestritten sind, kann nur eine ungefähre Schätzung auf das 1. Jahrtausend v. Chr. abgegeben werden. Jedoch ist bekannt, dass Homer in seinen Epen eine Welt schildert, die mindestens ein halbes Jahrtausend vor seiner eigenen Zeit lag.[11] Interessant ist die Anwesenheit der Gottheiten in seinen Werken, denn die Plage zu Beginn des Ilias – Epos wurde vom Gott Apollon geschickt und auch die Wundheilung der verletzten Kämpfer aus dem Trojanischen Krieg geschieht durch göttliche Einwirkung.[12] Jedoch werden ebenfalls menschliche Ärzte erwähnt, die vor allem während des Krieges für die Wundheilung zuständig waren. Sie verwendeten Wurzeln und Bandagen um die Blutung zu stoppen und den Schmerz von Kriegsverletzungen, vor allem Pfeilwunden, zu vermindern.[13] Auch hier zeigt sich also eine Koexistenz von menschlichen Eingriffen und göttlicher Wirkung. Jedoch kann hier noch nicht von der Medizin als eigene Wissenschaft gesprochen werden, obwohl den antiken Griechen zu Homers Zeit der menschliche Körper und seine Anatomie durchaus bekannt waren.

Interessanterweise werden in Homers Ilias erstmals Asklepios und seine beiden Söhne Machaon und Podaleirios erwähnt. Wickkiser betont jedoch auch, dass diese nur als sterbliche Ärzte bekannt und durch keine göttliche Abstammung gekennzeichnet waren.[14] Obwohl diese als „noble healer“[15] bekannt sind, wurde die Existenz von Ärzten nur nebenbei erwähnt. Das Bild der „homerischen Medizin“, wie Krug beschreibt, schildert einfache Wundversorgung und Magie, die jedoch kaum von einer Krankheit, sondern nur von Kriegswunden spricht.[16] Die Zeit zwischen Homer und Hippokrates ist sehr verschwommen – denn es erfolgt ein zeitweiliges Aussetzen der literarischen Überlieferung. Das bedeutet sicherlich nicht, dass es in der Zwischenzeit keine Krankheiten gegeben hätte, denn mit dem erneuten Einsetzen der Quellen liegt eine veränderte Sichtweise auf die Medizin vor.[17] Im folgenden Kapitel wird der Schwerpunkt vor allem auf die hippokratische Medizin gesetzt, die durchaus Ähnlichkeiten mit dem eben geschilderten Absatz enthält, jedoch weit über diesen hinaus geht. Da auch der Asklepioskult relativ spät einsetzt, sind auch hier keine Zeugnisse bekannt, daher kann diese Lücke zwischen Homer und Hippokrates nur dürftig gefüllt werden, jedoch ist dieser Zeitraum für diese Arbeit nicht relevant.

3. Heilkunst: Medizin als Wissenschaft

Wie Homers Ilias bereits im obigen Absatz aufzeigen konnte, verfügten die antiken Griechen bereits lange vor dem 5. Jahrhundert v. Chr. über wichtige medizinische Kenntnisse und Heilmittel, wie beispielsweise Wurzeln. Doch trotzdem war die Medizin immer noch nicht als Wissenschaft angesehen. Im 5. Jahrhundert, welches vor allem für die unfassbare kulturelle, philosophische und demokratische Entwicklung steht und die Blütezeit Griechenlands darstellt, änderte sich dies jedoch. Aulus Cornelius Celsus, ein römischer Medizinschriftsteller, spricht folgendermaßen über die Medizin als Wissenschaft: „Nach den vorher aufgeführten übten keine berühmten Männer die Heilkunst aus, bis diese Dank der Zunahme wissenschaftlichen Strebens als Wissenschaft zu gelten begann. […] Zuerst galt die Heilkunde als Teil der Philosophie, so daß [sic!] also die Heilung der Krankheiten und die Betrachtung des Wesens aller Dinge von denselben Denkern ausgegangen ist […]. [D]enn dieser Mann [Hippokrates von Kos], durch seine Kunst wie durch die Gabe des Wortes gleich ausgezeichnet, trennte die Heilkunde von den philosophischen Studien.“[18] Die Philosophen schaffen also die Basis für die Aufnahme der Medizin in die Wissenschaften. Denn eine religiöse oder mythische Erklärung der Welt und ihrer Eigenheiten war nicht mehr genug – der Mensch verlangte nach einer gedanklichen, vielleicht sogar nach einer praktischen Erklärung des Ganzen. Krug beschreibt die Suche der Philosophen nach einer Art Urstoff, also eine Art Grundelement, mit dem der Mensch, sein Leben und seine Natur erklärt werden kann. Unter anderem waren hierbei Thales von Milet und Anaximenes von Milet wichtige Philosophen. Wasser und Luft wurden von ihnen als ein grundlegendes und lebensnotwendiges Element eingestuft.[19] Auch die Säftelehre, die später von Hippokrates aufgenommen wurde, entstand noch im 6. Jahrhundert v. Chr.

Die Medizin entwickelte sich mehr und mehr zu einer weltlichen Wissenschaft, denn durch persönliche Beobachtungen und Erfahrungen im Umgang mit Krankheiten wurde immer öfter auf das vertraut, was man mit eigenen Augen sah. Verschiedene Anzeichen, Veränderungen und unterschiedliche Symptome wurden nun zum Haupt-untersuchungspunkt der Medizin. Hier tritt, wie gerade erwähnt, Hippokrates in den Vordergrund. Wie dieser genau dazu beitragen konnte, soll nach einer kurzen Darstellung seines Lebens erläutert werden.

3.1 Das Leben des Hippokrates

Wie in der Einleitung schon genannt, gibt es nur sehr wenige Angaben zum Leben des Hippokrates. Zeitgenössische Angaben sind gar nicht vorhanden, während andere Biographien über Hippokrates reichlich mit Legenden ausgeschmückt sein sollen, so dass eine exakte Wiedergabe seines Lebens nicht einfach erscheint.[20]

Hippokrates wurde im Jahr 460 v. Chr. auf der Insel Kos geboren und stammte bereits, wie es in der Antike meist üblich war, aus einer Ärztefamilie. Diese beruft sich auf Asklepios persönlich zurück, dies war jedoch nicht unüblich. Denn die Nachfolger des Asklepios wurden Asklepiaden genannt und führten weiterhin die medizinischen Tätigkeiten aus, oder legitimierten diese durch den Namen so gut es ging, auch wenn sie keine wirklichen Nachfahren des Asklepios oder seinen Söhnen waren. Hippokrates´ Aussehen wird oft als klein, unscheinbar und kahlköpfig beschrieben.[21] Den größten Teil seines Lebens verbrachte er auf seiner Geburtsinsel Kos, auf der er sich, neben dem Studium durch seinen Vater, eigenes Wissen durch die Heilungsberichte aus dem koischen Asklepieion aneignete. Auch die eigenen Söhne und der Schwiegersohn des Hippokrates setzten diese Familientradition wiederum fort.[22] Anfangs unterrichtete er diese, später gründete er die berühmte Ärzteschule auf Kos und unterrichtete auch andere angehende Ärzte gegen ein Entgelt.[23]

[...]


[1] Zitat von Hippokrates. https://www.aphorismen.de/suche?f_autor=1765_Hippokrates+von+Kos [Zugriff am: 14.03.2013]

[2] Diese passende Aufteilung findet sich auch in: Krug, Antje: Heilkunst und Heilkult. Medizin in der Antike, München 1993².

[3] Golder, Werner: Hippokrates und das Corpus Hippocraticum. Eine Einführung für Philologen und Mediziner, Würzburg 2007.

[4] Kollesch, Jutta/Nickel, Diethard: Antike Heilkunst – Ausgewählte Texte, Stuttgart 1994.

[5] Zu den bekanntesten und wichtigsten Allgemeinwerken zählen: Edelstein, Emma/Edelstein, Ludwig: Asclepius. Collection and Interpretation oft he Testimonies, Baltimore 1945; und Riethmüller, Jürgen W.: Asklepios. Heiligtümer und Kulte (Studien zu antiken Heiligtümern), Heidelberg 2005.

[6] Donnici, Li/Lynn, R.: The Epidaurian Miracle Inscriptions. Text, Translation and Commentary, Atlanta 1995.

[7] Herzog, Rudolf: Die Wunderheilungen von Epidauros. Ein Beitrag zur Geschichte der Medizin und der Religion, Leipzig 1931.

[8] Krug: Heilkunst.

[9] Künzl, Ernst: Medizin in der Antike. Aus einer Welt ohne Narkose und Aspirin, Stuttgart 2002, hier S. 8f.

[10] Ebd., S.15.

[11] Ebd., S.15.

[12] Wickkiser, Bronwen L.: Asklepios, Medicine, and the Politics of Healing in Fifth-Century Greece. Between Craft and Cult, Baltimore 2008, hier S.12f.

[13] Vgl. hier: Wickkiser: Asklepios, S.12; Krug: Heilkunst, S.14; und Künzl: Medizin, S.15.

[14] Wickkiser: Asklepios, S.13.

[15] Ebd., S.13.

[16] Krug: Heilkunst, S.15.

[17] Ebd., S.22.

[18] Zitiert nach: Krug: Heilkunst, S.23.

[19] Ebd., S.26.

[20] Ebd., S.40.

[21] Ebd., S.20. und Krug: Heilkunst, S.39-42.

[22] Ebd., S.40f.

[23] Golder: Hippokrates, S.20f.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Medizin zwischen Religion und Wissenschaft in der griechischen Antike
Untertitel
Asklepios trifft auf Hippokrates
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München
Note
2,0
Autor
Jahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V343008
ISBN (eBook)
9783668329379
ISBN (Buch)
9783668329386
Dateigröße
528 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medizin, religion, wissenschaft, antike, asklepios, hippokrates
Arbeit zitieren
Dijana Matic (Autor), 2014, Medizin zwischen Religion und Wissenschaft in der griechischen Antike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343008

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