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Transfettsäuren, Transfettsäuregehalt in Speisefetten wie Butter und Margarine. Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht

Titel: Transfettsäuren, Transfettsäuregehalt in Speisefetten wie Butter und Margarine. Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2016 , 27 Seiten

Autor:in: Sven-David Müller (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Kardiovaskuläre Erkrankungen wie der Myokardinfarkt oder der apoplektische Insult gehören nicht nur in Deutschland und anderen westlichen Industrieländern zu den häufigsten Todesursachen. Der Einflussfaktor der Ernährungs- und Lebensweise in der Pathogenese dieser Krankheiten und ihrer tödlichen Endpunkte ist wissenschaftlich bestens belegt.

Butter ist reich an Transfettsäuren. Transfettsäuren sind ein Risiko für die Entstehung von verschiedenen Erkrankungen. Daher sollte die Transfettsäure-Aufnahme möglichst gering sein. Der Transfettsäuregehalt der Lebensmittel ist unterschiedlich und insbesondere bei Butter und tierischen Fetten sowie anderen fettreichen Lebensmitteln aus Wiederkäuerprodukten ausgesprochen hoch.

In der Literatur zeigt sich aber auch, dass Margarine und pflanzliche Fette wie Halbfettmargarine, die sich sonst durch ein gesundheitsförderliches Fettsäuremuster auszeichnen, relativ viele Transfettsäuren enthalten sollen. Ähnliche Behauptungen sind auch immer wieder in den Publikumsmedien zu vernehmen. Demgegenüber gibt es kaum Informationen über den Transfettsäuregehalt von Butter und ähnlichen tierischen Fetten. Vor diesem Hintergrund wurden 19 Koch- und Streichfette hinsichtlich ihrer Zusammensetzung (Fettsäuremuster, Transfettsäuregehalt etc.) untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht

Transfettsäuregehalt in den analysierten Fetten

Gehalt an gesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten

Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten

Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten

Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in den analysierten Fetten

Cholesteringehalt in den analysierten Fetten

Was sind Transfettsäuren?

Vorkommen von Transfettsäuren

Butter enthält gefährlich viele Transfettsäuren: Auch natürliche Transfettsäuren schädigen die Gesundheit!

Margarine hat sich positiv entwickelt

Die Rolle von Streichfetten in der modernen Ernährung

Transfettsäurebelastung in Deutschland

Stellenwert von Transfettsäuren und Nahrungsfetten aus ernährungsmedizinischer Sicht

Nahrungsfett in der Praxis?

Ungesättigte Fettsäuren in der Margarine

Einfluss von Nahrungsfetten auf die kognitive Leistungsfähigkeit

Einfluss von gesättigten Fettsäuren auf die Fruchtbarkeit

Umweltbilanz von Butter

Zusammenfassung: Aktuelle Empfehlungen für den Speisefettkonsum

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Transfettsäuregehalt von 19 verschiedenen Koch- und Streichfetten aus Deutschland, um deren gesundheitliche Auswirkungen zu bewerten und den Verbraucher über die Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten aufzuklären.

  • Analyse des Transfettsäuregehalts in Butter, Butterschmalz und Margarine.
  • Vergleich der Fettsäuremuster und des Cholesteringehalts zwischen verschiedenen Streichfetten.
  • Bewertung der gesundheitlichen Risiken durch Transfettsäuren aus natürlichen und industriellen Quellen.
  • Untersuchung des Einflusses von Nahrungsfetten auf Fruchtbarkeit, kognitive Leistung und Herz-Kreislauf-Gesundheit.
  • Empfehlungen für eine gesunde Fettzufuhr in der täglichen Ernährung.

Auszug aus dem Buch

Was sind Transfettsäuren?

Ungesättigte Fettsäuren liegen in der Natur hauptsächlich in cis-Konfiguration vor. Durch verschiedene Prozesse (Hydrierung oder Isomerisierung) kann es zu einer Veränderung der Konfiguration der Doppelbindungen kommen: Es entstehen sogenannte Transfettsäuren. Bei ihnen befinden sich die Wasserstoffatome an den durch Doppelbindungen verknüpften Kohlenstoffatomen entgegengesetzten Seiten (Abb. 2). Die drei wichtigsten Transfettsäure-Vertreter sind die trans-Hexadecensäure, die trans-Octadecensäure und die geometrischen Isomere der Linolsäure. Der bekannteste Vertreter der letzten Gruppe ist die trans-Elaidinsäure (C 18 : 1 trans 9).

Natürlich entstehen die Transfettsäuren durch Mikroorganismen (Bakterien), die vor allem im Pansen von Wiederkäuern (beispielsweise Rindern) vorkommen und dort die Fettsäuren aus der aufgenommenen Nahrung hydrieren. Deshalb enthalten Milch sowie das Depotfett von Wiederkäuern relativ große Mengen von Transfettsäuren. Fettes Rindfleisch sowie Butter sind daher reich an Transfettsäuren. Außerdem entstehen Transfettsäuren bei der teilweisen Hydrierung von Fetten (teilweise Fetthärtung). Auch durch starkes Erhitzen von Ölen und Fetten, z. B. beim Braten bei hohen Temperaturen, können Transfettsäuren entstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht: Einleitende Betrachtung der Bedeutung von Nahrungslipiden bei der Prophylaxe von kardiovaskulären Erkrankungen.

Transfettsäuregehalt in den analysierten Fetten: Untersuchungsergebnisse, die zeigen, dass Butter und Butterschmalz deutlich höhere Mengen an Transfettsäuren enthalten als Margarine.

Gehalt an gesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten: Vergleich des Sättigungsgrades, wobei die meisten Margarinesorten deutlich weniger gesättigte Fettsäuren als tierische Fette enthalten.

Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten: Analyse der einfach ungesättigten Fettsäureanteile, bei denen pflanzliche Produkte wie Margarine meist besser abschneiden als Butter.

Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in den analysierten Fetten: Untersuchung des Gehalts an essenziellen Fettsäuren, die in Margarinen höher konzentriert sind.

Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in den analysierten Fetten: Vergleich der Omega-3-Versorgung, bei der Margarine entscheidend zur Bedarfsdeckung beitragen kann, im Gegensatz zu Butter.

Cholesteringehalt in den analysierten Fetten: Gegenüberstellung des Cholesteringehalts, wobei Butter und Butterschmalz hohe Werte aufweisen, während Margarine nahezu cholesterinfrei ist.

Was sind Transfettsäuren?: Definition und chemische Entstehung von Transfettsäuren sowie deren Vorkommen in der Natur und bei industriellen Prozessen.

Vorkommen von Transfettsäuren: Übersicht über die Hauptquellen, insbesondere durch Wiederkäuerprodukte und teilgehärtete Fette in der Backwarenindustrie.

Butter enthält gefährlich viele Transfettsäuren: Auch natürliche Transfettsäuren schädigen die Gesundheit!: Darstellung der gesundheitlichen Risiken, wobei betont wird, dass auch natürliche Transfettsäuren LDL-Cholesterin erhöhen und HDL senken.

Margarine hat sich positiv entwickelt: Erläuterung, dass moderne Margarine keine teilgehärteten Fette mehr enthält und somit kein Transfettsäurerisiko darstellt.

Die Rolle von Streichfetten in der modernen Ernährung: Auswertung des Fettkonsums in Deutschland und der rückläufige, aber noch immer zu hohe Verzehr von Butter.

Transfettsäurebelastung in Deutschland: Rückblick auf die Aufnahme von Transfettsäuren basierend auf Verzehrsstudien und die Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten.

Stellenwert von Transfettsäuren und Nahrungsfetten aus ernährungsmedizinischer Sicht: Zusammenfassende Bewertung der ernährungsphysiologischen Bedeutung von Fetten und der dringenden Notwendigkeit, Transfettsäuren zu minimieren.

Nahrungsfett in der Praxis?: Alltagstipps für die Wahl zwischen Butter und Margarine unter gesundheitlichen Aspekten.

Ungesättigte Fettsäuren in der Margarine: Betont die gesundheitlichen Vorteile von hochwertigem Pflanzenfett aus Rapsöl.

Einfluss von Nahrungsfetten auf die kognitive Leistungsfähigkeit: Vorstellung einer Studie, die zeigt, dass eine butterreiche Ernährung die Gehirnaktivität negativ beeinflussen kann.

Einfluss von gesättigten Fettsäuren auf die Fruchtbarkeit: Erläuterung der negativen Auswirkungen einer hohen Zufuhr gesättigter Fettsäuren auf die männliche Fruchtbarkeit.

Umweltbilanz von Butter: Vergleich der ökologischen Auswirkungen, wobei Butter einen wesentlich höheren CO2-Fußabdruck als Margarine aufweist.

Zusammenfassung: Aktuelle Empfehlungen für den Speisefettkonsum: Abschließende Empfehlung zur Vermeidung von Butter und tierischem Schmalz zugunsten hochwertiger pflanzlicher Alternativen.

Schlüsselwörter

Transfettsäuren, Butter, Margarine, gesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren, Ernährung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Cholesterin, LDL, HDL, Rapsöl, Fettsäuremuster, Ernährungsmedizin, Fettkonsum, Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Transfettsäuregehalt und das allgemeine Fettsäureprofil von 19 gängigen Koch- und Streichfetten, um deren gesundheitliche Auswirkungen zu bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Vergleich zwischen Butter und Margarine, die chemischen Eigenschaften von Transfettsäuren sowie deren Einfluss auf Herz-Kreislauf-Gesundheit, Fruchtbarkeit und kognitive Funktionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Laboranalyse aufzuklären, inwiefern Margarine gesünder ist als Butter und warum eine Minimierung von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht essenziell ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung der Fettsäureverteilung und Inhaltsstoffe der 19 Proben erfolgte durch das Labor der LUFA-ITL (AGROLAB GROUP) mittels kapillargaschromatografischer Analyse (MUVA-MET 412).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die detaillierten Analyseergebnisse zu Trans-, gesättigten, ungesättigten und Omega-3-Fettsäuren sowie Cholesterin präsentiert und durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu gesundheitlichen Risiken kontextualisiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Schlüsselwörter wie Transfettsäuren, Butter, Margarine, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettsäuremuster und gesunde Ernährung beschreiben.

Warum wird Butter als „Umweltsünde“ bezeichnet?

Der Autor führt aus, dass die für Butter notwendige Nutztierhaltung klimaschädliche Gase verursacht, wodurch der CO2-Fußabdruck von Butter etwa dreimal so hoch ist wie der von pflanzlicher Margarine.

Welchen Einfluss haben gesättigte Fettsäuren auf die Fruchtbarkeit?

Studien belegen, dass eine hohe Aufnahme gesättigter Fettsäuren, wie sie in Butter reichlich vorkommen, mit einer verminderten Spermienkonzentration und -qualität beim Mann korreliert.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transfettsäuren, Transfettsäuregehalt in Speisefetten wie Butter und Margarine. Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht
Autor
Sven-David Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V343251
ISBN (eBook)
9783668335820
ISBN (Buch)
9783668335837
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transfettsäuren Transfettsäure Butter Margarine Diätmargarine
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven-David Müller (Autor:in), 2016, Transfettsäuren, Transfettsäuregehalt in Speisefetten wie Butter und Margarine. Stellenwert von Transfettsäuren aus ernährungsmedizinischer Sicht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/343251
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Leseprobe aus  27  Seiten
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